Re: ich sollte endlich mal... evtl. *t*
Verfasst: Sa Jun 06, 2009 4:52 pm
Ja, und die Traurigkeit erschlägt uns... soviel Trauer, soviel Angst... immer irgendwo leiden Menschen, leiden Kinder, Frauen... Und was dann tun? was dann?
Ja, jedes Leben ist auch von viel Traurigkeit geprägt.
All die schlimmen Gefühle gehören auch zum Leben, jeder trägt sie in sich, ist fähig, diese zu empfinden. Was tun? Wir müssen und können nicht für alle Traurigkeit, Angst, Schmerz... dieser Welt da sein. Aber wenn jeder ein wenig für den anderen um sich herum da ist, für die Menschen, die einem am Herz liegen, dann ist schon sehr vielen geholfen. Du musst nicht die Verantwortung für alles Leid, was dir begegnet, auf dich nehmen. Aber du kannst schauen, wo du da sein kannst, so dass es für dich auch noch gut ist und du nicht am Leid des anderen zerbrichst. Du bist hier in diesem Forum für Menschen da, du bist als Sanitäter da, du bist für Freunde da... Even, das ist unglaublich viel. Klar wischt es nicht das ganze Leid der Welt weg, aber du schaust dem Leid sehr tief in die Augen und bist somit da, da wo das Leid ist. Das ist unglaublich viel, auch wenn es dir wie ein Tropfen auf einem heißen Stein vorkommen mag. Viele Tropfen löschen den Stein... Du brauchst und kannst nur ein Tropfen sein... Jeder Tropfen ist unglaublich wichtig!!! Du bist einer...
Ich denke, weil sie nicht damit klar kommen, woher sollen sie auch wissen, wie es ist ein Opfer zu sein, woher auch? Wer niemals gedemütigt wurde, wer nie erlebt hat, nackt vor jemanden bloß gestellt zu werden, der hat vielleicht auch niemals nur einen Hauch von Schimmer, was es heißt ein Missbrauchsopfer zu sein, was Demütigung, Freiheitsentzug, Bloßstellen, Erniedrigen, Missbrauchen, ausnutzen und noch so vieles mehr bedeutet...
Wer bereit ist, nicht wegzuschauen oder oberflächlich hinwegzuwehen, der sich auf den anderen einlässt, mitempfindet, der bekommt eine Ahnung von dem Leid, was wir mit uns täglich herumschleppen, für die Gefühle, die in uns leben, für uns... Es ist die Bereitschaft, sich mit dem Leid auseinander zu setzen. Ein Mensch muss nicht das gleiche erlebt haben, um eine Vorstellung dafür zu bekommen, wie schlimm es war. Es reicht, wenn er sich mit seinem eigenen Leid, seinen eigenen Gefühlen auseinander gesetzt hat... und sich dann auf das Leid eines missbrauchten Menschens einlässt. Denn jeder Mensch kennt Gefühle wie Erniedrigung, Ausnutzung, Schmerz, Traurigkeit, etc... Ja, die Menschen werden dennoch nur einen Hauch von Missbrauch dieser Tiefe nachvollziehen können. Aber sie können es ansatzweise durch ihr eigenes Leid. Denn im Leid gibt es Parallelen, wenngleich Leid so verschieden sein kann und ist.
In der Vergangenheit, ja, da fragte niemand. Aber heute sind Menschen da, da für dich und du kannst für dich da sein.Ja, kann ich das? Lass ich andere an mich ran?
Aber es fragen Menschen nach dir und du kannst so viel da sein, wie du jetzt da sein kannst/zeigen kannst. Du bist und der andere ist da, da bei dir und fragt nach dir. Es ist nicht mehr so, wie es einst mal war, wo keiner nach dir gefragt hat. Auch du fragst immer mehr nach dir, versuchst zu dir hinzuschauen, um dann wieder wegzuschauen, was total okay ist. Du fragst und andere fragen - du bist gefragt und nicht mehr allein. Aber noch kannst du mit dir und andern nicht alles teilen, was in dir ist, noch brauchst du es, dass du damit allein bist, mit dir allein bist und du brauchst es auch noch, dass du dich selbst allein lässt. Und trotzdem warten um dich herum Menschen, wie deine Beraterin, die alles von dir willkommen heißen, die das Versteckte von dir, soblad es zum Vorschein kommt, mit offenen Armen empfangen. Auch die Even und Kleineven mit dem Hammer sind willkommen...alle Anteile deiner selbst.
Du fühlst das Kind...
warum kann ich das?
Weil du Kleineven in dir trägst, die ähnlich fühlt und weil du weißt, was Kleineven braucht...nur kannst du es dir noch nicht geben, weil du zu ihr noch nicht hinschauen kannst, aber du kannst zu anderen verletzten Kindern schauen und sie beschenken...irgendwann wirst du es für dich selbst auch sein können, was du für andere Kinder bist und gibst.
Das weiß ich...
Aber wenn die große Even sich mit einem anderen vertrauenswürdigen Menschen zusammenschließt, dann muss sie sich nicht der Angst der Kleineven alleine stellen. Du warst für dieses Mädchen an ihrem Unfallort da, damit sie nicht allein ist, allein mit dieser schrecklichen Angst. Du brauchst auch nicht allein sein... Du musst da, wo es so schmerzt nicht mit dir allein sein. Wirklich?
