von Hoffnung » Sa Aug 29, 2026 9:53 am
Hallo,
was helfen kann sind gezielte Selbstsuggestionen. Praktisch sich selber ständig umprogrammieren, neu ausrichten.
Da muss man aber wirklich dran bleiben. es ist schon Arbeit an sich selber.
Kommt ein schlechter Gedanke, denk oder sag sofort was
Gutes über dich.
Lebst du so wie ich auch in einem System, lass deinen Systemvorstand Entscheidungen treffen
und nicht die anderen Anteile.
Wenn da nun ein sich selbst hassender und selbst schädigen wollender Anteil das Ruder übernimmt,
kann man damit auch "reden". Klingt erstmal verrückt, klappt aber tatsächlich.
Zb sage ich dann, ja ist ok, wenn du diese Meinung hast, ich habe aber
eine andere! Du kannst das nun so negativ sehen, du darfst dich zwar aufregen und ich verstehe dich, aber ich bin der Vorstand
in unserem System und wir machen was ich sage, ich entscheide das.
Genauso mache ich es mit den kleinen Kindern in mir. Mit dem einen lache ich mit, das andere nehme ich
ernst und tröste es usw, aber ich bleibe der Vorstand.
Wenn es alles viel zuviel wird und ich ganz down und richtig depressiv werde, hilft oft das sprichwörtliche "Decke über den Kopf ziehen"
ganz gut. Es gibt Wärme, Halt, Ruhe. Und ich suche dann Gespräche mit mir sehr nahe stehenden Personen.
Die natürlich unter solchen Umständen auch ganz schön was mitmachen. Deswegen, seid eurem Umfeld nicht
böse, wenn die auch mal nicht mehr können. Wir sind ja alles nur Menschen.
Was kann noch helfen. Fachliche Hilfe auf jeden Fall und auch selber eine Routine zu entwickeln.
Ich bin leider sehr anfällig, wenn störende Einflüsse von Aussen kommen. Allerkleinste Dinge können massivsten Stress in mir auslösen.
Dann kann auch ein extrem überlasteter Anteil auftreten, der lässt sich dann nichts mehr sagen oder gut zureden.
Der kämpft um sein Leben und kippt in eine hysterische Überregung und massive emotionale Überflutung.
Den kann ich nur aushalten und sich müde kämpfen lassen.
Das ist leider jedesmal sehr erschöpfend. Aber gehört auch zum System dazu und seine Funktion und natürlich seinen Ursprung.
Ja, was noch? Sich selber wie es geht, natürlich ablenken und was Gutes tun. Wenn das denn möglich ist.
Ich denke sehr viel Ruhe und eine absolute stressfreie Umgebung können helfen bisschen auf der Spur zu bleiben.
Sich nur mit Menschen umgeben die Verständnis haben. Und andere mit denen man zu tun hat, direkt selbst innerlich
Grenzen zu setzen. Eigene Grenzen kennen und setzen und auch verteidigen.
Sich nicht schämen, für wie man ist! Denn das haben wir ja nicht selber verursacht. Menschen die einen verstehen
sind wichtig. Und zur Not kann man es anderen auch kurz erklären. Dass man Blackouts hat, plötzlich mitten im Gespräch
weg driftet, Anteile wechseln, einen leeren Blick bekommt. Und weiter erklären, dass man bemüht ist dann wieder
zurück zu kommen. Und wenns nicht klappt, ist es eben so. Flüchtigen Bekannten erzählt man das nicht sofort, damit meine ich nun
die Menschen die einen umgeben. Ist ja schon wichtig denen auch eine Art Anleitung zu geben damit es nicht so oft
zu Missverständnissen kommt. ( Ich muss aber dazu sagen, dass ich selber einen sehr offensiven Weg mit all diesen Tatsachen gehe. Das ist natürlich vorausgetzt. )
Bei mir ist das leider so, dass ich mich sehr von äusseren Einflüssen schützen muss und ständig wertend in einem inneren Dialog
darüber stehe. Ich scanne praktisch meine Umgebung und die Menschen und lese sie wie ein Buch. Ansonsten ziehe ich mich auch sehr zurück.
Ist es ein einsames Dasein. Mitunter ja, natürlich. Wird sich das nochmal ändern? Bei mir leider nein. Ich hoffe bei euch ja.
Notwendigkeit ständiger Selbstregulation. In allen möglichen für anderen völlig normalen Alltagssituationen. Gesprächen mit Männern. In jeder Sekunde. Selbstregulierung. Gegensuggestionen. Sonst droht eine Depersonalisation. Ausserkörperliche Wahrnehmung; das ist ein ständiger Kampf. Man muss sich darüber im klaren sein.
Also was hilft? Trotzdem nicht aufgeben und lernen mit einem kaputten System trotzdem weiter zu machen und zu leben, was noch geht.
Es gibt ja auch schöne Momente. Man muss die teilweise allerdings auch bewusst selber erschaffen, sich für sich selber Zeit nehmen,
tun, was einem Spaß macht und vor allem viel Ruhe gibt.
Also zusammen gefasst: in manchen Momenten Decke über den Kopf ziehen, viel Ruhe, anderes unvermeidbares aushalten, dran bleiben, versuchen wo es geht die Führung zu behalten, nicht aufgeben, schöne Momente erschaffen, leben, den Moment geniessen und immer nach Vorne schauen.
Nie zurück. Redet ruhig auch mit der Vergangenheit. Sagt ja ich weiss, du hast mir nichts Neues mehr zu sagen, kenne ich alles. Jetzt mache ich hier mal weiter mit meinem Leben. Sich selbst versuchen da raus zu bekommen. Durch positive Suggestionen. Und ist der Falshback zu hart, wieder wenn Zuhause für eine Weile die Decke über den Kopf ziehen und einkuscheln. Handy aus. Internet aus. Ruhe.
Bei mir funktioniert diese Art Selbstkommunkkation ganz gut soweit. Ich hoffe, wenn ihr betroffen sein, bei euch auch.
LG
Hallo,
was helfen kann sind gezielte Selbstsuggestionen. Praktisch sich selber ständig umprogrammieren, neu ausrichten.
Da muss man aber wirklich dran bleiben. es ist schon Arbeit an sich selber.
Kommt ein schlechter Gedanke, denk oder sag sofort was
Gutes über dich.
Lebst du so wie ich auch in einem System, lass deinen Systemvorstand Entscheidungen treffen
und nicht die anderen Anteile.
Wenn da nun ein sich selbst hassender und selbst schädigen wollender Anteil das Ruder übernimmt,
kann man damit auch "reden". Klingt erstmal verrückt, klappt aber tatsächlich.
Zb sage ich dann, ja ist ok, wenn du diese Meinung hast, ich habe aber
eine andere! Du kannst das nun so negativ sehen, du darfst dich zwar aufregen und ich verstehe dich, aber ich bin der Vorstand
in unserem System und wir machen was ich sage, ich entscheide das.
Genauso mache ich es mit den kleinen Kindern in mir. Mit dem einen lache ich mit, das andere nehme ich
ernst und tröste es usw, aber ich bleibe der Vorstand.
Wenn es alles viel zuviel wird und ich ganz down und richtig depressiv werde, hilft oft das sprichwörtliche "Decke über den Kopf ziehen"
ganz gut. Es gibt Wärme, Halt, Ruhe. Und ich suche dann Gespräche mit mir sehr nahe stehenden Personen.
Die natürlich unter solchen Umständen auch ganz schön was mitmachen. Deswegen, seid eurem Umfeld nicht
böse, wenn die auch mal nicht mehr können. Wir sind ja alles nur Menschen.
Was kann noch helfen. Fachliche Hilfe auf jeden Fall und auch selber eine Routine zu entwickeln.
Ich bin leider sehr anfällig, wenn störende Einflüsse von Aussen kommen. Allerkleinste Dinge können massivsten Stress in mir auslösen.
