das klingt überhaupt nicht doof. Ganz im Gegenteil.
Es gibt mir sogar ein bisschen Kraft, denn omentan befinde ich mich auf Talfahrt, und weiß nicht, wie ich sie aufhalten kann.
Es ist schön zu lesen, was sich bei dir so getan hat.
Alles liebe sun
Das ist mir gelungen. Anders, als ich dachte, manchmal schmerzhaft, wie Selbsterkenntnis nurn mal sein kann,Erstmal musste ich lernen, mich selber ernst zu nehmen.
War nicht so nachhaltig, als dass ich es nicht hätte überwinden können.Dieses ewige eintrichtern, nichts wert zu sein.
Hat ja lange funktioniert. So leicht ist es heute nicht mehr. Weder rede ich sie mir selber ein, noch ist es für andere weiterhin so leicht, sie in mir wach zu rufen. Ich habe auch den Unterschied lernen dürfen: etwas einzugestehen, was ich selber verbockt habe und dazu zu stehen ist etwas völlig Anderes als Schuldgefühle.Das Einreden von Schuldgefühlen…
Da habe ich auch gelernt, zwischen Schutz und Schutz zu unterscheiden. Schutz-Muster, die heute nicht mehr sinnvoll und nötig sind abzulegen.Überhaupt kein Schutz und keine Sicherheit.
So fertiggemacht haben sie mich nicht. Das ist ihnen nicht gelungen. Zeitweilig sicher, aber nicht dauerhaft und unüberwindbar.Mir wird gerade klar, wie fertig die mich gemacht haben.
Wie tief diese Verletzungen sitzen.
Und wie sie anderen, auch heute noch, Tür und Tor geöffnet haben.
Ich bin in diesen Mustern gefangen.
Und werde immer weiter verletzt und weiter fertig gemacht.
Damit, dass ich das erkannte: wie manipulierbar ich war, änderte sich schon etwas. Heute ist das nicht merh so leicht, ich mache es den Menchen schwerer. Das hält sie davon ab, die Versuche werden weniger, weil sie von geringem Erfolg gekrönt sind.Es war und ist ein ewiges Spiel mit der Angst.
Das mich manipulierbar machte und auch noch macht.
Und immer wieder findet sich die/der "richtige", um die Knöpfe zu drücken und die Hebel anzusetzen.
So dachte ich. Heute weiß ich, dass die die Lage nicht so aussichtslos war, wie sie mir erschien. Es hat so viele Veränderungenen gegeben, dass ich meine Verzweiflung von damals kaum noch nachvollziehen kann.Das ist doch einfach nur zum Verzweifeln...
Das ist schon ganz schön lange her. Ganz schön weit weg. Ich kann mich echt nicht erinnern, wann ich mich tatsächlich so gefühlt habe.All diese Verletzungen, diese Erniedrigungen, es liegt alles offen.
Wie weit geöffnete Scheunentore.
Diese extreme Verletzlichkeit, darauf lauernd, dass jemand meine Stimmung kontrolliert und bewertet, so wie ich es gewohnt bin:
Mich erniedrigt und abwertet.
Darauf warte ich förmlich.
So ist es auch schon lange nicht mehr.Diese ganzen Ängste, die genauso offen liegen, als würde das alles jetzt gerade passieren.
Heute kann ich das meistens schon. Sicher noch manchmal auch in Abhängigkeit davon, wie es formuliert wird. Dennoch ist mein Zutrauen da sehr gewachsen. Bei vielen Mneschen weiß ich heute, wie es gemeint ist.Es sind meine Verletzlichkeit und meine Ängste, die mich daran hindern, zu unterscheiden:
Wann ist es Sorge und einfach mal Feststellung, wann ist es Berwertung und Verurteilung.
Agressivität und Wut waren, und sind es auch häufig jetzt noch, die einzigen Mittel, mich vor Verletzungen zu schützen.
Aha, ich merke: vieles davon brauche ich gar nicht mehr.Und Mauern, um das einfach nicht an mich heran zu lassen.
Mein Sarksmus, der so verletzend sein kann, ist so eine Mauer.
Rückzug, mich einfach unsichtbar machen, auch eine Vermeidungsstrategie.
Wie Flucht, um meinen (vermeindlichen?) Angreifern zu entrinnen.
Ja, immer. Das weiß ich heute. Nur, an der Form, an dem Wie musste ich arbeiten.Hatte es jemals Sinn über mich und meine Gfühle zu reden?
Ich hätte jede Menge Konsequenzen aufzählen können. Positive wären kaum dabei gewesen.Und jetzt frage ich mich:
Wann werde ich lernen, konstruktive Kritik zu erkennen?
Wann werde ich lernen echte Sorge von Kontrolle zu unterscheiden?
Wann werde ich aufhören meine Gfeühle zu verbergen, denn was macht es heute noch für einen Sinn?
Welche Konsequenzen drohen mir denn?
