tabuthema suizid

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Ich bin Gast

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Ich bin Gast » So Dez 15, 2019 5:17 am

Ich habe auch seit Jahren oft Suizidgedanken. Im Moment hilft mir die Vorstellung, ich sei unheilbar krank und muss demnächst sterben. Da kommt in mir tatsächlich der Gedanke, dass ich jetzt doch nicht sterben möchte, weil ich noch einen Traum umsetzen und erleben möchte, der zwar im Moment noch nicht umsetzbar ist, aber wer weiß......... Daran halte ich mich im Moment fest, auch wenn ich nicht weiß, ob ich diesen Traum jemals umsetzen kann.

Vielleicht gibt es ja auch bei Euxh noch Träume, Erlebnisse, die ihr unbedingt noch erleben möchtet.

Gastacht

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Gastacht » So Dez 15, 2019 8:48 am

Aber willst du nicht leben oder das mb Kind in dir was nicht versteht dass der MB beendet ist? Das ist ja ein großer Unterschied. Was haben denn theras dazu gesagt...?
Und hast du mal mit dem Anteil "gesprochen" was passieren müsste damit er leben will oder auch nur nicht mehr sterben will?
Gastacht

sailormoon90 unlog

Re: tabuthema suizid

Beitrag von sailormoon90 unlog » So Dez 15, 2019 5:54 pm

@gastacht ich für mich glaube, dass es einen Sinn hat, dass ich die Gedanken habe. Ich fühl mich dadurch iwie besser. Ich habe viele Menschen im Leben verletzt und dadurch in dem ich das habe, möchte ich mein Verhalten nicht als entschuldigt abstempeln so von wegen, Ok, jetzt hab ich genug gelitten, jetzt brauch ich die Gedanken nicht mehr haben, aber es gibt mir wenigstens etwas das Gefühl, dass ich bereue und ich lerne daraus, denn ich verletze nicht mehr so viele Menschen.

Silberfee
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Re: tabuthema suizid

Beitrag von Silberfee » So Dez 15, 2019 9:41 pm

Im Moment habe ich auch wieder ständig Suizidgedanken. Ich finde, es ist aber nochmal ein Unterschied zwischen Suizidgedanken und - Impulsen.
Gedanken sind anstrengend und quälend. Wenn Suizidimpulse da sind, weiß ich, jetzt wirds gefährlich, jetzt brauche ich Hilfe.
In solchen Momenten denke ich nicht mehr an meine Kinder. Das mag egoistisch klingen. Aber in diesen Momenten existieren sie für mich/uns nicht mehr.

Wenn mich diese Gedanken nicht quälen, habe ich schon noch Träume: ich möchte gerne Cello lernen, nach Island reisen und wieder in meinem Job arbeiten.

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Re: tabuthema suizid

Beitrag von lindsey » Di Dez 17, 2019 8:19 pm

Danke an meine Hausärztin fürs Diazepam! Sonst wäre das jetzt wieder ein Rückfahrt Ticket ins KH gewesen... Und da komme ich ja erst her... Die Tür im Schloss und plötzlich habe ich am ganzen Körper angefangen zu zittern .... Und mit den OP Wunden tut das richtig Doll weh.... Durchs Dia ist die Welt jetzt wieder gut und ich kann gleich schlafen. Ohne wäre das jetzt ein Fall für den Notruf geworden..... Wann hat diese Achterbahnfahrt denn nur ein Ende?????

Gastacht

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Gastacht » Di Dez 17, 2019 11:34 pm

Wie lange ging es mir jetzt ok?
6 Wochen, 8 Wochen?
Es ist ok, aber kein schönes Leben. Es gibt nichts schönes.

Nun habe ich wieder einen Schub. 7 Jahre war nichts. Nun Fibromyalgie schub. Absolut erschöpft, vergesslich und zehen Knie finger Kiefer rücken tut sau weh.
Ja was soll ich sagen. Altem Arzt von früher gemailt. Hoff er weiss rat.

Irgendwie bin ich stabil aber wenn so was kommt ist sofort alles vorbei. Total depressiv, suizidal, wütend, müde, gleichgültig. Ihr habt es zu genüge gelesen.
Versuche mir zu sagen dass es bald wieder weg gehen kann. Dass es schon mal weg ging...
Nicht Panik bekommen
Nicht denken kann so dauerhaft nicht arbeiten.
Nicht denken dass ich das nicht ertrage.

