Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

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Maya
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Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Maya » Mo Mär 25, 2019 1:13 pm

Ich verstehe es einfach nicht und möchte das noch mal auf die Reihe bekommen.
Weil ich seit sehr langer Zeit völlig stabil bin wollte ich in der Therapie über früher reden. Weil ich weiß innen ist das manchmal Thema. Weil ich weiß in den meisten geschriebenen das ich finde steht so was in der Art drin. Und weil ich denke es wäre wichtig mal zusammengefasst für die Therapeutin zu sehen wie alles so kam wie es jetzt ist, vielleicht sieht sie dann ja alles anders.
Immer wird mir meine Wahrnehmung abgesprochen. Es heißt immer ich bagatellisiere oder verleugne stark. Oder die Therapeutin jetzt schiebt es darauf das ich nicht alles weiß, weil ich nur ein Teil sei. Oder auf irgendwas was ich irgendwann mal gesagt oder geschrieben hab. Ich bin immer die wo alles nicht richtig versteht, begreift, sehen kann. Ich bin aber die wo alles unter Kontrolle halten will. Ich möchte logisch auf die Dinge sehen können.

Jetzt bin ich angekommen. Ich darf nicht darüber reden. Weil sie sagt dazu bin ich nicht so weit. Nicht mit ihr. Und dann haben wir darüber geredet und sie hat gesagt ich soll anfangen zu erzählen aber es kommt kein Wort raus. Ich kann den Satz in Gedanken formen aber er kommt nicht in Sprache raus. Auch nicht umgangen oder umschreiben. Das Problem hab ich schon immer. Aber ich dachte ich kann das besser kontrollieren. Dann fängt es in meinem kopf wieder an auf mich einzureden und alles verliert sich und außen wird immer weiter weg bis nicht mehr da, aber da vergeht in real Zeit, zeit in der ich da sitze und auf eine Frage nicht antworte. Bis mir eine Stimme die aufpasst sagt das ich zurück gehen muss weil das voll auffällig ist und aus einer anderen Ecke höre ich wie zusammen gefasst wird was eigentlich zuletzt außen passiert war und schon wieder in Streit verfallen wird darüber was ich jetzt am besten sagen soll und was die von mir will und alles mögliche, dann verliere ich mich wieder darin. Bis aus der anderen Ecke wieder ein Schubs kommt weil Zeit vergeht im außen und Zack bin ich wieder zurück. Unauffälliger Blick auf die Uhr, Orientierung unauffällige Erklärung für die Lücke finden.

Ich weiß, das IST verrückt.
Ich ärgere mich dann darüber das ich wieder nicht geschafft hab die Kontrolle zu behalten.

Das und viele viele Phänomene sind immer in mir lo. In meinem Kopf in meinem denken. Mein ganzes Leben habe ich verschwendet damit nicht auf zu fallen, die Kontrolle zu behalten, zu überleben und mir nichts anzutun.
Auch völlig verrückt.
Ich weiß ja mittlerweile das egal wen ich frage, und ich war mittlerweile wirklich bei vielen Therapeuten, Psychiatern, in Kliniken usw. jeder sieht nur das ist eine Traumafolge. Da gibt es ein Trauma, dann muss das davon kommen. Die erwarten bei dem ausgewachsenem Dachschaden den ich habe auch ein Riesen großes Trauma. Was ganz schlimmes, mit viel Gewalt und vielen Wiederholungen.
Aber dem ist einfach nicht so. Ich kann immer noch nicht sehen woher mein Schaden kommt. Ich sehe die Schuld nur bei mir. Ich denke wenn ich das begreife, das gar nichts so schlimm war, dann hab ich auch keine Folgen mehr.

