Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

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Aufatmende
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Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von Aufatmende » Do Nov 15, 2018 6:04 pm

Seit Montag schleppe ich mich durch die Woche mit schon wieder einer neuen Erkältung. Nach einer Nacht voller Alpträume, Aufsetzen an der Bettkante, um mich wieder zu reorientieren, Einschlafen, wieder Aufstehen...
Das Folgende habe ich schon am Montag geschrieben, hatte aber nicht das Einverständnis von allen Teilen, es hierher zu stellen.
TRIGGERT










Die Wütende, mit einer gehörigen Portion Zynismus und Wut, sagt: Du weißt es doch schon, seit du dich an deine Schwester auf dem Wickeltisch erinnert hast und vor Scham am liebsten im Erdboden versunken wärst. Wie beschissen früh das angefangen hat. Wie schlimm es von Anfang an war! Er hat uns abgerichtet wie ein dressiertes Tier: alles auszuhalten, jeglichen Ekel auszuhalten, jeglichen Schmerz auszuhalten, Laute nur nach Regieanweisung von uns zu geben.
Der schwebende Teil sieht Möhre, Schraubenzieher auf dem Schreibtisch. Heute Nacht massives Brennen in der Scheide, Geruch von Alkohol.
Es ist doch scheißegal, wann dieses Monster welche Körperöffnung zum ersten Mal geschändet hat. Es zählt nur DASS, nicht WANN. Auch nicht wie oft! Unzählbar sowieso.








Trigger Ende
Das Drachenkind brauchst du da auch gar nicht zu fragen. Die ist nur froh, dass sie jetzt ihre Ruhe hat. Um die kümmere ich mich schon!

Ich kann deinen aggressiven Tonfall kaum ertragen.
Toll! Du suchst unsere Wut! Du sitzt bei der Thera und sagst, dass nichts geht. Wut über unsere Mutter. Dann bin ich wütend, so richtig quer drauf, spüre, wie viel Energie das hat im Gegensatz dazu, wie du in den Seilen hängst und du sagst, du kannst meinen Tonfall nicht aushalten. Du kannst mich mal! Ich lese jetzt ein Bilderbuch vor!
Ich möchte nicht, dass du jetzt das Gespräch abbrichst. Lass mich doch bitte meine Ambivalenz ausdrücken! Ich freue mich, dass du wütend und laut sein kannst. Ich freue mich, dass du dich um das Drachenkind kümmerst. Auch wenn ich glaube, dass ich sie trotzdem noch auf den Schoß nehmen sollte und ihr erzählen, dass was auch immer von dem, was heute Nacht durch meinen Schlaf geisterte, heute vorbei ist.
Sie nickt. Das ist angekommen. Sie sieht so glücklich aus. So geborgen. Sie weiß auch, dass es besser ist zu warten, bis ich von der Arbeit nach Hause komme.
Das Kakaokind solidarisiert sich mit der Wütenden. Sie reicht mir einen Kakao und schnappt sich dann Schlagzeugstöcke, macht einen Riesenlärm auf dem Becken. Ausgerechnet. Auf dem Becken.
Danke, dass ihr wütend seid. Danke, dass ihr voller Energie seid. Das kommt gerade nicht als Energie bei mir Erwachsenen an. Ich werde mich so weit wie möglich ausruhen und hoffen, dass der Kontakt zu euch mich beflügelt.
Danke, dass ihr da seid!



Jetzt ist schon Donnerstag. Ich bin nach wie vor körperlich total angeschlagen und antriebslos, habe zugenommen, weil ich mich fast gar nicht bewegt habe, kann entsprechend schlecht laufen. Fast das Einzige, was mir außer arbeiten gelungen ist, ist, mich um das Drachenkind zu kümmern. Die ist zufrieden am sicheren inneren Ort, aber noch kaum aktiv geworden.
Meine Freundin meint, es sei offensichtlich, dass ich Ruhe brauche. Aber ich komme mir schon vor wie ein Eremit, weil ich alle Termine abgesagt habe. Allmählich fällt mir die Decke auf den Kopf.
Aber es tut schon gut, hier einfach nur zu jammern. :oops:

Beim nochmal Durchlesen schwant mir auch, womit ich noch so viel Energie verliere: ich habe den schwebenden Teil noch nicht richtig mit dem Drachenkind zusammen gekriegt, da fehlt noch was.
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Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von Imagica » Do Nov 15, 2018 9:01 pm

Liebe Aufatmende,

ich finde, Du hast Dir auch mal Ruhe verdient, auch wenn es total schwer ist, das mal wirklich anzunehmen. Du arbeitest immer so viel an Dir, eigentlich wäre mal Zeit für Dich wichtig. Natürlich kommt dann direkt wieder was und Du bemühst Dich wieder ganz viel. Ich finds absolut logisch, das Du dann auch mal krank und energielos wirst.