Puuh schwer.
Ich versuche es.
Und doch ist besonders eine Seite in mir es so leid. So so leid. Letztlich kommt die Fibromyalgie ja wahrscheinlich auch vom MB. Denk oft will entweder leben oder eben nicht leben. Aber eben dieses verpfuschte vom mb geprägten Leben im Dauer Kampf, das geht so nicht!!! Will ich nicht.

Eine müde gastacht

sailormoon90 unlog

Re: tabuthema suizid

Beitrag von sailormoon90 unlog » Mi Dez 18, 2019 1:02 pm

Liebe Gastacht, das hört sich aber nicht gut an und so ähnlich wie...ich will nicht an einen rosa Elefanten denken und welches Bild kommt einen da in den Sinn...genau. :?

Gastacht

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Gastacht » Fr Dez 20, 2019 12:47 pm

Hi sailormoon
Was meinst du mit " so ähnlich wie"? Nach der emdr? Ja stimmt hab ich aber nicht gemacht.
Die schmerzen werden täglich schlimmer. Hausarzt war besorgt. Sagt lauf wie ne alte Frau mit Rheuma..
Termin beim Experten in 6 Wochen. Hach ja. Mal sehen ob und wie ich durch halte.
Habe gerade 3h geweint und gedacht muss in die Klinik.
Ich fühl mich so gequält und allein.
Es ging mir die letzten 3 Monate so gut wie lang nicht. Das war so gut und wichtig.
Und nun ist wieder alles vorbei. Hab so schmerzen kann kaum tippen, schlafen, einkaufen...
Wie ich vollzeit arbeiten soll ist mir schleierhaft.
Wenn schon keine Familie sollte es jetzt wenigstens beruflich laufen. Ich wollte nur das.
Wie und ob das möglich wird keine Ahnung. Wenn das was damals half nicht nicht mehr hilft: keine Ahnung. Dann wird es sehr gefährlich.
Eine Seite in mir ist alles nur noch sch.. egal und eine kann einfach nicht mehr. Es ist zu viel. Mein Leben ist eine fast kontinuierlich Aneinanderreihung von Qualen...
Man ist niemals sicher. Immer wenn es bergauf geht kommt garantiert der nächste Horror
Vielleicht kann demnächst mal was kommen was mir den gar ausmacht. Hätte ich wenigstens ein Problem weniger..und jemand der leben will dürfte leben... so eine Logik wäre schön.
Ich bin so müde
Gastacht

Laraaa

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Laraaa » Fr Dez 20, 2019 11:50 pm

Hi Gastacht,

möchte dir nur sagen, dass ich dich gelesen habe.. tut mir leid, dass du nun wieder Schmerzen hast, das klingt echt mies. Ich wünsche dir, dass dir der Spezialist dafür helfen kann!!

Finde es so krass, wie du sagst, dass du nicht mehr willst und wie du im Gegensatz dazu, hier so hilfreiche und einfühlsame Beiträge schreibst! Das sind wohl die verschiedenen Anteile/Seiten. Du gibst anderen so viel positives, kannst du dir das selbst auch vermitteln?

Aber ja, es ist einfach scheisse, wenn immer wieder Querschüsse kommen.. ich denke mir in solchen Zeiten dann oft: warum hilft mir niemand, alles muss ich alleine schaffen.. immer schon und gefühlt für immer.. aber letztendlich: es hilft ja alles nix, es geht einfach weiter und es tut gut das rauszulassen denke ich..

Ich denke an dich und wünsche dir, dass du wieder deine Stabilität finden kannst..

Lieben Gruß
Laraaa

Gastacht

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Gastacht » Sa Dez 21, 2019 10:41 am

Danke für deine lieben Worte Laraa. Das tut echt gut.
Gestern schrieb thera liebe Mail mit dem Tipp cbs tropfen zu versuchen. Wusste nicht was es ist. :lol: klingt aber für alle mit chronischen Schmerzen super. Nur teuer. Hat mir etwas Hoffnung gegeben.

