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Re: tabuthema suizid

Verfasst: Sa Aug 04, 2012 10:36 pm
von Bluna1206
Nein darum geht es mir nicht.
Sondern vielleicht erkennen diejenigen, die sagen, Suizid sei so egoistisch, dass deren Aussage mega egoistisch ist!! Es kommt so rüber du musst weiterleben sonst gehts mir oder dem oder dem schlecht. So viel zu Egoismus.
Wenn ich mich dafür entscheiden würde, ist es entschieden... .. ..
Was ist mit chronisch kranken Menschen? Die Jahre lang, Jahrzehnte lang unter starken Schmerzen leiden, durch Schmerzen z.b. schwerst depressiv sind?
lg bluna

Re: tabuthema suizid

Verfasst: Sa Aug 04, 2012 10:52 pm
von noch ein Gast
Ist das denn so schwer zu verstehen, was da für den, der mit dem Suizid tanzt, so in Schieflage ist, wenn andere sagen, er wäre ein Egoschwein, wenn er Schluß macht, weil andere zurückbleiben und leiden müssen wegen seinem Suizid??

Klar, wenn sich jemand killt, dann bleiben manchmal Leute zurück, die damit ein Problem haben und leiden. Jepp, ist so, braucht man nicht beschönigen.

Aber was ist, wenn diese Person, die sterben will, meint, sterben zu müssen, weil sie nicht mehr kann, ständig weitergeschleppt wird, sie zwar überlebt, aber unter schlimmsten Qualen das Leben noch über sich ergehen lässt? Dann sind die anderen vom Trauma Suizid eines Angehörigen/Freundes verschont, denen geht's damit ganz gut. Aber dafür, dass sie dann nicht leiden müssen, muss der Kaputte weiterleiden.

Es ist wie bei dem Spiel "Mad": Sitze nach links rum tauschen oder Sitze nach rechts rum tauschen. In der Situation, wo's einem so schlecht geht und der nicht effektiv schnell geholfen bekommt, damit er wirklich Lebensqualität hat, geht eine Partei unter und jede kämpft für sich dafür, dass sie nicht die ist, die den Kürzeren zieht und das Leiden am Hals hat.

Was nun die lieben Leute machen, die zurückbleiben würden und evtl. mit vielem belastet wären, ist, die moralische Keule zu zücken und zu schwingen und dem, der aussteigen will mittels Suizid ein schlechtes Gewissen zu machen. Das passiert mit dem Ziel, dass der am Leben bleibt und das Leid, das damit einher geht, erträgt und trägt. Und sie sind aus dem Schneider. Ihnen passiert ja nix und ihnen geht's ja dabei gut.

DAS ist ein emotionaler Missbrauch, weil die einen anderen dafür herhalten lassen, dass ihre Bedürfnisse gedeckt werden und wie's dem anderen dabei aber geht, das ist denen dann egal. Die, die wirklich egoistisch sind, sind die, die von einem völlig fertigen Menschen verlangen, dass er immer weiter aushält, damit sie nicht in den saueren Apfel beißen müssen.

Das ist nicht ehrlich und es ist nicht fair.

Re: tabuthema suizid

Verfasst: Sa Aug 04, 2012 11:01 pm
von shadow unl.
Ich weiß zwar, nicht ob ich irgendwie angesprochen bin. Ich war und werde es auch weiterhin sein- suizidal. Daher kann ich für mich sagen, dass es natürlich eine egoistische Handlung wäre. Meine Definition dazu habe ich ja schon geliefert. Dennoch bleibt es beim Gegenüber ob er Verständnis dafür hat oder ob er herumwettert, dass ich mich aus dem Leben gestohlen habe. Und das Menschen darüber trauern oder wettern, kann ich eh nicht beeinflussen.

Re: tabuthema suizid

Verfasst: Sa Aug 04, 2012 11:06 pm
von noch ein Gast
shadow unl. hat geschrieben:Ich weiß zwar, nicht ob ich irgendwie angesprochen bin. Ich war und werde es auch weiterhin sein- suizidal.
Also ich hab' jetzt nicht den ganzen Thread gelesen und hab' Dich auch nicht angesproche, war nur so allgemein.

