Even ganz leise hier reinhuscht und erstmal sagt, dass sie fertig ist...
ich wünschte, ich könnte einfach Augen zu machen und erst wieder aufmachen, wenn es für mich okay wäre,
unabhängig von der Welt da draussen. Ich wünsche mir eine Pause, eine Pause vom Leben.
Ich wünschte, ich müsste gerade gar nichts, weder essen, nocht trinken, noch atmen, noch existent hier auf Erden sein.
Nicht erreichbar zu sein für alle Menschen, nicht erreichbar zu sein für alles. Ich bin es satt. Ich will gerade nicht mehr.
Ich will nicht in dem Körper stecken, will nicht die Stimmen haben, nicht das Chaos nicht die Wünsche.
Der optimal-Zustand gegen die Stimmen wäre einfach wieder "funktionieren", der optimal-Zustand gegen die Gefühle
und Sehnsüchte wäre der Zustand in denen ich meinen Körper dafür bestrafe, da hört er von alleine auf sich zu sehnen.
Und ja, mir ist klar, dass weder der eine Weg noch der andere Weg gerade "optimal" ist. auch, wenn er sich gefühlt für das Leben so anfühlen
mag, so ist er doch der falschteste unter allen Wegen.
Nur manchmal frage ich mich echt, ob ich das will. Vor allem, was will ich? Und vor allem, was will ich unabhängig des Ganzem?
Und warum blockiert Angst alles?
Angst blockiert mich in jeder Hinsicht. Angst wieder zerstört zu werden. Kein Vertrauen mehr. Hatte ich je Vertrauen?
War es nicht einfach die Gleichgültigkeit, die mich machen lies?
Wie fühlt sich Vertrauen an?
Wenn man mir sagt "sei einfach du" geht das nicht. es gibt kein einfach "ich" es gibt das nicht. Ich bezweifle, dass ich das "Ich" iwo finden kann.
Ich bin das, was andere wollen und wollen Menschen nichts von mir bin ich nicht lebensfähig.
Entscheidungen? dass so schwierig.
Ich habe meine Moral, ich habe meine Erziehung, ich habe die deutschen Gesetze, ich habe meiner Hilfsorgi-Leitsätze. Ich kann danach leben,
es sind Richtlinien. Ich lerne von anderen Menschen, was nicht okay ist, es ist nicht okay sich selbst weh zu tun, es ist nicht okay sich einzumauern.
Aber wo ist das Gefühl dazu? Was bringt es mir, mir nicht weh zu tun? Was bringt es mir, mich nicht zu verschanzen?
manchmal will ich schreien "Ihr wisst doch gar nichts! Ihr habt mein Leben nicht gelebt und wollt über mich urteilen".
Manchmal bin ich es satt, zu hören, wie einfach Dinge seien, dass ich nur einfach so sein müsste. ändere dies, ändere das, "das siehst du falsch",
"das ist gar nichts so" "das nimmst du falsch wahr".
Ich weiß ja nicht, wie sich die Welt für andere anfühlt. Aber für mich fühlt es sich so an. Kann man nicht mich einfach verstehen und nicht gleich mir
alles zum Vorwurf zu machen?
Manchmal komme ich mir vor, wie eine bescheuerte Frau, die zu dumm zum atmen ist, wenn ihr nicht jemand zufälligerweise erklärt hätte, dass das der Körper automatisch macht.
Warum will man mir immer iwas auftun? Wenn ich nicht will, dann will ich nicht, ich verlange ja auch nicht von aller Welt mir zu erzählen, was gerade los ist.
Warum kapiert man das nicht? Warum bohrt man, quetscht man und wundert sich dann, wenn ich weigernd vor einem stehe? Ich verlange von niemanden mit mir zusammen zu sein, geschweige den, hier zu lesen noch neben mir zu sitzen. Ich würde es verstehen, denn ich würde mich wohl fallen lassen.
Aber warum werde ich nicht als Mensch behandelt, als Mensch, die eben nicht immer redselig ist, als Mensch, die eben auch mal sich zurückzieht?
Warum muss ich mein ganzes beschissenes, verf*cktes Leben vor einem ausbreiten und kann nicht mal sagen "nein, heute nicht"?
Warum muss ich und andere dürfen mich anschweigen? Warum? Warum stoße ich auf mauern, soll mich aber ausziehen?
Wo ist hier Gerechtigkeit? Ich verlange einfach Verständnis dafür, wenn ich schweige. Ich verlange vielleicht zuviel, es stimmt.
Ich will doch einfach nur hier sein dürfen. Aber ich werde bewertet, für alles, was ich bin, wie ich bin. Und ich werde nicht angenommen mit allem was ich bin.
So komme ich mir vor.
Danke Gesa... werde mal in den Zeiten der Destruktivität dieses Angebot gerne annehmen.
Even