Chaos, Sortiertes und Baustellen
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smakig!
hallo luna,
weil du deinen ersten gedankenanstoßsatz 2 mal gepostet hast, beschäftigt er mich.
ich frage mich zuallererst: was geht in einem menschen vor, der so trotzig die einsamkeit, die unabhängigkeit, die härte vorzieht vor dem, was er empfindet, wenn er sich auf eine beziehung gleich welcher art einlassen muß, die ihn in seiner freiheit, autonomie und unabhängigkeit beschneidet.
was einen menschen dazu treibt, seine beziehungen generell als minderwerig darzustellen und nur aus dem gefühl erhalten, weil der preis des änderns die einsameit wäre.
ist es diesem menschen nicht möglich, konstruktiv an einer beziehung zu arbeiten , um darin eine (möglichst gegenseitige) befriedigung zu finden?
besonders die letzten zeilen, die von dir, erinnern mich an einen satz , den ich lange zeit zu meinem gemacht hatte:
lieber tot als untertan. (aus max frisch, andorra)
ich fühlte mich stark damit, aber letztenendes habe ich damit nur meine unfähigkeit, mich auf beziehungen wirklich einzulassen, verteidigt.
!
weil du deinen ersten gedankenanstoßsatz 2 mal gepostet hast, beschäftigt er mich.
ich frage mich zuallererst: was geht in einem menschen vor, der so trotzig die einsamkeit, die unabhängigkeit, die härte vorzieht vor dem, was er empfindet, wenn er sich auf eine beziehung gleich welcher art einlassen muß, die ihn in seiner freiheit, autonomie und unabhängigkeit beschneidet.
was einen menschen dazu treibt, seine beziehungen generell als minderwerig darzustellen und nur aus dem gefühl erhalten, weil der preis des änderns die einsameit wäre.
ist es diesem menschen nicht möglich, konstruktiv an einer beziehung zu arbeiten , um darin eine (möglichst gegenseitige) befriedigung zu finden?
besonders die letzten zeilen, die von dir, erinnern mich an einen satz , den ich lange zeit zu meinem gemacht hatte:
lieber tot als untertan. (aus max frisch, andorra)
ich fühlte mich stark damit, aber letztenendes habe ich damit nur meine unfähigkeit, mich auf beziehungen wirklich einzulassen, verteidigt.
!
@acinos
Genau so ist es. Einsamkeit ist für mich in dem Fall, um den es mir hier geht, auch freundlicher als Abhängigkeit.
Heurte. Endlich.
Wichtigkeit
Solidarität
Verlässlichkeit
Anerkennung
Autonomie
Grenzen
Heute kann ich (meistens) sehen, dass ich das bekomme. Ich kann unterscheiden.
Und ich kann auch unterscheiden, wo mir mal situationsbedingt eines für den Moment nicht entgegen gebracht werden kann.
Das war mal anders. Da vermisste ich, was ich hatte, aber nicht fühlen und sehen konnte. Da lag das Problem bei mir.
@smakig!
Meinst du mit "einem Menschen" den Autor, oder mich?
Es sind für mich Denkanstöße, um eine ganz konkrete Situation für mich zu meistern.
Für mich geht es um eine konkrete Beziehung, oder nein, es sind schon mehrere, nämlich um einen bestimmten Teil meiner Familie.
Von dem, was mir innerhalb von Beziehungen wichtig ist habe ich herzlich wenig bekommen. Diese konkreten Beziehungen waren für mich minderwertig. Ja, und ich hielt sie lange aufrecht, weil mir der Preis, die Härte der Einsamkeit, zu hoch erschien. Trotz aller Stimmen, die mich ermutigten mich zu lösen und eine für mich bessere Wahl zu treffen.
An der konstruktiven Auseinandersetzung mit meinen Partnern in diesen beziehungen sind wir gescheitert, es ließ sich keine gegenseitige Zufriedenheit herstellen. Auch sind wir gescheitert, weil so manche Klärung oder Auseinandersetzung nicht die Spur konstruktiv waren.
Aus verschiedenen Gründen, dazu gehören wüste Beschimpfungen, denen ich mich nicht mehr aussetzen möchte und werde, bin ich unfähig, mich auf die Beziehung zu einem Teil meiner Familie einzulassen.