Welch eine Befreiung!! Ja, musste ich! Und habe ich auch!Ich MUSS lernen, dass viele dieser Ängste ins Antiquariat gehören.
Den Wunsch habe ich mir erfüllen können.Meine Wünsche und deren Erfüllung:
Ich wünsche mir Zeit für mich.
Zeit, in der ich einfach reden kann, ohne unterbrochen zu werden.
Zeit, in der ich meine Gefühle ausdrücken kann, einfach sagen kann: so hbe ich mich gefühlt.
Auch erfüllt, indem ich ihn offen Aussprach.Ich wünsche mir Verständnis. Oder, dass man mir einfach glaubt, so unglaublich manches klingt. So schwierig es auch ist etwas zu glauben, dass man nicht versteht.
Das geht nicht immer. Auch eine Einsicht, die gut tut.Ich wünsche mir Rücksicht auf meine Gefühle.
Meine Verantwortung und auch ein Stück weit Selbstbestimmung.Ich möchte einfach nicht mehr, dass mir Angst gemacht wird.
Das hat sich "nur" so angefühlt teilweise. Teilweise auch nciht, da kann ich aber auch einen Riegel vorschieben.Das meine Ängste und Unsicherheiten heruntergespielt werden oder gar ausgenutzt.
Dass jemand mit "Gewalt" versucht mir zu beweisen, dass diese Ängste unnötig sind.
Ich wünsche mir, dass ich nicht mehr bedroht werde.
Dass ich aufhören kann, Bedrohung oder Androhung zu empfinden.
Erstens bin ich gar nicht so verrückt, wie ich dachte und zweitens wurde ich ernst genommen, konnte es nur nicht sehen.Ich wünsche mir, dass ich ernstgenommen werde.
In meiner ganzen "Verrücktheit".
Au weia, dazu musste ich erstmal meinen Irrtun überwinden, dass das was ich brauchte sich nicht unbedingt mit dem deckte, was ich wollte.Ich wünsche mir Hilfe. Aber Hilfe, wie ich sie brauche.
Ich kann nicht die Gefühle anderer manipulieren und sollte das auch besser erst gar nicht versuchen.Ich möchte nicht mehr, dass jemand mit "aller Macht" versucht mir auf seine Weise zu helfen. Ich möchte die Wahl haben, ohne dass die/der HelferIn sich als Person zurückgewiesen fühlt.
Ich wünschte, sie/er könnte unterscheiden.
Und ich wünschte, ich könnte das immer unterscheiden.
Ich wünsche mir Liebe.
Geborgenheit und Sicherheit.
Mich mal fallen lassen können und dann aufgefangen werden.
Mal schwach sein dürfen.
Einfach mal klein sein und nichts leisten und trotzdem geliebt werden.
Ich habe immer eine Chance. Ich habe viel mehr in meiner Hand liegen, als ich damals glaubte. Nur musste ich mal lernen sie zu sehen.Ich wünsche mir eine Chance.
Da hatte ich mich wohl eher selber angeschrieben...Ich wünsche mir, dass ich nicht abgeschrieben werde, bevor ich überhaupt die Gelegenheit habe, meine Verletzungen anzusehen, zu verstehen und daran zu arbeiten.
Ich wünsche mir die Zeit, die ich brauche, um die Verganhenheit abzuschließen und dann dort zu lassen, wo sie hingehört.
Ja, das habe ich gelernt.Ich wünsche mir Respekt. Denn ich habe überlebt und für mich gekämpft.
Und ich bin schon so weit gekommen.
Sieht das eigentlich jemand?
Ja, aber ich muss erstmal selber lenen, dass das so ist und nicht immer wieder mich in Frage stellen.
Aus der Reihe: Misstrauen ablegen. Ein schönes Ziel, welches ich damals formulierte. Und das ich auch mehr und mehr erreiche.Ich wünsche mir Wertschätzung. Ich bin jemand, mit vielen Verletzlichkeiten und Ängsten.
Na und?
Trotz allem bin ich wer geworden, und alle, die sagten: aus den Kindern von der kann doch nichts werden, hatten Unrecht.
Ich muss mich nicht beweisen, oder?
Aber ich muss lernen, sie zu sehen, wenn sie mir entgegengebracht wird und aufhören sie misstrauisch in Frage zu stellen.
Noch so ein Ziel...Ich wünsche mir Vertrauen.
Vertrauen in meine Liebe, auch wenn ich sie nicht so zeigen kann.
Ich will nicht beweisen müssen, dass sie da ist.
Ich möchte nicht mehr kämpfen müssen.
Nicht mehr in dieses Wenn-Dann-Schema gepresst werden.
Aber ich muss auch lernen zu sehen, wann ich nicht da hinein gepresst werde.
Oh, da habe ich etwas gelernt: Geduld ist endlich. Heute kann ich das voll verstehen.Ich wünsche mir Geduld für mich.