Aber eine Frage? Warum warst und wirst Du suizidal sein?

Ich war's sehr lange und ich bin's jetzt nicht mehr. Hatte für alles meine Gründe...

Evtl. ändert sich das ja auch bei Dir vielleicht mal. Ich muss Dir sagen, shadow, ich fänd's schad' um Dich, wenn Du weg wärst. :wink:

Re: tabuthema suizid

Verfasst: Sa Aug 04, 2012 11:15 pm
von Bluna1206
Hallo, shadow
sorry.. war etwas emotional und überhaupt nicht auf dich bezogen, weil ich eben auch weiss was es heisst dauernd diese Gedanken usw..
Jeder möchte doch für sich selbst, dass es einem gut geht. Dass man nicht leiden muss, dass man glücklich ist... das ist egoismus... wenn man Selbstmord in diesem Hinblick als egoistisch sieht kann ich dem nur zustimmen.
ABER gibt es Tage bei dir, wo du dir denkst hey dies und das war schön? dafür lohnt es sich am Leben zu sein. Schön dass ich das noch erleben durfte? Manchmal habe ich solche Erlebnisse.. nicht oft ... aber manchmal eben schon..
Bist du in Thera?

lg bluna

Re: tabuthema suizid

Verfasst: Sa Aug 04, 2012 11:32 pm
von shadow unl.
@noch ein Gast :oops:
Mein post bezog sich weniger auf dich.

Weshalb ich suizidal war?
Das Leben ist manchmal sehr schmerzhaft und äußerst unattraktiv.
Es passieren Dinge (Vergewaltigung im Mai), die mich glauben lassen, dass es für mich und für andere einfacher wäre, wenn ich nicht da wäre.
Außerdem gab es neue Erinnerungen (mb begann eher, als gedacht; Weitergabe an "Uniformierte" (Stasi?)), die es einfach oft unerträglich machen. und es gibt immer wieder Situationen, in denen ich eben anders reagiere, als "normale" Menschen. Dies zu erkennen, ist oft einfach nur zermürbend.
Sory für die deutliche Erklärung.

Es ist der Wunsch nach Ruhe und dem nicht-andres-sein-wollen.

Re: tabuthema suizid

Verfasst: Sa Aug 04, 2012 11:35 pm
von shadow unl.
@bluna:
Natürlich gibt es die Momente. Ich wollte auch nur deutlich machen, dass es für das Wort "Egoismus" wohl verschiedene Zugänge gibt. Daher meine Betonung auf die Sachlichkeit!

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 12:00 am
von Bluna1206
Ja da hast du recht...
Diesen Wunsch nach Ruhe, keine Schmerzen mehr haben, nicht ANDERS sein... kenne ich nur zu gut..
Schlimmer macht es auch der Gedanke daran, dass man nie normal sein wird. Bzw. sich nie vorstellen kann, dass man jemals normal sein wird.. in vielen Bezügen. Sei es Beziehungen, Körpergefühl, Selbstwert etc...
Ich hoffe aber trotzdem noch, dass es doch wieder bergauf geht. Das hoffe ich für dich auch ganz doll.

lg bluna

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 12:15 am
von Gast
shadow unl. hat geschrieben:@noch ein Gast :oops:
Mein post bezog sich weniger auf dich.
Hey, is ok, ich war nicht sicher, weil Deiner unter meinem kam. Jetzt wissen wir Bescheid.
shadow unl. hat geschrieben: Das Leben ist manchmal sehr schmerzhaft und äußerst unattraktiv.
Ja, kenn' ich. :|

