noch ein Nachtrag, diesmal zu deinem Post:
interessant! Stabilisieren tut sich der Mensch von selbst, dafür braucht man doch kein Krankenhaus! Ich will da hin um Schreien zu lernen, um Vertrauen zu lernen, und um zu lernen über das Erlebte allmählich sprechen zu können, ohne verrückt zu werden.Meli-2006 hat geschrieben:was in einer stationären Traumatherapie gemacht wird, ist zuallererst Stabilisierung... meist ist es Intervall-Therapie... du bleibst 6 Wochen z.B. und bist dann 3 Monate zuhause, dann gehst du wieder für 6 Wochen etc. - Stabilisierung ist das A und O jeder Traumaarbeit. Es kann sein, dass es gar nicht zu aufdeckender Arbeit kommt.
Ich halte nicht viel von ambulanter Thera bei tiefen Traumatisierungen, weil man da mindestens jeweils vierstündige Sitzungen bräuchte, sonst kommt man doch gar nicht richtig in einen konstruktiven Prozess hinein. Dann geht man wieder heim ohne dass überhaupt etwas in der Tiefe passiert ist. Nur Stress, Kontaktangst, Worte, Verwirrung, Zwang. Ich glaube dass das jeder weiß, der wirkliches Missbrauchsopfer ist. Meine Uroma, meine Oma, meine Mutter und meine Tante wurden vergewaltigt,dieses Wissen ist in meiner Familie tief verankert. Ich habe 10 Jahre Therapie hinter mir.
das wusste ich nicht. Das mit der Hypnose haben mir die Ärzte in der Allgemeinpsychiatrie gesagt, zumindest hate ich es so verstanden. Das ist aber 20 Jahre her, vielleicht hat man das damals so gesehen?Den Gutachter, der von dir eine Hypnose verlangt, würde ich am liebsten verklagen wollen - Hypnose kann im Allgemeinen bei Ängsten oder beim Rauchen aufhören sehr sinnvoll sein - für traumatisierte Menschen ist es aber nichts. Und schon gar nicht, um deine Erinnerungslücken aufzufüllen, danach würde dir jedes Gericht der Welt kein Wort mehr glauben, weil in der Hypnose erworbenen Erinnerungen genau der Grund für Ablehnungen von OEG-Anträgen sind bezüglich Glaubwürdigkeit (man kann nicht verifizieren, dass diese Erinnerungen "real" sind)
Grüße
sub