OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Hier können Betroffene über ihre Erlebnisse diskutieren.
aliigast

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von aliigast »

Vorsicht könnte triggern !!!!



Ich bin gerade wieder total verzweifelt !! Erst wurde mein oeg antrag abgelehnt mit der begründung das ich zwar als opfer nachweisslich anerkannt wurde aber ich wegen der missbrauchsfälle keine schäden erlitten haben kann da die ja immer nur kurz angedauert haben .Daraufhin habe ich vor 11 monaten in meiner not einen antrag beim fonds smb gestellt um wenigstens ein wenig unterstützung für die fahrtkosten zu meiner traumatherapie zu bekommen ( leide durch den smb an angst vor dem essen und dem einnehmen von medikamenten usw. dadurch auch seit jahren an massiver anämie und unterernährung,starken körperschmerzen,dissoziation ptbs usw) Ich sollte eigentlich einmal die woche zur therapie kann mir aber nur einmal im monat leisten weil ich durch meinen katastrophalen körperzustand arbeitsunfähig bin. Durch den fonds hatte ich die hoffnung das ich das damit ermöglichen könnte .
Heute habe ich dann nach mehreren anfragen beim Cremium des Fonds mit der bitte um zügigere bearbeitung ,die antwort bekommen das ich zwar im häuslichen bereich geschädigt wurde das es bei mir aber auch einen täter aus dem öffenlichen bereich gäbe und ich darum nichts bekomme ,weil sich das bundesland in dem ich lebe noch nicht dazu durchgerungen hat sich am fond zu beteiligen. Peng!!! :cry:
Was soll ich jetzt nur tun? Ich baue körperlich immer mehr ab , war im krankenhaus und habe jetzt noch lungenfunktionsstörungen ,zysten in den knochen proteinmangel usw.Meine thera will mit mir an dem anteil in mir arbeiten der nicht leben will damit ich lebensmittel usw in mich reinlassen kann.Im moment boykottiert dieser anteil all meine versuche am leben zu bleiben,lässt alles wieder aus mir rausfliessen was ich reintue und im moment kann ich das nicht willentlich beeinflussen.
Wenn ich jetzt weiterhin nur einmal im monat zur therapie kann läuft mir doch die zeit davon.Irgendwann gibt mein körper den geist auf und das nur weil sich niemand zuständig fühlt ein paar euro für ein menschenleben auszugeben. Ich habe auch schon bei der krankenkasse , caritas,sozialamt,weisser ring usw gefragt aber ausser dem weissen ring( gaben mir vor 2 jahren 150 euro) kann mir niemand helfen. Ich habe solche angst und bin so verzweifelt denn ich weiss einfach nicht mehr weiter! Ich habe zusammen mit einer anwältin wieder einen antrag auf oeg gestellt aber ihr wisst ja selbst das der auch jahrelang dauert mit der bearbeitung wenn man ihn überhaupt bekommt.
Sorry ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr runtergezogen aber ich musste mich einfach ausheulen und hoffe das es hier ok ist. :cry: :cry:


LG alii
Meli-2006
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Registriert: Do Nov 23, 2006 5:52 pm

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Meli-2006 »

Alii, du darfst dich natürlich hier ausheulen! Manchmal kommt einfach alles zusammen, dann sieht man kein Land mehr! Aber es ist noch immer da, das Land.

Lass mich mal ein bisschen aufzählen, was alles möglich ist - manchmal sieht man das gar nicht mehr:
a. ein abgelehnter OEG-Antrag muss nicht das Ende sein - im Gegenteil: dann fängt die Arbeit eigentlich erst an. Du bist immerhin von ihnen schon als Opfer anerkannt, das ist ein großer Erfolg - wirklich! Dass du angeblich keine Folgeschäden erlitten hast - das eben ist strittig und strittig bedeutet nur, dass man es nicht bei der Meinung der Behörde belassen darf, sondern einen Widerspruch schreibt und damit das Verfahren weiter geht. Achtung: Für einen Widerspruch hast du nur 1 Monat Zeit nach Bekanntgabe der Entscheidung der Behörde. Erzähl deiner Anwältin mal von dem tollen Text "Kein Recht für Opfer?" - den findet man im Internet über eine Suchmaschine deines Vertrauens, der ist sehr gut und von derselben Autorin gibt es noch einen Text im Internet, der auch hilfreich ist.

b. Du brauchst mehr Unterstützung als nur deinen Therapeuten. Ich weiß nicht, ob du die sozialpsychiatrischen Zentren kennst. Die gibt es in jeder größeren Stadt in Deutschland. Meist nennen sie sich auch "Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Kranke" - wo bei dir in der Nähe zu ein Zentrum ist, kannst du beim Gesundheitsamt deiner Stadt erfragen. Dort gibt es sehr gute Hilfen, u.a. kostenlose Gespräche - auch über einen längeren Zeitraum - mit gut ausgebildeten Sozialarbeitern, Künstlerisches Gestalten, die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen etc. - Diese Zentren sind auch deshalb so gut, weil die Leute dort die Hilfsmöglichkeiten vor Ort sehr gut kennen und einen gut beraten können und sie begleiten auch zu Ämtern etc. - das könnte dich im Moment auch seelisch gut unterstützen.

c. Du könntest eventuell schauen, ob es bei Facebook eine Gruppe deiner Stadt gibt - in meiner Stadt gibt es das, und ich habe dort neulich organisieren können, dass mir jemand mit einem Auto half, als ich etwas Schweres zu transportieren hatte. Eventuell könntest du auch Aushänge im Supermarkt machen, dass du jemanden suchst, der dich fahren kann. Und du könntest eventuell Dienstleistungen im Tauschring anbieten, falls es in deiner Stadt einen Tauschring gibt, da tauscht man Dienstleistungen, also z.B. du passt auf eine Katze auf für eine Zeit, dafür bekommst du "Talente" gut geschrieben und die kannst du dann wieder ausgeben, dafür, dass dich jemand zum Thera fährt, etc. - man muss etwas erfinderisch sein, um noch Wege zu finden, die gehen könnten. Aber es gibt sie, echt!!!

Ich drücke dir ganz fest die Daumen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Meli
aliigast

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von aliigast »

Hallo Meli, vielen Dank für die Infos. Es geht mir im Moment wieder etwas besser Gott sei Dank. Ich musste den OEG Antrag nochmal von Vorne stellen da ich 2010 nach zwei Jahren Stress mit DRV , Sozialgericht, Versorgungsamt einfach bemerkt hatte das ich noch nicht die Kraft hatte das alles durchzustehen. Nach der 2ten Ablehnung hatte ich meinem damaligen Anwalt gesagt das ich es fürs erste sein lassen will. Ich bin damls in eine Hypnoseklink gegangen für 6 Wochen und habe nach meiner Entlassung mit einer Traumatherapie begonnen.Bin jetzt seit drei Jahren in Behandlung und meine Therapeutin hatte mir jetzt geraten den Antrag nochmal mit ihrer und der Hilfe einer Fachanwältin zu stellen die viel Erfahrung mit OEG hat.

Eine Gestaltungstherapie würde ich sehr gerne machen.Ich wusste nicht das der sozialpsychatrische Dienst sowas anbietet und werde mich mal erkundigen.
Zur Therapie kann ich mich leider nicht fahren lassen da ich Panikattacken bekomme wenn jemand anderes fährt. Das geht nur wenn mein Mann oder eines meiner Kinder fährt.Dasselbe ist mit dem Zug und Bus das kann ich leider im Moment noch nicht.Überhaupt vermeide ich jeglichen persönlichen und sozialen Kontakt mit anderen Menschen weil ich immer denke das die bemerken das ich * unsauber* bin. :oops:

LG alii
Meli-2006
Beiträge: 375
Registriert: Do Nov 23, 2006 5:52 pm

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Meli-2006 »

Das kenn ich gut, alii... das mit dem Gefühl, "unsauber" zu sein... interessanterweise vergeht das irgendwann im Lauf der Therapie so dermaßen, dass ich mich kaum erinnern kann, dass ich das mal dachte... das ist das Schöne an guter Therapie... sie erweitert die eigenen Spielräume enorm.

Alles Gute für dich!!!
Meli
Gast02

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Gast02 »

Auch ich habe diese Erfahrung machen müssen werde aber nicht hier noch einmal auf die Einzelheiten eingehen.

Meinen Antrag wude nicht stattgegeben weil mir der Nachweis der Taten nicht gelungen ist sprich der Vollbeweis (schwarz auf weis), die von derBehörde beauftragte Gutachterin hat ein Gutachten erstellt was zu gunsten der Behörde ausfill, dieser umstan hat mich erst ri8chtig angesprornt.

Lange rede kurzer Sinn bin jetzt seit einigen Jahren mit der Behörde vor Gericht, die zu ständige Richterin hat eine Beweisanordnung erlassen.

