Ptbs Assistenzhunde

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peshewa
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von peshewa » So Mai 08, 2022 5:19 pm

bei uns werden nur welpen/junghunde ausgebildet, ist aber nicht überall so. sie lernen es oft 'intuitiv', wofür sie bestärkt werden und das besser in jungem alter. aber hier gibts auch viele patenfamilien mit besonderheiten, die den hund aufziehen. meine tainerin hat selbst ein hochfrequentes epikind, der mann meiner paten hatte ptbs und auch einen eigenen ah. da ist der schritt dann kleiner. bei uns war es 3:3 zuhause/patenfamilie. 3x epi, 2 x ptbs, 1x autismus. da ich alleine lebe wäre es sonst nicht gegangen. reine gruppen gibts hier nur bei den blindenhunden, wir hsben aber spezisltrainings. von den 3 zuhause wurde einer rausgenommen, weils in der familie nicht klsppte (epihund). er gab an, wurde aber bissig. bekam einen neuen. sie arbeiten oft 24/7 und dafür ist nicht jeder hund gemacht. meiner stand auf der kippe wegen nervenstärke, wurde aber schnell besser als er bei mir war und mit zusatzausbildung. auch hunde können ins burnout geraten, wissen viele nicht. wir hatten dafür zweierteamprobleme anfangs. war echt nicht einfach. heute ist diesel gechillt. gibt aber bei blackoutdissos nicht 100% an, oder ich kriegs nicht mit. er unterstützt aber zuverlässig bei 'teildissos'
bei uns lief die arbeit zudem sehr individualisiert, halter mit arbeitsorte kinder sind hier vdrpflichtet zu einer weiteren therapiehundaudbildung, brauchte meiner nicht, meiner wurde ab 5 monate in trailhund und seit 1 jahr in begleithund weiter ausgebildet. war optimale ergänzung für individualisierte bedürfnisse und zur stärkung der nervenstärke. zudem verhältnismäßig günstig. auch gruppen-, spezial- und individualtrsining ist hier individuell geregelt. ich hatte hauptsächlich spezial- und individualtrainimg, gruppentraining wsren schwierig. wsr beim anderen ptbsler auch so. dessen hund ist nun aber leider plötzlich verstorben. denke schon, dass eine frühe zusammenarbeit wichtig ist, vor allem wenn man alleine ist. aber prinzipiell kommts hald extrem suf situation und hund an.
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Silberlicht unl.

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Silberlicht unl. » Mo Mai 09, 2022 7:00 am

Hallo peshewa,

danke für Deine Antwort.
Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich sie nicht ganz. :oops:

Wer arbeitet oft 24/7? Die Halter des Hundes oder etwa der Hund? - Letzteres sollte so nicht sein, dafür ist kein Hund "gemacht". Der bekommt einen Burn out, das gibt es, wird verhaltensauffällig, krank oder verstirbt viel zu früh.
Meinem Hund würde ich 24/7 nicht zumuten wollen, die schlafen/dösen bis zu 16 Stunden am Tag, dazu ca. 2 Stunden gassi, gerne auch ohne Leine, bleiben maximal 6 Stunden Wachzeit als potentielle Arbeitszeit.

Du hast deinen Hund ab 5 Monaten als Trailhund ausgebildet. Meinst du Mantrailing oder Trailhound-Ausbildung? :oops: Dumme Frage, ich weiß, aber es geht halt aus deiner Antwort nicht ganz genau hervor.

Wenn ich mitbekomme, dass recht junge Hunde für ihre Halter plötzlich schwer krank sind, vor Abschluss der Ausbildung versterben, die Gesundheitstests mit 13 Monaten nicht bestehen (können) und/oder es sich zeigt, dass sie von ihrem Wesen der Aufgabe nicht gewachsen sind, dann bin ich sehr zurückhaltend mit einem Welpen. Ich könnte es nicht, einen Hund nach 10 oder 11 Monaten dann abzugeben. Der ist Familienmitglied, könnte mir dann aber auch keinen zweiten Anlauf leisten.

Wie bringst du mit kPtbs einem Hund alleine das richtige Assistenzhundeverhalten in der Stadt/in den öffentlichen Verkehrsmitteln/beim Einkaufen bei?

