tabuthema suizid
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Auf dem Weg
Re: tabuthema suizid
Der Gedanke, dass es jemand als Last empfinden könnte, dass ich mich seinetwegen nicht umgebracht habe ist glaube ich gar nicht so unangebracht. Ich kenne viele Menschen, die ihr Leiden nur deshalb nicht abkürzen, weil sie das ihrer Familie nicht zumuten wollen und ebenso viele Angehörige die sagen: Du darfst gehen!
Ich denke man kann das nicht verallgemeinern.
Abseits dessen was ich schon schrieb kann ich nur wiederholen, dass mich ganz sicher auch der Suizid meiner Mutter davon abhält mein Leben zu beenden. Denn ich weiß, was das mit uns allen gemacht hat.
Ich denke man kann das nicht verallgemeinern.
Abseits dessen was ich schon schrieb kann ich nur wiederholen, dass mich ganz sicher auch der Suizid meiner Mutter davon abhält mein Leben zu beenden. Denn ich weiß, was das mit uns allen gemacht hat.
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gästefrau
Re: tabuthema suizid
ich finds gut, wenn man als angehöriger sagen kann "du darfst gehen"............
ich würde mir wünschen, dass man offener drüber reden kann.......ich merke immer wieder, wie gut es tut, wenn man (in der therapie) offen über suizid, über diese immer wiederkehrenden gedanken und phantasien reden kann..........
ich war gestern wieder relativ weit unten........hab drüber nachgedacht........irgendwas in mir sagt mir weiterzu machen, schauen, was kommt..........es kann doch auch wieder gut werden, oder? ich hoffe, dass ich diese d* irgendwann wieder los kriege! und ich hoffe, dass ich es schaffe. ich muss es annehmen, ich muss sagen können, ich hab eine DEPRESSION! grrrrrrrrrrrrrrrrrrr
verdammt, wieso ist das so schwer
warum muss ich das haben, warum muss ich andere damit belasten???? ich hasse mich dafür umso mehr, versteht das jemand?
was passiert, wenn man freiwillig in eine klinik geht? im akutfall mein ich, weil man gefährdet ist.......darf man dann auch wieder gehen? oder muss man bleiben....wer entscheidet das? darf man das selbst entscheiden? wann darf man nicht mehr über sich selbst bestimmen?
ich würde mir wünschen, dass man offener drüber reden kann.......ich merke immer wieder, wie gut es tut, wenn man (in der therapie) offen über suizid, über diese immer wiederkehrenden gedanken und phantasien reden kann..........
ich war gestern wieder relativ weit unten........hab drüber nachgedacht........irgendwas in mir sagt mir weiterzu machen, schauen, was kommt..........es kann doch auch wieder gut werden, oder? ich hoffe, dass ich diese d* irgendwann wieder los kriege! und ich hoffe, dass ich es schaffe. ich muss es annehmen, ich muss sagen können, ich hab eine DEPRESSION! grrrrrrrrrrrrrrrrrrr
warum muss ich das haben, warum muss ich andere damit belasten???? ich hasse mich dafür umso mehr, versteht das jemand?
was passiert, wenn man freiwillig in eine klinik geht? im akutfall mein ich, weil man gefährdet ist.......darf man dann auch wieder gehen? oder muss man bleiben....wer entscheidet das? darf man das selbst entscheiden? wann darf man nicht mehr über sich selbst bestimmen?
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*wirrli
Re: tabuthema suizid
Liebe gästefrau
ja, es ist wirklich entlastend, drüber sprechen zu dürfen!
und der nicht loslassen kann.
Suizidalen Menschen das zu "erlauben"... hm...
gibt ja doch viele, die es versucht haben, überlebten, und dann froh waren.
Ja gästefrau, die Hoffnung ist das, was hält
und das ist auch gut so!
Vielleicht - das soll nicht bös gemeint sein - wird sie dich weiterhin begleiten
und gehört nun zu dir.
Annehmen ist wichtig
nicht dagegen ankämpfen!
