Re: mehrere Täter
Verfasst: Mo Sep 25, 2023 6:57 pm
TRIGGERT!!
Heute Morgen war Therapie wir haben die Täter unschädlich gemacht. Es war unglaublich anstrengend. Es ist noch nicht rund. Ich lasse es hier als Beispiel, was möglich ist. Nach vielen Jahren. Mit viel Vertrauen zur Therapeutin. Mit sehr viel Mut. Und für mich ohne Gott nicht möglich.
P. hat den Männern die Masken vom Gesicht gezogen ihnen die Hemden oder Kutten zerrissen, die Kapuzen heruntergestreift.
Die Entschlossene: Ich kann jetzt schlafen. Ich habe ein Bett. Ich habe einen Ort, wo ich hingehöre. Es ist sicher. Ich kann aufatmen.
Sie und die Aufatmende fallen sich in die Arme. Die Traurige und die Schmerzvolle, die waren heute Morgen nicht präsent, kommen dazu. Sie stehen eng umschlungen, dann treten sie wieder zurück und breiten die Arme aus, dann fassen sie sich ans Herz und auch gegenseitig ans Herz. Es ist eine Bewegung von Freiheit und Verbindung und Mitgefühl füreinander und sie können mehr Raum mit ihrem Körper einnehmen.
Es war der Kuhstall bei H. ich bin mir sicher. Es war spät abends oder nachts. Die Kühe haben geschlafen, wenn man sie nicht weckte. Die Ketten haben nur geklirrt, wenn Kinder dort angebunden wurden. Es war eklig in der Kuhscheiße. Man konnte den Kuhfüßen nicht ausweichen. Wir brauchen da jetzt nicht mehr hin. Es kann so bleiben. Es ist egal, was sie gesungen haben. Egal, was sie gesagt haben. Hauptsache, die Kinder sind in Sicherheit.
Die Kinder haben die Empore von der Kirche durcheinander gebracht. Alle so chaotisch wie M. Gesangbücher, Stühle, Orgelnoten, Stuhlkissen, wüstes Geklimper auf der Orgeltastatur und auf dem Pedal. Alles ist voller Waffelkrümel und Waffelteig. Sie lachen jetzt. Sie haben ihr Lachen wiedergefunden!
C und die andere C und K und B können sie mitnehmen. Drei davon haben Pflegekinder und C macht Sterbebegleitung und arbeitet im Krankenhaus.
Es ist schon eine besondere Fügung, dass ausgerechnet in dem Gottesdienst gestern das zentrale Thema Kinder, die keine unbeschwerte Kindheit haben, war. Als ob alles in meinem Leben sich an den richtigen Platz rückt.
Die Entschlossene:Es sind nicht genug. Da waren noch mehr Kinder!
Eins kann zu A und eins zu M und eins zu S und eins zu Ks Eltern. Die waren alle im Gottesdienst. Mit allen habe ich geredet. Acht Kinder und H. und ich. Macht zehn.
Die Entschlossene: Ja. So viele Kinder. So viele Männer. Sie sind geschrumpft. Sie gehen P nur noch bis zur Hüfte.
Ich kann sie jetzt ansehen. Einen nach dem andern. Ihnen in die Augen blicken. Und ihnen an die Kehle fassen und ihnen die Luft abdrücken. So, wie sie da stehen, nackt in ihrer runtergezogenen Hose mit den Händen über dem Penis gekreuzt.
Sie schämen sich. Jetzt weiß ich, dass DIE sich schämen müssen und nicht wir und die anderen Kinder!
P hat sie bei den Haaren oder im Genick gepackt und W auch. Sie sind jetzt in der Höhle von Lazarus. Sie sind mit stinkenden Leintüchern umwickelt; stinken nach Verwesung. Vier Pfarrer rollen den Stein vor den Eingang und ein LKW, der vom Dachdecker mit dem Schutt vom Dach, schüttet den Eingang zu. Die Pfarrer postieren sich rundherum. Sie haben alle Stäbe wie Aaron in der Hand. Falls es doch noch böse Zauber gibt.
Die Entschlossene: Die Männer waren so böse! Sie haben uns eingeredet, dass sie allmächtig sind. Sie waren wie der leibhaftige Teufel. Aber sie haben keine Macht mehr. Sie können elendig verdursten und verhungern und verrecken in der Höhle, in der sie nur dicht aneinander gedrängt stehen können.
Das ist über 40 Jahre her. Von mir aus betrachtet, sind sie vermutlich schon alle tot.
Aufatmende, Entschlossene, Traurige, Schmerzvolle stehen eng umschlungen bis zur Brust im Heilteich. Sie waschen sich in Zeitlupe ab. Das Wasser ist in stetigem Fluss. Aller Ekel, alle Scham, alle Kuhscheiße und andere Exkremente werden fortgespült. Die Schwebende verteilt sich wie glitzerndes Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche, obwohl der Raum eigentlich dämmrig ist. Dann streben sie wieder auseinander und breiten die Arme aus. Sie haben ganz neue Möglichkeiten, sich zu bewegen, sich Raum zu nehmen.