Ich habe bereits Welpen ins Hundeleben begleitet und auch einen jungen Tierschutzhund gehabt. Ich hatte mich immer gewundert, warum Stadt/Öffis trainieren für mich so schwer war. Inzwischen weiß ich das.

Viele Grüße

Silberlicht

peshewa
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von peshewa » Mo Mai 09, 2022 8:32 am

der hund. deine rechnung ist schön, geht aber nicht auf. die anfälle hat man ja nicht nur 6h, der hund ist ein fühlendes wesen und macht den ganzen anstrengenden tag mit dir durch. manchmal auch die nacht. muss auch ein epihund bspw. auch ohne weste. klingt bei dir als könne man sie an/ausstellen wie eine maschine... 2h 'gassi' ist auch nicht, er arbeitet immer. selbst wenn er mal frei ist, beschützt er, achtet, deckt ab etc.

der tod von queeny kam so noch nie vor. hat aber nichts mit der assistenzhundeausbildung zu tun.

der hund der rausgenommen wurde - kann dir nicht genau sagen was war. ein epihund der von anfang an zuhause war. ob hund oder halter - hat auf jeden fall nicht geklappt. scheinbar bissig. sie brachten ihn auch selbst mit - kann man. wsr eigentlich für die behinderte tochter mit epilepsie.

mantrail. wo wird dir nichts nutzen, da ich nicht in DE wohne. nimmt hunde ab junghundekurs. diesel hatte nervenstärkeprobleme ja. schwächen kommen vor, sind eben wesen, keine maschinen. die kannst du auch bei einem erwachsenen haben. ob das zweierteam funktionidrt weißt du nie vorher, denke ich. kenn mich mit adulten aber nicht aus. wird hier nicht gemacht. wird seine gründe haben.
das trailen und vorweggehen half ihm, sicherheit zu gewinnen, er checkt seither besser die wege als assistenzhund und obendrein führt er mich auch aus den dümmsten situationen wieder zurück (eigenspur). dafür hab ich ihn hauptsächlich. es war aber auch sinnvoll für mich, hatte mühe mit führung abgeben, vertrauen. weil ich alleime war, hatte ich wie geschrieben paten. war 3:3 bei uns. ich meide die öffentlichkeit und kann den hund in sensiblen situstionen nicht verstärken. alleine ist msn anfangs auch nicht öffentlich, dafür ging man ja zur ausbildung/oder sie zu dir. aber wie das individuell auf dich abgeschnitten aussähe kann ich dir nicht sagen. kommt darauf an was überhaupt geht von dir, vom hund und auch was du willst.
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Silberlicht unl.

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Silberlicht unl. » Di Mai 10, 2022 7:03 am

Ich glaube, wir haben da ganz unterschiedliche Bedürfnisse.

Für mich ist der Hund eine große Unterstützung, damit ich mich außer Haus wieder sicherer fühle, am sozialen Leben wieder leichter teilnehmen und u.a. entspannter einkaufen gehen kann. - Wieder mal ein ein Caffee oder einen Biergarten gehen und keine Sorge haben, weil ich zwar mit Freunden verabredet bin, aber als erstes ankommen könnte, herrlich! Nach dem Einkauf nicht mehr total geschafft sein, weil mich die Nähe der Menschen überfordert, öffentliche Verkehrsmittel wieder benutzen können - auch wenn diese nicht leer sind.

Wegen meiner Dissos habe ich inzwischen viel an Skills gelernt. Blöd ist nur, wenn ich das nicht wirklich mitbekomme, bzw. nicht in die Handlungsfähigkeit komme. Hundi soll/darf mich dann solange anstupsen, pfoteln, oder was auch immer, bis ich genügend Co-Bewußtsein habe, um entsprechend handeln zu können. Besonders wichtig ist das im Job, weil ich dann vor dissoziativen Symptomen immer erst massive Stressreaktionen habe. Der "Rest" ist dann meine Aufgabe, nicht die vom Hund.

lara64
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von lara64 » Do Mai 19, 2022 5:38 pm

Hallo Silberlicht,

hier noch einige Gedanken vom mir zu deiner Frage mit "Fremdausbildung" und Dissos.