Klar: schon etwas tun, was hilft und verbessert,
aber "nicht-haben-wollen" hat leider eher ungünstige Auswirkungen
Ja, viel kann ich verstehen
und vielen im Forum geht es sicher sehr ähnlich.
Selbsthass ist schneller bei der Hand, als gesunde Wut nach Außen.
Dort wird es ein Gespräch mit dem diensthabenden Arzt geben
und ihr werdet gemeinsam entscheiden, ob du bleiben sollst oder gehen.
Wenn du die Frage, ob du dich umbringen möchtest, bejahst, dann ist es wahrscheinlich,
dass er dich nicht gehen lassen wird.
Das bedeutet aber nicht, dass du da auf ewig festgenagelt wirst,
sondern bereits am nächsten Tag kann da wieder verhandelt werden.
Manchmal ist der Gang zur Klinik
und das Gespräch dort schon entlastend (oder abschreckend) genug
um sich stabiler zu fühlen.
ja, es ist wirklich entlastend, drüber sprechen zu dürfen!
sowas finde ich nur gut, wenn es hier um einen Menschen geht, der im Sterben liegtgästefrau hat geschrieben:ich finds gut, wenn man als angehöriger sagen kann "du darfst gehen"............
und der nicht loslassen kann.
Suizidalen Menschen das zu "erlauben"... hm...
gibt ja doch viele, die es versucht haben, überlebten, und dann froh waren.
Ja gästefrau, die Hoffnung ist das, was hält
und das ist auch gut so!
vielleicht ist es gut, erstmal:gästefrau hat geschrieben:ich hoffe, dass ich diese d* irgendwann wieder los kriege!
zu schaffen?gästefrau hat geschrieben: ich muss es annehmen
Vielleicht - das soll nicht bös gemeint sein - wird sie dich weiterhin begleiten
und gehört nun zu dir.
Annehmen ist wichtig
nicht dagegen ankämpfen!
Klar: schon etwas tun, was hilft und verbessert,
aber "nicht-haben-wollen" hat leider eher ungünstige Auswirkungen
Ja, viel kann ich verstehen
und vielen im Forum geht es sicher sehr ähnlich.
Selbsthass ist schneller bei der Hand, als gesunde Wut nach Außen.
Erstmal musst du in die für dich zuständige Klinik.gästefrau hat geschrieben:was passiert, wenn man freiwillig in eine klinik geht? im akutfall mein ich, weil man gefährdet ist.......darf man dann auch wieder gehen? oder muss man bleiben....wer entscheidet das? darf man das selbst entscheiden? wann darf man nicht mehr über sich selbst bestimmen?
Dort wird es ein Gespräch mit dem diensthabenden Arzt geben
und ihr werdet gemeinsam entscheiden, ob du bleiben sollst oder gehen.
Wenn du die Frage, ob du dich umbringen möchtest, bejahst, dann ist es wahrscheinlich,
dass er dich nicht gehen lassen wird.
Das bedeutet aber nicht, dass du da auf ewig festgenagelt wirst,
sondern bereits am nächsten Tag kann da wieder verhandelt werden.
Manchmal ist der Gang zur Klinik
und das Gespräch dort schon entlastend (oder abschreckend) genug
um sich stabiler zu fühlen.
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Auf dem Weg
Re: tabuthema suizid
Großer Sohn war ja mehrfach wegen Suizidalität in Akutklinik. Bis auf einmal kam er immer auf die offene Station, hätte also auch wieder gehen können. Ein einziges Mal war er - mit seinem Einverständis - drei TAge auf der geschlossenen. Letztlich hätte er aber auch dort gehen können, nur nicht so unauffällig wie von der anderen STation.
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peshewa
Re: tabuthema suizid
Ich ging auch schon freiwillig auf die Geschlossene, fühlte mich verfolgt. Die liessen mich dann nicht mehr gehen, bzw. wurde ich ruhig gestellt. Als es mir besser ging konnte ich gehen, liess mich aber 3 Tage später ohne Schlaf wieder einweisen. Sie sind kooperativ, Solange Man es auch sein kann.
