Genau jetzt

Hier können Betroffene über ihre Erlebnisse diskutieren.
Gast 561

Re: Genau jetzt

Beitrag von Gast 561 » So Nov 10, 2019 5:45 pm

"Wenn Geist/Psyche, Hirn, was auch immer einmal diesen massiven Knacks weg hat, kann das auch später erneut geschehen, also auch später noch neue Persönlichkeiten entstehen."

Das ist nicht korrekt - neue Persönlichkeiten bilden sich nur bis zum ca. 5 Lebensjahr, also im Vorschulalter heraus.
Siehe hier (und dies ist nur EINE Quellenangabe von vielen):

* "Als Ursache für die dissoziative Identitätsstörung (multiple Persönlichkeitsstörung) gilt eine frühe Traumatisierung: Wer eine multiple Persönlichkeit hat, wurde mit großer Wahrscheinlichkeit in frühester Kindheit (meist vor dem fünften Lebensjahr) wiederholt massiv sexuell oder körperlich missbraucht
(teils in ritualisierter Form) oder extrem – bis hin zur Verwahrlosung – vernachlässigt."

LG Gast 651

*Quellenangabe: Die Neue Basis e.V - Landesverband Niedersachsen

anderer gast

Re: Genau jetzt

Beitrag von anderer gast » So Nov 10, 2019 8:32 pm

Gast 561 hat geschrieben:
So Nov 10, 2019 5:45 pm

Das ist nicht korrekt - neue Persönlichkeiten bilden sich nur bis zum ca. 5 Lebensjahr, also im Vorschulalter heraus.
Sorry 561, aber das hier ist nicht korrekt. Es bilden sich später auch noch neue Persönlichkeiten. Es gibt Persönlichkeiten von Säugling bis ins Erwachsenenalter. Sh hat da schon recht das es später auch noch Abspaltungen kommen kann.
Gast 561 hat geschrieben:
So Nov 10, 2019 5:45 pm

* "Als Ursache für die dissoziative Identitätsstörung (multiple Persönlichkeitsstörung) gilt eine frühe Traumatisierung: Wer eine multiple Persönlichkeit hat, wurde mit großer Wahrscheinlichkeit in frühester Kindheit (meist vor dem fünften Lebensjahr) wiederholt massiv sexuell oder körperlich missbraucht
(teils in ritualisierter Form) oder extrem – bis hin zur Verwahrlosung – vernachlässigt."
Diese Aussage ist korrekt, aber wo liest du bitte darin, daß es danach nicht mehr möglich ist abzuspalten? Es muss schwerer MB oder auch andere existenzbedrohnisse vor dem 5. Lebensjahr sein. Aber der MB hört ja nicht mit 5 Jahren wieder auf sondern geht weiter. Also können auch noch Abspaltungen sein. Wie denkst du denn das Jugendliche oder Erwachsenenanteile kommen?

Sorry sh, das konnte ich nicht so stehen lassen

martha unl.

Re: Genau jetzt

Beitrag von martha unl. » Mo Nov 11, 2019 8:33 am

Lieber anderer gast, Du hast damit recht, dass es auch später noch zu Abspaltungen kommen kann, wo dann Jugendliche und Erwachsene als Anteile entstehen können. ABER, es gibt auch Anteile, die sozusagen mitwachsen. Das heißt, sie werden älter und dadurch zu zu Jugenglichen und Erwachsenen. So habe ich es oft gelesen und auch von Fachleuten gehört.

Liebe Grüße
martha

Gast 561

Re: Genau jetzt

Beitrag von Gast 561 » Mo Nov 11, 2019 9:04 am

" Das ist nicht korrekt - neue Persönlichkeiten bilden sich nur bis zum ca. 5 Lebensjahr, also im Vorschulalter heraus."

"Sorry 561, aber das hier ist nicht korrekt. Es bilden sich später auch noch neue Persönlichkeiten. Es gibt Persönlichkeiten von Säugling bis ins Erwachsenenalter. Sh hat da schon recht das es später auch noch Abspaltungen kommen kann."

Hallo anderer Gast,
ist ja interessant - ich bitte um genaue Quellenangaben ...
LG Gast 651

~SteinHart~
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Re: Genau jetzt

Beitrag von ~SteinHart~ » Mo Nov 11, 2019 4:12 pm

Gast 561 hat geschrieben:
Mo Nov 11, 2019 9:04 am
" Das ist nicht korrekt - neue Persönlichkeiten bilden sich nur bis zum ca. 5 Lebensjahr, also im Vorschulalter heraus."

"Sorry 561, aber das hier ist nicht korrekt. Es bilden sich später auch noch neue Persönlichkeiten. Es gibt Persönlichkeiten von Säugling bis ins Erwachsenenalter. Sh hat da schon recht das es später auch noch Abspaltungen kommen kann."