Es passieren Dinge (Vergewaltigung im Mai), die mich glauben lassen, dass es für mich und für andere einfacher wäre, wenn ich nicht da wäre.
Kann ich auch gut nachfühlen. Wenn's im Mai (diesen Jahres? nehme ich an) war, ist das noch ganz akut. Ich will da jetzt nicht ins Detail gehen, aber auch das kann ich Dir sehr gut nachfühlen und ich verstehe, wie dreckig es Dir im Moment gehen muss.
Außerdem gab es neue Erinnerungen (mb begann eher, als gedacht; Weitergabe an "Uniformierte" (Stasi?)), die es einfach oft unerträglich machen.
Seh' ich auch so. Mit dem Wort "unerträglich" kann ich mehr als nur was anfangen... Leider. :(
und es gibt immer wieder Situationen, in denen ich eben anders reagiere, als "normale" Menschen. Dies zu erkennen, ist oft einfach nur zermürbend.
Es wird auch lange so bleiben und es wird nie mehr so sein, wie es davor war. Aber es hat die Chance, auch was Gutes zu werden, aber nur, wenn Du echt mitziehst.
Sory für die deutliche Erklärung.
Schon ok. Ich kann damit leben.
Es ist der Wunsch nach Ruhe und dem nicht-andres-sein-wollen.
Ruhe zu kriegen ist schwierig, wenn man akut traumatisiert ist. Es ist wichtig, dass Du Dich an Profis wendest, die da Fachleute sind, damit die Dir wirklich helfen können. Warte nicht ab, kümmere Dich drum, auch wenn das sehr schwer ist und wenn's Dir sinnlos erscheint.

Anderssein ist schwierig. Aber man gewöhnt sich dran und dann geht's auch in Ordnung.

Wenn Du 'ne schwere Lungenentzündung gehabt hättest oder einen schweren Autounfall, wo viel verletzt wurde, wäre doch der normale Instinkt, dass man sich sagt, man braucht einen Arzt und gute Pflege, damit man wieder fit wird? Oder?

So ist es mit der Seele und solchen Erlebnissen aber auch. Und automatisch gleich wegepackt auf die geschlossene wird auch keiner, die haben ja nicht mal Platz. :wink: Solange man für die nächsten 3 Tage eine Absprache machen kann, lassen die einen eigentlich immer heimgehen. Über Suizidalität kann man was sagen, aber dosiert, dann fährt man nicht zwangsweise in eine Psychiatrie ein.

Es gibt gute psychosomatische Akut-Traumakliniken. Da solltest Du Dich hinwenden und lass' Dir Zeit. Umbringen läuft Dir nicht weg.

Ich weiß nicht, ob Du schon irgendwie was an Therapie machst. Aber in Deinem Fall würde ich schätzen, dass man grade doch einiges tun könnte, damit es Dir insgesamt zumindest etwas besser geht und auch für eine langfristige Perspektive was getan werden kann. Medis würden Dir evtl. viel an Leid und Schmerzen ersparen. Ich war früher totaler Gegner davon, aber inzwischen weiß ich einfach, dass es zeitweise sehr sinnvoll sein kann.

Ich kann Dich verstehen. Bist nicht der einzige Mensch, der jemals kauernd in der Ecke gehockt ist, den Kopf hängen ließ und einfach nicht mehr weiter wusste. Ich weiß, wie schlecht's einem gehen kann, das weiß ich wirklich. Ich würde - wenn ich heute an Deiner Stelle wäre - versuchen, Hilfe zu kriegen, die was taugt und würde versuchen, da rauszukommen. Wenn es nicht gelingen sollte, gelingt es nicht. Da steckt kein Mensch drin. Aber wenn es gelingt, dann war's den Kampf wert.

Ich weiß wie's Dir geht und es tut mir wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr leid. Ich weiß, wie hoffnungslos und verzweifelt man sein kann. Ab einer gewissen Stelle sollte man manchmal dann einfach auch aufhören, selber alle Entscheidungen treffen zu wollen, alles vorher planen zu wollen, sondern einfach dann auch mal in das Wissen und die Erfahrung von anderen vertrauen.

In der Verfassung, in der Du aktuell bist, solltest Du keine weitreichenden Entscheidungen über Dein Leben oder Ableben treffen. Du bist, auch wenn's Dir nicht so vorkommt, völlig durcheinander. Das braucht auch Zeit, damit sich was bessern kann. Man muss da Geduld haben und sollte nix über's Knie brechen und da müssen Profis dran, die wissen, wie sie das anpacken müssen, damit es Dir besser geht als jetzt.