Dabei spielt sicher nicht nur Autonomie, Unabhängigkeit, Freiheit DIE Rolle.
Ich differenziere da, sehe diese Begriffe nicht "absolut".
Für mich empfinde ich es als normal, einen Teil meiner Autonomie/Freiheit/Unabhängigkeit innerhalb einer Beziehung aufzugeheben.
Ebenso finde ich wichtig mir all das in Teibereichen zu bewahren und mir zugestanden zu wissen.
Danke, smakig!
Anhand deines Beitrages konnte ich mir da einiges konkreter klar machen.
Herzliche Grüße
Luna
Genau so ist es. Einsamkeit ist für mich in dem Fall, um den es mir hier geht, auch freundlicher als Abhängigkeit.
Heurte. Endlich.
Wichtigkeit
Solidarität
Verlässlichkeit
Anerkennung
Autonomie
Grenzen
Heute kann ich (meistens) sehen, dass ich das bekomme. Ich kann unterscheiden.
Und ich kann auch unterscheiden, wo mir mal situationsbedingt eines für den Moment nicht entgegen gebracht werden kann.
Das war mal anders. Da vermisste ich, was ich hatte, aber nicht fühlen und sehen konnte. Da lag das Problem bei mir.
@smakig!
Meinst du mit "einem Menschen" den Autor, oder mich?
Es sind für mich Denkanstöße, um eine ganz konkrete Situation für mich zu meistern.
Für mich geht es um eine konkrete Beziehung, oder nein, es sind schon mehrere, nämlich um einen bestimmten Teil meiner Familie.
Von dem, was mir innerhalb von Beziehungen wichtig ist habe ich herzlich wenig bekommen. Diese konkreten Beziehungen waren für mich minderwertig. Ja, und ich hielt sie lange aufrecht, weil mir der Preis, die Härte der Einsamkeit, zu hoch erschien. Trotz aller Stimmen, die mich ermutigten mich zu lösen und eine für mich bessere Wahl zu treffen.
An der konstruktiven Auseinandersetzung mit meinen Partnern in diesen beziehungen sind wir gescheitert, es ließ sich keine gegenseitige Zufriedenheit herstellen. Auch sind wir gescheitert, weil so manche Klärung oder Auseinandersetzung nicht die Spur konstruktiv waren.
Aus verschiedenen Gründen, dazu gehören wüste Beschimpfungen, denen ich mich nicht mehr aussetzen möchte und werde, bin ich unfähig, mich auf die Beziehung zu einem Teil meiner Familie einzulassen.
Dabei spielt sicher nicht nur Autonomie, Unabhängigkeit, Freiheit DIE Rolle.
Ich differenziere da, sehe diese Begriffe nicht "absolut".
Für mich empfinde ich es als normal, einen Teil meiner Autonomie/Freiheit/Unabhängigkeit innerhalb einer Beziehung aufzugeheben.
Ebenso finde ich wichtig mir all das in Teibereichen zu bewahren und mir zugestanden zu wissen.
Danke, smakig!
Anhand deines Beitrages konnte ich mir da einiges konkreter klar machen.
Herzliche Grüße
Luna
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
-
smakig!
@smakig!
Klar war mir das innerlich wohl schon.
Aber anhand deiner Botschaft und Fragen wurde es ausprechbarer,
in Worten fassbarer. Eine große Bereicherung für mich.
Denn ich konnte für mich und vor mir definintiv klären:
trifft auf mich zu oder nicht, trifft auf Beziehungen gernerell zu oder nicht,
auf welche trifft es zu, was stimmt gar nicht usw.
Und so nach einer Woche liest sich, deins und meins, das alles für mich auch nicht anders.
Sagt mir, dass ich mir sicher bin.
Gut so.
Liebe Grüße
Luna
Klar war mir das innerlich wohl schon.
Aber anhand deiner Botschaft und Fragen wurde es ausprechbarer,
in Worten fassbarer. Eine große Bereicherung für mich.
Denn ich konnte für mich und vor mir definintiv klären:
trifft auf mich zu oder nicht, trifft auf Beziehungen gernerell zu oder nicht,
auf welche trifft es zu, was stimmt gar nicht usw.