Hallo anderer Gast,
ist ja interessant - ich bitte um genaue Quellenangaben ...
LG Gast 651
Aber bitte nicht mehr hier. Es reicht (mir) mit dem Thema.

Danke
Die Zeit bewegt sich in eine Richtung, die Erinnerung in eine andere.
(William Gibson)

aoi
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Re: Genau jetzt

Beitrag von aoi » Mo Nov 11, 2019 7:13 pm

Hallo liebe SH;

hab das Thema mal ausgelagert.

Wie geht es dir heute?

Ich hoffe, es geht dir etwas besser?

Das mit den Beobachtungen wie besonders Männer mit Kindern umgehen, oder Erwachsene im Schwimmbad etc. kenne ich auch.

Es tut mir total leid, dass dich die Mark immernoch so stark belastet. Umso besser, dass du nun eine gute Therapeutin gefunden hast.

Ich kann es total gut nachvollziehen, dass du lieber öffentlich schreibst und auch an "öffentlicheren" Orten schlafen kannst. Ich kann auch gut bei offener Wohnungstür oder Balkontür schlafen. Es ist eben genau das Gegenteil von dem, was wir erlebt haben. Zu Hause war es unsicher, in der Öffentlichkeit zumindest sicherer. Finde es total logisch.

GLG Aoí

~SteinHart~
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Re: Genau jetzt

Beitrag von ~SteinHart~ » Fr Nov 15, 2019 5:53 pm

Die Hohe Mark, immer wieder Thema... auch letzte Therastunde…

Ja ich bin da mit einem heißen Eisen hin, bestätigte die Thera und ja, hätte ich geklagt, hätte das heftige Konsequenzen haben können, für die Ärztin und die Oberärztin...
Ja, weiß ich, hilft mir aber nur bedingt. Man mag mir für ein Arschloch halten, aber mir geht's nicht um persönliche Rache. SO EINE SCHEI?E SOLL ABER NIE WIEDER PASSIEREN mit niemandem!!! Und ja, für mich selbst möchte ich eben doch auch eine Art Genugtuung, ein Eingeständnis, ein mich sehen, ernst nehmen und bestätigen.

So lange ich so wütend und vorwurfsvoll bin, wird das aber wohl nix. Meinst die Thera... ich soll großzügig sein, verzeihen, annehmen... und wen dann ganz sachlich dort auftreten.....
Tja wenn es denn überhaupt jemals dazu kommen wird.....

Diese Beobachtungen, m Schwimmbad,oder wenn ich bei der Freundin mit Kind bin usw. das ist einfach sehr, sehr anstrengend und ich möchte das eigentlich gar nicht. Ich möchte nicht so mega senibel sein, so kritisch, so überforsichtig… Ein einfach mal entspannter Nachmittag wäre schön.


So, nun war ich diese Woche beim Friseur. Weiß gar nicht mehr wann ich das letzte Mal war. Ich glaube vor einem Jahr, oder so(?)
Es war nötig und es musste auch einiges runter von der Mähne. Ich war nicht allein... und alle waren ziemlich betont vorsichtig... ich glaube das letzte Mal war also wirklich peinlich, mit weglaufen etc :oops:

Nun, jetzt sieht mein Kopf ganz anders aus und eigentlich auch schön. In echt sogar noch mehr als auf Bildern... kurz war ich damit auch sehr zufrieden und habe mich daran erfreut...
Heute früh aber beim aufwachen, bzw. mitten in der Nacht noch, da war es sehr komisch, dass sich das so anders, so "falsch" angefühlt hat. Ich nicht, mehr wirklich ich....
Tja und an der Arbeit viele Kommentare dazu. Sieht schön aus und so. Tja und diese Aufmerksamkeit war zu viel...
Daneben war auch die Arbeit zu viel... mehr machen, weil andere (zu) langsam sind... das geht eine Weile... aber es wird langsam zu viel.

Neuer Bewohner der sowas von ätzend ist. Der hat öfter "Schwanz" gesagt als ich zählen konnte und war nur und ausschließlich am schimpfen, sic beschweren, Mitbewohner beleidigen und überhaupt. Manchmal wäre ich ja doch gern in einem "normalen" Pflegeheim. Unser "Psycho" Anteil ist einfach enorm groß :roll:

Dann noch ne Einweisung... mit angefasst werden. Nichts schlimmes... aber ich bin sensibel, reagiere sensibel... innerlich.. äusserlich nicht (sofort)
Hier daheim kommt es dann.. immer hier daheim, in Sicherheit, allein...

Jetzt versuche ich mich zu fangen, für eine Feier zu der ich gehen will und soll. Bin mir nicht sicher ob ich noch will...