Schmerzen triggern glaub sehr stark einen Anteil der eh nicht leben will. Versteh echt wieso auch stabile Menschen sich wegen chronischen Schmerzen irgendwann umbringen wollen. Oft wird das ja nicht ernst genommen oder gesagt man solle sich halt zusammen reissen. Mmh. Werd versuchen das nie mehr zu machen bei anderen.
Und versteh halt nicht wieso andere, mit teils viel krasseren Biografien, nach 5 oder 10 Jahren die Kurve kriegen, gesund sind, Familie gründen etc... und ich streng mich mindestens so an wie die aber mir ist das nicht vergönnt. Hass und schäm mich dafür und werd aber auch wütend aufs Schicksal und werde dann lebensmüde..

Mmh ja die Anteile. Ja für andere habe ich wirklich Hoffnung. Sehr oft. Bei den meisten hier. Da spürt man ja nicht die Last jahrelanger Kämpfe mit. Aber bei mir spür ich das, kenn alle Details der Krisen... manchmal denk ich auch dass viele hier stärker sind als ich. Weil sie noch weniger bekamen und deshalb irgendwie gelernt haben mehr für sich zu kämpfen. Keine Ahnung. Ich erwarte auch viel von aussen, bin irgendwie "verwöhnt "

Ich bin recht ok aufgewachsen (ok da gab es auch viel häusliche Gewalt aber kein MB und keine Gewalt gegen mich) und will so stark ein normales Leben weil das so nah war, so nah ist bei Freunden. Klingt vielleicht blöd aber so nah waren einige hier ja nie dran. Bei vielen gab es ja leider nur die MB und Gewalt Welt. Von Mutter und Vater. Vielleicht ist die Sehnsucht dann weniger wenn man nicht weiss was man vermissen kann bzw der Druck das zu erreichen was andere vor deiner Nase erreichen ist weniger. (Was nicht heißt dass ich die beneide. Die haben es in zig Bereichen besonders Bindung viel schwerer)

Das bisschen MB war halt am Wochenende und in den Ferien woanders, nicht zu Hause, und schon so lange her..so denkt die Seite die mich so hasst... und so fassungslos ist wieso ich nicht einfach jetzt mal das schaffe und kann was andere leisten.
Ich wär so gern wie andere.
War mal in einem Theater Stück über MB. Das war super. Ich war 3mal drin über Monate. Beim ersten mal ahnte ich nichts, beim 2 mal ahnte ich was und beim 3 mal wusste ich von meinem MB. Das war echt krass. Jedenfalls haben die da auf die Melodie von "das bisschen Haushalt macht sich von allein sagt mein mann" gedichtet " das bisschen MB kann so schlimm nicht sein sagt mein mann" um die Sicht der anderen zu zeigen..da denk ich so oft dran.
Weil ich nur ein bisschen spüre körperlich und mich über die 12 Jahre des erinnerns dran gewöhnt habe denkt ein Anteil so sehr es sei egal, nicht schlimm...und das steht in Diskrepanz zu meinem leid und macht so hass und Suizidgedanken.

Schade aber auch gut zu hören dass du das mit dem allein machen kennst. Hab das auch total. Zeige mich da aber auch wenig mit den Schmerzen...etc
Und ja es geht weiter. Das ist schrecklich. Es soll aufhören. Einfach mal aufhören. Wie viele Jahre und Krisen soll man noch überstehen? Irgendwann ist es zu viel und da ist dann eben ein Punkt erreicht wo es zu viel ist. Seit 18 Jahren mache ich mit Pausen Therapie. Hätte mir jemand gesagt dass es mir in bald 20 Jahren noch so beschissen geht dann weiss ich nicht was ich gemacht hätte. Ja es gab auch immer wieder schöne Zeiten aber mmh eben auch so viel schlimmes... und nun wieder..

Und wenn das rum ist kommt garantiert das nächste und wieder und wieder... Krisen gehören zum Leben ja aber 1 gibt es auch schöne Sachen (Urlaube, Hochzeit, Geburt etc) daneben im normal Fall und normale Leute habe keine 12 Jahre Inzest und 18 Jahre sch Kampf damit hinter sich. Mann. :cry: ich hasse dieses sch.. Leben, dieses Schicksal.

