Re: ich sollte endlich mal... evtl. *t*
Verfasst: Sa Dez 19, 2009 11:08 am
@ Wirrli, gerne mit dir anstoßen würde... 
och Mensch... hier wirbelt soviel im Kopf...
ja, kaum hat man Zeit, kaum stehen keine Arbeiten mehr an, schon hat der Kopf die Chance zu grübeln...
Und der Beitrag meiner Bera am Donnerstag regt natürlich zum Grübeln an...
Folgender Text kann triggern!
Um klar zu stellen nur nochmal für mich. Ich weiß, dass ich öfters als 2 Mal bei ihnen war, ich weiß, dass ich eigentlich viele Wochen
und Wochenenden dort verbracht habe. Aber schon während ich das schreibe, wehrt sich etwas. Will nicht wahrhaben, dass er alle Zeit
der Welt hatte... und ich will jetzt wieder nur herunterspielen. Herunterspielen, dass nix passiert sein kann...
Aber meine Bera hat mir gesagt, dass selbst, wenn es nur zwei Mal gewesen wäre, das schon verdammt schlimm wäre.
Aber irgendwie sag ich mir, dass Menschen, die dem jeden Tag ausgesetzt sind, die jeden Tag nicht wissen, was dem heute wieder einfällt,
dass es diesen Menschen um vielfaches schlechter geht als mir.
Ich hatte ne dumme Familie, na und, aber mein Täter war nicht Bestandteil meiner Familie. Und ich glaube, dass wäre um Meilen schlimmer.
Und trotzdem plagt mich sovieles. Wenn es mir schon so schlecht geht, kann es diesen Menschen nur noch schlimmer ergangen sein.
Und ich will hier eigentlich für mich klar stellen, dass er schreckliches getan hat. Das es eben nicht zweimal war, dass er verdammt viel getan hat.
Ich habe einen Erwachsenen gesucht, der mir das geben konnte, was mir mein Vater nie konnte. Mein Vater, der ausser seiner Aggression keine Gefühle kennt.
Und ich hatte einen sehr netten Patenonkel, der gerne bereit wohl war, mich in den Arm zu nehmen. Heute paradox, wie ich zu ihm gehen konnte.
Aber Kinder suchen Wärme, Sicherheit, Zuflucht... kann die Wörter net mal schreiben. Und ich hab das bekommen und ich hab das alles bezahlt.
Mein Suchen, meine Wünsche, meine Sicherheit, meine Zuflucht, alles zerstört. Er hat bekommen, was er wollte, weil ich ihm all das gegeben habe.
Ob es jemals genug war, weiß ich nicht.
Ich hab mir einen Vater gewünscht und bin einem vertrauenswürdigen Mann begegnet, der all das umgekehrt hat. Er brauchte jemanden, worüber er Macht haben wollte. Etwas, was sovieles aus Angst tun würde.
Ich war da, ich hab dort vieles erlebt. Viel wurde mit mir gemacht. Ich sehe mich als kleines Kind im Wohnzimmer mit den Spielklötzen spielen, ich weiß,
wo noch mehr Spiele sind.
Ich weiß, dass ich mich im begehbaren Schrank versteckt habe, ich weiß, dass es ein Raum gibt, der mit unheimlich viel Angst belagert ist.
Einen Raum, der sein Arbeitszimmer war. Und während ich das niederschreibe, gehen mir in dem neuem Haus viele kleine Gedanken auf. Das Gästezimmer lag genau neben seinem Arbeitszimmer, vom Schlafzimmer durch die dicke Schrankwand getrennt. Meine Angst vor dem einem Zimmer im Keller, in das
kein Besucher jemals rein durfte. Der Keller war allgemein immer ein Schreckensort, wobei da drei Räume gingen, nur vor diesen viertem habe ich panische Angst. Umgezogen sind diese Leute iwann, als ich 11 war oder so... müsste ich meine Mutter mal fragen. und von dort stammt auch eigentlich meine einzige Erinnerung von Anfang bis zum Ende der einen Handlung. Und ich weiß auch von meinen Gefühlen von damals, dass ich einfach nichts gesagt hab, eigentlich schon wusste, was er da macht, eigentlich nur das Zeitungsbild angeschaut habe. Irgendeine Sportlerin war da abgebildet...