Gestern lag ich mit meinem Mann im Bett. Ich wollte so gerne seine Nähe. Aber hat er mich gestreichelt konnte ich mich nicht bewegen. Ich hab auch nichts von seiner Berührung richtig gefühlt auf mir. Ich bin total versunken in mir. Dann merkt er das. Dann ist da so eine kindliche Panik in mir das er sauer wird, das er mich nicht mehr mag dann, das ich bestraft werde, ich es wieder gut machen muss. Und wenn dieses Gefühl zu schnell oder zu stark wird kann es sein das es dann wechselt. Dann kann ich nicht mehr eingreifen. Aber mach Dinge die ich nicht kontrollieren kann, in dem Moment denke ich auch nicht mehr mit, ich bin irgendwie weg. Manches sehe ich aber trotzdem. Das ist sehr unterschiedlich. Manches fällt mir später wieder ein. Manches weiß ich nicht mehr.
Ich mache dann Sachen für die ich mich schämen würde. Also vielleicht ist das ganze auch nur eine Ausrede.
Ich kann auch nicht alles erklären weil es da so viele Netzwerke und Mechanismen gibt.
Aber auf jeden Fall bin ich wie ein abgerichteter Hund der im Bett wenn die Angst da ist alles macht, egal wie weh es tut und wie angewiedert ich bin, es ist wie ein Zwang. Und ich hab oft nicht die Kontrolle. Aber weiß das andere völlig verstört sind.
Und ich verstehe nicht warum ist ein Teil von mir so?
Warum schaffe ich nicht obwohl ich so weit bin, so viel geschafft habe nicht die Kontrolle zu halten?
Es herrscht in mir drin das Gesetz des lautesten. Wer am lautesten schreit und tobt kommt nach außen. Ist wesentlich besser geworden mit dem akzeptieren und dem nicht mehr dagegen kämpfen und mehr hinhören und Mechanismen verstehen. Aber trotzdem kommt das immer wieder vor.
Und dann verstehe ich nicht warum. Ich hatte keine Bilderbuch Kindheit. Aber so schlimm wie mein Dachschaden ist war auch nichts. Es war immer nur wenig mit viel Glück und ich hab auch viel selbst falsch gemacht und auch irgendwie gewollt. Ich würde es ja verstehen wenn irgendwas wirklich schlimmes passiert wäre. Aber ich glaube, ich bin einfach verrückt und die sehen es nicht weil alles auf diese Minitraumen geschoben wird.

Ich weiß das ich oft gemieden werde weil ich so bin. Aber ich hoffe wirklich das jemand mir einen Tipp geben kann. Ich brauche kein Händchen halten oder so. Ich möchte nur weiter kommen.

Danke!

EineVonUns50
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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von EineVonUns50 » Mo Mär 25, 2019 1:37 pm

Was wäre denn, wenn das Trauma doch etwas größer wäre? Was sagen denn die anderen innen drin dazu? Sagen die auch, dass da nicht viel war?

Ich kenn das auch, was du beschreibst. Ich frag mich auch immer wieder: geht es immer wieder nur um die Akzeptanz / um die REalisierung von dem, was damals war? Warum ist das so schwierig? warum wäre das so schlimm, wenn das Trauma eben nicht nur "ein bißchen" wäre, sondern eben doch größer und ich weiß das halt nur nicht? Dieser Schritt ist so schwer. Ich frag mich auch grad selbst: was wäre denn, wenn die anderen Recht hätten, also die innen drin und die therapeuten im Aussen? Ist man dann nicht völlig meschugge, wenn man das nicht selbst weiß?
Gruß
A.

Dorie unlog

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Dorie unlog » Mo Mär 25, 2019 1:53 pm

Hallo Maya

Als allererstes, es gibt keine klitzekleinen traumas. Jedes Trauma ist schlimm und auch groß und kann enorme Schäden verursachen.

Wenn du wirklich weiter kommen willst, dann bleibt dir nur die radikale Akzeptanz das es schlimm war, das du als Kind keine Schuld hattest und das das was dir passiert ist, solche "Schäden" verursachen kann. Solange du alles verharmlost und dir selbst die Schuld gibst, dich selbst eher fertig machst, wirst du nicht wirklich weiter kommen können, weil wie willst du dich selbst annehmen, wenn deine innere Stimme sich dagegen wehrt?

Gast Mira

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Gast Mira » Mo Mär 25, 2019 2:13 pm

Hi Maya,

ich versuch jetzt mal, meine eigene/persönliche Erfahrung/Erkenntnis einzubringen. Vielleicht kannst Du für Deine Situation was verwenden...