Morgen wieder arbeiten und übermorgen und Montag wahrscheinlich einspringen... und so weiter und so fort. Das ist jetzt die zweite Woche mit nur einem freien Tag. Bin nicht die einzige, komme mir beim jammern schon blöd vor.. unsere Fachkräfte schieben Teildienste, was noch deutlich beschissener ist...

Was wäre das für eint toller Beruf... WENN... ja wenn...




Die Thera ist bereit... sie meinte in der letzten Stunde, ob das nun so ok war. "wir hätten ja auch ein anderes Thema haben können" ja hätten wir. Das EMDR Thema, oder eben irgendein Traumathema. Sie macht das... und ich glaube sie kann das auch. Aber ich habe Angst... manchmal bewusst, aber in der letzten Stunde, wohl eher unbewusstes vermeiden.
Sie hat Methoden aufgezählt, erklärt warum sie manches sehr vorsichtig macht und welche Möglichkeiten es gibt... Es klingt gut.

Ich wünschtte sie schon früher kennen gelernt zu haben... so wie sie mal sagte... sie hätte mich gern stationär behandelt (also sie direkt) und dann eben "mit genommen" in die ambulante Behandlung.

Nun, so ist es aber jetzt nicht. Sie arbeitet ambulant und da gibt es Grenzen.

Wo nehme ich den Mut her? Wie schaffe ich es, so etwas anzusprechen und dabei zu bleiben und mich einzulassen und und und… dann nach Hause und womöglich hinterher auf die Arbeit...?

Ich möchte so gern mutiger sein, oder mehr können.. reden können...
Habe mal versucht es hier daheim allein zu sagen... das was ich Dr.dM in der Hohe Mark gesagt habe zu Anfang der EMDR. Das war damals schwer... ich befürchte ich kann das jetzt gar nicht mehr :(

Da ist zum einen die Angst dass es erneut schlimmer wird, MEINE Angst. Nicht ganz unbegründet ist sie ja :( Und eben meine Gedanken... das was nicht so ganz meins ist...und was ich so abschreckend finde.


SH
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Imagica
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Re: Genau jetzt

Beitrag von Imagica » So Nov 17, 2019 8:47 pm

Liebe SH,

puh.. großzügig sein, verzeihen, annehmen.. uff! Das finde ich echt sehr viel verlangt von Deiner Thera! Ganz ehrlich, ich könnte es nicht. Definitiv nicht. Ich finde, solche Fehler wie da gemacht wurden, sind einfach unverzeihlich. Vielleicht könnten sie verzeihlich werden, wennnnn die denn reden und erklären würden wie es dazu kam. Wenn sich dann rausstellt, daß es irgendwelche nachvollziehbaren Gründe gibt UND sie sich entschuldigen würden. Aber eh das nicht geschehen ist, könnte ich da definitiv garnichts verzeihen.

Der neue Bewohner klingt schlimm, ich glaub da hätte ich aber auch riesengroße Probleme mit. Schade, daß Du Dir die Bewohner die Du betreust, wohl kaum aussuchen kannst und jetzt Wege finden mußt, wie Du damit klarkommst :-(

Aber ich glaube, wenn Du jetzt mit Deiner Thera redest, dann wird es nicht schlimmer werden. Diesmal nicht! Denn sie scheint doch wirklich sehr genau zu wissen was sie tut und weiß auch über die Fehler Bescheid die gemacht wurden. Da müßte sie ja total dumm sein, wenn sie auch solche Fehler machen würde. Klar kann ich die Gedanken nachvollziehen, das ginge mir ganz sicher genauso.

Liebe Grüße,
Imagica

~SteinHart~
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Re: Genau jetzt

Beitrag von ~SteinHart~ » Di Nov 19, 2019 2:20 pm

Oh ja "puh", genauso war und ist meine Reaktion Imagica ;)

Der Gedanke dahinter ist zwar richtig, also was die Thera dazu gesagt hat, meine ich.

Solange ich noch so wütend bin und voller Vorwürfe kann kein Austausch statt finden. Das Gegenüber rutscht dann in eine Verteidigungshaltung, oder verweigert sich komplett (meine Zusammenfassung)

Erst wenn ich das anders kann hat es Sinn...

Ich kann viel, aber das (noch) nicht. Ich kann nicht neutral auf die Sache schauen, kann nicht von mir weg, was das betrifft. Solange ich an dieser Erinnerung ersticke (das Gefühl von Ersticken kommt direkt mit hoch wenn ich an die EMDR denke) und dieses Allein- und Verlassen sei Gefühl... solange ich verletzt und wütend bin, bringt es nichts... habe ich verstanden...

