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Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Mo Sep 22, 2014 10:28 am
von Gast
. ich persönlich finde es unlauter, meine Ansprüche immer höher zu schrauben, während die gleichzeitig mit hohen Defiziten kämpfen.
Um noch diesen einen Punkt anzusprechen.
Der Staat kämpft mit Defiziten und wir Opfer (?) Wir haben in allen Lebensbereichen grosse und nicht grössere Defizite. Jeder versucht, jeder soll und muss auch versuchen an seine Rechte zu 100% zu kommen. Die Gesetzeslage gibt das auch unter Umständen her, so auch die Rückzahlung, wenn der Staat versagt hat. Im ersten Blick scheint es ja unverschämt, Anerkennung ab Tatbeginn zu fordern, aber im Zweiten wäre es mehr als gerechtfertigt, auch wenn die Summe dementsprend höher erscheint, so wäre es doch legitim, denn die Defizite die in dieser Zeit geschehen sind, können selbst mit diesem Geld nicht beglichen werden. Die wirtschaftlichen Folgen der Opfer sind aber immens, denn die Renten sind ja auch nur ein Witz.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Mo Sep 22, 2014 10:29 am
von Meli-2006
Wen interessiert schon die Finanzlage der Landesverbände? Ihr solltet euch echt schlauer machen darüber, was dadurch alles finanziert wird. Ich finde das so dermaßen unlauter, zu verlangen, dass euch jemand entschädigt für eine Zeit, in der es das Gesetz noch gar nicht gab, dass ich nur hoffen kann, dass keiner von euch damit durchkommt.
Ich helfe hier immer gerne mit Infos, wenn mir das möglich ist. Ich bin dafür, dass Opfer Anträge stellen und dass sie nach den Regeln des Gesetzes auch zu ihrem Recht kommen. Aber eure Arroganz und Dummheit - das ist so eine schlechte Paarung - macht, dass ich hier nicht mehr helfen werde. Wer andere nur ausbeuten will, ohne jegliche Rücksicht auf Verluste, hat nicht kapiert, worum es im Leben geht.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Mo Sep 22, 2014 10:32 am
von Gast
dass ich nur hoffen kann, dass keiner von euch damit durchkommt.
Mit deiner Einstellung die du hier am Tage legst, können wir auf dich auch gut verzichten !
Es bleibt zu hoffen, dass du das auch einhälst, hier nicht mehr erscheinst.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Mo Sep 22, 2014 4:14 pm
von Gast
Entschuldige mich, wenn ich mich hier im Wort vergriffen habe, es ist eigentlich auch nicht meine Art. Weisst du Meli, du musst wissen, dass ich viele, viele Jahre hindurch im Elternhaus misshandelt worden bin, eine komplette Kindheit hindurch und heute schwer psychisch und physisch erkrankt bin. Wenn ich dann lese, das du uns Opfer für Dummköpfe hältst, wenn wir doch nur all unsere Rechte einfordern, dann kann ich dich nicht verstehen. Ich bin garantiert kein Ausnahmefall mit all meinen Behinderungen, denke, dass es viele Opfer von Gewalt geben muss, die auch im Alltag, nicht ohne fremde Hilfe auskommen können, da sie von den jahrelangen Missbrauch hart im Alltag eingeschränkt sind. Möglicherweise weisst du auch selber wie Ämter einen das Leben zusätzlich schwer machen, insbesondere das Versorgungsamt. Es ist toll das es die Renten gibt, aber dieser Kampf ist auch mit vielen Beleidigungen gesegnet. Das kann nur wütend machen.
Ich wollte dich nicht beleidigen, werde aber schnell aggressiv und ganz besonders, als ich deine Zeilen hier vorfand.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Sep 30, 2014 10:58 pm
von lara64
Hallo Meli
Manchmal glaub ich ja, eure Wünsche wachsen in den Himmel... falls jemand mal Lust dazu verspürt, kann er sich ja mal schlau machen über die Finanzlage der Landesverbände... ich persönlich finde es unlauter, meine Ansprüche immer höher zu schrauben, während die gleichzeitig mit hohen Defiziten kämpfen.
Meli
darf ich dich fragen, was genau du daran unlauter findest? Dass Betroffene versuchen, für ihre Situation einzustehen und zu kämpfen ist doch ein legitimes Recht. Weißt du denn, wie hoch in der Regel die Leistungen durch das OEG bei den einzelnen Betroffenen sind?
Die schwierige Finanzlage der Landesverbände rührt mit Sicherheit NICHT von den Leistungen die für das OEG aufgebracht werden müssen.