Grundsätzlich ist sehr viel möglich, wenn da gescheite Ärzte und Therapeuten dran gehen. Und die Chance sollte man sich geben. Also statt da am Suizid zu basteln, jetzt doch lieber mal so nach und nach schauen, wo man Hilfe findet, die was taugt und dann motiviert das Leben zurückerobern. Das wäre die Alternative. Auch darüber kann man nachdenken, statt über's sich umbringen.

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 12:37 am
von noch ein Gast
@ shadow:

Der Gast war ich. Passiert manchmal in der Eile, dass man den Benutzernamen nicht richtig eingibt.

Mir ist's auch wieder eingefallen, Du hast ja gesagt, dass Du einen Therapeuten hast.

Was sagt der denn dazu?

Klinik ist nicht gleich Klinik. Stationär kann eine gute Entscheidung sein. Wichtig ist aber, dass man eine gute aussucht. Auch wenn man dann vielleicht mal erst warten muss, diese Wartezeit ist oft gut investiert.

Gute Nacht! :wink:

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 12:14 pm
von shadow
Ja, ich habe einen Thera.
Wozu soll er etwas sagen?

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 12:40 pm
von noch ein Gast
shadow hat geschrieben:Ja, ich habe einen Thera.
Wozu soll er etwas sagen?
Na ja, dazu, dass Du suizidal bist z.B.. Und wie's weitergehen soll? Was ist mit einer stationären Therapie? Wäre ja auch in dem Moment eine Option? Angst vor der Klinik? Auch das ist nix Feststehendes.

Was sagt er zu: "Wie geht es weiter?", was ist mit Perspektive finden, wie drüber wegkommen usw..

Es gibt mindestens zwei Arten, wie man auf Suizidalität reagieren kann:

- es einfach so akzeptieren, wie es ist, als Thera
oder
- Alternativen dazu finden.

Du musst ja nicht suizidal sein und musst Dich auch nicht umbringen. Es könnte auch anders sein/gehen. Willst Du wirklich sterben oder meinst Du nur, dass Du sterben musst, weil leben nicht geht? So war das mal bei mir die Fragestellung. Wenn's letzteres ist und man aber Möglichkeiten findet, doch gut zu leben, wird die Suizidalität überflüssig. Wenn's einem gut geht, will sich niemand umbringen. Die Frage ist, ob man eine Durststrecke bis dahin aushalten kann und in Kauf nehmen will, bis es besser geworden ist.

Wenn ich an Deiner Stelle wäre, aber ich meine wirklich ICH, das muss ja für DICH NICHT so sein, würde ich das machen:

Mir schnellstens die entsprechende medikamentöse Therapie holen und mich um eine sehr gute stationäre Therapie in einer guten Traumaklinik kümmern. Geht natürlich nicht ohne Wartezeit. Aber wenn man was hat, worauf man begründet seine Hoffnung stützen kann, dann kann man auch Wartezeiten durchstehen. Das ist eine Option, die Du hast. Das kannst Du machen und das halte ich für viel sinnvoller, als sich zu überlegen, ob und wie man sich umbringt. Aber ist Deine Entscheidung.

LG

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 12:47 pm
von noch ein Gast
@ shadow:

Noch eine Frage, die ich wichtig fände:

Was sind Deine Therapieziele?

Was sind Deine Ziele generell im Leben?

In 5 Jahren?
In einem Jahr?
In der nächsten Woche, wie soll die verlaufen, was hast geplant, was willst Du unternehmen, was muss gemacht werden?
Heute?

Wie willst Du sein, wie willst Du werden?

Was magst Du an Dir, was willst Du verändern?

Ich glaube, es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die mit denen man sich beschäftigen kann, die's wert sind, die gar nix mit Suizidalität zu tun haben.