Auf der einen Seite will ich das so etwas NIE WIEDER BEI NIEMANDEM passiert.... ABER ganz egoistisch möchte ich auch Genugtuung für mich, vielleicht auch sowas wie Heilung. Ich stelle es mir heilsam vor, wenn zum Beispiel ein offenes Eingeständnis geäußert wird, oder gar ein "Entschuldigung" kommt....

Vor Ort war ich teilweise echt ungeduldig und auch ruppig... manches stimmt zwar nicht, aber insgesamt war ich zwischen den ganzen zarten, eben zu anders... (außer nachts allein, oder bei der Nachtschwester...)
Die Bezugsschwester war verletzt... und ich entschuldigte mich, immer und immer wieder... es kam nicht an...
Eine andere Schwester, mit der ich deutlich besser zurecht kam, meinte, ich soll "um Verzeihung bitten"

Das ist eine Stufe weiter, finde ich... und eben deutlich schwerer.

Tut mir leid ist schnell gesagt... um Verzeihung bitten deutlich schwerer...

Mir würde ein "es tut uns leid" schon reichen....

Verdient hätte ich es aber wohl(?) Es geht ja nicht um schwierig einzuschätzendes Zwischenmenschliches, sondern um faktische Fehler in der Behandlung.



Die Bewohner sind so unterschiedlich.... da ist jemand der wohl sein Enkel missbraucht hat... mit dem komme ich super klar. Dann gibt es die mit normaler Biografie, die aber menschlich echt Arschlöcher sind. Um mal zwei Extreme nebeneinander zu stellen.
Außerdem gibt es gerade auf meinem Bereich eben auch die "reinen Pflegefälle" also soooo anders als in anderen Häusern ist es dann doch nicht.



Die Angst vor der neuen Thera ist nichts bewusstes... auch die Angst vor erneuten Fehlern, oder damit dann allein zu bleiben ist … ja was... etwas kleines enttäuschtest, ängstliches.... nicht ganz ich...

Die Thera ist wirklich gut, finde ich und auch in der Klinik wo sie zuvor ja leitende OÄ war, war was das betrifft sehr, sehr gut. Kein Vergleich mit der Hohe Mark, was den Umgang mit Fehlern betrifft.
Wenn ich einen machte wurde das besprochen und dann war gut. Kein über längere Zeit und personenübegreifendes vorwerfen und ablehnen meiner Person.
Auch wurden Fehler vom Personal, oder Versäumnisse nicht als "ist halt so", oder sonst wie klein geredet, oder ignoriert... es wurde klar geäußert dass das so nicht in Ordnung war. Meine Wahrnehmung wurde nicht in Frage gestellt, sondern es wurde geklärt. Und NEIN es bedeutete nicht dass grundsätzlich alles so lief wie ich das gern gehabt hätte ;) Aber offen und ehrlich war es.

Ich denke dass die Thera eben auch o ist... gab ja schon kleine Missverständnisse zum Beispiel... also ich denke sie würde Fehler nicht unter den Teppich kehren... oder mich damit allein lasen aus Angst vor Konsequenz.

Genau das sind die Ängste. Jemand macht Fehler und zieht sich dann zurück. :(

Dennoch Angst davor... und dazu die alte, bzw. noch ältere Angst... nicht reden dürfen... und die Peinlichkeit des ganzen... die Auswirkungen sind peinlich... ja selbst meine Geschichte an sich ist mir wohl peinlich :(




Gestern rief ich bei der Thera an, fragte ob wir diese WOche doch noch einen Termin haben können... weil nächste Woche defintitiv keiner möglich ist bei ihr und ja, weil wegen letzter Woche...

Ja, geht, heute, nachher... nicht mehr lang...

Wollte versuchen zu sagen was ich nicht sagen kann... will sagen was ich gern wieder weg hätte, aber nicht weiß wie... das sehr peinliche... andererseits... gibt's ja dann keinen Termin über eine Woche lang, fast zwei.... Angst.... Ich bin so ein Angsthase :(

Tja... sie meinte gestern noch am Telefon ich hätte doch zu Anfang mal viele Berichte dabei gehabt... damals wollte sie nur den ganz alten aus "ihrer" Klinik... jetzt hätte sie gern alle... wohl für den Antrag auf langzeittherapie…
Der gestaltet sich schwierig, finde ich... mein Anteil daran zumindest (sie macht das denke/hoffe ich ganz gut) meine Biografie wollte sie... also nicht traumabezogen, sondern allgemein.... joa… ich kann das kaum trennen... letztendlich übermittelte ich ein schriftliches Wirrwarr....
Symptome... joa… ich scheitere an den peinlichen Dingen... mag sie auch nicht schreiben... aber eben auch nicht schildern...