Wenn ich den Ansatz der Fremdausbildung richtig verstehe, soll der Hund dort die Grundregeln des "Zusammenlebens" lernen und dieses bei einer Patenfamilie die Erfahrung mit Hunden hat, und Hunde gut sozialisiert aufzieht, so dass der Hund in seinem Wesen einen stabilen und ruhigen Charakter entwickelt.
Die besonderen Anforderungen soll sich der Hund dann aneignen, wenn er beim eigentlichen Halter ist. So wird das ja auch teilweise bei Blindenführhunden gemacht.

Ich finde es gibt pro und contra für diese Variante und sollte grundsätzlich auch davon abhängig gemacht werden, ob der/die eigentliche HundehalterIn sich einen Welpen/Junghund zutraut.

Pro: Der Welpe lernt zumindest manches an psychischen Auffälligkeiten eher intuitiv, oder kann es intuitiv wahrnehmen. Es entsteht sehr früh eine enge Bindung zwischen Hund und Mensch, viel Vertrauen kann aufgebaut werden. Das kann sehr hilfreich sein, für das spätere erlernen von speziellen Aufgaben bei Dissos, wenn der Mensch die Hilfe des Hundes braucht.
Der Mensch lernt sehr früh, wie sein Hund reagiert, wie er versucht damit umzugehen, was manche psychische Auffälligkeit mit dem Hund macht.
Diese Zeit ist sehr prägend, kann also sehr hilfreich sein, wenn die Beziehung/Bindung gelingt und gut ist.

contra:
Was der Welpe dann daraus macht, wenn der/die Halterin/MenschIn keinen guten Umgang damit hat, muss ja nicht zwingend förderlich und hilfreich sein. Wenn der Mensch in seinem Dissozustand dann so völlig anders auf den Welpen reagiert, mit dem Welpen/Junghund umgeht, wie sonst kann das den Hund auch verwirren, unsicher und ängstlich werden lassen. Der Welpe kann sich dann möglicherweise entscheiden, in der Disso lieber nicht zu reagieren wie versehentlich falsch.

Schwierig wird es dann auch noch, wenn z.B. die Grundausbildung des Hundes und die Spezialausbildung nicht bei der selben TrainerIn geschehn, sondern das zwei verschiedene Trainerinnen sind. Das kann sowohl für den Hund, wie auch für den Menschen völlig irritierend sein. Das ist unsere eigene Erfahrung. Würden wir so NIE WIEDER machen und war auch ein Grund die Spezialausbildung zu beenden und bei einer anderen Trainerin die beides anbietet fortzuführen.
Für uns als Menschin war das völlig irritierend, und für den Hund auch. Seit dem wir gewechselt haben, ist vieles leichter weil sie den Hund viel öfter sieht, und wir auch sie leichter kontaktieren können.

Bei uns war/ist es nämlich inzwischen so, dass Yoda mehr "können" sollte, wie wir zuerst gedacht und gemerkt haben. Mancher Bedarf hat sich erst im Verlauf entwickelt und da fand ich es super, da dass vor Ort gut zu klären.

Ganz unabhängig davon hat uns von Anfang an die Frage beschäftigt, was wenn der Hund die Prüfung nicht schafft, oder bereits auf dem Weg erkannt wird, dass er das vom Wesen her doch nicht packt. Was dann?
In die selbe Richtung geht auch mein Gedanke zum Alter. Irgendwann kann und darf er seinem "Job" nicht mehr nachkommen. Aber er wird dann ja noch Lebenszeit haben, und wir evtl. wieder einen neuen Hund. Was dann tun??
Aber vielleicht ist das für euch alle keine Frage die ihr euch stellen müsst, weil da manches klar geregelt ist.

Shalom - lara64

Silberlicht unl.

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Silberlicht unl. » Fr Mai 20, 2022 8:11 am

Liebe lara64,

vielen Dank für eure Gedanken.

Meine Berufstätigkeit lässt es gar nicht zu, dass ich einen Welpen ins Haus nehme.
Ich kenne die Verantwortung, die damit einher geht und weiß, dass ich einem Welpen derzeit nicht gerecht werden könnte.