Ich kenne meine Angst vor dem damaligen Bad, von beiden Bädern. und ich weiß auch von einem Bild, dass ich mit duschen war. Er war auf jeden Fall unter der Dusche. Was ich auch immer in dem Bad gesucht habe. Eine Waschmaschine, vor der ich Angst habe. Ein enger Raum, der mir Angst macht.
Das sind alles Dinge, Situationen, die so Angst gefüllt sind, wie auch das Autofahren. Ich hab oftmals richtige Panikattacken, wenn ich mit Männern Auto fahren muss. Meistens bin ich dann nicht mehr anwesend. Das ist etwas, wo die Distanz komplett verloren geht und ich weiß, dass er mich oft von daheim abgeholt hat
um mich mit zu Ihnen zu nehmen. Und das war 1 Stunde Autofahrt mit ihm und ich weiß auch, dass wir manchmal iwo angehalten haben...
Er hat viel mit mir gemacht verdammt viel...
vielleicht kann ich das einfach heute stehen lassen.
Even, es ist wahr. Meine Erinnerungen lügen nicht. Warum sollten sie auch? Ich bin nicht alleiniges Opfer. Ich kenne meine heutigen Folgen. Noch lange nicht alles.
Trigger Ende!
Ohje, Cry, bin ja voll vom Thema abgekommen, aber ja, es gibt sie die Hoffnung. Nicht alle Menschen sind so, ja! Und ich klammere mich verdammt fest gerade
an diese Menschen.
So, Tränen im Hals und ich schau mal, was ich mir jetzt Gutes tun kann... tut mir leid, dass alles hier stehen zu lassen...
aber es wollte raus...
Evenstar
och Mensch... hier wirbelt soviel im Kopf...
ja, kaum hat man Zeit, kaum stehen keine Arbeiten mehr an, schon hat der Kopf die Chance zu grübeln...
Und der Beitrag meiner Bera am Donnerstag regt natürlich zum Grübeln an...
Folgender Text kann triggern!
Um klar zu stellen nur nochmal für mich. Ich weiß, dass ich öfters als 2 Mal bei ihnen war, ich weiß, dass ich eigentlich viele Wochen
und Wochenenden dort verbracht habe. Aber schon während ich das schreibe, wehrt sich etwas. Will nicht wahrhaben, dass er alle Zeit
der Welt hatte... und ich will jetzt wieder nur herunterspielen. Herunterspielen, dass nix passiert sein kann...
Aber meine Bera hat mir gesagt, dass selbst, wenn es nur zwei Mal gewesen wäre, das schon verdammt schlimm wäre.
Aber irgendwie sag ich mir, dass Menschen, die dem jeden Tag ausgesetzt sind, die jeden Tag nicht wissen, was dem heute wieder einfällt,
dass es diesen Menschen um vielfaches schlechter geht als mir.
Ich hatte ne dumme Familie, na und, aber mein Täter war nicht Bestandteil meiner Familie. Und ich glaube, dass wäre um Meilen schlimmer.
Und trotzdem plagt mich sovieles. Wenn es mir schon so schlecht geht, kann es diesen Menschen nur noch schlimmer ergangen sein.
Und ich will hier eigentlich für mich klar stellen, dass er schreckliches getan hat. Das es eben nicht zweimal war, dass er verdammt viel getan hat.
Ich habe einen Erwachsenen gesucht, der mir das geben konnte, was mir mein Vater nie konnte. Mein Vater, der ausser seiner Aggression keine Gefühle kennt.
