tabuthema suizid

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Inde

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Inde »

hm wäre Lebenskrise als Vorschlag besser?



ähm ja, bin halt ich Wirrli :roll:
Soy

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Soy »

nein. lebenskrise passt gar nich
lassen wir es einfach so für sich stehen bitte, es braucht keinen namen
*wirrli

Re: tabuthema suizid

Beitrag von *wirrli »

Soy hat geschrieben:warum solltest du dich da entschuldigen müssen, wirrli?
ich würde das hier nicht als suizidale krise bezeichnen, das risiko dass das dann missverstanden wird ist mir zu gross.
Huch, hat sich überschnitten und ich habs nicht gesehen.

Ich habe dir die suizidale Krise nicht angehängt, weil ich
das Gefühl habe, ein wenig von dem zu verstehen, was "du" schreibst
aber auch das mag anmaßend klingen und das soll es nicht!
Soy

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Soy »

das eine schliesst das andere nicht aus, wirrli
aber ich habe dich nicht als anmaßend empfunden. alles in ordnung kein stress (und du musst auch keine angst haben dass du vlt was übersehen hast und dadurch was schlimmes passiert oder sowas in der art. falls sowas da im hintergrund bei dir+ schlummert)
*wirrli

Re: tabuthema suizid

Beitrag von *wirrli »

Nein, das schlummert gar nicht im Hintergrund!
Aber eben nicht, weil ich mir keine Gedanken mache
oder du mir egal wärst
sondern weil ich einfach ein "gutes" Gefühl bei dir/für dich habe!
*wirrli

Re: tabuthema suizid

Beitrag von *wirrli »

*wirrli hat geschrieben:sondern weil ich einfach ein "gutes" Gefühl bei dir/für dich habe!
und das könnte evtl anmaßend verstanden werden :wink:
Soy

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Soy »

*schmunzel
was hast du als mit dem anmassend?
nein alles ok
danke
*wirrli

Re: tabuthema suizid

Beitrag von *wirrli »

Bild
Fuß in der Luft.

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Fuß in der Luft. »

Ich habe Angst zu diesem Thema zu schreiben. Aber es ist ganz stark "meins". Fragen. Leben wollen? Und wenn ja- wie? Und dann- kein Ausweg... Der Wunsch. Geht nicht. Sehnsucht. Und die "alte Stimme". Von damals. "Wenn es noch 'mal so schlimm wird- oder schlimmer- ist das. Das. Was bleibt..." Letzter Ausweg. Aber manchmal ist es schwer, die Stimmen zu trennen. Von heute. Und damals... Wirr??? Und wieder die Gefühle. "Mangelnde Handlungsspielräume". Die "Schlinge zieht sich zu..."
lieber nicht

Re: tabuthema suizid

Beitrag von lieber nicht »

Inde hat geschrieben: aber gewisse Menschen, weil man für gewisse Menschen immer eine gewisse Verantwortung trägt
und sei es nur die, einfach da zu sein, weil man dazugehört
sorry, aber diese aussage macht mir echt bauchschmerzen
es würde, für mich, bedeuten das ich immer (höchstens) an zweiter stelle stehe. ich mir selbst nie am wichtigsten sein darf...
egal welche entscheidung ich in meinem leben auch treffe, immer berücksichtigen muss was vielleicht jemand anderes davon hält
und in letzter konsequenz darf ich nie ich selbst sein...
Die Wolfsfrau.