Das LS gliedert sich in 7 Fachgruppen:
• Integrationsamt
• Kinder, Jugend und Familie
• Landesversorgungsamt/Hauptfürsorgestelle/Versorgungsamt (hierhin gehört das OEG)
• Schwerbehindertenrecht - Feststellungsverfahren
• Sonstige Leistungen und Aufgaben
• Sozialhilfe/Einrichtungen
• Zentrale Aufgaben
Im LS in BW machen die Bereiche
- Kinder,Jugend und Familie
- Integrationsamt
- Schwerbehinderungsrecht
- Soziale Einrichtungen
die größten Happen aus - ich mutmaße einmal, dass in den übrigen Bundesländern die Verteilung ähnlich ist.
Ausgerechnet dann einer relativ kleinen Gruppe von Anspruchsberechtigten nach Leistungen aus "Töpfen" der LV vorzuwerfen, uns wachsen die Wünsche in den Himmel oder wir würden unsere Ansprüche zu hoch schrauben entbehrt doch jeder sachlich und fachlich korrekten Darstellung.
Es ist ja nicht so, dass uns die Leistungen "hinterher geworfen" werden. Die meisten haben einen langen, zermürbenden und zähen Weg, mit vielen Gutachten und erneuten Retraumatisierungen hinter sich, bis überhaupt einmal Leistungen- und seien es nur Leistungen für Heilmittel und zur Behandlung - finanziert werden.
Warum du so - in meinen Augen - aggressiv auf die Ausführungen von Gast reagierst verstehe ich nicht. Muss ich wohl nicht. Ich kann da aber Gast`s erste Reaktion nur zu gut verstehen.
Wir stehen gerade am Anfang von OEG - und sich unendlich froh und dankbar neben den Profis auch Freundinnen zu haben, die uns dabei unterstützen.
Shalom und gute Nacht - lara64
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Sep 30, 2014 11:31 pm
von Gast
Danke Lara64 für deine Worte, dachte schon ich stehe hier alleine auf weiter Flur.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Mo Okt 06, 2014 9:01 pm
von submarine
Hallo,
mal `ne Frage, wie ist das eigentlich wenn ein innerfamiliäres MB-Opfer zunächst über keine zusammenhängenden Erinnerungen verfügt und (infolgedessen) total misstrauisch ist, sodass das Opfer oder die behandelnde Ärzteschaft bis auf weiteres keine Anzeige erstatten kann und bis zum Eintreten vernünftiger Erinnerungen beim Patienten leider der Tatbestand verjährt ist und die Ärzte bw. Kasse oder Versorgungsamt die Behandlungskosten daher nicht mehr über Zivilklage oder Drohung bei den Tätern einfordern können?
Wenn nun das Opfer, nach Erlangen von zusammenhängener Erinnerung, auf OEG klagt und gleichzeitig den Tatbestand behördlich meldet, versucht dann nicht die Kasse, welche die Behandlungskosten vorgestreckt hat, nunmehr Regress von den Ärzten zu verlangen, soweit diese mangels Alternativen ihre Behandlung mit einer eher "genetisch bedingten" psychischen Erkrankung begründen mussten und die Tat verjährt und nicht objektiv beweisbar sowie der Kausalzummenhang mit den behandelten Symptomen objektiv nicht beweisbar ist? Ist somit für das Opfer also auch der OEG-Anspruch ersatzlos gestrichen?
Oder wer zahlt, andersherum betrachtet, im Nachhinein die Behandlung wenn das Opfer sich erinnert , den Tathergang amtlich meldet, OEG-Ansprüche durchsetzt und die Kasse sich verarscht fühlt, weil man dem Täter nichts mehr nachweisen kann?
Ist es in diesem Fall zwangsläufig so dass eine Pattsituation entsteht bei der das Opfer der Dumme ist? Und der Täter der lachende Dritte, dem keiner an die Wäsche kommt und der das Opfer mit innerfamilären "Geschenken" zu seinem unfreiwilligen Komplizen machen kann, und das für immer weil das Opfer damit wegen Sozialbetrugs erpressbar wirdt?
Oder muss das Opfer sich schämen anderen Bedürftigen das Geld abluchsen zu wollen, weil es daran denkt ebenfalls Leistungen nach dem OEG zu verlangen?
Ich hoffe ich konnte meinen Gedankengang irgendwie plausibel machen *grübel* ?