Und so nach einer Woche liest sich, deins und meins, das alles für mich auch nicht anders.
Sagt mir, dass ich mir sicher bin.
Gut so.
Liebe Grüße
Luna
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
~ so weit, so gut ~
Ende der Thera!
Nach drei Jahren.
Und ich fühle mich gut dabei.
Ich habe mehr/ manch anderes erreichen können, als ich anfangs dachte.
Ich muss schmunzeln, denn ich habe einige Dinge erarbeitet,
die ich SO anfangs gar nicht wollte.
Deren Sinn erschließt sich seit einiger Zeit erst.
Aber gut, gut, dass es genau so ist.
Immer wieder habe ich neue Ziele für mich formuliert.
Hingeschaut: was möchte ich noch erreichen, woran möchte ich noch arbeiten, was muss ich noch lernen.
Was ist jetzt mein Ziel, am Ende der Therapie?
So, wie es ist, so soll es bleiben.
So wie ich lebe möchte ich leben.
Ich bin zufrieden und fühle mich großartig.
Was nicht so geht und nie mehr wird kann ich hinnehmen.
Einige Einschränkungen sind eben nicht zu ändern.
Es lebt sich gut mit ihnen, auch das musste ich lernen.
Habe ich aber, ist in Ordnung so.
Es werden mich sicher immer wieder Dinge beschäftigen,
dazu habe ich aber das Handwerkszeug.
Ich habe Kraft getankt und weiß damit zu haushalten und ich weiß auch,
wo ich welche hernehmen kann und muss wenn es mal eng wird.
Auf mich aufpassen muss ich sicher, kann ich mittlerweile auch.
Was ich mir selber in Aussicht gestellt habe,
was mir in Aussicht gestellt wurde:
es hat sich nicht so erfüllt, wie ich mir das gedacht hatte.
Mancher Weg war sowas von anders, als ich dachte oder wollte.
Aber jetzt denke ich: dennoch ist erfüllt, was ich mir vorgenommen habe und was in Aussicht gestellt wurde, auch von meinem Thera.
Und: noch viel, viel mehr!
Luna
22.01.2009
Ende der Thera!
Nach drei Jahren.
Und ich fühle mich gut dabei.
Ich habe mehr/ manch anderes erreichen können, als ich anfangs dachte.
Ich muss schmunzeln, denn ich habe einige Dinge erarbeitet,
die ich SO anfangs gar nicht wollte.
Deren Sinn erschließt sich seit einiger Zeit erst.
Aber gut, gut, dass es genau so ist.
Immer wieder habe ich neue Ziele für mich formuliert.
Hingeschaut: was möchte ich noch erreichen, woran möchte ich noch arbeiten, was muss ich noch lernen.
Was ist jetzt mein Ziel, am Ende der Therapie?
So, wie es ist, so soll es bleiben.
So wie ich lebe möchte ich leben.
Ich bin zufrieden und fühle mich großartig.
Was nicht so geht und nie mehr wird kann ich hinnehmen.
Einige Einschränkungen sind eben nicht zu ändern.
Es lebt sich gut mit ihnen, auch das musste ich lernen.
Habe ich aber, ist in Ordnung so.
Es werden mich sicher immer wieder Dinge beschäftigen,
dazu habe ich aber das Handwerkszeug.
Ich habe Kraft getankt und weiß damit zu haushalten und ich weiß auch,
wo ich welche hernehmen kann und muss wenn es mal eng wird.
Auf mich aufpassen muss ich sicher, kann ich mittlerweile auch.
Was ich mir selber in Aussicht gestellt habe,
was mir in Aussicht gestellt wurde:
es hat sich nicht so erfüllt, wie ich mir das gedacht hatte.
Mancher Weg war sowas von anders, als ich dachte oder wollte.
Aber jetzt denke ich: dennoch ist erfüllt, was ich mir vorgenommen habe und was in Aussicht gestellt wurde, auch von meinem Thera.
Und: noch viel, viel mehr!
Luna
22.01.2009
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Gerade denke ich nochmal darüber nach.
Seit der Reha ist ein Jahr vergangen.
In diesem Jahr ging es fast ausschließlich um das Verfestigen der Dinge,
die ich kognitiv schon eine Weile wusste.