Einen Junghund könnte/würde ich adoptieren/kaufen, wenn das Tier auch den Gesundheitstest bestanden hat. Zu meiner Lebensrealität gehört, dass ich mir die Investition nicht eben mal so leisten kann. Einen Familienhund, also ein Tier ohne Assistenzaufgaben, würde ich aus dem Tierheim adoptieren und dann regelmäßig eine Hundeschule besuchen.

Das Tier wird älter. Puh, Hunde sind für mich Familienmitgliedere und keine "Hilfsmittel" und wenn irgend möglich, möchte ich meinem Tier seine Rentnerzeit in gewohnter Umgebung ermöglichen. Von daher hoffe ich sehr, dass bis dahin dann Assistenzhunde nicht mehr selbst zu finanzieren sind.

... geeignete Trainer in erreichbarer Nähe ist auch noch ein Thema. Meine Fahrzeit ist immer mindestens 1,5 Stunden einfach. Das sind ja auch Kosten, die gewaltig zu Buche schlagen können.

Viele Grüße

Silberlicht

Sayeda
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Sayeda » Fr Mai 20, 2022 9:52 pm

Hallo,

zum Thema Fremdausbildung kann ich noch etwas beisteuern, da meine Hündin erst grundausgebildet zu mir kam.

Wie bereits Lara64 schrieb, hat das seine Vor- und Nachteile.

Was mir nicht klar war und was mir leider auch nicht vermittelt wurde: Wenn ein Hund fremdausgebildet ist, dann benötigen beide Zeit, sich erst gegenseitig kennen zu lernen und sich zu vertrauen. Das dauerte bei mir fast auch nochmal ein Jahr.
Inzwischen sehe ich das Konstrukt mit im ersten Jahr Patenfamilie plus Trainerin und nach einem Jahr Übernahme von mir und parallel zwei Trainerinnen (einmal Assistenzhundetrainerin und normale Hundetrainerin) auch kritisch.

Glücklicherweise ist meine Hündin sehr "flexibel" und was sie aus der Fremdausbildungszeit positiveres mitgebracht hat, ist ihr Selbstbewusstsein und ihre Entspanntheit. Sie erschrickt vor kaum etwas und begibt sich selbstsicher in neue Situationen. Für mich ist das etwas ganz wichtiges. Eine Assistenzhundefreundin hat ihre Hündin derselben Rasse von Welpe an und ich beobachte da manche Unsicherheit bei der Hündin und Probleme beim Umgang mit anderen Hunden. Das hat aus meiner Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit den Ursprung in den eigenen Einschränkungen der Assistenzhundehalterin.

Meine Hündin hat das mit den Dissos nicht gelernt und meine Assistenzhundetrainerin versprach mir Dinge, die so nicht machbar sind. Wir haben andere Wege zum Ziel gefunden. Letztendlich war es die Intuition meiner Hündin und ich hatte schlicht Glück.

Zum Thema Alter eines Assistenzhundes: Bei Blindenführhunden ist es auch oft so, dass diese, sobald sie in Rente sind, zu jemand anderes kommen. Für mich ist das nicht vorstellbar, aber manchmal ist das nicht anders machbar. Mein Ziel ist es, meine Hündin bei mir zu behalten und dass sie den dann folgenden Hund mit "ausbildet". Ich finde es faszinierend, wie Hunde voneinander lernen! Natürlich wird das dann eine Herausforderung sein und ich werde das nur wuppen können, da ich nicht alleine lebe.

Zum Thema Eignung: Auch wenn jeder Hund ein individuelles Wesen ist, so kann man mit der Rassenauswahl bereits entsprechende Weichen stellen. So sind idR Hütehunde nicht als Assistenzhunde geeignet. Bei der von mir ausgesuchten Rasse handelt es sich um Hunde, die sich sehr an die Hundehalterin/ den Hundehalter orientieren und dessen Nähe suchen. Genau das brauche ich und Rechnung ging diesbezüglich für mich auf. Selbst beim Duschen liegt sie vor der Dusche ;-) und hat mich da auch schon aus der Disso heraus geholt.

Im Grund denke ich, dass es nicht die ideale Lösung gibt und jede Lösung seine Vor- und Nachteile hat.