Was ist mit der rein seelischen/psychischen Komponente/Unversehrtheit?
Stichwort "psychischer Missbrauch"...
Das wirkt nochmals viel "nachhaltiger", subtiler.
Verdreht die eigene Wahrnehmung.
Unterwandert das eigene Ich.
Ergebnis: Man fühlt sich 'schuldig'. 'Verrückt'. 'Schämt' sich ... seiner selbst.
Wie so ein völlig verdrehter Farb-/Zauberwürfel.
Das war mal meine Metapher bzgl. meiner inneren persönlichen Wahrnehmung.

Will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen.
Aber vielleicht bringt Dich diese Sichtweise auf Deinem persönlichen Weg der Heilung weiter:
Es wurde Deine "persönliche Integrität" verletzt.
(Durch was auch immer. Was letzten Endes nicht sooooo entscheidend ist.)
Das "Resultat" zählt. Und das siehst Du ja. Dass Du eben nachhaltig iwie verunsichert bist. In Bezug auf Deiner Selbst.
Und sich dieses "Selbst" nicht gesund entwickeln konnte.
Aufgrund eines (insgesamt) schädlichen/inadequaten Umfeldes in Kindheits-/Jugendjahren.

Hilft Dir dieser Aspekt weiter?

Ich wünsche Dir, dass Du NICHT weiter "den Fehler" bei "Dir" suchst.
Der "Fehler" liegt am damaligen (Familien-)System.
Und Du trägst unfairer Weise (noch) die Folgen.

LG
Mira

Maya
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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Maya » Mo Mär 25, 2019 4:01 pm

Evu, was wäre? Keine Ahnung. Ich weiß es würde sicher nichts besser machen. Und innen gibt es alles mögliche was gesagt wird. Aber ich glaube da ist am meisten das ich sehen soll wie es früher war. Aber warum sehe ich es nicht einfach? Warum zeigen und beweisen die anderen mir nicht einfach was ich anscheinend nicht wahrhaben will? Obwohl die Antwort darauf ist auch gleich klar. Weil ich Angst hab. Wenn ich auch nur ein ministück fühle davon oder was sehe reißt es mich gleich aus den Socken. Und mich zur Ordnung rufen das ich mich nicht so anstellen darf und nicht aus einer Kleinigkeit ein Theater machen darf, mit Bestrafung und svv bringen mir die Kontrolle wieder. Das hier und jetzt Leben.

Ich weiß was du meinst. Wenn jeder dir sagt das es völlig schlüssig und offensichtlich ist aber es selbst einfach nicht sieht. Entweder sind alle anderen verrückt oder lügen einen an, aber alle unabhängig voneinander gleich. Oder man selbst muss doch verrückt sein.

Ich hab immer Angst ich hab mir das alles nur angeschaut und antrainiert. Um Aufmerksamkeit zu bekommen und Mitleid. Und aus Angst mich dem Kampf zu ergeben verbiete ich mir alles! Ich denke ich hab etwas Böses in mir und ich hab auch immer Angst um andere Menschen um mich herum weil ich so schlecht sein könnte ohne es gleich offensichtlich zu merken das ich anderen schade. Oft hab ich das Gefühl ich bin ein Monster.

Ich verstehe es alles immer noch nicht. Die Therapeutin bleibt beharrlich bei ihrer Anteils Therapie. Sie sagt, nur weil ich stabiler bin und innen nicht mehr alles so sehr durcheinander ist, bedeutet es nicht das es keine Anteile gibt. Und sie hat gesagt solange ich immer wieder verleugne das ich nicht nur ich bin, bin ich nicht stabil. Sie will das ich Kontakt herstelle, was ich nicht steuern kann.
Und sie hatte wohl auch recht, weil mich hat schon allein das reden über warum ich nicht reden sollte so durcheinander gebracht.
Es geht mir sonst ja wirklich sehr gut.
Ich möchte nicht undankbar und anmaßend sein gegenüber euch die echt kämpfen müssen.