Tja und jetzt habe ich hier daheim wieder Blätterchaos... denn das alles liegt in Kisten... durcheinander... teilweise in Umschlägen, teilweise nicht... dazwischen dann Lohnabrechnungen und KFZ Brief... Rezepte aus der neuen Klinik.... und auch der Fondantrag ist wieder aufgetaucht... der nicht abgeschickte, längst nicht mehr passende.... und dazu noch ein Schwerbehindertenausweisantrrag und einer auf Pflegegeld.... ersterer von der neuen Klinik empfohlen, mit handschriftlichen Empfehlungen der Soz.Päd dort... tja und der Pflegegradantrag war auf dem Mist von jemand gewachsen der mir hier hilft... Krankenkassen halten sich nicht unbedingt an Datenschutz... angerufen, Lage geschildert... gesagt was man will... das ginge so aber nicht, ich müsse den Antrag stellen... dennoch wurde der Antrag rausgeschickt, an mich... man sollte mich auf jeden Fall "sanft" informieren... hat man... den Antrga soll/muss dann aber tatsächlich von mir kommen... soweit so gut... so liegt er hier, seit weit über einem Jahr...

Ach ja, das Gutachten ist auch dabei... dann die Verlaufsberichte aus der HM und der neuen Klinik... die alten aus der Ambulanz von Dr.K alle Entlassbriefe… also der alte aus der neuen Klinik, dann welche von der Psych im Jahr darauf... dann der aus 2017 von der HM und der aktuelle von diesem Jahr....


Ein riesen Chaos im Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur.... und ein noch größeres in mir drin... Was davon braucht sie? Was nehme ich mit.... Lesen will ich gerade NICHTS DAVON(!) ganz egal wie groß der Drang dazu ist... das tut mir gerade nicht gut... da stehen ja teilweise eben sehr viele Details... was war... und ich weiß noch wie es war es sagen zu müssen bei der Gutachterin... dann die HM Berichte die ich habe weil es so schief lief...

Nichts, nicht ein einziger Zettel ist für mich neutral....

Ach ja, der Antisuizidvertrag mit der Beraterin, die ich jetzt seit Monaten nicht gesehen habe... und der Bilanzbericht der Kommission... mit meinem langen Text den ich schickte, weil ich vor Ort nicht reden konnte.... nochmal meine Geschichte...


Am liebsten würde ich das alles nehmen und verbrennen...

Alles weg und dann sterben, heute Nacht einfach sterben. Weg sein, genauso weg wie diese sinnlosen Stapel Papier....


SH
Die Zeit bewegt sich in eine Richtung, die Erinnerung in eine andere.
(William Gibson)

Igraine
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Re: Genau jetzt

Beitrag von Igraine » Di Nov 19, 2019 9:28 pm

Hallo SH,

wir haben hier im Forum bisher fast keine Berührungspunkte gehabt, ich weiß nicht viel von dir und dein Thread hier hat so viele Seiten, dass ich nicht alles lesen kann, um deine Situation umfassend zu verstehen.
Aber dennoch habe ich deine aktuellsten Posts gelesen und grade einfach das Bedürfnis gehabt, dir genau das zu sagen.

Ich habe dich gelesen!
Und ich kann dich gut verstehen. Papier über Papier mit so viel schmerzhaftem Inhalt. Der Wunsch, dass es diese Papier gar nicht geben würde, denn dann würde es auch die damit verbundenen negativen Erfahrungen nicht geben... kein Trauma... keine Klinik.... nichts....
und gleichzeitig der Reiz es doch zu lesen, sich zu konfrontieren, sich irgendwie damit auch ein Stück weit wehzutun.

Es ist wie vor nem Scherbenhaufen zu sitzen, bei mir jedenfalls.
Man schaut sich das an und denkt, wow...... so kaputt bin ich.... all das war nötig...
Und ja, dann kommt die Sinnfrage. Wozu das eigentlich alles. Kann es überhaupt besser werden? Lohnt sich das weiterkämpfen?

Ich kann dir nicht sagen, ob es irgendwann gut sein wird und manchmal glaub ich, es wird nicht....
Aber eigentlich denke ich, dass es doch möglich ist, aus diesem Trümmerhaufen etwas ganz ansehnliches Neues zu bauen.
Und ich glaube auch daran, dass das Erlebte einiges kaputt gemacht hat, aber einem auch einzigartige Überlebensfähigkeiten gebracht hat und dass diese Fähigkeiten einen besonders machen und eben auch ermöglichen immer weiter zu kämpfen und zwar solange, bis es für einen selbst passt.

Ich wünsche mir, dass du nicht einfach heute Nacht stirbst, denn ich denke, dass du der Welt doch noch einiges zu sagen hast.
Ich schätze deine kritischen Beiträge hier und finde, dass du eine Bereicherung bist für das Forum.

Hm, ja.
Soweit einfach erstmal. Ich hoffe das war ok, dass ich jetzt einfach mal hier in deinem Thread aufgetaucht bin.

Herzliche Grüße
Igraine

Gastacht

Re: Genau jetzt

Beitrag von Gastacht » Di Nov 19, 2019 9:31 pm

Gut dass du das verstanden hast. Dass es so gerade null Zweck hat.
Noch was: es gibt keine faktischen Fehler. Never ever in dem Kontext. Nicht für die. Dazu steht zu viel auf dem Spiel.
Und ich glaube ehrlich gesagt dass es eine weitere Option gibt die du letztens nicht genannt hast als du mir geantwortet hast: dass es sich in dir ändert. Für dich. Ohne irgendwelche Worte von denen. Von außen.
Dein Vater wird sich auch niemals entschuldigen. Es ist nicht faktisch...nur in deinem Kopf. Da vermischt sich so so viel. Und ist letztlich eine Wiederholung aber auch eine Ablenkung von schlimmeren.
Wenn du meine Meinung wissen willst: du wirst nie eine Entschuldigung bekommen. Höchst wahrscheinlich nicht.
Daran kannst du dich ewig fest beißen und dran verrecken oder es lassen.
Hab die ganze Zeit den Impuls zu sagen: lass die Idioten doch. Sie sind unprofessionell aber keine Täter. Es geht doch um deinen MB. Das zu verarbeiten. Das ist doch viel wichtiger als die hm kacke. Aber ja es ist eben verknüpft.
Und ich denke dass du es nicht für andere willst ehrt dich ist aber nur die halbe Wahrheit. Es geht auch um die kleine sh die endlich endlich mal recht bekommen will. Du selbst sagtest das Thema Anzeige sei schrecklich...
Ich versteh deine Gefühle so gut. Vgl meine thera. Und gerade deshalb wünsch ich dir es loslassen zu können. Vielleicht geht es wenn die Situation zu Ende prozessiert ist. Dann ist das wirklich wichtige zu Ende...
Das schlimme ist dein Vater und der MB. Nicht die hm
Manchmal hab ich das Gefühl du vergisst das wenn du im Wut hm rauschen bist. Aber vielleicht ist das ja auch Sinn der Sache.

Und noch was: du bist so viel mehr als diese sch... Zettel als der MB. Pack sie irgendwie ein und klatsch sie ihr hin. Was du nicht mitnehmen willst intuitiv lässt du zu Hause. Es ist ihr Job zu entscheiden was sie braucht. Nicht deiner.
Eine ruhige nacht liebe sh. Und ich schreib bewusst lieb. Wenn zu viel : return to Sender.

Gastacht

Laraaa

Re: Genau jetzt

Beitrag von Laraaa » Do Nov 21, 2019 7:38 am

Hallo SH,

ich schreibe bisher auch nicht bei dir, lese aber immer..

Weil du das mit dem Haufen Papier geschrieben hast und Irgaine daraufhin den Vergleich mit dem Scherbenhaufen: Kennst du "Kintsugi"? Das ist ein japanisches Kunsthandwerk, in dem man zerbrochenes Porzellan wieder repariert, indem man die entstehenden Fugen mit Gold kittet.. Kannst ja mal bei Google Bilder suchen wenn dir danach ist.. Meine Thera hatte mir davon vor einigen Monaten erzählt, als ich wieder einmal dachte "ich bin so kaputt, bei mir ist nichts mehr zu machen.. nicht zu reparieren". Ich finde das ein tolles Beispiel, wie man aus scheinbar kaputten Dingen wundervolle Kunst zaubern kann. Deine Thera kann dir helfen, dass du deine Narben auch mit Gold verzierst.. auch wenn es hart ist und ich weiß wie schwer das mit dem öffnen und Vertrauen sein kann.. ist bei mir nach über 2 Jahren immer noch ständig Thema..

Den Text von gastacht kann ich nur unterschreiben, das sind auch meine Gedanken..es sollte doch um dich gehen.. aber ja, es ist wohl verknüpft.

Einen lieben Gruß
Laraaa

~SteinHart~
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Re: Genau jetzt

Beitrag von ~SteinHart~ » Di Nov 26, 2019 5:28 am

Danke euch und hoffentlich die Tage mal mehr als das hier. Habe eure Antworteten gelesen, aber manches Post gerade zu schwer und die Zeit... die elende Zeit und meine Kraft...

Heute noch und morgen.... dann endlich, endlich mehr Zeit und weniger reales das Kraft raubt.

Meine Vorbereitungen zum Advent noch, das ist mir noch wichtig und ich glaube dann schlafe ich wirklich mal eine Woche am Stück.