LG, sayeda
Wenn eine Frau ihre eigene Größe entdeckt hat, kann kein Lob sie größer, keine Kritik sie kleiner machen.
Der Käfig ist offen.
Verlassen musst du ihn selbst

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lara64
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von lara64 » Sa Mai 21, 2022 1:39 am

Hallo Silberlicht und Sayeda,
Das Tier wird älter. Puh, Hunde sind für mich Familienmitgliedere und keine "Hilfsmittel" und wenn irgend möglich, möchte ich meinem Tier seine Rentnerzeit in gewohnter Umgebung ermöglichen. Von daher hoffe ich sehr, dass bis dahin dann Assistenzhunde nicht mehr selbst zu finanzieren sind.
Zum Thema Alter eines Assistenzhundes: Bei Blindenführhunden ist es auch oft so, dass diese, sobald sie in Rente sind, zu jemand anderes kommen. Für mich ist das nicht vorstellbar, aber manchmal ist das nicht anders machbar. Mein Ziel ist es, meine Hündin bei mir zu behalten und dass sie den dann folgenden Hund mit "ausbildet". Ich finde es faszinierend, wie Hunde voneinander lernen! Natürlich wird das dann eine Herausforderung sein und ich werde das nur wuppen können, da ich nicht alleine lebe.
ich merke, wie wichtig es ist sich hierzu frühzeitig Gedanken zu machen. Wir erleben gerade im engen Freundinnenkreis, wie die Hündin im Alter von 6 Jahren Epilepsie entwickelt (hat) und daher nicht mehr ganz sicher ist, bei ihren Aufgaben. Daher wurde nun ein zweiter Hund (als Welpe auch wegen der Kosten) angeschafft, der erneut ausgebildet werden muss. Auch wenn die Kleine von der Großen einiges lernt, für manches braucht es doch auch noch eine geschulte Trainerin.
Bleiben noch die normalen Hunde- Kosten, sowie die speziellen Kosten für die Epilepsie für die gut 6 Jahre alte Hündin. Rassetypisch kann die Hündin gute 12 Jahre alt werden.
Auch wenn das jetzt ein besonders eindrückliches Beispiel ist, älter werdende Hunde neigen zu dirversen Erkrankungen und Problemen, die dann finanziell mitbedacht werden sollten.

Und ganz nebenbei könnte es auch eine Platzfrage in der Wohnung, dem eigenen Haus werden. Ein zweiter Hund braucht seinen Platz, seinen Raum...

Ich war ganz froh, solche Themen nach dem Ausbilderinnenwechsel sehr frühzeitig auf dem Bildschirm zu haben, und entsprechend für manches vorsorgen zu können. Ich fand es in dem Rahmen sehr berührend, dass sich meine Kinder hierzu schon Gedanken gemacht haben, und mir eine sehr schöne Lösung präsentiert haben.

Shalom - lara64

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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Sayeda » Sa Mai 21, 2022 3:11 pm

... und was nicht vergessen werden sollte: Was passiert mit dem Hund, wenn man selbst verstirbt oder nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen? Aus meiner Sicht sollte jeder Hund einen Paten/ eine Patin habe, die sich dann um ihn kümmern. Auch das sollte finanziell geklärt sein.

LG, sayeda
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von lara64 » So Mai 22, 2022 9:47 pm

Hallo Sayeda,
jupp das mit dem "versterben" hatte ich auch sehr früh geklärt. Und bin so froh, über meinen jüngsten Sohn da eine sichere und gute Lösung gefunden zu haben. Und ich bin mir sicher, dass mein jüngster diese Lösung auch anvesieren wird, sollte ich aus sonstigen gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage zu sein, einen Hund versorgen zu können..
Shalom - lara64

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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von peshewa » Mo Mai 30, 2022 9:04 pm

Sayeda hat geschrieben:
Sa Mai 21, 2022 3:11 pm
... und was nicht vergessen werden sollte: Was passiert mit dem Hund, wenn man selbst verstirbt oder nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen? Aus meiner Sicht sollte jeder Hund einen Paten/ eine Patin habe, die sich dann um ihn kümmern. Auch das sollte finanziell geklärt sein.

LG, sayeda
wir haben diesbezüglich zuchtvereinbarung. jetzt schon klar wohin er käme. ist hier oft so, da viele hunde aus spezifischen zuchten kommen.
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