Ja, wirklich, wirklich, wirklich!!!!!!!!
Liebe Grüße, Rina
Ja, jedes Leben ist auch von viel Traurigkeit geprägt.
All die schlimmen Gefühle gehören auch zum Leben, jeder trägt sie in sich, ist fähig, diese zu empfinden. Was tun? Wir müssen und können nicht für alle Traurigkeit, Angst, Schmerz... dieser Welt da sein. Aber wenn jeder ein wenig für den anderen um sich herum da ist, für die Menschen, die einem am Herz liegen, dann ist schon sehr vielen geholfen. Du musst nicht die Verantwortung für alles Leid, was dir begegnet, auf dich nehmen. Aber du kannst schauen, wo du da sein kannst, so dass es für dich auch noch gut ist und du nicht am Leid des anderen zerbrichst. Du bist hier in diesem Forum für Menschen da, du bist als Sanitäter da, du bist für Freunde da... Even, das ist unglaublich viel. Klar wischt es nicht das ganze Leid der Welt weg, aber du schaust dem Leid sehr tief in die Augen und bist somit da, da wo das Leid ist. Das ist unglaublich viel, auch wenn es dir wie ein Tropfen auf einem heißen Stein vorkommen mag. Viele Tropfen löschen den Stein... Du brauchst und kannst nur ein Tropfen sein... Jeder Tropfen ist unglaublich wichtig!!! Du bist einer...
Ich denke, weil sie nicht damit klar kommen, woher sollen sie auch wissen, wie es ist ein Opfer zu sein, woher auch? Wer niemals gedemütigt wurde, wer nie erlebt hat, nackt vor jemanden bloß gestellt zu werden, der hat vielleicht auch niemals nur einen Hauch von Schimmer, was es heißt ein Missbrauchsopfer zu sein, was Demütigung, Freiheitsentzug, Bloßstellen, Erniedrigen, Missbrauchen, ausnutzen und noch so vieles mehr bedeutet...
Wer bereit ist, nicht wegzuschauen oder oberflächlich hinwegzuwehen, der sich auf den anderen einlässt, mitempfindet, der bekommt eine Ahnung von dem Leid, was wir mit uns täglich herumschleppen, für die Gefühle, die in uns leben, für uns... Es ist die Bereitschaft, sich mit dem Leid auseinander zu setzen. Ein Mensch muss nicht das gleiche erlebt haben, um eine Vorstellung dafür zu bekommen, wie schlimm es war. Es reicht, wenn er sich mit seinem eigenen Leid, seinen eigenen Gefühlen auseinander gesetzt hat... und sich dann auf das Leid eines missbrauchten Menschens einlässt. Denn jeder Mensch kennt Gefühle wie Erniedrigung, Ausnutzung, Schmerz, Traurigkeit, etc... Ja, die Menschen werden dennoch nur einen Hauch von Missbrauch dieser Tiefe nachvollziehen können. Aber sie können es ansatzweise durch ihr eigenes Leid. Denn im Leid gibt es Parallelen, wenngleich Leid so verschieden sein kann und ist.
In der Vergangenheit, ja, da fragte niemand. Aber heute sind Menschen da, da für dich und du kannst für dich da sein.Ja, kann ich das? Lass ich andere an mich ran?
Aber es fragen Menschen nach dir und du kannst so viel da sein, wie du jetzt da sein kannst/zeigen kannst. Du bist und der andere ist da, da bei dir und fragt nach dir. Es ist nicht mehr so, wie es einst mal war, wo keiner nach dir gefragt hat. Auch du fragst immer mehr nach dir, versuchst zu dir hinzuschauen, um dann wieder wegzuschauen, was total okay ist. Du fragst und andere fragen - du bist gefragt und nicht mehr allein. Aber noch kannst du mit dir und andern nicht alles teilen, was in dir ist, noch brauchst du es, dass du damit allein bist, mit dir allein bist und du brauchst es auch noch, dass du dich selbst allein lässt. Und trotzdem warten um dich herum Menschen, wie deine Beraterin, die alles von dir willkommen heißen, die das Versteckte von dir, soblad es zum Vorschein kommt, mit offenen Armen empfangen. Auch die Even und Kleineven mit dem Hammer sind willkommen...alle Anteile deiner selbst.
Du fühlst das Kind...
warum kann ich das?
Weil du Kleineven in dir trägst, die ähnlich fühlt und weil du weißt, was Kleineven braucht...nur kannst du es dir noch nicht geben, weil du zu ihr noch nicht hinschauen kannst, aber du kannst zu anderen verletzten Kindern schauen und sie beschenken...irgendwann wirst du es für dich selbst auch sein können, was du für andere Kinder bist und gibst.
Das weiß ich...
Aber wenn die große Even sich mit einem anderen vertrauenswürdigen Menschen zusammenschließt, dann muss sie sich nicht der Angst der Kleineven alleine stellen. Du warst für dieses Mädchen an ihrem Unfallort da, damit sie nicht allein ist, allein mit dieser schrecklichen Angst. Du brauchst auch nicht allein sein... Du musst da, wo es so schmerzt nicht mit dir allein sein. Wirklich?
Ja, wirklich, wirklich, wirklich!!!!!!!!
Liebe Grüße, Rina