Der "Wie geht es euch gerade" Thread
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Sonenblume2010
Re: Der "Wie geht es euch gerade" Thread
Hallo zusammen,
wie es mir geht, kann ich im Moment nicht wirklich beschreiben. Von jedem etwas... Im Moment ist einer der Typen gerade hier und es macht mir unwahrscheinlich große Angst. Anfang des Jahres habe ich die Therapie abgebrochen, weil ich nicht genug Vertrauen zur Thera aufbauen konnte und jetzt würde ich mir manchmal ein Gespräch wünschen. Apropos... weiß zufällig jemand von euch, wie lange die "Wartezeit" beträgt, bis man wieder eine Neue beginnen kann? 2 oder 3 Jahre? Oder gibt es hier Ausnahmen bei diesem Thema. Es ist eine ambulante Therapie und wäre dann die 2. Ich weiß, es gehört hier nicht hin, aber vielleicht hat trotzdem jemand eine Antwort...
Sonst füjle ich mich auch unverstanden und sehr alleine. Fassade kippt nun langsam und die Kraft, um diese zu stabilisieren bzw. aufrecht zu erhalten, schwindetvon Tag zu Tag. Ich möchte nict denken, dass ich es nicht schaffe, aber es kommt mir immer mehr so vor. Es weiß nur noch eine einzige Person, die leider gleichzeitig eine Arbeitskollegin ist. Sie ist echt super, allerdings besteht unser "Kontakt" nur über E-Mails. Es geht so mittlerweile 3 Jahre. Ich würde mir schon auch mal ein Gespräch unter 4 Augen wünschen oder ein Telefonat, ein Treffen... ohne Zeitdruck...Das Problem ist allerdings, dass ich ihr bei einem dienstlichen Gespräch mal fast eine verpasst hätte (Ohrfeige). Die Handbewegung war da und es tut mir heute noch unheimlich leid. Ich würde ihr niemals absichtlich eine Ohrfeige geben, aber es ist einfach die Angst-trotz Messer und Reizgas in der Tasche. Wir haben es geklärt und sie hat es damals nicht so wahrgenommen, aber wie kann ich sicher gehen, dass es nicht noch einmal soweit kommt oder es vielleicht wirklich klatscht? Davor habe ich große Angst und das könnte ich mir nie verzeihen. Dafür ist sie mir zu wichtig. Zudem geht es hier jetzt endlich wieder gut. Auch sie hatte eine schwere Zeit die letzten Monate (eine ganz andere Sache...) und ich möchte sie nicht nerven. Hab ein bisschen Angst, dass sie irgendwann sagt, dass sie keinen Nerv mehr dafür hat- was ja auch verständlich wäre, wenn immer nur schlechte Neuigkeiten kommen und ich auf fast jede Frage sage, dass es mir schlecht oder mal wieder nicht so gut geht (wenn ich mal sage, dass es mir gut geht und es nicht so ist, hab ich ein schlechtes Gewissen). Für uns beide sind Ehrlichkeit und Offenheit das Wichtigste. Sie gibt mir Sicherheit, wenn sie in der Nähe ist und ich weiß, dass ihr nichts passiert ist, wenn ich ihr Auto gesehen habe und sie auf Arbeit ist. Sie ist wie eine große Schwester für mich- ein Stück Familie, die ich nie hatte und nach der ich immer gesucht habe. Manchmal erwische ich mich, wie ich mir einrede, dass auch sie wie all die anderen ist. Egoistisch, fragt nur, wenn sie was auf dem Herzen hat, verlogen, mache sie einfach schlecht, um es ertragen/ damit umgehen zu können, wenn sie mal nicht wöchentlich antwortet. Ich weiß, dass sie unwahrscheinlich viel zu tun hat und das dies nicht so ist, kann aber nichts dagegen tun. Mir tut es nach einer neuen Mail von ihr dann immer sehr leid und ich bin froh, dass sie schreibt, es sich anhört/liest, auch wenn es nur sehr oberflächlich ist, damit sie nicht selbst in eine "Krise" kommt... Wir wurden beide oft belogen, das Vertrauen wurde ausgenutzt und so etwas hinterlässt Spuren. Ich mag sie, aber ein engerer Kontakt zu ihr macht mir Sorgen. Es wird mir dann schnell zu viel. Trotzdem wünsche ich es mir, dass sie manchmal- gerade in schwierigen Zeiten/ Stunden- einfach nur da ist. Es gab in den letzten 12 Jahren kaum Kontakt zu Mitmenschen und ich hätte nie gedacht, dass diese Schiene schon so weit eingefahren ist. Sie gibt mir so viel Kraft und Halt, macht mir Mut - manchmal auch vergebens - und ich habe Angst, dass ich ihr nicht das geben kann, was sie vielleicht manchmal braucht. In den Arm nehmen, drücken... Es fällt mir sehr schwer, ihr zu sagen, dass ich für sie da bin (hab es schon mal gesagt), weil sie es mir vielleicht nicht glauben könnte oder Rücksicht nimmt (was ich nicht will) und Emotionen zu zeigen (auch per Mail). Es ist peinlich, wenn sie vor einem steht und man zittert am ganzen Körper, hat Angst, was könnte nun passieren, wird sie böse sein deswegen, hoffentlich versteht sie es nicht falsch,...Es gibt einfach so viele Widersprüche, was es mir im Moment auch ziemlich schwer macht, in die Zukunft zu schauen. Ich möchte kein Jammerlappen sein (Gefühle unterdrücken hat auch bisher immer recht gut funktioniert), kein Mitleid, aber sie auch nicht unnötig damit belasten. Vom Prinzip her kann sie da nicht wirklich viel ändern und vielleicht verzweifelt sie daran, dass sie nicht wirklich helfen kann, auch wenn mir unsere E-mails sehr wichtig sind und weiterhelfen.
Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie man die Ängste unter Kontrolle bekommen kann und es sich irgendwie leichter machen kann? Ich weiß, dass es niemand rückgängig machen oder mir abnehmen kann. Das will ich auch nicht. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kennt ein paar Möglichkeiten.
Würde mich sehr freuen, auch wenn es gerade viel Text ist...
Vielen Dank und schöne Grüße
wie es mir geht, kann ich im Moment nicht wirklich beschreiben. Von jedem etwas... Im Moment ist einer der Typen gerade hier und es macht mir unwahrscheinlich große Angst. Anfang des Jahres habe ich die Therapie abgebrochen, weil ich nicht genug Vertrauen zur Thera aufbauen konnte und jetzt würde ich mir manchmal ein Gespräch wünschen. Apropos... weiß zufällig jemand von euch, wie lange die "Wartezeit" beträgt, bis man wieder eine Neue beginnen kann? 2 oder 3 Jahre? Oder gibt es hier Ausnahmen bei diesem Thema. Es ist eine ambulante Therapie und wäre dann die 2. Ich weiß, es gehört hier nicht hin, aber vielleicht hat trotzdem jemand eine Antwort...
Sonst füjle ich mich auch unverstanden und sehr alleine. Fassade kippt nun langsam und die Kraft, um diese zu stabilisieren bzw. aufrecht zu erhalten, schwindetvon Tag zu Tag. Ich möchte nict denken, dass ich es nicht schaffe, aber es kommt mir immer mehr so vor. Es weiß nur noch eine einzige Person, die leider gleichzeitig eine Arbeitskollegin ist. Sie ist echt super, allerdings besteht unser "Kontakt" nur über E-Mails. Es geht so mittlerweile 3 Jahre. Ich würde mir schon auch mal ein Gespräch unter 4 Augen wünschen oder ein Telefonat, ein Treffen... ohne Zeitdruck...Das Problem ist allerdings, dass ich ihr bei einem dienstlichen Gespräch mal fast eine verpasst hätte (Ohrfeige). Die Handbewegung war da und es tut mir heute noch unheimlich leid. Ich würde ihr niemals absichtlich eine Ohrfeige geben, aber es ist einfach die Angst-trotz Messer und Reizgas in der Tasche. Wir haben es geklärt und sie hat es damals nicht so wahrgenommen, aber wie kann ich sicher gehen, dass es nicht noch einmal soweit kommt oder es vielleicht wirklich klatscht? Davor habe ich große Angst und das könnte ich mir nie verzeihen. Dafür ist sie mir zu wichtig. Zudem geht es hier jetzt endlich wieder gut. Auch sie hatte eine schwere Zeit die letzten Monate (eine ganz andere Sache...) und ich möchte sie nicht nerven. Hab ein bisschen Angst, dass sie irgendwann sagt, dass sie keinen Nerv mehr dafür hat- was ja auch verständlich wäre, wenn immer nur schlechte Neuigkeiten kommen und ich auf fast jede Frage sage, dass es mir schlecht oder mal wieder nicht so gut geht (wenn ich mal sage, dass es mir gut geht und es nicht so ist, hab ich ein schlechtes Gewissen). Für uns beide sind Ehrlichkeit und Offenheit das Wichtigste. Sie gibt mir Sicherheit, wenn sie in der Nähe ist und ich weiß, dass ihr nichts passiert ist, wenn ich ihr Auto gesehen habe und sie auf Arbeit ist. Sie ist wie eine große Schwester für mich- ein Stück Familie, die ich nie hatte und nach der ich immer gesucht habe. Manchmal erwische ich mich, wie ich mir einrede, dass auch sie wie all die anderen ist. Egoistisch, fragt nur, wenn sie was auf dem Herzen hat, verlogen, mache sie einfach schlecht, um es ertragen/ damit umgehen zu können, wenn sie mal nicht wöchentlich antwortet. Ich weiß, dass sie unwahrscheinlich viel zu tun hat und das dies nicht so ist, kann aber nichts dagegen tun. Mir tut es nach einer neuen Mail von ihr dann immer sehr leid und ich bin froh, dass sie schreibt, es sich anhört/liest, auch wenn es nur sehr