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Die Wolfsfrau. »

Ein allerletzter Rest "Selbstbestimmung"?
lieber nicht

Re: tabuthema suizid

Beitrag von lieber nicht »

selbstbestimmung geht m.E. einher mit selbst-oder eigenverantwortung.
dessen sollte man sich bewußt sein.
man muss oder sollte sich im klaren über die folgen und ziele seines handels, seiner entscheidungen sein.
und zwar nicht nur gegenüber anderen, sondern v.a. auch für sich selbst.


schwierig...
Gast

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Gast »

Soy hat geschrieben:was soll das leben denn wenn nicht spass machen?
sein.
---
es ist komisch.
ich wag mich mal meine gedanken dazu aufzuschreiben.
nein, für mich muss das leben keinen sinn haben. es ist.
und es ist für mich nix heiliges oder sonstwas sondern es ist einfach.
und es ist krass zu sehen, wie menschen sich am leben festhalten, wenns ums überleben geht.
beeindruckend. und da gehts bei auch nich um andere, die dann traurig wären oder für die man verantwortung hat oder all sowas. in solchen situationen wird nicht mehr oft nach dem sinn gefragt. (haben andere vielleicht andere erfahrungen gemacht- ich setz das nicht absolut)
danach schon. davor vielleicht auch. aber nicht dabei.
und ja, ich finde auch das leben soll spass machen. und das macht es viel zu oft nicht.
aber manchmal eben auch doch!
und auf die restlichen fragen hab ich irgendwie auch keine antwort. das mag aber auch dran liegen, dass ich da gerade nicht suche.
ki
Soy

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Soy »

ja ki, du hast recht. das leben soll sein. und dieses sein soll spass machen.
vlt ist es eine begriffsfrage für das wort "spass" - ich meine damit nicht nur "bejahende freude" sondern ja ähh also ich mein nicht dieses positive ommm "das leben ist schön" gesülze. nicht diesen falschen optismus, sondern das "ich bin, ich darf sein und ich freue mich darüber auch wenn nicht alles gut ist was ist"
freude .. spass... spass klingt nach "nicht ernst nehmen" und das meine ich nicht. freude ist vlt eher das richtige wort. ja das leben soll freude machen.
und es ist krass zu sehen, wie menschen sich am leben festhalten, wenns ums überleben geht.
es ist krass zu fühlen
ich glaube diesen moment werde ich auch nie vergessen
der ultimative verrat am selbst oder so
und ich weiss bis heute nich ob ich mir selbst (dem körper?) das verzeihen kann.
auf der anderen seite weiss ich daher iwie auch dass ich leben möchte
vlt verwirrt mich das momentane deshalb so sehr?
heilung ist nicht immer gut :( manche dinge sollten wohl echt nicht geheilt werden und besser so kaputt bleiben, weil sie andere dinge deckeln
Auf dem Weg

Re: tabuthema suizid

Beitrag von Auf dem Weg »

und ich weiss bis heute nich ob ich mir selbst (dem körper?) das verzeihen kann.
auf der anderen seite weiss ich daher iwie auch dass ich leben möchte
Und das find ich eine ganz wichtige Erkenntnis!

Weißt du, ich hab mich ursprünglich auch an demWort Spaß gestoßen - das war mir zu oberflächlich. Nun hast du jedoch geklärt, was du darunter verstehst und so macht es für mich Sinn.
Für mich würde ich sagen: zum Leben gehört glücklich sein und Freude empfinden zu können, einen Grund zu haben weiterleben zu wollen, ein Ziel oder eine Vision.
Wichtig ist mir auch die schon genannte Unterscheidung zwischen "so" nicht mehr leben wollen und wirklich das Leben - unwiderruflich- beenden zu wollen. Immer mit der Gefahr als halbe Leiche gerettet zu werden, um das mal klar zu sagen.
Mein Mütterlein wollte sich töten, indem sie ihr Auto - unangeschnallt - mit etwas Tempo 100 voll an nen Baum gesetzt hat. Dummerweise war sie jedoch mitnichten sofort tot, wurde stundenlang operiert. Und wenn wir Kinder nicht durchgesetzt hätten, das die Apparate abgestellt werden, hätte sie als dreiviertel Leiche noch lange weiterleben müssen. Das dazu.

Insofern auch: verantwortlich bin ich nur meinen Kindern und mir selbst.
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