Ich packe das einfach nicht mehr.
Gestern um halb fünf hier weg und erst um zehn vor vier wieder daheim. Arbeit, Teamsitzung... ich war so im Arsch... schwierige Themen, lästige Themen.... und den Chef anfassen sollen vor versammelten Team (nichts übergriffiges, aber das wusste/fühlte ich ja erst mal nicht)

Abends Telefonat mit Thera... hatte eine Mail geschrieben letzte Woche... und die rief da schon kurz an und meinte dann Montag länger...
ein schwieriges Telefonat. Ein sanftes, aber schwieriges...
hatte ja geschrieben wie es mir tatsächlich geht, was hier daheim so los ist, was ich mache, höre, etc


Es ist und bleibt anstrengend und ich bin so fertig.... bin seit längerem mal wieder wohl in voller Aktion eingeschlafen... war nicht im Bett, die Wohnung hat sich auch wieder verändert und meine Rückenschmerzen sind vom verkrümelt auf dem Boden aufwachen auch nicht besser geworden.


Ich müsste auch mal zum Doc und wohl zum Orthopäden... das mit dem Rücken ist nicht mehr normal und mittlerweile ist mein rechter Oberschenkel auch betroffen...


Wenn mir der Advent nicht so wichtig wäre....


SH
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~SteinHart~
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Re: Genau jetzt

Beitrag von ~SteinHart~ » Mi Nov 27, 2019 7:56 pm

wasr ja irgendwie klar, der letzte Tag musste stressig werden. Wobei ich zum Glück kaum, bis gar nicht im Fokus stand. Allerdings stresste die Situation als solche.
Eine dreiviertel Stunde zu früh an der Arbeit gewesen deswegen. Hatte es daheim einfach nicht mehr ausgehalten, also konnte ich auch hin fahren. Nicht mal der Chef war da, dabei war die Chefetage seit gestern natürlich auch nervös...


Egal was kommt... es kommt wie es kommt...

Bisher hatte ich immer Glück, war nie da wenn etwas war. Heute auch nur weil eingesprungen...


Warum stresst mich so etwas so sehr?

Veränderungen, Prüfungen usw stressen mich über die Maßen.


Was die Thera am Telefon sagte stresst auch...


Arbeit stresst
Therapie stresst
Freizeit stresst

Ich wünsche mir ein Koma. Unbewusstsein. Wegsein. Nichtsein.


Ich glaube mittlerweile es war mehr als ich dachte, bzw. das was war war schlimmer als gedacht. Weiß nicht ob mein "mehr fühlen was war" so gut ist(?)
Was ist gut daran zu zerbrechen?
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aoi
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Re: Genau jetzt

Beitrag von aoi » Do Nov 28, 2019 7:25 pm

Hallo liebe SH,

geht es dir mittlerweile wieder etwas besser???

„Solange ich noch so wütend bin und voller Vorwürfe kann kein Austausch statt finden. Das Gegenüber rutscht dann in eine Verteidigungshaltung, oder verweigert sich komplett (meine Zusammenfassung)“

Ich denke, das kommt auf dein Ziel an. Ist dein primäres Ziel deine Wut an richtiger Stelle raus lassen, kann es ein wichtiger Schritt sein. In diesem Falle ist/wäre eine Entschuldigung erstmal zweitrangig. Somit bedarf es keinen konstruktiven Austausch.

Ist dein primäres Ziel eine Entschuldigung, KANN eine sachliche Auseinandersetzung aufgrund einer möglich eingenommenen Verteidigungshaltung sinnvoller sein.

Es ist ja aber nicht gesagt, dass du dich zwischen den Dingen entscheiden musst. Du verspürst ja noch Wut auf die HM. Daher könntest du doch auch zuerst deiner Wut Ausdruck verleihen und im Anschluss versuchen ein konstruktives Gespräch zu suchen. Allerdings befürchte ich auch, dass sie ihre Fehler nicht eingestehen.

Es darf jetzt auch erstmal nur um dich gehen! Dafür kann es hilfreich sein, wenn du die Wut ausleben kannst. Einfach so verzeihen, fänd ich auch sehr schwierig!

„Verdient hätte ich es aber wohl(?) Es geht ja nicht um schwierig einzuschätzendes Zwischenmenschliches, sondern um faktische Fehler in der Behandlung.“

Natürlich hast du das!!! Das hast du in deinem Fall sowieso und selbst wenn es keine faktischen Fehler gegeben hätte, hast du das Recht auf eine Entschuldigung (in meinen Augen).

„Auf der einen Seite will ich das so etwas NIE WIEDER BEI NIEMANDEM passiert.... ABER ganz egoistisch möchte ich auch Genugtuung für mich, vielleicht auch sowas wie Heilung. Ich stelle es mir heilsam vor, wenn zum Beispiel ein offenes Eingeständnis geäußert wird, oder gar ein "Entschuldigung" kommt...."