Weiterleben gibt nur dann Sinn, wenn das Leben weiter geht. Wenn Du nur um Suizidalität und Umbringen "Ja oder nein?" kreisen tust, dann ist Dein Leben natürlich Sch... Das ist doch kein Lebensinhalt. Das ist doch klar.

Dass Dich die Symptome quälen, ist klar, genau deshalb würde ich jetzt medikamentös drauf bomben und würde auch echt möglichst kucken, rasch in eine gute Klinik zu kommen, damit da wirklich was beeinflusst werden kann.

Die Leute machen da immer zu lange rum. Aber sollte man nicht. Ins kalte Wasser springen und gut.

:)

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 12:57 pm
von shadow unl.
Im Moment ist es weniger akut.
Mit meinem Thera kann ich da sehr offen sprechen, ich habe mit ihm eine Vereinbarung geschlossen (schriftlich), dass ich mich bei akuten Suizidgedanken verpflichte, ihn anzurufen. Dies darf ich jederzeit tun, egal ob Urlaub, WE oder sonst etwas. Wenn er nicht rangeht, ruft er zurück. Das klappt auch.
Wobei er seit der Vergewaltigung (Himmelfahrt) sehr über den Rahmen nachdenkt. Er meint, der reicht nicht, um mich zu schützen. Ihn hat das Erlebnis sehr erschüttert. Wobei das in mir eher Panik auslöst, weil ich Angst habe, dass er nichzt weiter machen wird.

Klinik ist für mich derzeit keine Option.

Ich befürchte, hier diesen thread zu sprengen. Wenn du magst, kannst du ja auch in "Schatten-Spiele" schreiben und lesen.

Mein nächstes Ziel ist, meine dreijährige WB zur Systemischen Therapeutin abzushließen. Du erinnerst dich, dass sind die mit der Wertschätzung :mrgreen:. Ein Jahr habe ich noch vor mir.
Therapeutische Ziele habe ich neulich erst neu formuliert:
Ich möchte gern glauben, dass es nicht meine Schuld ist. Aber das muss inzwischen in zwei Bereiche teilen (Kindheit und "Himmelfahrt").
Ich möchte mich mögen können.

Und ich möchte irgendwann gut mit meiner Geschichte leben können. Sie wird mich weiterhin "besonders" machen, aber nicht schlechter, als andere.


Ich befürchte, hier diesen thread zu sprengen. Wenn du magst, kannst du ja auch in "Schatten-Spiele" schreiben und lesen.

Re: tabuthema suizid

Verfasst: So Aug 05, 2012 1:17 pm
von noch ein Gast
shadow unl. hat geschrieben: Ich befürchte, hier diesen thread zu sprengen. Wenn du magst, kannst du ja auch in "Schatten-Spiele" schreiben und lesen.
Ja, das könnte gut sein, dass noch ein Gast wieder mal alles an sich reißt, das Thema wohin führt, was die Usergehirne, die vorher geschrieben haben, aber gar nicht wollen, weil es ein bisschen anders ist als die gewohnte Schlaufe im Denken.... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Das lassen wir lieber hier bleiben...

In Deinen Thread hab' ich geschaut, aber fast 300 Seiten haben mich abgeschreckt. Ich muss die dann aber nicht lesen, wenn ich dort was schreiben würde!? :wink:

Ich überleg's mir. Generell könnte ich Dir vielleicht ein paar Sachen mitgeben von denen, die nicht so mit der Wertschätzung um sich schmeißen ( :lol: ), aber sich mit Suizidalität auseinanderzusetzen, ist auch immer ein Kraftakt und da ich im Real Life extrem Stress habe, weiß ich nicht, ob ich mir sowas derzeit erlauben kann, da in die Vollen zu gehen. Das wird wohl eine Bauchentscheidung, wie meistens.

Aber eins ist klar: Bei Suizidalität steht und fällt alles mit der Symptomatik und damit mit der Lebensqualität. Deshalb sollte man auch stark die Symptome zurückdrängen und frühestens dann macht's Sinn, über den Sinn und Unsinn des Lebens nachzudenken und sich zu überlegen, ob man sterben sollte oder nicht. :idea: