Oh, die Trauer kann ich nicht zulassen, auch alles aussenrum nicht, ich weiß jetzt, wie das alles geschehen ist, mehr oder weniger,
doch irgendwie hab ich eine riesige Distanz geschaffen zwischen dem Unfall und mir und noch eine Größere zwischen dem Verunglückten und ihm.
Irgenwie hindere ich mich selbst daran, irgendwie das zu erfreifen.
Blockiere semtliche Denkansätze in diese Richtung,
ich habe diese Nachricht in eine Kiste gepackt und ins Zimmer gestellt, eine Rumpelkammer in meinem Kopf,
soviele Regale, Kisten, Blätter, Kartons in meinem Kopf, ich weiß schon fast nicht mehr, was da alles lagert, geschweige den,
was da in den Kisten ist, aber ich hab auch Angst, dass das Tragen der Kisten und das Verschieben solchen unendlichen Schmerz auslöst.
Von dem Öffenen ganz zu schweigen.
hoffe, dass ich das jetzt auch für mich klar gemacht hab..
Ablaufventil, was wäre da richtig, ich grübel noch, am liebsten alles was in nächster Zeit grad mir zu schaffen macht absagen!
Mein Wunsch. Kein Ausflug, kein 24-Stunden-Tag, keine Feuerwehrler, keine Bereitschaft.
Eigentlich wäre das so einfach oder?
Urgs, nur müsste ich da auch hinter mir stehen...
mal schauen, wie ich das mache, was ich da mache...
ich glaube es wäre mal schön, wenn ich nach mir schauen würde und nicht, was besser für andere Menschen wäre.
Mein Kopf ist heute so voll, mal schauen, muss jetzt erstmal mit jemanden einkaufen gehen... das wird auch noch was geben,
habs aber gestern nicht gepackt "nein" zu sagen, und naja, wie war das "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"
Ich weiß, dass schon seit Ewigkeiten die Kontrolle sein muss. Schön wäre es, wenn ich vertrauen könnte,
dass die das auch ohne mich packen, scheinbar aber ist genau das unmöglich!
Leider!
Es regnet, Regen löst bei mir immer einen Wunsch aus im Herbst und Winter, mit einer Decke vor dem Fernseher verkriechen...
Aber so sind Wünsche, sie sind da und werden einfach nicht beachtet.
Even