Schizophrenie vs. Posttraumatische Belastungsstörung - Symptome
Verfasst: Mi Aug 27, 2025 10:27 pm
Hallo,
ich war in der Villa Lindenfels in Stuttgart, zur Untersuchung. Es regt mich heute mal wieder zum Denken an, was ich da erklärt bekam, oder eigentlich mehr erleben durfte. Ich war positiv überrascht, von der Psychologie. Mir wurde vieles in meinem Erleben erklärt, was viele andere Fachleute einfach als Hebephrenie (= technischer Wahn), Paranoia (= Libidostauung), und auch Trauma (Beinflussungserlebnis) abgetan haben, welches ich mehr oder weniger hinter mir lassen müsse... Ich hole jetzt nochmal etwas aus, wenn ich sage, ich muss "Antipsychotische Medikamente" nehmen, da ich mich sonst sehr oft mit meinen, medikamentös eingestellten, latenten Denkstörungen, die wie ich glaube wesentlich aus dem Stimmenhören resultieren, nicht ausreichend gut verständigen kann. Ich höre also Stimmen, die mein "Denken" stark beschäftigen.
Da ich erst Schizophrenie und Jahrzehnte später erst PTBS als Diagnosen von hiesigen Behandlern in bayrisch Schwaben bekam, wünsche ich mir immer gerne, dass ich meine Schizophreniediagnose irgendwann "los habe", weil ich glaube, dass diese Diagnose eher einer Heilung im Wege steht. Ich fragte die Untersucherin was sie denkt, ob das klappen könnte. Die Schizophrenie wird, der Meinung der dortigen Psychotherapeutin nach irgendwann "vom Tisch sein", sagte sie mir. Ich zeigte den Befundbericht meinem Psychiater, welcher in wesentlichen Teilen dieser Einschätzung folgte, und diagnostizierte mir neuerlich eine (chronische) "reaktive schizophrenieforme Störung" anstatt einer dementsprechend fraglichen Hebephrenie. Diese Diagnose bedeutet nun für mich, dass mein Missbrauchstrauma eine (starke) psychotische Reaktion auslöst/ausgelöst hat. Wenn ich so reflektiere während ich diese Zeilen schreibe, kann ich davon ausgehen und vermuten, dass die Diagnosefrage zwischen Psychiatrie (Schizophrenie) und Psychosomatik (PTBS) ein "sowohl als auch" bei der Diagnosefrage das Mittel der Wahl meiner untersuchenden Ärzte sein müsste, zumindest vorübergehend. Ich denke viel über die Meinungen meiner Ärzte nach...
MfG
vermutlicher Klarname entfernt
Marquis, bitte achte auf deine Anonymität.
ich war in der Villa Lindenfels in Stuttgart, zur Untersuchung. Es regt mich heute mal wieder zum Denken an, was ich da erklärt bekam, oder eigentlich mehr erleben durfte. Ich war positiv überrascht, von der Psychologie. Mir wurde vieles in meinem Erleben erklärt, was viele andere Fachleute einfach als Hebephrenie (= technischer Wahn), Paranoia (= Libidostauung), und auch Trauma (Beinflussungserlebnis) abgetan haben, welches ich mehr oder weniger hinter mir lassen müsse... Ich hole jetzt nochmal etwas aus, wenn ich sage, ich muss "Antipsychotische Medikamente" nehmen, da ich mich sonst sehr oft mit meinen, medikamentös eingestellten, latenten Denkstörungen, die wie ich glaube wesentlich aus dem Stimmenhören resultieren, nicht ausreichend gut verständigen kann. Ich höre also Stimmen, die mein "Denken" stark beschäftigen.
Da ich erst Schizophrenie und Jahrzehnte später erst PTBS als Diagnosen von hiesigen Behandlern in bayrisch Schwaben bekam, wünsche ich mir immer gerne, dass ich meine Schizophreniediagnose irgendwann "los habe", weil ich glaube, dass diese Diagnose eher einer Heilung im Wege steht. Ich fragte die Untersucherin was sie denkt, ob das klappen könnte. Die Schizophrenie wird, der Meinung der dortigen Psychotherapeutin nach irgendwann "vom Tisch sein", sagte sie mir. Ich zeigte den Befundbericht meinem Psychiater, welcher in wesentlichen Teilen dieser Einschätzung folgte, und diagnostizierte mir neuerlich eine (chronische) "reaktive schizophrenieforme Störung" anstatt einer dementsprechend fraglichen Hebephrenie. Diese Diagnose bedeutet nun für mich, dass mein Missbrauchstrauma eine (starke) psychotische Reaktion auslöst/ausgelöst hat. Wenn ich so reflektiere während ich diese Zeilen schreibe, kann ich davon ausgehen und vermuten, dass die Diagnosefrage zwischen Psychiatrie (Schizophrenie) und Psychosomatik (PTBS) ein "sowohl als auch" bei der Diagnosefrage das Mittel der Wahl meiner untersuchenden Ärzte sein müsste, zumindest vorübergehend. Ich denke viel über die Meinungen meiner Ärzte nach...
MfG
vermutlicher Klarname entfernt
Marquis, bitte achte auf deine Anonymität.