Heute Morgen war Therapie wir haben die Täter unschädlich gemacht. Es war unglaublich anstrengend. Es ist noch nicht rund. Ich lasse es hier als Beispiel, was möglich ist. Nach vielen Jahren. Mit viel Vertrauen zur Therapeutin. Mit sehr viel Mut. Und für mich ohne Gott nicht möglich.
P. hat den Männern die Masken vom Gesicht gezogen ihnen die Hemden oder Kutten zerrissen, die Kapuzen heruntergestreift.
Die Entschlossene: Ich kann jetzt schlafen. Ich habe ein Bett. Ich habe einen Ort, wo ich hingehöre. Es ist sicher. Ich kann aufatmen.
Sie und die Aufatmende fallen sich in die Arme. Die Traurige und die Schmerzvolle, die waren heute Morgen nicht präsent, kommen dazu. Sie stehen eng umschlungen, dann treten sie wieder zurück und breiten die Arme aus, dann fassen sie sich ans Herz und auch gegenseitig ans Herz. Es ist eine Bewegung von Freiheit und Verbindung und Mitgefühl füreinander und sie können mehr Raum mit ihrem Körper einnehmen.
Es war der Kuhstall bei H. ich bin mir sicher. Es war spät abends oder nachts. Die Kühe haben geschlafen, wenn man sie nicht weckte. Die Ketten haben nur geklirrt, wenn Kinder dort angebunden wurden. Es war eklig in der Kuhscheiße. Man konnte den Kuhfüßen nicht ausweichen. Wir brauchen da jetzt nicht mehr hin. Es kann so bleiben. Es ist egal, was sie gesungen haben. Egal, was sie gesagt haben. Hauptsache, die Kinder sind in Sicherheit.
Die Kinder haben die Empore von der Kirche durcheinander gebracht. Alle so chaotisch wie M. Gesangbücher, Stühle, Orgelnoten, Stuhlkissen, wüstes Geklimper auf der Orgeltastatur und auf dem Pedal. Alles ist voller Waffelkrümel und Waffelteig. Sie lachen jetzt. Sie haben ihr Lachen wiedergefunden!
C und die andere C und K und B können sie mitnehmen. Drei davon haben Pflegekinder und C macht Sterbebegleitung und arbeitet im Krankenhaus.
Es ist schon eine besondere Fügung, dass ausgerechnet in dem Gottesdienst gestern das zentrale Thema Kinder, die keine unbeschwerte Kindheit haben, war. Als ob alles in meinem Leben sich an den richtigen Platz rückt.
Die Entschlossene:Es sind nicht genug. Da waren noch mehr Kinder!
Eins kann zu A und eins zu M und eins zu S und eins zu Ks Eltern. Die waren alle im Gottesdienst. Mit allen habe ich geredet. Acht Kinder und H. und ich. Macht zehn.
Die Entschlossene: Ja. So viele Kinder. So viele Männer. Sie sind geschrumpft. Sie gehen P nur noch bis zur Hüfte.
Ich kann sie jetzt ansehen. Einen nach dem andern. Ihnen in die Augen blicken. Und ihnen an die Kehle fassen und ihnen die Luft abdrücken. So, wie sie da stehen, nackt in ihrer runtergezogenen Hose mit den Händen über dem Penis gekreuzt.
Sie schämen sich. Jetzt weiß ich, dass DIE sich schämen müssen und nicht wir und die anderen Kinder!
P hat sie bei den Haaren oder im Genick gepackt und W auch. Sie sind jetzt in der Höhle von Lazarus. Sie sind mit stinkenden Leintüchern umwickelt; stinken nach Verwesung. Vier Pfarrer rollen den Stein vor den Eingang und ein LKW, der vom Dachdecker mit dem Schutt vom Dach, schüttet den Eingang zu. Die Pfarrer postieren sich rundherum. Sie haben alle Stäbe wie Aaron in der Hand. Falls es doch noch böse Zauber gibt.
Die Entschlossene: Die Männer waren so böse! Sie haben uns eingeredet, dass sie allmächtig sind. Sie waren wie der leibhaftige Teufel. Aber sie haben keine Macht mehr. Sie können elendig verdursten und verhungern und verrecken in der Höhle, in der sie nur dicht aneinander gedrängt stehen können.
Das ist über 40 Jahre her. Von mir aus betrachtet, sind sie vermutlich schon alle tot.
Aufatmende, Entschlossene, Traurige, Schmerzvolle stehen eng umschlungen bis zur Brust im Heilteich. Sie waschen sich in Zeitlupe ab. Das Wasser ist in stetigem Fluss. Aller Ekel, alle Scham, alle Kuhscheiße und andere Exkremente werden fortgespült. Die Schwebende verteilt sich wie glitzerndes Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche, obwohl der Raum eigentlich dämmrig ist. Dann streben sie wieder auseinander und breiten die Arme aus. Sie haben ganz neue Möglichkeiten, sich zu bewegen, sich Raum zu nehmen.