In deinem Fall steht ja schon mal fest das du Opfer wurdest, jetzt sollte nur noch der Beweis des Folgeschadens geführt werden.

Ich wünsche Dir viel Kraft bei der durchsetzung deiner Rechte vorallem viel Kraft das erlittene durch zu stehen.

Ein Tip von mir, sobald die Sache vor Gericht geht Beantrage PKH und stelle gleichzeitig den Antrag das der von dir gewählte Anwalt dir als Rechtsbeistand Beigeordnet wird wenn du den Beschluss hast das deinem Antrag statt gegeben wird dann weist du in welche richtung es gehen könnte.
Gast2

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Gast2 »

Erstmal beantragst du EU Rente, du kannst nicht arbeiten nachts kannst du nicht durchschlafen und morgens wachst du wie gerädert auf und das was du geschilderet hast =PTBS als folge der gegen dich gerichteten Tat
Als nächstes stellst du erneut den Antrag nach dem OEG, begründung wie EU Rente, stell einen Antrag auf einen Schwerbehinderten Ausweis diesem Antrag fügst du die Berichte deines Hausarztes hinzu, die fordern zwar noch Berichte der Krankenhäuser an.

Mit Antrag auf EU Rente Beantragst du ebenfalls Grundsicherung nach dem SGB XII die bist nicht erwerbsfähig.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und nochmehr Kraft das durchlebte zu verarbeiten.
submarine

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von submarine »

Hallo

Ich habe EU-Rente (inzwischen auf Dauer) und soll gerade von HLU auf GruSi umgestellt werden. Parallel dazu wurde mein Sozialgerichtsklage-Verfahren gegen den abgelehnten Widerspruchsbescheid des Versorgungsamts eingestellt. Ich hatte angenommen dass ich die GruSi gar nicht erst bekomme solange ein OEG-Verfahren in der Schwebe ist, und daher selber um Einstellung des Verfahrens gebeten. Denn da ich hauptsächlich innerfamiliär homosexuell missbraucht wurde (zuerst als Kleinstkind von meinem Vater, dann 12 Jahre lang von meinem großen Bruder und 3 Jahre lang von dessen homosexuellen Schulkameraden, weil ich mich nicht wehrte und das für die so praktisch war), sind die Täter und meine Mutter die einzigen die eine Zeugenaussage machen könnten bzw. die außerfamliären Zeugen benennen könnten. Machen die aber nicht, weil sie ja selber verwickelt sind, also rechne ich mir keine Chance vor Gericht aus, außer mittels psychiatrischer Gutachten, die mich aber wieder zurück in die Pharma-Psychiatrie befördern würden. Und da will ich nicht mehr hin. Außerdem würde der Prozess selber derzeit meine seelische Belastbarkeit übersteigen, da würde ich wahrscheinlich draufgehen.

Jetzt muss ich also nolens, volens Geld von meinem Bruder, dem Mittäter und einzigen wirklich brauchbaren Zeugen annehmen, denn sonst kassiert der Staat später auch noch mein Erbe, weil ich ja jetzt Leistungsempfänger bin. Oder ich müsste nach der Erblassenschaft gegen den Staat prozessieren für eine Entschädigung. Und mein großer Bruder kann mich jetzt an´s Gängelband nehmen, ich kann nichts dagegen machen. Jetzt wünsche ich mir nur dass wengsistens das mit der GruSi klappt, damit ich überhaupt weiß wovon ich morgen leben werde. Oder besser, vegetieren...

Momentan weiß ich nur dass das OEG-Gerichtsverfahren eingestellt wurde und dass der Chef vom Sozi-Amt, der mich von HLU auf GruSi umstellen soll, in Urlaub ist, und dieser Schwebezustand des Ausgeliefertseins an die Ungewissheit macht mich sowas von depri dass ich inzwischen nur noch mit aufgeklapptem Messer auf die Straße gehe. Habe beim Gang zum Supermarkt heute feststellen müssen dass ich so paranoid bin, dass ich sogar vor Kindern das Messer zücke und alte Omas mit dem Ellenbogen zur Seite dränge, ohne überhaupt zu merken wer das ist. Weil ich mich nur noch nach einer Stadt mit nur einem einzigen Bewohner sehne, nämlich mir, und zugleich diese Einsamkeit wie die Vorahnung des Todes empfinde.
Sicher kotzt es mich an zum Sozialbetrug oder wahlweise zur Verwahrlosung, Verarmung und Ausweglosgkeit gezwungen zu werden, ohne jemals ein eigenes Leben gehabt zu haben. Geld von demjenigen nehmen zu müssen, der mich 12 Jahre lang gef*ckt und an seine schwulen Schulkameraden weiterverliehen hat... Vor allem weil darüber ja der Mantel des Totschweigens gelegt wurde und weiterhin gelegt wird.

