Zu viel Durcheinander *trigger*
Verfasst: Di Mai 19, 2026 1:29 pm
Nach vielen Jahren bin ich wieder hier gelandet
Vielleicht auch weil es mir gerade Sicherheit gibt, immernoch sehr viele vertraute Namen zu lesen
Gerade ist bei mir einfach wahnsinnig viel was zusammen kommt und ich weiß gar nicht recht wo ich anfangen soll
Gewiss auch viele ganz normale Alltagssorgen aber auch viele Themen die zwar alt aber grade doch neu sind
Seit letztem Jahr habe ich einen neuen Partner der liebevoller und fürsorglicher nicht sein könnte. Ich kann mit ihm über alles reden und er weiß von alle dem hier und doch will ich ihn nicht tiefer damit belasten
Vermutlich genau weil ich mit ihm so zur Ruhe komme und viele alte Lasten loslassen konnte brechen neue unbekannte Dinge auf
Seit ich ca. 8 Jahre alt bin habe ich wieder angefangen am Daumen zu nuckeln um zu schlafen um mich zu beruhigen wenn mir alles zu viel wird - warum, ich wusste es lange nicht
Seit Weihnachten habe ich ganz viele Träume, die ich nicht zuordnen konnte, erinnerungsfetzen an Situationen die ich schon lange hatte und kannte, die zu diesen Träumen passen
Ein missbrauch durch meinen Vater.
Seitdem weiß ich nicht wie ich mit ihm umgehen soll - dazu gesagt ich bin 40, also erwachsen.
Es gibt Tage, da verdränge ich das alles
Und Tage, da wiegen diese Gefühle die damit verbunden sind so schwer das ich kaum stehen kann.
Mit 12 wurde ich vergewaltigt und über ein Jahr missbraucht- mein Bezug zu Sexualität immer schwer und durch meine expartner immer darauf ausgelegt nicht zu genügen. Schlecht zu sein…als Frau nichts wert zu sein.
Ich bekam drei Kinder die ich über alles liebe - durch diverse Erkrankungen 2 davon auf künstlichem Wege.
Jetzt stehe ich mit meinem neuen Partner an dem Punkt das wir beide gerne noch ein Kind möchten, es aber nicht so recht klappen will.
Die Gefühle zu versagen wieder an vorderster Front. Eine gynäkologische Untersuchung steht an und ich habe so unglaubliche Angst.
All das baut den Druck, das Verlangen nach selbstverletzung tagtäglich mehr auf. 4 Jahre sind seit meinem letzten Rückfall her, davor 8 Jahre
Einfach nur weil es sich alles in meinem Körper, in meinem Kopf zu viel anfühlt.
Deswegen schreibe ich hier, ein Ventil um das alles irgendwo zu lassen. Bei Menschen die verstehen wie ich gerade fühle.
Jeden Tag meistere ich meinen Alltag, gehe Vollzeit arbeiten, manage meine drei Kinder, den Haushalt, das Leben. Doch grade ist einfach alles so schwer.
Die Nächte unruhig, träume, der Druck der steigt wenn der Körper zur Ruhe kommt.
Mein Partner weiß von alle dem, wenngleich wir auch einfach nicht die Zeit haben in Ruhe über all das zu reden - der Alltag ist voll. Und ich will ihn damit auch nicht immer und immer wieder belasten. Ich denke mir auch manchmal, irgendwann muss doch gut sein.
12 Jahre wirklich gute Therapie die hinter mir liegen. Vieles was ich gelernt habe und doch fehlt mir grade jemand zum reden.
Was den missbrauch durch meinen Vater angeht, ich kann einfach nicht damit umgehen
Ich habe regelmäßig Kontakt, kann und will ihn aber auch nicht damit konfrontieren.
Ich kann aber auch nicht damit umgehen. Die Bilder in meinem Kopf tun unendlich weh - es ist mir so bewusst, es erklärt so vieles, macht so vieles logisch.
Das Daumen nuckeln, das ich nicht mehr im dunkeln schlafen wollte, warum ich mit 9 nicht mehr über Nacht zu ihm wollte, warum ich nicht schlafen kann wenn ich einen „freien Rücken“ habe also Rücken zur Tür oder so und so vieles mehr
Eine neue Therapie anfangen - möglich aber wieder einebnen Therapieplatz suchen, wieder warten, wieder die Tage an denen gar nichts mehr geht
Ich weiß ja wie Therapie aussieht und wie anstrengend sie sein kann. Und ehrlich wirklich „geheilt“ hat vieles erst mein Partner durch seine feinfühlige Art und durch die Dinge die ich mit ihm erlebe.