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gästefrau
Re: tabuthema suizid
danke wirrli, für die antwort.zum thema "du darfst gehen":
danke für eure worte über die klinik. das klingt eigentlich positiv. auch wenns alles andere als gut ist. aber es klingt zumindest so, als würde man (ein wenig zumindest) gehört und nicht völlig über einen hinweg bestimmt......
ja, hast recht, aber es gibt auch umgekehrt einige, die oftmals am suizid gehindert werden, es aber immer wieder versuchen, weil sie einfach nicht mehr leben können/wollen........da stellt sich für mich die frage warum? warum müssen sie immer wieder "zurückgeholt" werden, wer hat dieses recht? klar kann man die frage auch umdrehen, wer hat das recht zu gehen..........wenn einen nichts, absolut nichts mehr in dieser welt hält, also wirklich absolut gar nichts mehr, dann finde ich es in ordnung (was ja flaub ich äußerst selten der fall ist, denn meistens gibt es ja zumindest einen winzigen grund der für das leben spricht).....nicht aber generell bei suizidalen menschen. denn da wird es schwierig, da hast du recht und das hab ich so auch nicht gemeint.........hab mich da etwas falsch ausgedrückt....*wirrli hat geschrieben:sowas finde ich nur gut, wenn es hier um einen Menschen geht, der im Sterben liegt
und der nicht loslassen kann.
Suizidalen Menschen das zu "erlauben"... hm...
gibt ja doch viele, die es versucht haben, überlebten, und dann froh waren
hm, wirrli, das hoffe ich nicht, dass die jetzt zu mir gehört. denn ich kann mich mit diesem sehr negativen begleiter nicht anfreunden. kannst du mir denn sagen wie das geht?? also ich meine, es zu akzeptieren aber nicht dagegen ankämpfen? ich kämpfe ständig dagegen an! ich hasse diese scheisse, wenn ich es bildlich beschreiben müsste denke ich an einen soldaten, der sein schwert erhebt und in die unbekannte finsternis reitet.........*wirrli hat geschrieben:Vielleicht - das soll nicht bös gemeint sein - wird sie dich weiterhin begleiten
und gehört nun zu dir.
Annehmen ist wichtig
nicht dagegen ankämpfen!
danke für eure worte über die klinik. das klingt eigentlich positiv. auch wenns alles andere als gut ist. aber es klingt zumindest so, als würde man (ein wenig zumindest) gehört und nicht völlig über einen hinweg bestimmt......
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peshewa
Re: tabuthema suizid
egal
Zuletzt geändert von peshewa am Do Dez 27, 2012 10:28 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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peshewa
Re: tabuthema suizid
egal
Zuletzt geändert von peshewa am Do Dez 27, 2012 10:29 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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gästefrau
Re: tabuthema suizid
so sehr ich es uns allen wünschte.........nein.........wie gehts dir grad?............
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Auf dem Weg
Re: tabuthema suizid
Ich fürchte es gibt kein Rezept pesh - dafür sind Menschen einfach zu verschieden.
du könntest aber versuchen herauszukriegen, was genau vorher passiert - meist ist es im Wesentlichen derselbe Auslöser. wenn du den hast kann man an LÖsungswegen arbeiten.
du könntest aber versuchen herauszukriegen, was genau vorher passiert - meist ist es im Wesentlichen derselbe Auslöser. wenn du den hast kann man an LÖsungswegen arbeiten.
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Nuria
Re: tabuthema suizid
Bei mir passiert das nur in mir, niemand bekommt etwas davon mit.peshewa hat geschrieben:tickt ihr manchmal auch einfach aus?
Nuria
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peshewa
Re: tabuthema suizid
egal
Zuletzt geändert von peshewa am Do Dez 27, 2012 10:29 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Nuria
Re: tabuthema suizid
Tut mir so leid, liebe pesh, glaube ich weiß was du meinst.peshewa hat geschrieben:fühlte mich wie eine hure, das war der auslöser
Nuria
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peshewa
Re: tabuthema suizid
egal
Zuletzt geändert von peshewa am Do Dez 27, 2012 10:46 pm, insgesamt 1-mal geändert.