Worum ging es eigentlich?
Körperwahrnehmung, Selbstfürsorge.
Wichtige Punke, die lange, lange wenig Beachtung fanden.
Es ging um mein Selbstwerterleben.
Ich finde es spannend an mir selber zu beobachten,
wie ich mich selber im Raum wahrnehme, auch in Gesellschaft anderer Menschen. Noch schaue ich immer wieder mal bewusst hin.
Da ging es um die Auflösung von Ohnmachtsgefühlen, um Meinungsstabilität.
Ganz großes Thema war sicher die Aussöhnung mit mir selber,
mit meinen Einschränkungen und Schwächen.
Viel davon hat sich im Laufe des letzten Jahres als schon ganz gut tragfähig erwiesen.
An manchem muss ich sicher immer schön weiter dran bleiben.
Aber - und das ist wesentlich- das kann ich mittlerweile auch alleine.
Ohne meinen Thera zumindestens.
Alles, was man unter dem Begriff Sozialkompetenz zusammenfassen würde kann ich nicht alleine.
Denn dazu braucht es Menschen, die ich nun auch wieder
wirklich gerne um mich habe.
Auch ein Erfolg: ein soziales Umfeld, dass nach zwei Jahren wieder stabil ist.
So, und nun habe ich mir genug auf die Schulter geklopft.
Und du liebe Elfe, hättest mir das ja auch mal ändern können,
anstatt hier zu witzeln...wo es mir doch so ernst ist!
Alles muss frau selber machen...
Liebe Grüße
Luna
Seit der Reha ist ein Jahr vergangen.
In diesem Jahr ging es fast ausschließlich um das Verfestigen der Dinge,
die ich kognitiv schon eine Weile wusste.
Worum ging es eigentlich?
Körperwahrnehmung, Selbstfürsorge.
Wichtige Punke, die lange, lange wenig Beachtung fanden.
Es ging um mein Selbstwerterleben.
Ich finde es spannend an mir selber zu beobachten,
wie ich mich selber im Raum wahrnehme, auch in Gesellschaft anderer Menschen. Noch schaue ich immer wieder mal bewusst hin.
Da ging es um die Auflösung von Ohnmachtsgefühlen, um Meinungsstabilität.
Ganz großes Thema war sicher die Aussöhnung mit mir selber,
mit meinen Einschränkungen und Schwächen.
Viel davon hat sich im Laufe des letzten Jahres als schon ganz gut tragfähig erwiesen.
An manchem muss ich sicher immer schön weiter dran bleiben.
Aber - und das ist wesentlich- das kann ich mittlerweile auch alleine.
Ohne meinen Thera zumindestens.
Alles, was man unter dem Begriff Sozialkompetenz zusammenfassen würde kann ich nicht alleine.
Denn dazu braucht es Menschen, die ich nun auch wieder
wirklich gerne um mich habe.
Auch ein Erfolg: ein soziales Umfeld, dass nach zwei Jahren wieder stabil ist.
So, und nun habe ich mir genug auf die Schulter geklopft.
Und du liebe Elfe, hättest mir das ja auch mal ändern können,
anstatt hier zu witzeln...wo es mir doch so ernst ist!
Alles muss frau selber machen...
Liebe Grüße
Luna
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Wie passend:
Das Ganze ist wie ein Gift,
das sich erst in mir
und dann in meinem ganzen Leben ausbreitet.
Mein innerer Kompass zeigt nicht mehr nach Norden.
Ich bin dabei die Richtung zu verlieren.
aus einem Roman von Daniel Bielenstein
Das Ganze ist wie ein Gift,
das sich erst in mir
und dann in meinem ganzen Leben ausbreitet.
Mein innerer Kompass zeigt nicht mehr nach Norden.
Ich bin dabei die Richtung zu verlieren.
aus einem Roman von Daniel Bielenstein
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Das habe ich ganz zufällig gelesen und wollte es hier festhalten.
Weil es genau das beschreibt,
was 2006 passierte.
Was bin ich heute froh,
dass mein Kompass wieder geht.
Ich die Richtung weiß.
Meine Kompassnadel zeigt Richtig Leben, Freude und Glück!