Das kann ich so gut nachvollziehen! Mir fällt gerade aber nichts sinnvolles ein, was ich noch schreiben könnte. Ich finde die Beiträge hier aber alle sehr sinnig.

„Tut mir leid ist schnell gesagt... um Verzeihung bitten deutlich schwerer...

Mir würde ein "es tut uns leid" schon reichen....“

Ich persönlich finde auch ein „es tut mir leid“ einfacher als um Verzeihung zu bitten. Ich glaube, das habe ich noch nie getan. Für mich ist es entscheidend, dass man sich entschuldigt und sein Verhalten im Anschluss ändert. Ist das nicht so, ändert auch die Entschuldigung wenig. Um Verzeihung zu bitten, assoziiere ich mit Unterwerfung. Daher wehre ich mich so dagegen. Ich habe damit andere Assoziationen…

Ich finde es total klasse, wie du auf der Arbeit mit den Menschen umgehst. Es klingt toll, dass du so unvoreingenommen bist, auch wenn viele Extreme vor Ort sind. Mit dem Patienten mit dem „Schwanz“ könnte ich ehrlich gesagt schlecht umgehen. In der Situation würde ich sehr wahrscheinlich komplett funktionieren, aber danach ginge es mir nicht gut. Daher kannst du in meinen Augen stolz auf dich sein, wie du damit umgehst.

Deine neue Thera klingt gut. Freut mich, dass du sie gefunden hast. Ja, es ist schade, dass du sie nicht früher gekannt hast und du nun mit dem Thema sooo negative Erfahrungen gemacht hast. Ich kann es nachvollziehen, dass du nur Angst hast dich komplett darauf einzulassen. Aber ich denke auch, dass dich deine Thera in diesem Bereich sehr unterstützen kann und die Erfahrung ins Positive kehren kann. Sie achtet deine Person und deine Wahrnehmung, stellt Fehler deutlich dar und versteht dich! Das sind gute Voraussetzungen. Und du musst ja nicht alles auf einmal erzählen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Und per Email und am Telefon konntest du dich ihr bereits öffnen. Das ist doch ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Hat es dein Vertrauen in sie stärken können?

„Am liebsten würde ich das alles nehmen und verbrennen...“
Klingt gar nicht schlecht. Wie wäre es, wenn du von allem eine Kopie machst und diese dann verbrennst? Klar bestehen die Originale dann noch (brauchst sie sicher momentan), aber vielleicht hilft es ein bißchen etwas loslassen zu können.

Was verbindest du denn mit dem Advent? Ich würde gerne mal in deine Wohnung schauen, um zu sehen, wie schön und gemütlich es aussieht.


„Arbeit stresst
Therapie stresst
Freizeit stresst“

Magst du darüber mehr sagen? Wenn nicht, ist das völlig in Ordnung. So fällt es mir nur schwerer darauf einzugehen.

Dein Tag auf der Arbeit klingt aber auch stressig. Das ist es für Personen ohne Traumata schon und für uns ist dies einfach nochmals viel aufwühlender. Ich hoffe, dass dennoch alles positiv, wenn auch stressig, verlaufen ist?

Und dann hast du viele Veränderungen, weil einfach unsicher ist, wie sich diese Veränderungen entwickeln. Dies suggeriert Unbeständigkeit und das alleine kann ja bereits ausreichen, um sich unwohl zu fühlen oder zu triggern. Je nach dem.

Das Telefonat mit der Thera war ja auch nicht einfach. Da finde ich es logisch, dass es nochmal nachhallt. Daher sind es im Allgemeinen heute bei dir unheimlich viele Stressoren gewesen. Da darfst du dich ruhig weg wünschen. Es scheint einfach zu viel heute gewesen zu sein.

„Ich glaube mittlerweile es war mehr als ich dachte, bzw. das was war war schlimmer als gedacht. Weiß nicht ob mein "mehr fühlen was war" so gut ist(?)
Was ist gut daran zu zerbrechen?“

Oh Mann! Das tut mir leid. Es ist auch ohne weitere Erinnerungen und Dinge und Gefühle zu viel. Ja, Gefühle tun weh und manchmal fragt man sich wirklich, ob es alles gut ist, diese Gefühle zu zulassen. Aber sie waren schon immer da; halt nur vergraben. Und wenn du sie heute bearbeiten kannst und irgendwann integrieren kannst, dann sind sie viel weniger da und du kannst freier und fröhlicher sein! Vielleicht lohnt es sich daher nicht auf kurze Sicht, auf Lange aber ganz bestimmt!

Ich wünsche dir ganz dolle, dass es die bald wieder besser geht. Vielleicht schaffst du es, die eine Kleinigkeit zu gönnen, dir etwas Gutes zu tun.

GlG und ganz viel Kraft
Aoí

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