Ich hasse es allein zu sein, zu leben, immer und immer allein, zu sein, schmerzen, immer und immer wieder Rückschläge, so lange diese nutzlose sch.. thera und ich war zu doof es zu merken. :evil:
Und es wird nicht leichter das auszuhalten sondern von monat zu Monat, Jahr zu Jahr schwieriger die Luft weniger, die Fähigkeit leid und Schmerz auszuhalten weniger..die Kraft weniger..
Gastacht

Laraaa

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Laraaa » Sa Dez 21, 2019 3:32 pm

Hi Gastacht,

weiß gerade nicht ob das nun noch in den Thread passt, aber ich glaube deinen letzten hattest du gelöscht?

@Mods
Also falls das zu weit führt in dem allgemeinen Thread, vielleicht kann man es dann auslagern?

Meinst du cbd Tropfen? Habe die eine Zeit lang zum schlafen genommen, auf jeden Fall ein Versuch wert denke ich! Kenne mich aber mit chronischen körperlichen Schmerzen zum Glück nicht aus...
Biografien, nach 5 oder 10 Jahren die Kurve kriegen, gesund sind, Familie gründen etc... und ich streng mich mindestens so an wie die aber mir ist das nicht vergönnt. Hass und schäm mich dafür und werd aber auch wütend aufs Schicksal und werde dann lebensmüde..
Puh, ja das kann ich wirklich gut nachvollziehen.. Einsamkeit (auch nur subjektiv gefühlte) macht ja an und für sich schon nachweislich krank, da braucht es gar kein "extra" Trauma dafür. Ich bin gerade nicht sicher wie alt du bist, möchte dir auch nicht zu nahe treten.. aber meine Gedanken waren gerade die, dass es wohl je nach Alter immer wieder neue Möglichkeiten gibt, eine Partnerschaft zu finden und evtl sogar Familie. Falls eigene Kinder bei dir wirklich (biologisch) schon außer Reichweite sind, dann bedeutet das nicht, dass du zu Einsamkeit "verdammt" bist. Mal so als blödes Beispiel, hoffe das ist ok: z.B mit Ende 30 /Anfang 40 lassen sich schon sehr viele Menschen wieder scheiden bzw trennen sich.. und das sind ja keine grundsätzlich verkehrten Menschen, da hat halt leider eine Beziehung nicht funktioniert. Aber oft wird daraus viel gelernt und die "getrennten" sind dann vielleicht viel weiter und reifer als mit Anfang 20.

Also was ich sagen möchte: bei dir wirkt es oft so, als ob der Zug endgültig abgefahren sei und du nie eine glückliche Beziehung führen kannst. Das halt ich ehrlich gesagt für Quatsch. In jeder Altersgruppe, insbesondere im mittleren Alter wieder vermehrt, gibt es Menschen, die sich nach Partnerschaft und Zuneigung sehnen. Es ist nichts verloren, sondern du könntest ganz bestimmt jemanden kennen lernen.. jemanden, der es auch wirklich gut mit dir meint.. und dann sind ja manchmal schon Kinder da.. auch Patchworkfamilien können das Gefühl von Familie vermitteln.. klar es kann auch ganz schwierig sein mit "fremden" Kindern, aber auch sehr schön.. mein Opa (Oma schon verstorben) hat mit 81 jahren eine Bekannte aus der Jugend wieder getroffen und die beiden sind seit 6 Jahren ein "Paar". Sie verbringen viel Zeit miteinander, die Frau ist auch schon 80 inzwischen und sie unterstützen und wertschätzen sich gegenseitig.. also es ist immer noch alles möglich..
Ich bin recht ok aufgewachsen (ok da gab es auch viel häusliche Gewalt aber kein MB und keine Gewalt gegen mich) und will so stark ein normales Leben weil das so nah war, so nah ist bei Freunden. Klingt vielleicht blöd aber so nah waren einige hier ja nie dran. Bei vielen gab es ja leider nur die MB und Gewalt Welt. Von Mutter und Vater. Vielleicht ist die Sehnsucht dann weniger wenn man nicht weiss was man vermissen kann bzw der Druck das zu erreichen was andere vor deiner Nase erreichen ist weniger. (Was nicht heißt dass ich die beneide. Die haben es in zig Bereichen besonders Bindung viel schwerer)
Ja verstehe deinen Gedankengang.. ist bei mir ähnlich, bin in einem sehr guten Viertel aufgewachsen, hier hat fast jeder meiner Schulkameraden studiert etc. Da hat man dann den Anspruch, das dass "normal" ist.. finde ich auch ganz schwierig sich dem zu entziehen. Aber, du hast nun mal eine andere Vergangenheit! Und wenn du 30 Jahre Therapie brauchst, um an einen ähnlichen Punkt zu gelangen, wie andere mit 25 bereits sind, dann ist das so. Und es ist zu 100% ok und nicht deine Schuld. Du kämpfst und arbeitet an dir, du brauchst dich nicht selbst dafür verurteilen.. kenne es aber selbst so gut, dass ich es emotional total verstehen kann..
Das bisschen MB war halt am Wochenende und in den Ferien woanders, nicht zu Hause, und schon so lange her..so denkt die Seite die mich so hasst... und so fassungslos ist wieso ich nicht einfach jetzt mal das schaffe und kann was andere leisten.
Wow, lies das bitte selbst nochmal.. weiter unten schreibst du, es sind 12 Jahre gewesen.. das ist ein so Arges täterintrojekt, oder nenn es wie du willst.. aber das ist eben NICHT nur "ein bisschen mb". Das ist die Zerstörung einer Kinderseele. Bin mir zu 100% sicher, dass du es bei jedem anderen auch so sehen würdest. Also: Doch, es war schlimm! Ganz furchtbar und vollkommen ausreichend, um danach innerlich kaputt zu sein! Da braucht es nicht "mehr" dafür. Auch nicht "mehr" Erinnerungen.. Was es braucht ist Annahme, Zuwendung, Verständnis, Würdigung, Wertschätzung und Zeit.. und Ja, auch nach 20 Jahren braucht es das noch.. ist total ätzend, aber so ist es..

Du bist wertvoll, so wie du bist. Und mein Eindruck ist, dass es dieser Anteil ist, der dich so zutiefst hasst, der bei dir so viel Leid verursacht.. das ist jetzt eine reine Vermutung, aber ich glaube, dass er auch Beziehungen so schwierig macht, bzw. dir eben genau das was du dir so wünscht (Partnerschaft, Bindung, Anbindung) verwehrt.

Daher meine Frage: Wofür hasst dich dieser Anteil so sehr? Und ich meine nun nicht die letzten 20 Jahren "sinnfreie" (das war es bestimmt nicht) Therapie, sondern deine Kindheit. Ich glaube nämlich dass dieser Anteil dich schon ganz ganz lange sabotiert. Was hast du deiner Meinung nach zu verantworten, dass du dich so hassen musst? Die Frage ist nur für dich gemeint, du brauchst natürlich nicht antworten, das ist wahrscheinlich zu intim.

Ich hoffe ich bin dir nicht zu nahe getreten, bin manchmal nicht so gut mit Grenzen.. ansonsten vergiss es bitte einfach und nimm es mir nicht übel.

Lieben Gruß
Laraaa

lirms
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Re: tabuthema suizid

Beitrag von lirms » Sa Dez 21, 2019 7:34 pm

schwierig grade.

wirklich suizidal? Weiß ich nicht.
aber kipplig.

Gast

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Gast » So Dez 22, 2019 2:03 pm

voller endegedanken so krass

lindsey
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Registriert: Fr Nov 01, 2019 8:43 pm

Re: tabuthema suizid

Beitrag von lindsey » So Dez 22, 2019 10:12 pm

Lieber Gast,

mir hat einmal ein Freund gesagt, als es mir genau so ging wie dir jetzt:

"was kannst du jetzt tun damit es dir genau jetzt ein klein wenig besser geht?"

Ich finde das ist eine sehr gute Frage. Klar der Moment ist Scheisse. Jetzt kannst du entweder noch weiter in diesem Moment bleiben, oder aktiv versuchen deine Situation zu verändern. Klingt jetzt simpel aber manchmal reichen schon ein Spaziergang, oder richtig auspowern beim Joggen (oder in meinem Fall Kickboxen), oder ein heißes Bad aus, damit es besser wird!

Überleg doch Mal - was könntest du tun?

Ich sende dir Mal ne Umarmung in diesen dunklen Moment! Fühl dich gedrückt!

peshewa
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Re: tabuthema suizid

Beitrag von peshewa » Di Dez 24, 2019 10:19 am

ich habe wieder eher - visionen. sterbebilder die abgekapselt sind von ... mir. diese 'triggern' dann in situationen der möglichkeit. aber es gehörz nicht ... wirklich ... in .. zu ... mir. wird dann bloß zu ... mir. Drifte h
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