oberflächlich ist, damit sie nicht selbst in eine "Krise" kommt... Wir wurden beide oft belogen, das Vertrauen wurde ausgenutzt und so etwas hinterlässt Spuren. Ich mag sie, aber ein engerer Kontakt zu ihr macht mir Sorgen. Es wird mir dann schnell zu viel. Trotzdem wünsche ich es mir, dass sie manchmal- gerade in schwierigen Zeiten/ Stunden- einfach nur da ist. Es gab in den letzten 12 Jahren kaum Kontakt zu Mitmenschen und ich hätte nie gedacht, dass diese Schiene schon so weit eingefahren ist. Sie gibt mir so viel Kraft und Halt, macht mir Mut - manchmal auch vergebens - und ich habe Angst, dass ich ihr nicht das geben kann, was sie vielleicht manchmal braucht. In den Arm nehmen, drücken... Es fällt mir sehr schwer, ihr zu sagen, dass ich für sie da bin (hab es schon mal gesagt), weil sie es mir vielleicht nicht glauben könnte oder Rücksicht nimmt (was ich nicht will) und Emotionen zu zeigen (auch per Mail). Es ist peinlich, wenn sie vor einem steht und man zittert am ganzen Körper, hat Angst, was könnte nun passieren, wird sie böse sein deswegen, hoffentlich versteht sie es nicht falsch,...Es gibt einfach so viele Widersprüche, was es mir im Moment auch ziemlich schwer macht, in die Zukunft zu schauen. Ich möchte kein Jammerlappen sein (Gefühle unterdrücken hat auch bisher immer recht gut funktioniert), kein Mitleid, aber sie auch nicht unnötig damit belasten. Vom Prinzip her kann sie da nicht wirklich viel ändern und vielleicht verzweifelt sie daran, dass sie nicht wirklich helfen kann, auch wenn mir unsere E-mails sehr wichtig sind und weiterhelfen.
Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie man die Ängste unter Kontrolle bekommen kann und es sich irgendwie leichter machen kann? Ich weiß, dass es niemand rückgängig machen oder mir abnehmen kann. Das will ich auch nicht. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kennt ein paar Möglichkeiten.
Würde mich sehr freuen, auch wenn es gerade viel Text ist...
Vielen Dank und schöne Grüße
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Pita
Re: Der "Wie geht es euch gerade" Thread
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Zuletzt geändert von Pita am Do Sep 09, 2010 7:51 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Evenstar
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Re: Der "Wie geht es euch gerade" Thread
müde müde müde...
viel zu wenig Schlaf...
so ist es, wenn man nachts nochmal raus muss, wenns dumm läuft...
viel zu wenig Schlaf...
so ist es, wenn man nachts nochmal raus muss, wenns dumm läuft...
Wir müssen uns daran gewöhnen, dass die
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
Sehnsucht nach der Zukunft
Heimweh nach der Fremde
(Max Herre-Fremde)
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bis alle Wunden verheilt sind.
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Pita
Re: Der "Wie geht es euch gerade" Thread
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Zuletzt geändert von Pita am Do Sep 09, 2010 7:51 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Evenstar
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- Registriert: Mo Sep 29, 2008 3:44 pm
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Re: Der "Wie geht es euch gerade" Thread
aufgeregt...
Wir müssen uns daran gewöhnen, dass die
Vergangenheit so lange Gegenwart ist,
bis alle Wunden verheilt sind.
Ich geh meinen Weg ans Ende
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shadow
Re: Der "Wie geht es euch gerade" Thread
fühlt sich gerade alles so völlig sinnlos an
wozu dann kämpfen
wozu dann kämpfen