Nicht am Zeitfaktor festgemachte Geduld, sondern WIRKLICHE.
Ich möchte, dass meine Wünsche respektiert und erst genommen werde, auch wenn sie schwer zu erfüllen sind.
Aber es sind meine Wünsche.
Und ich weiß mittlerweile, dass ich dafür verantwortlich bin und sehr dazu betragen muss, dass sie in Erfüllung gehen.
Ich weiß, dass ich mir vielleicht viel zu viel Wünsche, denn es liegt an mir zu ERKENNEN, wann diese Wünsche mir efüllt werden und dass es meine Aufgabe ist endlich mal Vertrauen zu fassen.
Und dafür brauche ich Zeit, denn jetzt habe ich zwar erkannt, wann und wie jegliches Vertrauen in mir zerstört wurde.
Jetzt liegen all diese Wunden unverheilt und schmerzend offen.
Und nun muss ich dafür Sorge tragen, dass sie heilen können.
Ich weiß, dass ich vieles anders verstanden habe und auch jetzt noch tue, weil ich so sehr verletzt war und bin, dass ich auf eine weitere Verletzung nur gewartet habe und warte, um mich am Ende in meiner Negativ-Erwartungshaltung bestätigt zu sehen.
Ich wünsche mir, dass mein Umfeld versteht, dass ich manches nur so verstehen KANN und KONNTE. Es war schon so schwer für mich, mir das klar zu machen.
Nun muss ich mich sicherlich nicht dafür schämen oder mich entschuldigen.
Aber ich muss die Verantwortung für mich übernehmen und mein Bestes dafür tun, es jetzt besser zu machen.
Heute habe ich also per Zufall diesen Text von mir gefunden und mal reflektiert,Jetzt weiß ich, warum es ein so langer Weg ist.
Der Weg führt nun mal an mir NICHT vorbei.
Und das macht ihn so lang...
Macht mir etwas Mut, obwohl mir meine Lage ziemlich aussichtslos erscheint. Aber vll. ist das wirklich der Beginn und nicht das Ende, und ich kann es nur noch nicht sehen.LunaSue hat geschrieben:Dieses ewige eintrichtern, nichts wert zu sein.So dachte ich. Heute weiß ich, dass die die Lage nicht so aussichtslos war, wie sie mir erschien. Es hat so viele Veränderungenen gegeben, dass ich meine Verzweiflung von damals kaum noch nachvollziehen kann.Das ist doch einfach nur zum Verzweifeln...
Mir standen so viele Wege offen, die ich alle nicht sehen konnte, ich sah mich in einer Sackgasse.
Heute weiß ich: ich stand in den Startlöchern.
Das damals so zu sehen war mir nicht möglich.
Rückblickend wird mir gerade klar,Für mich ist das immer noch ein theoretisches Konstrukt, das mir zwar bewusst ist, das ich aber in manchen Phasen nicht annehmen kann...
ich respektiere dich für deine stärke, trotz der schwierigkeiten nicht aufzugeben und sich nicht entmutigen zu lassen. du hast ein jahr gearbeitet, mit belohnung: du hast viel verarbeitet .und ich hoffe für dich, dass dich das leben mit positiven dingen beglückt, denn für deine anstrengungen hast du solches wohl ganz offensichtilich verdientIch habe eine anstrengende und harte Zeit hinter mir und wie häufig war ich der Verzweiflung nahe und habe trotzdem immer weiter gemacht
Diesen Gedanken sollte ich mir vielleicht mit dickem Filzstift an an die Pinnwand schreiben... Im Prinzip habe ich momentan genug Vertrauen, um Dir zuzustimmenLunaSue hat geschrieben: Wenn bestimmte Dinge im Kopf schon fest verankert sind, dann sind sie schon mal in Reichweite des Bauches.
Alles, was wir ohne schuldhafte Gedanken erkennen hat eine gute Chance
auch irgendwann bemerkt oder unbemerkt zu "sacken".
Einen Moment dachte ich, Du sprichst von mir...LunaSue hat geschrieben: Je weniger ich innerlich selber überzeugt war,
desto radikaler habe ich es nach außen hin vertreten.
Da ist die Bewegung, die ohne den Zwang, jetzt aber doch mal - aufgrund all der vorher gemachten Überlegungen - vorwärts zu kommen, funktioniert. Natürlich baut auch sie auf einem Gedankengang auf, aber sie kommt nicht mehr durch den Kopf, sondern allein durch sich selbst zustanden... Na ja. Ich abstrahiere schon wieder schrecklich...LunaSue hat geschrieben: Mein Vorher-Nachher denken ist also plötzlich ein anderes, ich konnte es umbewerten und muss nicht mehr mit meinem Schicksal hadern.
Jetzt sehe ich es eher so, dass ich durch den "Knall" eine Chance bekam etwas zu verändern, die ich nutzen konnte.