Dori, radikale Akzeptanz. Ja, wurde mir schon oft gesagt. Und ehrlich, ich versuche das vielleicht das letzte Jahr auch ehrlich. Aber man kann das nicht künstlich hervorrufen. Es bleibt immer ein Restzweifel weil es eben nur künstlich ist.

Natürlich ist jedes Trauma schlimm. Aber wenn man als Kind einmal geküsst wurde und dann das ganze Erwachsenenleben nicht lebensfähig ist das doch definitiv nicht normal. Und natürlich macht man sich dann da Gedanken. Also es gibt schon ein gewisses Maß.

Ich hab glaube ich als Kind meine Rolle gespielt. So wie ich sollte. Nicht aus Angst oder so. Einfach weil es mir so erklärt wurde. Niemand hat mir gedroht oder mich geschlagen.

Womit wir bei Mira sind. Hatte ich eine Integrität? Ich hab anderen teilen von mir erklärt wie man nichts mitbekommt. Ich habe gar nicht in Erwägung gezogen mich zu wehren. Ich habe auch als es vorbei war weiter gemacht in dem ich es gespielt habe. Ich war niemand etwas wert. Ein Nichts. Darum war es egal. Ich hab die anderen Kinder immer so beneidet weil die rein und wertvoll waren. Aber ich hab immer schon Männer verführt. Denn zu anderen waren die immer nett und bei mir wurden die dann so anders. Aber ich hatte ja meistens Glück. Und es ist nichts größeres passiert. Nur mal anfassen oder Bemerkungen. Und als ich 4/5 war bei der Tagesmutter.

Darüber wollte ich mit der Therapeutin reden. Was ich für Erinnerungen habe und ob da was dran sein könnte. Und weil ich mich kaum erinnere. Und das war auch nicht lange. 7 Monate. Weiß ich von Aufzeichnungen vom Jugendamt das ich nur so lange da war. Und danach hatte ich immer Glück und bin noch weg gekommen.
Und es hat mich so gekränkt das die Therapeutin nicht zuhören will. Tut mir leid das ich das jetzt hier gesagt habe.
Es war ein Fehler hier zu schreiben. Dann kann ich mich immer nicht mehr beherrschen. Ich geh wieder. Ich hab mich immer zusammen gerissen die letzten Monate. Und es geht mir ja gut. Das ist der Fokus.

Dorie unlog

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Dorie unlog » Mo Mär 25, 2019 4:21 pm

Danke für das Beispiel Maya

Wie alt warst du und wie alt war dein Gegenüber beim Kuss? War es einer oder waren es mehrere Küsse? Warst du alleine mit ihm? Hat er geschnauft oder hat er andere Geräusche von sich gegeben?
War parallel noch woanders MB?

Ich hab sowas ähnliches erlebt, kenne die Gefühle noch sehr gut damals. Es waren nur Küsschen auf die Wange, nicht Mal auf dem Mund, Handküsse gab's auch. Umarmungen. Schoss sitzen ohne irgendwas. Hört sich harmlos an oder? Aber es hat mich geprägt, weil ich immer in Angst lebte da passiert mehr. Nebenbei lief ein MB mit mehreren Menschen. Und er war Pastor, die Nonnen haben es gesehen und nix gemacht. Wie oft hab ich mir gesagt, dann kann's ja nicht schlimm sein, wo sie selbst solche Verhandlungen nicht mochten. Mit Jungs darf man nicht, aber da war's in Ordnung?

evu50unl

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von evu50unl » Mo Mär 25, 2019 4:48 pm

Hallo Maya,
ich finds gut, dass du das hier schreibst. Mir gehts so ähnlich, ich weiß, dass es hier bei "uns" auch noch andere gibt, denen es auch so geht. Radikale Akzeptanz, die Wahrheit sehen... das sagt unsere Thera auch. Realisieren, was wirklich war... Das hört sich so an, als ob man sich dafür entscheiden könnte, als ob das eine Kopfsache wäre, aber das ist es nicht. Es ist etwas zutiefst existentielles... und eben etwas zutiefst bedrohliches, weil es alles in Frage stellt was mit "ich" verknüpft ist. Ich weiß auch nicht, wie ich dahin kommen soll, wenn ich selbst keine Erinnerungen habe.