Dann kann auch ein extrem überlasteter Anteil auftreten, der lässt sich dann nichts mehr sagen oder gut zureden.
Der kämpft um sein Leben und kippt in eine hysterische Überregung und massive emotionale Überflutung.
Den kann ich nur aushalten und sich müde kämpfen lassen.
Das ist leider jedesmal sehr erschöpfend. Aber gehört auch zum System dazu und seine Funktion und natürlich seinen Ursprung.
Ja, was noch? Sich selber wie es geht, natürlich ablenken und was Gutes tun. Wenn das denn möglich ist.
Ich denke sehr viel Ruhe und eine absolute stressfreie Umgebung können helfen bisschen auf der Spur zu bleiben.
Sich nur mit Menschen umgeben die Verständnis haben. Und andere mit denen man zu tun hat, direkt selbst innerlich
Grenzen zu setzen. Eigene Grenzen kennen und setzen und auch verteidigen.
Sich nicht schämen, für wie man ist! Denn das haben wir ja nicht selber verursacht. Menschen die einen verstehen
sind wichtig. Und zur Not kann man es anderen auch kurz erklären. Dass man Blackouts hat, plötzlich mitten im Gespräch
weg driftet, Anteile wechseln, einen leeren Blick bekommt. Und weiter erklären, dass man bemüht ist dann wieder
zurück zu kommen. Und wenns nicht klappt, ist es eben so. Flüchtigen Bekannten erzählt man das nicht sofort, damit meine ich nun
die Menschen die einen umgeben. Ist ja schon wichtig denen auch eine Art Anleitung zu geben damit es nicht so oft
zu Missverständnissen kommt. ( Ich muss aber dazu sagen, dass ich selber einen sehr offensiven Weg mit all diesen Tatsachen gehe. Das ist natürlich vorausgetzt. )
Bei mir ist das leider so, dass ich mich sehr von äusseren Einflüssen schützen muss und ständig wertend in einem inneren Dialog
darüber stehe. Ich scanne praktisch meine Umgebung und die Menschen und lese sie wie ein Buch. Ansonsten ziehe ich mich auch sehr zurück.
Ist es ein einsames Dasein. Mitunter ja, natürlich. Wird sich das nochmal ändern? Bei mir leider nein. Ich hoffe bei euch ja.
Notwendigkeit ständiger Selbstregulation. In allen möglichen für anderen völlig normalen Alltagssituationen. Gesprächen mit Männern. In jeder Sekunde. Selbstregulierung. Gegensuggestionen. Sonst droht eine Depersonalisation. Ausserkörperliche Wahrnehmung; das ist ein ständiger Kampf. Man muss sich darüber im klaren sein.
Also was hilft? Trotzdem nicht aufgeben und lernen mit einem kaputten System trotzdem weiter zu machen und zu leben, was noch geht.
Es gibt ja auch schöne Momente. Man muss die teilweise allerdings auch bewusst selber erschaffen, sich für sich selber Zeit nehmen,
tun, was einem Spaß macht und vor allem viel Ruhe gibt.
Also zusammen gefasst: in manchen Momenten Decke über den Kopf ziehen, viel Ruhe, anderes unvermeidbares aushalten, dran bleiben, versuchen wo es geht die Führung zu behalten, nicht aufgeben, schöne Momente erschaffen, leben, den Moment geniessen und immer nach Vorne schauen.
Nie zurück. Redet ruhig auch mit der Vergangenheit. Sagt ja ich weiss, du hast mir nichts Neues mehr zu sagen, kenne ich alles. Jetzt mache ich hier mal weiter mit meinem Leben. Sich selbst versuchen da raus zu bekommen. Durch positive Suggestionen. Und ist der Falshback zu hart, wieder wenn Zuhause für eine Weile die Decke über den Kopf ziehen und einkuscheln. Handy aus. Internet aus. Ruhe.
Bei mir funktioniert diese Art Selbstkommunkkation ganz gut soweit. Ich hoffe, wenn ihr betroffen sein, bei euch auch.
LG