LunaSue
Weil es genau das beschreibt,
was 2006 passierte.
Was bin ich heute froh,
dass mein Kompass wieder geht.
Ich die Richtung weiß.
Meine Kompassnadel zeigt Richtig Leben, Freude und Glück!
LunaSue
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
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kF
ja luna... und weißt du wieso das so ist? weil du kämpfst...du kämpfst und gibst nicht auf. bist egentlich vorbild mit so viel kraft... kraft die ich mir nicht zutraue (nur ein beispiel)...LunaSue hat geschrieben:Das habe ich ganz zufällig gelesen und wollte es hier festhalten.
Weil es genau das beschreibt,
was 2006 passierte.
Was bin ich heute froh,
dass mein Kompass wieder geht.
Ich die Richtung weiß.
Meine Kompassnadel zeigt Richtig Leben, Freude und Glück!
LunaSue
und ich habe wirklich sehr großen respekt vor dem was du schon geschafft hast und hier diese worte verfassen kannst.
Ach weißt du, kF,
das heißt ja nicht,
dass ich nicht auch manchmal inmeinen Ängsten gefangen bin.
Ja, du hast Recht: ich kämpfe und woher ich manchmal die Kraft dafür nehme?
Aus Hoffnung, aus Glauben, aus kleinen Teilerfolgen.
Das alles sehen lernen: Glaube, Hoffnung, Sicherheit
bestimmt meine Richtung.
Ich kenne sie, da geht die Reise hin.
Und auch, wenn sich meine Kompassnadel manchmal im Kreis dreht,
der Fixpunkt bleibt immerhin heute.
Wichtig ist wohl, das ist mir in den letzten Tagen so klar geworden,
dass ich Magneten von meinem Kompass fernhalten muss...
Wie ich das hinkriege weiß ich zwar nicht so recht,
aber auch das wird sich finden.
Es ist in all den letzten Jahren so gewesen:
Oft musste ich erst etwas aufgeben, um dafür etwas anderes zu gewinnen.
Das ist nicht so einfach gewesen, denn ich kannte nur wenige, dafür aber destruktive Lösungen.
Etwas aufgeben kann ja durchaus positiv sein,
nämlich, dass ich die "schlechten" Lösungen aufgebe und andere dafür finde.
Liebe Grüße
Luna
Von guten Mächten
http://www.youtube.com/watch?v=xDi_gtXibeo
das heißt ja nicht,
dass ich nicht auch manchmal inmeinen Ängsten gefangen bin.
Ja, du hast Recht: ich kämpfe und woher ich manchmal die Kraft dafür nehme?
Aus Hoffnung, aus Glauben, aus kleinen Teilerfolgen.
Das alles sehen lernen: Glaube, Hoffnung, Sicherheit
bestimmt meine Richtung.
Ich kenne sie, da geht die Reise hin.
Und auch, wenn sich meine Kompassnadel manchmal im Kreis dreht,
der Fixpunkt bleibt immerhin heute.
Wichtig ist wohl, das ist mir in den letzten Tagen so klar geworden,
dass ich Magneten von meinem Kompass fernhalten muss...
Wie ich das hinkriege weiß ich zwar nicht so recht,
aber auch das wird sich finden.
Es ist in all den letzten Jahren so gewesen:
Oft musste ich erst etwas aufgeben, um dafür etwas anderes zu gewinnen.
Das ist nicht so einfach gewesen, denn ich kannte nur wenige, dafür aber destruktive Lösungen.
Etwas aufgeben kann ja durchaus positiv sein,
nämlich, dass ich die "schlechten" Lösungen aufgebe und andere dafür finde.
Liebe Grüße
Luna
Von guten Mächten
http://www.youtube.com/watch?v=xDi_gtXibeo
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
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sonnsuse
Hallo Luna,
etwas verspätet, aber trotzdem noch ein paar Gedanken dazu:
Und was Du in Deiner Therapie, der Reha und auch hier im Forum für Dich versucht hast, war doch nicht nur, die Nadel wieder einzunorden? Mir scheint jedenfalls, dass es auch darum ging, die Richtung für die Nadel mal vorauszudenken. Und dazu gehörte eben auch, rückblickend klar Schiff zu machen...