Hat denn die thera verstanden, dass du nicht über die Erinnerungen der Anteile sprechen willst, sondern über deine eigenen?

lieben gruß
a.

vongestern

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von vongestern » Mo Mär 25, 2019 5:34 pm

Hallo Maya,

ich kann verstehen, dass dich die Reaktion deiner Therapeutin gekränkt hat. Aber wahrscheinlich will sie dich schützen, damit es dich nicht wie du geschrieben hast "aus den Socken reißt". Als ich dich gelesen habe, dachte ich, dass ihr aber vielleicht einen Kompromiss finden könntet. Vielleicht ist mein Gedanke aber auch nicht gut. Ich denke, vielleicht wäre es hilfreich, wenn du etwas erzählen kannst in der Therapie das dich nicht total umhaut und worüber es nicht verboten ist zu sprechen, sondern etwas was schlimm war, aber was du zusammen mit der Therapeutin aushalten kannst und wo du dich danach wieder stabilisieren kannst ohne "Bestrafung und svv" wie du geschrieben hast. Vielleicht fühlen sich dann die gehört die die schrecklich Gefühle haben und davon nichts erzählen dürfen und du kannst besser verstehen, warum es nicht nur ein klitzekleines Trauma war.

Maya
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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Maya » Mo Mär 25, 2019 5:37 pm

Ja das kenne ich auch so.
Triggert





In der Kneipe wenn ich bei meinen Eltern war. Die waren oft in ihrer Stammkneipe. Wo dann ihre Freunde waren. Und ich hab immer was bekommen. Was zu trinken, oder diese rot glasierten Nüsse im Kaugummispender früher. Und dann musste ich mich gebührend bedanken. Auf den Schoß sitzen, Küsschen geben. Ich wollte auch manchmal nicht, aber meine Eltern waren sauer weil das unhöflich war. Aber manche hab ich auch gemöcht und ich hatte auch Spaß manchmal da. Ich war noch nicht in der Schule. Und ja, unter der Woche war ich bei der Tagesmutter. Da wollte ich nie hingebracht werden. Hab Angst gehabt wenn andere Kinder in die Nähe dieses Hauses gingen. Um die anderen Kinder. Ich hab geschrien und getobt. Und wollte dort nicht ins Bett. Die Rollläden wurden runter gemacht und ich musste Mittagsschlaf machen. Wenn ich völlig erschöpft vom weinen war, kam jemand zu mir. Ich weiß nicht warum aber ich war schon nackt. Und ich hab da schon mit mir selbst im Kopf geredet. Mir erklärt das es nicht schlimm ist, ich nur die Augen fest zumachen muss und dann ist da nichts mehr was weh tut.
Ich erinnere mich an Lippen wie sie sprechen. Und erklären was passiert und das ich das mal gerne haben werde wenn er mit seinen Fingern diese Sache macht. Ich erinnere mich an das brennend stechende Gefühl von den Fingern mit Nikotin voll wie sie eindringen. Und das ich immer weg war wenn es an diesen Punkt kam. Oder vorher. Auf einer Blumenwiese. Ich erinnere mich das ich ein anderes Mädchen im Kindergarten so schön fand mit ihren langen Haaren. Sie war oft gemein zu mir. Aber ich war nicht wütend. Weil sie war so hell und rein und alle würden sie beschützen. Aber ich war dreckig und verdorben. Meine Eltern haben immer gesagt ich würde den Männern den Kopf verdrehen.
Ich erinnere mich auch das ich zusah wie dieser Mann sich selbst befriedigt hat. Wie ich zugesehen hab. Und gar nicht so große Angst hatte, eher neugierig war. Er saß im Sessel und ich war so groß das ich über die Lehne lehnen konnte. Ich erinnere mich genau an den Sessel. Nicht an den Mann. Ich erinnere mich genau an das Licht das am Tag durch die rolläden bricht. Aber nicht wer auf mir lag dabei.
Das sind die Sachen an die ich mich erinnere.
Von meinen Eltern weiß ich das ich da im Kindergarten viel über sexuelle Handlungen geredet habe. Warum der Kindergarten ein Gespräch mit meiner Mutter wollte. Sie sagte sie erinnere sich nicht mehr an den Inhalt des Gesprächs. Aber danach wurde ich wieder zu meinen Pflegeeltern und da in den Kindergarten gebracht. Sieben Monate war ich da zuhause und in dem Kindergarten und bei dieser Tagesmutter.
Ich erinnere mich auch das ein anderes Mädchen das wohl auch dort war aus dem Fenster gesprungen ist vor Angst. Und wir sehr große Angst hatten weil er sauer sein würde. Und das ich nach Hause lief um einen Wäschekorb zu holen um dem Mädchen wieder zum Fenster rein klettern zu helfen. Ich erinnere mich auch das ich ihr gesagt habe das sie schnell wieder zurück gehen muss.