Ich wünsch Dir auf jeden Fall gute Besserung und das Du das alles weiter so gut hinkriegst wie bisher! Für mich ist es schwer nachzuvollziehen wie Du Anteile "zusammenkriegst", auch wenn ich Deine Erklärung dazu gelesen habe, aber wenn das Dein Weg ist der für Dich und die Anteile funktioniert, dann wünsche ich Dir einfach weiter viel Erfolg dabei.

Liebe Grüße,
Imagica

lara64unl

Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von lara64unl » Fr Nov 16, 2018 12:12 am

Hallo aufatmende,

dir/euch gute Besserung..
wie gut wir so vieles kennen und gerade einfach sooo vorsicht sind mit hier sein, weil so dünn.
Es geht kaum die PN zu schreiben, die wir schon so lange zu dem anderen Thema angekündigt hatten..sie kommt, bestimmt..

Shalom - lara64

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Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von Aufatmende » Fr Nov 16, 2018 6:46 pm

@Imagica
Ich glaube, das sind keine durchgängigen Persönlichkeiten mit eigener Geschichte, sondern "Spiegelscherben", die oft nur in dieser einzigen Erinnerung bestehen. Nur die Funktion, wie ein Teil, der schwebt, ein Teil, der die körperlichen Schmerzen trägt.... wiederholt sich. Und da ich den Berg schon seit 20 Jahren abtrage, bin ich allmählich in der untersten Schicht angekommen. Das meiste " bin schon ich".
Zuletzt geändert von Aufatmende am Fr Nov 16, 2018 9:58 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von Imagica » Fr Nov 16, 2018 9:48 pm

Ah, ok, ja, so versteh ich das dann auch mal endlich ;-) Danke für die Erklärung!

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Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von Aufatmende » Sa Nov 17, 2018 6:21 pm

Das Drachenkind sitzt in einer Plastikwanne inmitten von grünem Wackelpudding, den sie löffelt. Sie sagt, sie isst sich zusammen, der Wackelpudding ist ihre Regenwolke. Mich macht sie wütend, weil es sich anfühlt, als ob sie sich wegisst. Als ob das eine alte Lösung ist, die nichts zusammengesetzt hat, sondern nur zugedeckt hat. Das Drachenkind ist verstört, weil ich so abweisend bin.

Das Drachenkind steht zwischen dem Kakaokind und der Wütenden. Sie halten sich an den Händen und signalisieren, dass sie „kampfbereit“ sind, meine Mutter zu konfrontieren. Aber das Drachenkind dreht mir dabei den Rücken zu. Mit ihr habe ich es zurzeit verscherzt. :roll:

ES tut mir leid, dass ich so unfreundlich zu dir war. Ich habe vergessen, wie klein du noch bist. Dass du noch gar nichts anderes lernen konntest. Ich löffel jetzt mit dir. Und mit dem Wackelpudding kann ich dich auch ganz grün machen!
Das Drachenkind kichert und wir malen uns gegenseitig an. Aber es gibt Stellen an ihrem Körper, wo das Drachenkind meine Hand wegschiebt. Die lasse ich sorgfältig aus und sie schaut mich erstaunt an, dass sie jetzt die Verfügungsgewalt über ihren Körper hat. Sie darf auch mich mit Wackelpudding bekleistern und auch ich lasse sie nicht überall hin.
Es ist echt beglückend und es geht jetzt auf der inneren Bühne. Vor Jahren hätte ich noch eine Plastikpuppe genommen.
Es ist, als würde mir der Körper, den ich mit vier oder fünf Jahren hatte, zum ersten Mal begegnen. Dabei hat es ja schon reichlich Erinnerungen mit so Kleinen gegeben. Aber die waren irgendwie nicht so körperbezogen. Sollte ich wohl als Fortschritt betrachten, obwohl meine Erkältung immer noch nicht ganz weg ist.
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Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von Imagica » Sa Nov 17, 2018 10:03 pm

Oh, das hat sicher Spaß gemacht! Ich glaub, das würden meine Kleinen auch mal gerne machen. Oder mit Malseife malen und so richtig rummatschen. Das wär auch noch was.

