Wolfs.chaos..... hat geschrieben:Fühlen uns nicht verstanden... und sind es nicht gerne... aber sind wütend auch... über so Floskelkram... wie "Es gibt immer einen Weg"...
Und sicher, vermutlich wäre das so- wo kein Leiden, da auch keine Sehnsucht ach Ende und Tod... ham wir ja schon mla geschrieben.. Leidensmüde... und nicht "nur" Lebensmüde... obwohl wir eben auch so "Lebensmüde" inzwischen sind... dass wir bezweifeln, dass wir uns jemals erholen... von dem, wie wir geworden sind...
Und als Deutsche kannst Du Schweiz und Niederlande vergessen... alles schon durch.... spielt aber auch keine Rollle mehr...
Und wir ham keine Ahnung was Du mit simulieren meinst.... wir können denen uns nix "befehlen"... wer wann was und wo... das bestimmen nicht wir...
Wir sind so müde.... so satt... wir ham das alles so über....
Entschuldige unseren harten Worte... keine Kraft mehr.... aber wollen Dich bestimmt nicht verletzen... aber das musste raus...
So, da bin ich. Daheim und dank einem ganz lieben Freund mit Laptop (hoffentlich gibt es dadurch weniger Buchstabendreher)
Es ist gut möglich dass ich euch nicht, oder nicht richtig verstehe. Unabhängig davon dass ich euch ja gar nicht kenne, bin ich ja auch einfach nur "eine" Ich bin aber lernfähig was das betrifft, kann ja zumindest versuchen mich da etwas hinein zu denken... so richtig, vollständig wird es aber denke ich niemand verstehen, nur ihr selbst...
Ich meinte das"es gibt immer einen Weg" übrigens nicht als Floskel. Dieser Satz gab/gibt mir persönlich einiges an Sicherheit. Letztendlich kannst du/ihr, dir/euch das Leben nehmen. Das geht mit einer 99 Cent Klinge vom Discounter.... kein Problem. Das ist zum Beispiel einer der möglichen Wege, in eine der Möglichen Richtungen...
Sicher dass das Ausland flach fällt? Damit habe ich mich nun jahrelang nicht beschäftigt, die Schweiz aber assoziiere ihr immer noch mit "Todestourismus"
Hoffentlich denkt ihr nicht ich nehme das nicht Ernst. Das tue ich sehr wohl.
Wo mein persönliches Problem liegt ist, dass ihre viele seid und anscheinend nicht jeder diesen Wunsch hat. Das sehe ich kritisch. Irgendwie ist das doch dann tatsächlich "Mord", oder?
Mhm leiden...was ist das eigentlich. Ich für meinen Teil leide heute darunter damals akut suizidal geworden zu sein. Damals litt ich unter der Situation und Suizid erschien mir als ein angemessener Ausweg.
Auf der anderen Seite hat sich bei mir ab dem 9. Lebensjahr (vielleicht schon früher...???) eine chronische Suizidalität (ohne Handlungsimpuls) gebildet. Der "Wunsch" zu sterben, bzw. der konkrete Gedanke mir zu einem bestimmten Zeitpunkt das Leben zu nehmen bestand IMMER. Auch wenn es mir gut ging... es war immer da und ist es wahrscheinlich noch immer. Wobei ich "meine Zeit" mittlerweile überschritten habe. Für mich stand jahrelang fest, dass ich entweder spätestens in der Nacht zu meinem 30. Geburtstag sterbe, oder das selbst erledige (nur um die in etwa zu erklären was ich meine) Auch am Ende der Therapie war das so und da war ich frisch gebackene Studentin, hatte ein paar Freunde und konnte mir vorstellen endlich die Welt zu erobern...
Ich glaube also sehr wohl dass man sich umbringen will (und es tut) obwohl man nicht leidet. Das ist auch kein Problem, es ist ja nicht mal mehr ein Straftatbestand. Man darf das machen und man kann es machen... viele tun es...
Mit simulieren meinte ich, dass ich das System in den Niederlanden gut finde. Dort müssen ja zwei Ärzte unabhängig voneinander prüfen inwiefern der Suizid assistiert werden darf, weil eben "unheilbar" usw. da kennt ihr euch sicherlich besser aus. Ich habe mit dem Thema wie gesagt seit Jahren nicht mehr konkret zu tun gehabt. meine letzte leichte Krise dahingehend war tatsächlich mein 30. und die Woche danach...
Wie wäre es nun also, da ihr ja nun mal in Deutschland seid, es nach zu spielen, zu "simulieren". Ihr könntet in der Thera zum Beispiel (wobei es sein kann dass sie das ablehnt) eure eigene Prüfungskommission gründen und das Für und Wieder betrachten.
Dafür könnte man sich die Kriterien anderer Länder zu rate ziehen, eigene Kriterien heraus arbeiten... denn irgendwie scheint das ob (ihr es tut/tun müsst/wollt) noch nicht so ganz geklärt. Das wie findet sich dann schon, das ist auch in D nun wirklich kein Problem
Vielleicht projeziere ich aber auch nur meine eigenen Zweifel auf euch (?) Nun ja und es bleibt die Frage in weit es denen gegenüber fair ist die es nicht wollen...
Wie ist das eigentlich bei vielen. Würden sie es spüren? Oder könnte man sie zum Beispiel schlafen schicken und es dann tun...??? oder ist es eher ein über die anderen hinweg trampeln und sie müssten zusehen und mitspüren, ohne dagegen etwas tun zu können...
Wie sehen das diejenigen die es wollen. Herrscht darüber Einigkeit?
Oder geht es erst wenn die Persönlichkeiten alle integriert sind? Geht Integration der Anteile überhaupt bei allen DIS ??? (Meine Infos zu DIS sind sehr begrenzt, gerade das bisschen was ich mal so aufgeschnappt habe, also verzeiht wenn die Fragen blöd sind)
SH