Aber mit GruSi und zwei Persil-Zetteln, nämlich einem vom bundesdeutschen MB-Fonds wo draufsteht dass ich missbraucht wurde, egal von wem und wie und wann, auch wenn ich keinerlei Leistungen bekomme, und einem zweiten wo drauftsteht dass ich geisteskrank bin (F 21, den Wisch habe ich eigentlich bereits), hätte ich ja dann wohl Narrenfreiheit und man könnte mich zumindest nicht mehr verklagen wenn ich die Wahrheit öffentlich sage. Es besteht ja nicht das Mindestmaß an "Aussagezuverlässigkeit"...

Vergiss wenn du leben willst... Aber was heißt leben?

Grüße
sub
alii

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von alii »

Danke für eure hilfe ,


@ gast 02 leider wurde auch die eu rente bereits abgelehnt schon vor ein paar jahren. Ich hatte vor antragstellung nicht angemeldet gearbeitet sondern nur auf 400 euro basis. Einen schwerbehindertenausweis habe ich als kleine *entschädigung* dafür bekommen das ich eine ablehnung vom oeg kassiert habe.Ist schon ironisch das die gesagt haben das ich vom smb keine schäden haben kann und mir gleichzeitig einen schwerbehindertenausweis geschickt haben wegen meiner schäden die ich habe .

Ich hoffe das meine anwältin vielleicht doch noch erfolg hat mit der wiederaufnahme des oeg verfahrens .Ich muss dann irgendwann wohl auch in ein traumazentrum zu einem gutachten und davor habe ich schon grosse angst.Mein Vater/Täter hat mir und dem rest der familie immer eingetrichtert das ich geisteskrank bin und unter einbildungen leide.Ich habe angst das ich vielleicht tatsächlich nicht ganz sauber bin und alles einbildung war :(

LG alii
Gast 1

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Gast 1 »

HLU auf GruSi
Was heisst das übersetzt ? :oops:
Gast1

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Gast1 »

denn sonst kassiert der Staat später auch noch mein Erbe
Nochmal . . .

Ich habe gehört, das, wenn man OEG Leistungen erhält, später von den Erben sein Pflichtteil bekommt, dieses Erbe dann auf dem Versorgungsamt fällt.
Gast1

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Gast1 »

Ich habe gehört, das, wenn man OEG Leistungen erhält, später von den Erben (wenn es die Täter sind) sein Pflichtteil bekommt, dieses Erbe dann auf dem Versorgungsamt fällt.
Gast02

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Gast02 »

Gast 1 hat geschrieben:
HLU auf GruSi
Was heisst das übersetzt ? :oops:
HLU = Hilfe zum Lebens Unterhalt
Grusi = Grundsicherung

nach dem SGB XII
Gast02

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von Gast02 »

alii hat geschrieben:Danke für eure hilfe ,


@ gast 02 leider wurde auch die eu rente bereits abgelehnt schon vor ein paar jahren. Ich hatte vor antragstellung nicht angemeldet gearbeitet sondern nur auf 400 euro basis. Einen schwerbehindertenausweis habe ich als kleine *entschädigung* dafür bekommen das ich eine ablehnung vom oeg kassiert habe.Ist schon ironisch das die gesagt haben das ich vom smb keine schäden haben kann und mir gleichzeitig einen schwerbehindertenausweis geschickt haben wegen meiner schäden die ich habe .

Ich hoffe das meine anwältin vielleicht doch noch erfolg hat mit der wiederaufnahme des oeg verfahrens .Ich muss dann irgendwann wohl auch in ein traumazentrum zu einem gutachten und davor habe ich schon grosse angst.Mein Vater/Täter hat mir und dem rest der familie immer eingetrichtert das ich geisteskrank bin und unter einbildungen leide.Ich habe angst das ich vielleicht tatsächlich nicht ganz sauber bin und alles einbildung war :(

LG alii
Das mit der geisteskrankheit hat mir mein Erzeuger auch eingetrichtert und das ich unter Betreuung gestellt werden müsse, solche Äusserungen werden lediglich getätigt um das Opfer zu verunsichern, die Täter gehen davon aus das man diesen Menschen nicht glaubt aber genau das gegenteil ist der Fall, diesen Menschen wird geglaubt, lasst Euch nicht an der Nase rumführen hier soll lediglich die Tat vertuscht werden so das der Täter weiter machen kann wie bisher.