Aber natürlich kann ich Dir nur gratulieren, dass Du Dir mit Deinem Kompass soviel Mühe gegeben hast. Beneidenswert...
Liebe Grüße, sonnsuse
etwas verspätet, aber trotzdem noch ein paar Gedanken dazu:
Irgendwie sagt dieses Zitat für mich vor allem etwas, was wörtlich gar nicht drin steht. Nämlich, dass eben diese Irritation im Kompass erst wirklich auf den Weg aufmerksam macht. Wenn die Nadel immer nach Norden zeigt, merkt man doch gar nicht, das der Weg auch in Frage stehen kann... Weißt Du, was ich meine?LunaSue hat geschrieben:Wie passend:
Das Ganze ist wie ein Gift,
das sich erst in mir
und dann in meinem ganzen Leben ausbreitet.
Mein innerer Kompass zeigt nicht mehr nach Norden.
Ich bin dabei die Richtung zu verlieren.
aus einem Roman von Daniel Bielenstein
Und was Du in Deiner Therapie, der Reha und auch hier im Forum für Dich versucht hast, war doch nicht nur, die Nadel wieder einzunorden? Mir scheint jedenfalls, dass es auch darum ging, die Richtung für die Nadel mal vorauszudenken. Und dazu gehörte eben auch, rückblickend klar Schiff zu machen...
Aber natürlich kann ich Dir nur gratulieren, dass Du Dir mit Deinem Kompass soviel Mühe gegeben hast. Beneidenswert...
Liebe Grüße, sonnsuse
Hallo sonnsuse!
Ich finde dich ja wieder Klasse.
Ja, ich weiß was du meinst:
Manchmal verlor ich echt aus den Augen, wofür überhaupt...
Heute weiß ich es, logisch.
Heute weiß ich auch, was es heißt, an alten Lösungsstrategien festzuhalten oder auch sie loszulassen.
Ich weiß, wie es ist einen vorbestimmten Weg entlang zu trotten bzw. den Unterschied, den es ausmacht, sich bewusster in eine Richtung zu wenden.
Manche Automatismen kriege ich vermutlich nicht mehr raus.
Aber immerhin dauern solche Momente eben Momente und nicht Monate...
Und: immerhin kann ich mittlerweile schon oft, bevor ich handle umschalten:
weg von der automatischen Reaktion, hin zu einer der neuen Lösungen und Startegien.
Es wird, alles wird gut.
Und: besser als es vorher sein konnte.
Beneidenswert?
Hm...erreichbar würde ich eher sagen!
Liebe Grüße
Luna
Ich finde dich ja wieder Klasse.
Ja, ich weiß was du meinst:
Mühe...ja.Wenn die Nadel immer nach Norden zeigt, merkt man doch gar nicht, das der Weg auch in Frage stehen kann... Weißt Du, was ich meine?
Manchmal verlor ich echt aus den Augen, wofür überhaupt...
Heute weiß ich es, logisch.
Heute weiß ich auch, was es heißt, an alten Lösungsstrategien festzuhalten oder auch sie loszulassen.
Ich weiß, wie es ist einen vorbestimmten Weg entlang zu trotten bzw. den Unterschied, den es ausmacht, sich bewusster in eine Richtung zu wenden.
Manche Automatismen kriege ich vermutlich nicht mehr raus.
Aber immerhin dauern solche Momente eben Momente und nicht Monate...
Und: immerhin kann ich mittlerweile schon oft, bevor ich handle umschalten:
weg von der automatischen Reaktion, hin zu einer der neuen Lösungen und Startegien.
Es wird, alles wird gut.
Und: besser als es vorher sein konnte.
Beneidenswert?
Hm...erreichbar würde ich eher sagen!
Liebe Grüße
Luna
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
..und es heißt doch:
Gehe deinem Glück entgegen und sei froh darüber,
dass du nicht mehr an etwas bindest, an das du nicht mehr gebunden bist.
(Um das zu erkennen musste wohl erstmal das Chaos entstehen)
Nachtragsgedanke
Luna
Gehe deinem Glück entgegen und sei froh darüber,
dass du nicht mehr an etwas bindest, an das du nicht mehr gebunden bist.
