So... nach einer doofen Nacht...
neue Flashs bewegen sich an die Oberfläche. Und lösen so manches aus.
Am Samstag bin ich wohl weggedisst. Ohne zu wissen, was ich übrig gelassen habe, als ich weg war. Dabei war an der Situation nichts los.
Und ich weiß auch nicht wo ich war, es war alles dunkel, schwarz, ein dunkler Raum, unerreichbar...
Es ist alles unbekannt, und Wünsche der Kleinen und der Großen und Halt und Geborgenheit kann ein wenig durcheinander geworfen werden.
Wichtig ist, dass auf Stop reagiert wird. Und das war irgendwie eine der wichtigsten Erkenntnisse. Das war ein wichtiges Erlebnis.
Genauso, wie ich am Samstag gemerkt habe, dass ich langsam aufhöre mich für die Launen anderer Menschen schuldig zu fühlen.
Ich erkenne, dass er/sie wohl wütend auf mich ist, aber ich tue nicht alles um wieder heile Welt zu bekommen...
wenn er überhaupt wütend auf mich war...
Es hat sich echt vieles verändert.
Ich bin gewachsen, enorm gewachsen. Ich bin größer stärker und erwachsener geworden.
Heute mittag war eine Aussage in meinem Kopf von innen zu hören "mich fasst niemand mehr ungefragt an." Intern wurde stark signalisiert,
dass hier auch ohne große Nachfrage zugeschlagen wird...
Oftmals klappt es nicht... Viele Männer geben den Status "Frau - unterwürfig" sehr ungern ab. Die wünschen sich wohl eine Frau,
die rumzickt, aber dann doch schön brav gefügig zur Seite stehen... schön unterwürfig und alles tun...
Da falle ich komplett aus dem Rahmen... ups, ich war nie rahmenfähig... ich wurde nur so lange gedemütigt, bis ich die Stellung eingenommen habe,
die man sich von mir wünschte, und das mit allen Mitteln.
Nur doof, dass wohl doch 21 Jahre lang iwer hier immer geschlummert hat, die fürs Wehren ist, und leider auch oft genug Vorwürfe gemacht hat,
dass sich nicht effektiv zur Wehr gesetzt wurde. Schließlich wurde immer und immer wieder versucht allem zu umgehen.
Ich darf für mich einstehen! Ich darf zu mir stehen! Und das egal, wie mich alle sehen. Damit werde ich viele vor den Kopf stoßen.
Aber ich darf meine Grenzen abstecken und erwarten, dass Menschen sie respektieren. Ich habe auch am Samstag klar Stellung bezogen,
dass ich nicht möchte, das Leute mitten in der Fußgängerzone ausgezogen werden. (und das nur zur Übungszwecken)...
Es ist aber allgemein schwer gerade hier intern, die Kommunikation klappt soweit, aber dennoch kommen viele Ängste auf,
vieles, was ich nicht will, aber nicht weiß, wie damit umgehen...nicht weiß, wie ich da Sicherheit geben kann...
Ich habe Angst vor einem Leben, dass ich nicht führen möchte, ich habe Angst,
meiner Freiheit beschnitten zu werden...
"Ich fürchte weder Tod noch Schmerz" -
"Was fürchtet ihr dann Herrin?" -
"Einen Käfig. Hinter Gittern zu bleiben bis Gewohnheit und hohes
Alter sich damit abfinden und alle Aussichten große Taten zu
vollbringen unwiderruflich dahin sind."
aus Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Einfach weil es für das Innere spricht...:
Nichts bleibt mehr
wenn ich jetzt aufgeb
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Weg nicht geh
Und nichts bleibt mehr
wenn ich weiter vor mir flieh
Nichts bleibt mehr
wenn ich diesen Kampf verlier
aus
Saltatio Mortis- Nichts bleibt mehr
Even... gefangen im unstruktiertem Bereich...