So,
auf den 4. Anlauf probier ich das einfach nochmal...
*Tafel schoki gerade in mich reinstopf*
so... die Tafel ist, weg... eine Minute gebraucht.... *grummel*
nur doof, dass man seine Gefühle nicht wegfressen kann, zumindest nicht auf Dauer...
Gestern noch ein wenig zuviel Sekt abbekommen, der Weg wieder hoch ins Zimmer war schon etwas angehaucht...
naja, kommt davon wenn man zuviel auf viel zu wenig Zeit trinkt...
wir hatten heute früher Schule aus, und im Sport hat mein Lehrer auch noch Seite an Seite mit mir Volleyball gespielt.
*totale Überforderung* Mensch, mag nicht, wenn Autoritätspersonen mir zu nahe kommen. Vor allem dieser Mann, der ja wohl
rücksichtlos unterwegs ist. Ist wohl die Einstellung, wenn man männlicher Lehrer wird. Das man einfach mal in einer ERklärung
sexistische Wörter in den Mund nimmt, mal schnell einen triggert, andere Lehrer das toll finden wenn Schüler auf minimalen Raum
im Sport auf Körperkontakt getrimmt werden, "ist ja nur ein Spiel"... Ich mag männliche Lehrer nicht. Naja, sagen wir es gleich anders,
ich mag männliche Wesen nicht, wenn sie in meinen Sicherungsbereich eintreten. Zumindest die meisten.
Ehem... sonst komme ich mit Männern ja eigentlich klar.
Habe heute eine Einladung bekommen in die Sauna zu gehen. Gleich mal abgesagt, egal, was es da zu feiern gibt.
Leider etwas traurig bin, dass man daran nicht gedacht hatte. Aber jemand hat es schon mir erklärt. Für Nichtbetroffene
ist das total normal, und da gibt es einfach Sachen mit denen niemand rechnet. Sauna, Schwimmbad, iwo einfach duschen.
Klo gehen, sich einfach iwo umziehen.
Tja... Nachteil das nicht zu können. Ziehe ich eben den Kürzeren. Feier ohne mich. Kann das auch nicht ändern.
Ohja, Wirrli, Geduld. Ich wünschte einfach, dass ich wüsste, dass es vorwärts geht, wenn ich wüsste,
dass ich nicht gerade von mir selbst weggehe. Ich eile von mir davon, entferne mich eher von dem Standpunkt, den ich schon einmal hatte.
Ich bin eine starke Frau, die nach sich schauen kann, die sehr gut mit sich umgehen kann,
aber in den letzen Tagen, habe ich mich weit davon entfernt.
Es gibt vielleicht viele Ursachen, mein Wissen, wann er das bekommen hat, was er bekommen wollte, meine unheimliche Angst vor dem einem Zimmer,
wo ich nicht einmal weiß, was hinter der Tür liegt.
Den Geburtstag meiner Freundin, die nicht mehr lebt.
Heute Abend eine Sitzung mit einem Mann, der einfach nur Angst auslöst bei mir, und er weiß nicht, wie auf mich reagieren, er merkt nämlich,
dass ich überhaupt nicht mit ihm in einem Raum sein kann.
Innerliche Angst und Wut und das Verbot ihm zu erteilen, mich nicht anzuschauen.
Vieles nagt gerade an meinem Stand. Aber ich kämpfe gegen das Fallen.
Ich will beschützt werden, ich will aber niemanden nahe haben. Ich will meine Wunden und Schmerzen und Tränen zeigen,
und gleichzeitig baue ich Mauern, dicke Mauern um zu verhindern, das iwer dahinterblickt.
Ich trage Waffen, eine Rüstung. Niemals auffallen, dass ich schwach bin.
Ich will fliegen, aber meine Flügel sind mehrfach gebrochen. Ich will sehen, aber meine Augen sind ausgebrannt. Ich will spüren, aber meine Haut brennt wie Feuer.
Ich will sterben um zu leben. Ich will leben. ich will stürmen, kämpfen, schreiten. Ich will schreien, treten, toben. Ich will weinen, lachen.
Angst davor, all das zuzulassen. Das Alte wird iwann sterben, dass das Neue leben kann.
Und gerade jetzt fällt mir wieder der Phönix von einst ein.
Even