Wenn möglich nehmt alle rechtlichen Möglichkeiten war und setzt Eure Ansprüche durch.
Gast02

Re:

Beitrag von Gast02 »

Unter bestimmten umständen können auch Ansprüche rückwirkend geltend gemacht werden so steht es im BVG, mache diese möglichkeit selbst grltend. Hier gibt es auch ein BSG Urteil aus dem letzten Jahr hat meine Rechtsanwältin erfolgreich ins Verfahren eingeführt, es ist möglich R%ückgewähransprüche geltend zu machen. Hier weisae ich Ausdrücklich daraufhin das die Taten auf deutschem Boden verübt wurden.
acinos hat geschrieben:Hallo kleiner Engel !
Ansprüche gelten grundsätzlich ab OEG- ANTRAGSTELLUNG

Bin mir aber nicht sicher,wie das ist-wenn z.b. ein Strafverfahren erfolgreich war(wie bei @haselmaus)-dann erst zig Jahre später OEG-Antrag gestellt wurde !

Ob dann immer noch gilt-erst ab Antragstellung ???-oder ob dann Ansprüche ab dem gewonnenen Strafprozeß geltend gemacht werden können !

Das musst du selber recherchieren!

Genauso musst du das entsprechend deines Heimatlandes recherchieren.

Hier ist Deutsches Sozialrecht gepostet-nicht österreichisches-es sei denn Tatort ist in Deutschland gewesen-dann ist das VA des zuständigen deutschen Tat-Wohnortes zuständig !


acinos
submarine

Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen

Beitrag von submarine »

Gast1 hat geschrieben:Ich habe gehört, das, wenn man OEG Leistungen erhält, später von den Erben (wenn es die Täter sind) sein Pflichtteil bekommt, dieses Erbe dann auf dem Versorgungsamt fällt.
Hallo Gast

ja eben, das sage ich ja. Ich glaube dass es da zwar einen kleinen Vermögenschutzbetrag oder sowas gibt, und außerdem dass es bei Leistungsempfängern wie mir also dann eben das Sozialamt ist, das einem wieder wegnimmt was einem doch zusteht, aber das ist ja eigentlich Jacke wie Hose.
Diese OEG-Leistungen, wenn man sie denn erhält, müssten den Verlust des Erbes eigentlich mit berücksichtigen. Nach allem was ich bisher gehört habe ist dieses OEG aber Betrug, denn es wird damit eigentlich nicht das Gewaltopfer entschädigt sondern es werden in erster Linie Versicherungen, Anwälte, Psychologen und Ärzte damit fett gemacht. Das Opfer selber ist der Ausgeschmierte, ob mit oder ohne OEG. Vielleicht bekommt man einen Ausgleich für das kassierte Pflichterbe, aber innerfamiliäre Missbrauchstäter die nicht dumm sind höhlen den Pflichtteil rechtzeitig durch Schenkungen an die anderen Angehörigen systematisch aus, damit diese still halten, und verpulvern den Rest. Dagegen gibt es meines Wissens keine rechtliche Handhabe. Ein Pflichterbteil existiert dann einfach nicht.

Möglicherweise will der Staat dass innerfamiläre Opfer zu Betrügern werden und den Mund halten? Ich habe schon in den 80er Jahren in der Schule gelernt dass das in der Praxis wirklich so ist, aber ich hatte gehofft dass Vereine wie der "Weiße Ring", Hilfesysteme wie die sozialpsychiatrischen Dienste und das ergänzende Hilfesystem (Missbrauchsfonds), oder eben neuere Gesetze wie das "OEG" an dieser Misere etwas ändern. Scheint aber ein Flop zu sein. Es sind alles nur neue Namen für den selben, immer gleichen Betrug an den Schwächsten der Gesellschaft. Am schlimmsten finde ich bisher den ***eißen Ring, die einen mit unrichtigen Infos über den Ablauf des OEG-Verfahrens in die Irre führen und gleichzeitig mit reichhaltigen Geldern aus dem MB-Fonds zu ködern versuchen, aber nicht dazu sagen dass es so gar nicht läuft. Ich sage es unverblümt: Der ***eiße Ring betreibt organisierten Betrug an innerfamilären Missbrauchsopfern, unter Ausnützung von Traumatisierung, Beweislast und Notlage. Der sozialpsychiatrische Dienst kooperiert mit diesem Verein gegen die Opfer. Ich habe es gesehen.

Grüße
sub
Antworten