Wo soll ich die Kraft her nehmen???
Verfasst: Di Jul 29, 2025 1:10 am
Hallo zusammen,
Ich bin (wieder) neu hier. Ich war vor vielen Jahren schon mal hier.
Ich bin Überlebende. Die s. Gewalt durch meinen Vater hat viele viele Jahre angehalten. Meine Mutter wusste (natürlich) Bescheid. Die Übergriffe haben nachts in meinem Bett stattgefunden. Schlafen oder überhaupt ins Bett kommen, sind also quasi mein Endgegner. Ich habe neben oder als Teil der kPTBS eine generalisierte Angststörung und Depressionen. Mein Leben bestand bis ich Mitte 40 war nur aus Überleben (oft unter therapeutischer Hilfe. Ich wurde auf meinen letzten beiden (von drei) Arbeitsstellen als nicht gut genug befunden. Und durch mein letztes Medikament habe ich im letzten halben Jahr 15kg zugenommen. Auch mein Äußeres ist mir jetzt peinlich.
Ich habe zwei wundervolle, noch relativ kleine Kinder. Und… vor drei Monaten ist mein bester Freund und Vater meiner Kinder verstorben. Und ich weiß oft nicht wie ich alles schaffen soll. Was das Leben mir gerade abverlangt ist… unmenschlich.
Der Schlafmangel bricht mir das Genick. Es ist so unendlich viel was ich tun und schaffen muss. Aber ich bin schon damit überfordert alles erst mal zu sammeln und priorisieren. Die Angst vor dem Bett führt dazu, dass mein Schlafmangel sich zum Himmel türmt und mich meine Ängste ausbremsen. Und mir fehlt so oft einfach die Kraft. Ich fühle mich gerade so oft als Versagerin. Ich lasse manchmal kein gutes Haar an mir. Ich habe angefangen mich wieder selbst zu verletzen. Das habe ich zuletzt mit Anfang 20 gemacht. Und ich ärgere mich, dass ich mich nicht einfach dort/überall ritzen kann wo ich will, weil meine Kinder es sonst sehen. Es ist oft einfach alles zu viel. Für meine Kinder funktioniere ich. Aber der Preis den ich zahle ist immens. Ich bleibe auf der Strecke.
Ich wünsche mir so sehr dass mich jemand RICHTIG versteht.
Ich habe zwar einen neuen Partner, aber wir wohnen nicht in derselben Stadt, es ist also eher eine Fernbeziehung. Und er hat auch ein Kind. Und er ist meist auch nicht in der Lage mich wirklich zu sehen.
Ich sende ein Hallo ins Wildwasser-Universum und wünsche allen eine gute Nacht.
Eure NotAtHome
Ich bin (wieder) neu hier. Ich war vor vielen Jahren schon mal hier.
Ich bin Überlebende. Die s. Gewalt durch meinen Vater hat viele viele Jahre angehalten. Meine Mutter wusste (natürlich) Bescheid. Die Übergriffe haben nachts in meinem Bett stattgefunden. Schlafen oder überhaupt ins Bett kommen, sind also quasi mein Endgegner. Ich habe neben oder als Teil der kPTBS eine generalisierte Angststörung und Depressionen. Mein Leben bestand bis ich Mitte 40 war nur aus Überleben (oft unter therapeutischer Hilfe. Ich wurde auf meinen letzten beiden (von drei) Arbeitsstellen als nicht gut genug befunden. Und durch mein letztes Medikament habe ich im letzten halben Jahr 15kg zugenommen. Auch mein Äußeres ist mir jetzt peinlich.
Ich habe zwei wundervolle, noch relativ kleine Kinder. Und… vor drei Monaten ist mein bester Freund und Vater meiner Kinder verstorben. Und ich weiß oft nicht wie ich alles schaffen soll. Was das Leben mir gerade abverlangt ist… unmenschlich.
Der Schlafmangel bricht mir das Genick. Es ist so unendlich viel was ich tun und schaffen muss. Aber ich bin schon damit überfordert alles erst mal zu sammeln und priorisieren. Die Angst vor dem Bett führt dazu, dass mein Schlafmangel sich zum Himmel türmt und mich meine Ängste ausbremsen. Und mir fehlt so oft einfach die Kraft. Ich fühle mich gerade so oft als Versagerin. Ich lasse manchmal kein gutes Haar an mir. Ich habe angefangen mich wieder selbst zu verletzen. Das habe ich zuletzt mit Anfang 20 gemacht. Und ich ärgere mich, dass ich mich nicht einfach dort/überall ritzen kann wo ich will, weil meine Kinder es sonst sehen. Es ist oft einfach alles zu viel. Für meine Kinder funktioniere ich. Aber der Preis den ich zahle ist immens. Ich bleibe auf der Strecke.
Ich wünsche mir so sehr dass mich jemand RICHTIG versteht.
Ich habe zwar einen neuen Partner, aber wir wohnen nicht in derselben Stadt, es ist also eher eine Fernbeziehung. Und er hat auch ein Kind. Und er ist meist auch nicht in der Lage mich wirklich zu sehen.
Ich sende ein Hallo ins Wildwasser-Universum und wünsche allen eine gute Nacht.
Eure NotAtHome