Gerade fühle ich mich einfach so unendlich kraftlos und hilflos mir selbst gegenüber
Vielleicht auch weil es mir gerade Sicherheit gibt, immernoch sehr viele vertraute Namen zu lesen
Gerade ist bei mir einfach wahnsinnig viel was zusammen kommt und ich weiß gar nicht recht wo ich anfangen soll
Gewiss auch viele ganz normale Alltagssorgen aber auch viele Themen die zwar alt aber grade doch neu sind
Seit letztem Jahr habe ich einen neuen Partner der liebevoller und fürsorglicher nicht sein könnte. Ich kann mit ihm über alles reden und er weiß von alle dem hier und doch will ich ihn nicht tiefer damit belasten
Vermutlich genau weil ich mit ihm so zur Ruhe komme und viele alte Lasten loslassen konnte brechen neue unbekannte Dinge auf
Seit ich ca. 8 Jahre alt bin habe ich wieder angefangen am Daumen zu nuckeln um zu schlafen um mich zu beruhigen wenn mir alles zu viel wird - warum, ich wusste es lange nicht
Seit Weihnachten habe ich ganz viele Träume, die ich nicht zuordnen konnte, erinnerungsfetzen an Situationen die ich schon lange hatte und kannte, die zu diesen Träumen passen
Ein missbrauch durch meinen Vater.
Seitdem weiß ich nicht wie ich mit ihm umgehen soll - dazu gesagt ich bin 40, also erwachsen.
Es gibt Tage, da verdränge ich das alles
Und Tage, da wiegen diese Gefühle die damit verbunden sind so schwer das ich kaum stehen kann.
Mit 12 wurde ich vergewaltigt und über ein Jahr missbraucht- mein Bezug zu Sexualität immer schwer und durch meine expartner immer darauf ausgelegt nicht zu genügen. Schlecht zu sein…als Frau nichts wert zu sein.
Ich bekam drei Kinder die ich über alles liebe - durch diverse Erkrankungen 2 davon auf künstlichem Wege.
Jetzt stehe ich mit meinem neuen Partner an dem Punkt das wir beide gerne noch ein Kind möchten, es aber nicht so recht klappen will.
Die Gefühle zu versagen wieder an vorderster Front. Eine gynäkologische Untersuchung steht an und ich habe so unglaubliche Angst.
All das baut den Druck, das Verlangen nach selbstverletzung tagtäglich mehr auf. 4 Jahre sind seit meinem letzten Rückfall her, davor 8 Jahre
Einfach nur weil es sich alles in meinem Körper, in meinem Kopf zu viel anfühlt.
Deswegen schreibe ich hier, ein Ventil um das alles irgendwo zu lassen. Bei Menschen die verstehen wie ich gerade fühle.
Jeden Tag meistere ich meinen Alltag, gehe Vollzeit arbeiten, manage meine drei Kinder, den Haushalt, das Leben. Doch grade ist einfach alles so schwer.
Die Nächte unruhig, träume, der Druck der steigt wenn der Körper zur Ruhe kommt.
Mein Partner weiß von alle dem, wenngleich wir auch einfach nicht die Zeit haben in Ruhe über all das zu reden - der Alltag ist voll. Und ich will ihn damit auch nicht immer und immer wieder belasten. Ich denke mir auch manchmal, irgendwann muss doch gut sein.
12 Jahre wirklich gute Therapie die hinter mir liegen. Vieles was ich gelernt habe und doch fehlt mir grade jemand zum reden.
Was den missbrauch durch meinen Vater angeht, ich kann einfach nicht damit umgehen
Ich habe regelmäßig Kontakt, kann und will ihn aber auch nicht damit konfrontieren.
Ich kann aber auch nicht damit umgehen. Die Bilder in meinem Kopf tun unendlich weh - es ist mir so bewusst, es erklärt so vieles, macht so vieles logisch.
Das Daumen nuckeln, das ich nicht mehr im dunkeln schlafen wollte, warum ich mit 9 nicht mehr über Nacht zu ihm wollte, warum ich nicht schlafen kann wenn ich einen „freien Rücken“ habe also Rücken zur Tür oder so und so vieles mehr
Eine neue Therapie anfangen - möglich aber wieder einebnen Therapieplatz suchen, wieder warten, wieder die Tage an denen gar nichts mehr geht
Ich weiß ja wie Therapie aussieht und wie anstrengend sie sein kann. Und ehrlich wirklich „geheilt“ hat vieles erst mein Partner durch seine feinfühlige Art und durch die Dinge die ich mit ihm erlebe.
Gerade fühle ich mich einfach so unendlich kraftlos und hilflos mir selbst gegenüber