Grütze
sub
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 1:14 pm
von Gast A+
Danke Lara64 für deine Worte, dachte schon ich stehe hier alleine auf weiter Flur.
hallo Gast
nein, du stehst hier nicht allein auf weiter flur.
es tut mir leid und ich kanns mir selber nicht erklären, warum ich nicht auf die ungerechten worte von meli geantwortet hab?
ich war einfach fassungslos
lara64 und du, ihr habt das wirklich gut formuliert.
einen satz noch an meli
schau einmal ins SCHWARZBUCH
du wirst staunen, wieviel geld sinnlos verschleudert wird
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 1:18 pm
von Gast A+
hallo sub,
ich hab mich auch schon gefragt, ob die K kasse bei erfolgrreichem OEG alle kosten zurückverlangt, ich denk mir JA
du hast geschrieben:
Oder muss das Opfer sich schämen anderen Bedürftigen das Geld abluchsen zu wollen, weil es daran denkt ebenfalls Leistungen nach dem OEG zu verlangen?
das meinst du doch sicherlich ironisch, oder?
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 5:37 pm
von Elona
Hallo zusammen,
nun melde ich mich mal zum Thema OEG. Ich habe nun einen Brief an die Abteilungsleitung geschrieben und hoffe, dass sich nun endlich was tut. Mein Antrag ist am 23.12.2011 Also vor 34 Monaten beim Versorgungsamt eingegangen. Ich habe bis heute ja noch keinen Bescheid erhalten. Naja mein SB ist seit längerem Krank und alles wird irgendwie hin und her geschoben und keiner hat eine Ahnung. Die Vertretung von ihm, hat meine Akte noch nicht ein Mal gesehen. Da diese zur Durchsicht wiedermal beim ärztlichen Dienst in der übergeordneten Stelle ist. Also sie in Kassel, meine Akte in Gießen. Mittlerweile wurde ich 2 mal ausführlich persönlich begutachtet (diese stellten erhebliche Schädigung fest) und bin nun auch schon über ein Jahr berentet (volle EM-Rente).
Nun hab ich auf Anraten meines Familienhelfers und Vater, im Brief angemerkt, dass ich wenn ich nicht mal eine ordentliche Sachstandsmitteilung bekomme und endlich jemand um meinen Antrag kümmert, ich wohl den Weg über die Untätigkeitsklage gehen werde. Ich hoffe es wird nicht nötig, aber wer kennt sich damit hier aus? Ich werde das dann schon über meinen Anwalt laufen lassen. Aber vielleicht hat hier jemand Erfahrungen?
Ich weiß, dass beim OEG alles etwas länger dauert. Aber es kann nicht von Antragsstellung bis zum ersten Bescheid 3 Jahre (oder noch länger) vergehen. Das einige viele Jahre kämpfen, weiß ich auch. Aber da ist zumindest schon ein Bescheid und Widersprüche usw. gewesen. Das steht mir ja vielleicht auch noch bevor. Kann ich ja noch nicht wissen.
Aber nun gut, wer hat eine Untätigkeitsklage gemacht oder hat damit "gedroht" (ist das falsche Wort, finde das richtige aber nicht)? Hat es was gebracht?
LG Elona
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 8:34 pm
von Gast
Wurdest du von deiner Rentenversicherung aus begutachtet, nicht vom ärztlichen Dienst des Versorgungsamts (?), weil du schreibst, du hast vom Antrag bis heute keinen Bescheid erhalten.
Eine Untätigkeitsklage wäre in deinem Fall sicherlich begründet. Ich selbst habe davon noch nicht Gebrauch gemacht.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 9:09 pm
von Elona
Ich wurde sowohl als auch begutachtet. Von der Rentenversicherung wurde ich vom Internisten und Psychiater im Juni 2013 und für unabsehbare Zeit als voll Erwerbsunfähig.
Ich wurde Februar 2013 und Mai 2014 über einen beauftragten Gutachter vom Versorgungsamt begutachtet. Beides hier vor Ort in der Psychiatrie. Also von 2 Fachärzten (inklusive Chefarzt). Kamen jedesmal zum selben Ergebnis. Wie sie mir dort bei der zweiten Begutachtung mitteilten, dass sie im ersten Gutachten einen GdS von 70 festgestellt hatten und nun wieder zu dem Ergebnis kamen 70-80.
Der ärztliche Dienst hat im Versorgungsamt diese externen Gutachten gesichtet und beim ersten sozusagend ein Gegengutachten erstellt. Also so das es ihnen besser in den Kram passt. Naja immer von ihnen beauftragte Gutachten. Es sind sozusagend nun 3 Gutachten schon beim Versorgungsamt vorhanden. 2 davon mit persönlicher Begutachtung. Nun wird es wieder gesichtet und wohl überlegt wie man nun wieder entkräften kann und welche erfundenen Behauptungen nun eingebaut werden können.