Und ich hatte einen sehr netten Patenonkel, der gerne bereit wohl war, mich in den Arm zu nehmen. Heute paradox, wie ich zu ihm gehen konnte.
Aber Kinder suchen Wärme, Sicherheit, Zuflucht... kann die Wörter net mal schreiben. Und ich hab das bekommen und ich hab das alles bezahlt.
Mein Suchen, meine Wünsche, meine Sicherheit, meine Zuflucht, alles zerstört. Er hat bekommen, was er wollte, weil ich ihm all das gegeben habe.
Ob es jemals genug war, weiß ich nicht.
Ich hab mir einen Vater gewünscht und bin einem vertrauenswürdigen Mann begegnet, der all das umgekehrt hat. Er brauchte jemanden, worüber er Macht haben wollte. Etwas, was sovieles aus Angst tun würde.
Ich war da, ich hab dort vieles erlebt. Viel wurde mit mir gemacht. Ich sehe mich als kleines Kind im Wohnzimmer mit den Spielklötzen spielen, ich weiß,
wo noch mehr Spiele sind.
Ich weiß, dass ich mich im begehbaren Schrank versteckt habe, ich weiß, dass es ein Raum gibt, der mit unheimlich viel Angst belagert ist.
Einen Raum, der sein Arbeitszimmer war. Und während ich das niederschreibe, gehen mir in dem neuem Haus viele kleine Gedanken auf. Das Gästezimmer lag genau neben seinem Arbeitszimmer, vom Schlafzimmer durch die dicke Schrankwand getrennt. Meine Angst vor dem einem Zimmer im Keller, in das
kein Besucher jemals rein durfte. Der Keller war allgemein immer ein Schreckensort, wobei da drei Räume gingen, nur vor diesen viertem habe ich panische Angst. Umgezogen sind diese Leute iwann, als ich 11 war oder so... müsste ich meine Mutter mal fragen. und von dort stammt auch eigentlich meine einzige Erinnerung von Anfang bis zum Ende der einen Handlung. Und ich weiß auch von meinen Gefühlen von damals, dass ich einfach nichts gesagt hab, eigentlich schon wusste, was er da macht, eigentlich nur das Zeitungsbild angeschaut habe. Irgendeine Sportlerin war da abgebildet...
Ich kenne meine Angst vor dem damaligen Bad, von beiden Bädern. und ich weiß auch von einem Bild, dass ich mit duschen war. Er war auf jeden Fall unter der Dusche. Was ich auch immer in dem Bad gesucht habe. Eine Waschmaschine, vor der ich Angst habe. Ein enger Raum, der mir Angst macht.
Das sind alles Dinge, Situationen, die so Angst gefüllt sind, wie auch das Autofahren. Ich hab oftmals richtige Panikattacken, wenn ich mit Männern Auto fahren muss. Meistens bin ich dann nicht mehr anwesend. Das ist etwas, wo die Distanz komplett verloren geht und ich weiß, dass er mich oft von daheim abgeholt hat
um mich mit zu Ihnen zu nehmen. Und das war 1 Stunde Autofahrt mit ihm und ich weiß auch, dass wir manchmal iwo angehalten haben...
Er hat viel mit mir gemacht verdammt viel...
vielleicht kann ich das einfach heute stehen lassen.
Even, es ist wahr. Meine Erinnerungen lügen nicht. Warum sollten sie auch? Ich bin nicht alleiniges Opfer. Ich kenne meine heutigen Folgen. Noch lange nicht alles.
Trigger Ende!
Ohje, Cry, bin ja voll vom Thema abgekommen, aber ja, es gibt sie die Hoffnung. Nicht alle Menschen sind so, ja! Und ich klammere mich verdammt fest gerade
an diese Menschen.
So, Tränen im Hals und ich schau mal, was ich mir jetzt Gutes tun kann... tut mir leid, dass alles hier stehen zu lassen...
aber es wollte raus...
Evenstar