Ja, also für mich klingt das nach großem Fortschritt!

Ich wünsch Dir weiterhin gute Besserung!

Liebe Grüße,
Imagica

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Re: Ein Hauch von Nichts triggert

Beitrag von Aufatmende » So Nov 25, 2018 7:17 pm

Ich war heute das erste Mal seit Wochen wieder Schwimmen. Die Schultern haben sich mit dem Becken und den Füßen verbunden angefühlt. Als würde etwas durch mich durch fließen, wo vorher ein Loch war.
Ich war intensiv mit meiner Körperwahrnehmung beschäftigt.
Ich fühle mich "ganz" an!
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Re: Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

Beitrag von Aufatmende » Fr Nov 30, 2018 5:23 pm

Therapiesitzung. Aufbau eines inneren Rahmens für eine Konfrontation meiner Mutter mit meiner Wut auf sie. Allein, mich zusammen mit den drei Anteilen, die ja auch unterschiedliche Bedürfnisse haben und unterschiedlich alt sind, „mit meiner Mutter in einem Raum“ zu befinden, war mega anstrengend.

Du warst so lieb zu uns. Wir danken dir, dass du nicht einfach losgerannt bist. Sondern gefühlt hast, wie es uns geht. Unsere Angst gefühlt hast. Und uns getröstet hast. Und Mitleid mit uns hattest. Und gesagt, dass wir nicht schuld sind. Dass alles gut so ist, wie es jetzt ist. Und wir haben jetzt auch verstanden, dass die Große nicht die ganze Zeit wütend ist. Sondern auch Angst hat. Und das Gleiche möchte wie wir.
Mama ist jetzt drei. Die ist eine, die ein Gesicht hat, die funktioniert. Und die zweite, die weg ist. Die durchsichtig ist, nicht greifbar, keine Arme hat und kein Gesicht und sich abwendet. Und die Dritte, die ganz schwarz und riesig und bedrohlich ist und eine Fratze wie aus einem Gruselfilm hat.
Ich habe überhaupt keine Chance, da allein etwas weiterzutun. Ich kann keine drei Anteile und drei Mütterteile irgendwie zusammenkriegen.

(Die Wütende): aber malen. Die Szene malen. Nicht gegenständlich, sondern die Farben. So dass du es aufhängen kannst. Weil es sich dann verändern wird, ohne dass es zu bedrohlich ist.
Obwohl es ein Grenzgang war, habe ich die Sitzung gelöst, befreit, spielerisch, heiter erlebt. In einem tiefen Vertrauen zu meiner Therapeutin, dass sie da auf mich aufpasst, wo ich 50 Minuten lang am Rande der Dissoziation entlang segele. Sie kann meinem Chaos folgen: drei Puppen, die ich mitgenommen hatte, drei verschiedenen Erinnerungsfilmen, die aber durch "zum Schweigen gebracht werden" verbunden sind, einer inneren Bühne, die so komplex wurde, dass wir sie mit Bleistift skizziert haben.
Und schwups, war die Zeit um. Wenn nicht noch jemand absagt, habe ich den nächsten Termin erst wieder am 20.12. Solange muss ich mich gedulden und hoffen, dass ich dem Stress im Außen, der sich beim Zeigen von Wut unweigerlich ergeben wird, gewachsen bin. Ich habe ja zum gefühlt zweihundersten Mal die Erlaubnis bekommen, ihr zu schreiben.
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Re: Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

Beitrag von lara64unl » So Dez 02, 2018 10:57 pm

hallo Aufatmende,

ich hoffe du konntest am Wochenende ein wenig Kraft schöpfen und dich von der megaanstrengenden Therapiestunde erholen..

ich finde es besonders, wie du mit der Therapeutin da arbeitest und sich dann Situationen lösen..
nie würden wir hier das in dem Tempo hinbekommen..aber wie sind ohnehin noch nie mit 50 Minuten Therapiezeiteinheit hingekommen.

Das mit dem Schwimmen klingt übrigens "schön" im Sinne von, stimmig und heilend und freue mich, dass es dir so gut getan hat..
ich schwimme total gerne und für meinen Körper ist es die allerbeste Sportart, wenn es nicht gerade Brustschwimmen ist - was ja so völlig kontraproduktiv ist für die HWS.