Entschuldigt, dass bringt mich so in rage... Das ich als Opfer anerkannt werde, steht wohl schon seit bestimmt 2 Jahren fest. Die Gerichtsverhandlung ist schon lange her und dort gab es damals schon ein Glaubwürdigkeitsgutachten und war dort schon länger in Behandlung. Im Urteil steht auch, dass es nachteilige Folgen für mich hatte, womit er hätte rechnen können. Also von der Sachlage ist es bei mir eigentlich klar.
Dazu gibt es noch Begutachtungen von der Agentur für Arbeit und dem MDK und meinem Landratsamt wegen dem GdB (hab GdB 80 unbefristet). Ebenso Kur und Rehaaufenthalte.
Und ja es ist wirklich noch kein einziger Bescheid vom Versorgungsamt erstellt worden. Leider ist das in Hessen und ich in Ba-Wü und kann da auch nicht vorbeischauen. Telefonisch kommt man nicht weit. Ist ja zur Zeit keiner zuständig.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 9:53 pm
von Gast
Ach menno, hatte dir gerade geschrieben und nun alles wieder pfutsch.
Wenn man deine Zeilen so liest, dann könnte man glatt meinen, dass das Versorgungsamt bewusst auf Zeit spielt. Sie wollen dich, quasi das Opfer mürbe machen, da das Opfer dem Staat Geld kostet. Ich finde keine andere Erklärung. Du hast alles schwarz auf weiss, du hast ein Gerichtsurteil, das für dich positiv ausgegangen ist, was bitteschön braucht ein Versorgungsamt noch als Beweis ????
Ich würde mir in deinem Fall juristischen Rat einholen.
Ein weiteres Gutachten geht doch nur wieder an deine Substanz, das würde ich nicht mehr zulassen.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 10:20 pm
von Elona
Ja leider hab ich auch das Gefühl. Die Gutachterin hat auch nur den Kopf geschüttelt. Durch sie weiß ich, was der ärztliche Dienst im Gutachten per Aktenlage geschrieben hatte. Das war eigentlich Verleumdung und erfundene Behauptungen. Diese Gutachten hatte ich auch schriftlich angefordert, aber nie bekommen. Hab es per Einschreiben mit Rückschein gemacht, daher weiß ich das mein Brief ankam. Ich hatte nur letztes Jahr nicht die Kraft um mich da weiter durchzusetzen. Jetzt bin ich etwas stabiler und lass mir nichts mehr gefallen. Die Wut koch mittlerweile sehr hoch.
Ich hatte versucht mir Hilfe beim Weißen Ring zu holen, wurde enttäuscht. Dann wollte ich beim VDK Unterstützung, auch dort stehen gelassen. Sie helfen mir erst, wenn ein Bescheid vorliegt.
Nun sind sie dabei wohl ein weiteres Gutachten zu erstellen, natürlich per Aktenlage. Sie müssen ja wieder versuchen das andere, persönliche, für mich sprechende, zu entkräften. Ich bin nun gespannt, ob mein Brief an die Leitung nun etwas bewirkt. Ich hab leider kaum Möglichkeiten. Das einzigste ist eben die Untätigkeitsklage. Ich hoffe doch, dass die "Drohnung" reicht.
Re: OEG Diskussion/Ergänzungen/Erfahrungen
Verfasst: Di Okt 07, 2014 10:35 pm
von Gast
Dann wollte ich beim VDK Unterstützung, auch dort stehen gelassen. Sie helfen mir erst, wenn ein Bescheid vorliegt.
Beim VdK würde ich dran bleiben, sofern du einen Bescheid vorliegen hast. Leider können sie dir nicht eher helfen, zur Seite stehen. Ich werde aktuell vom VdK gut unterstützt, kann mich nicht beschweren.
Nun sind sie dabei wohl ein weiteres Gutachten zu erstellen, natürlich per Aktenlage. Sie müssen ja wieder versuchen das andere, persönliche, für mich sprechende, zu entkräften. Ich bin nun gespannt, ob mein Brief an die Leitung nun etwas bewirkt. Ich hab leider kaum Möglichkeiten. Das einzigste ist eben die Untätigkeitsklage. Ich hoffe doch, dass die "Drohnung" reicht.
Selbst ich habe schon "feine Gutachten" nach Aktenlage erleben dürfen. Sie haben die Dinge verdreht, falsch dargestellt, selbst mein Krankheitsbild völlig zerpflückt. Ich möchte dir aber keine Angst machen, kann nur Realitäten wiedergeben. Auch wurde für mich ein positives Gutachten vom Versorgungsamt auseinander genommen. Nun steht das nächste Gutachten an.
Im Übrigen, dem Versorgungsamt wird die Drohung egal sein. Fakt ist, wenn du die Untätigkeitsklage einreichen wist, müssen sie reagieren.
Ich befinde mich schon etliche Jahre im Kampf, aber es läuft.