(Um das zu erkennen musste wohl erstmal das Chaos entstehen)
Nachtragsgedanke
Luna
Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt.
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte,
der dem Leben zu antworten - das Leben zu ver-antworten hat.
Viktor Frankl
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sonnsuse
Hallo Luna,
irgendwie triffst Du mal wieder einen Punkt bei mir, der grad sehr "in Arbeit" ist...
Du äußerst hier so ein positives und zuversichtliches Weltbild. Das beneide ich wohl am meisten... Ich weiß, es ist erreichbar. Aber es ist eben ein ziemlich harter Weg dahin... viele Verhandlungen mit dem Kompass...
Wenn ich darf - falls es Dir zu negativ ist, lösche ich es natürlich wieder! - schreibe ich Dir mal ein Zitat auf, das mich gerade sehr beschäftigt:
"Wir geben uns mit dem Traum in der Höhle zufrieden, statt unser echtes, wahres Selbst zu suchen. Wer von uns lebt schon sein Ideal aus?"
William Kotzwinkle in: "Ein Bär will nach oben"
Dieses Zitat geht mir seit Tagen im Kopf herum... Es entspricht wohl meiner momentanen negativen Weltsicht. Und irgendwie leuchtest Du da gerade mit Deinem positiven Ansatz voll dagegen. Und das gerade in dem Thread, in dem es um die Ordnung des "Chaos" geht...
Ist das vielleicht ein Signal?
Mir scheint, Du entwickelst gerade einen sehr hilfreichen neuen Automatismus mit Deinem Motto:
Und da will ich wohl auch hin mit meinem "den-Weg-Bemerken"... Erst wenn ich mir bewusst bin, dass mein Weg überdenkenswert und problematisierungswürdig ist, kann ich ja die Automatismen erkennen und einen Wandel - eine Korrektur - erreichen.
Und ich weiß das, aber der Schritt zum Handeln ist da trotzdem noch weit... Ich will Herrn Kotzwinkle auf keinen Fall Recht geben - ich bin dafür, dass Ideale auch ausgelebt werden... nur das "aber" dabei...
Liebe Grüße, sonnsuse
irgendwie triffst Du mal wieder einen Punkt bei mir, der grad sehr "in Arbeit" ist...
Du äußerst hier so ein positives und zuversichtliches Weltbild. Das beneide ich wohl am meisten... Ich weiß, es ist erreichbar. Aber es ist eben ein ziemlich harter Weg dahin... viele Verhandlungen mit dem Kompass...
Wenn ich darf - falls es Dir zu negativ ist, lösche ich es natürlich wieder! - schreibe ich Dir mal ein Zitat auf, das mich gerade sehr beschäftigt:
"Wir geben uns mit dem Traum in der Höhle zufrieden, statt unser echtes, wahres Selbst zu suchen. Wer von uns lebt schon sein Ideal aus?"
William Kotzwinkle in: "Ein Bär will nach oben"
Dieses Zitat geht mir seit Tagen im Kopf herum... Es entspricht wohl meiner momentanen negativen Weltsicht. Und irgendwie leuchtest Du da gerade mit Deinem positiven Ansatz voll dagegen. Und das gerade in dem Thread, in dem es um die Ordnung des "Chaos" geht...
Ist das vielleicht ein Signal?
Mir scheint, Du entwickelst gerade einen sehr hilfreichen neuen Automatismus mit Deinem Motto:
Das ist kopierwürdig, wenn Du weißt, was ich meine... nur klappt das halt nur, wenn man gewisse andere - negative Weltsicht beinhaltende - Mechanismen langsam durchbricht...Es wird, alles wird gut.
Und: besser als es vorher sein konnte.
Und da will ich wohl auch hin mit meinem "den-Weg-Bemerken"... Erst wenn ich mir bewusst bin, dass mein Weg überdenkenswert und problematisierungswürdig ist, kann ich ja die Automatismen erkennen und einen Wandel - eine Korrektur - erreichen.
Und ich weiß das, aber der Schritt zum Handeln ist da trotzdem noch weit... Ich will Herrn Kotzwinkle auf keinen Fall Recht geben - ich bin dafür, dass Ideale auch ausgelebt werden... nur das "aber" dabei...
Liebe Grüße, sonnsuse