Shalom - lara64

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Re: Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

Beitrag von Aufatmende » Mo Dez 03, 2018 8:17 pm

Ich finde das überhaupt gar kein bisschen schnell. Ich hatte ja meine Mutter schon am 11. September konfrontiert. Nur sind danach noch zwei Anteile aufgetaucht, die schon integriert waren, für die immens wichtig ist, der Mutter mit erträglicher Angst das zu sagen, was damals nicht möglich war und als Drittes das Drachenkind, mit dem ich so gut es ging, allein ohne meine Therapeutin gegangen bin.
Dann hat sich heraus gestellt, dass ich erst einmal in der Gegenwart für mehr Sicherheit an mehreren Fronten sorgen muss. Das ist nicht gut verlaufen, ich konnte das nur intern lösen und bin in der Auseinandersetzung mit anderen Personen jedenfalls im Ergebnis gescheitert. Nicht aber in der Wirkung für die Innenkinder, die jetzt wissen, dass ich heute nicht mehr schweige, auch wenn ich Angst habe oder sich erst einmal nichts sichtbar verändert.

Jetzt haben wir eine ganze Sitzung gebraucht, um einen Rahmen zu entwickeln, obwohl der in den Grundzügen schon im September stand, weil es einfach scheißenschwer ist, drei Anteile unter einen Hut zu bekommen, die durch ein jeweiliges Schweigegebot verknüpft sind. Außerdem eine Mutter vorzufinden, die in meiner Vorstellung eben auch in mehrere Anteile auseinander fällt.
Inzwischen habe ich den Rahmen gemalt. Das war ganz schön aufreibend, weil es für die Kleinen wichtig war, dass ich mit ihnen male und mir mein Perfektionismus im Weg stand. Das ist jetzt eben keine Expressionismus, sondern auch ein Vorschulkind-Bild geworden. Und die Proportionen: meine Mutter drohender und ein Stück größer als ich Erwachsene und die drei Innenkinder, gefallen mir auch ganz und gar nicht. Aber jetzt entspricht die Darstellung der momentanen inneren Vorstellung und hilft sicher auch meiner Therapeutin, in diesem Wust nicht den Faden zu verlieren.
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Re: Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

Beitrag von Aufatmende » Sa Dez 15, 2018 8:54 pm

Ich habe keine Ahnung, wie es am Dienstag in der nächsten Thera Stunde laufen soll. Meine Innenkinder sind auf Tauchstation gegangen, weil gerade absolut keine Zeit für mich alleine ist.
Wird sich auch bis dahin nicht ändern.
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Re: Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

Beitrag von Imagica » Sa Dez 15, 2018 10:43 pm

Und wenn Du bei diesem Termin mal genau das machst, wozu Du eben gerade keine Zeit bekommst? Wenn der Termin einfach mal für Dich alleine ist? Es gibt doch sicher auch Sorgen/Probleme/Gedanken, die "nur" Dich und nicht die Innenkinder betreffen. Du arbeitest immer so viel an Dir und mit ihnen. Ich finde, Du hättest Dir wirklich auch mal verdient, das Deine Thera sich auch einfach mal um Dich kümmert. Und wenn Dir nix einfällt und Ihr einfach nur Smalltalk haltet über alles was Dir gerade einfällt. Dann ist es trotzdem hilfreich. Also manchmal gibts solche Stunden auch bei mir und ich fühle mich hinterher meist besser und stärker. Weil es auch ein bißchen sich um sich selbst kümmern ist und das bei mir meist zu kurz kommt.

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Re: Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

Beitrag von Sayeda » Sa Dez 15, 2018 10:54 pm

Hallo Aufatmende,

ich schließe mich Imagica vollumfänglich an. Es hat durchaus auch einen wichtigen therapeutischen Wert, wenn du mal deiner Thera die Stundengestaltung überlässt ;-).

Auch bei mir gibt es immer mal wieder "Smalltalk-Stunden", die rückblickend betrachtet sehr heilsam waren.

LG, sayeda
Wenn eine Frau ihre eigene Größe entdeckt hat, kann kein Lob sie größer, keine Kritik sie kleiner machen.
Der Käfig ist offen.
Verlassen musst du ihn selbst

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Re: Ein Hauch von Nichts und Nahtod * triggert*

Beitrag von Aufatmende » So Dez 16, 2018 8:18 am

Dafür ist mir die Zeit mit meiner Thera viel zu kostbar und auch zu sehr limitiert. Ich bin heilfroh, dass noch jemand abgesagt hat und ich Dienstag und Donnerstag einen Termin habe. Ich hoffe, ich komme dort an die Wut gegenüber meiner Mutter ran.
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