Ich erinnere mich, das ich als ich wieder bei meiner Pflegefamilie war, mit dem gleichaltrigem jungen dort auf dem Dach der Garage gespielt habe. Wir haben uns ausgezogen. Er hat mich genau angesehen. Und ich dann ihn. Ich hab sein Glied genommen und rauf und runter bewegt. Und ich habe mich sehr erschreckt weil das nicht richtig funktioniert hat, weil die Vorhaut nicht zurück ging. Und ich dachte er sei ernsthaft krank und wollte sie abschneiden weil das so nicht richtig ist. Das wollte der Junge aber nicht.
Ich erinnere mich auch das ich viele Jahre gespielt habe wie jemand mit mir schläft. Aber alle Erinnerungen hatte ich vergessen. Ich hab in einer Selbstverständlichkeit wirklich perverse Dinge Orginal nachgestellt auch wenn ich hinterher untenrum geblutet hab. Und ich hab mich geschämt dafür. Vor allem später als mir das wieder einfiel.
Ich erinnere mich das meine Mutter viele Männer hatte als ich wieder bei ihr war. Und das sie mich manchmal mitgenommen hat in ihr Bett wenn sie mit ihren Kerlen Sex hatte. Und ich weiß das ich sie eklig fand und mich vor ihrem Geruch geekelt habe.
Ich glaube auch das ich manchmal nackt in ihrem Bett lag.
Mehr weiß ich nicht. Und ich weiß nicht was davon wirklich wahr ist. Es hat Jahre gedauert bis immer wieder etwas zurück kam.

Dann kamen noch andere Sachen dazu als ich älter war und schon in der Grundschule. Aber da hatte ich Glück und ich hab das auch wieder vergessen. Aber das ist auch später belegbar weil ich nicht die einzige war die davon wusste.

Das ist sexueller Kindesmissbrauch. Oder? Ja, eigentlich ist das klar. Aber ich denke immer ich stelle mich vielleicht auch an. Ich kann mich nie, nicht als kleines Kind oder später an eine einzige Sache erinnern wenn jemand eingedrungen war. Das ist ab dem Zeitpunkt immer ausnahmslos völlig weg.
Ich erinnere mich auch nicht daran das es weh getan hätte.
Nur einmal mit 14 bei meinem erstem Freund bin ich einmal kurz aufgewacht als er auf mir war. Er hielt sich am Betthaupt um mehr Kraft zu haben. Einmal zugestoßen und ich war wieder weg.
Ich weiß aber auch das ich da schon mehrere Versionen hatte. Und das eine davon selbst mitgemacht hat. Ihn angemacht hat, sich angeboten hat. Viel weiß ich nicht, das kam auch so irgendwann in kleinen Fetzen als Bilder wieder.
Er war 17 Jahre alt und konnte doch nicht wissen das ich psychisch krank war. Wenn ich mal mich ihm an den Hals werfe und ein anderes mal heule.

Wenn ich behaupte das ich nicht die alleinige Verantwortung trage, muss ja jemand anderes schuld sein. Und ich darf nicht mich so über andere stellen. Das bin ich nicht wert.
Ich habe auch viele Dinge getan für die ich mich so sehr schäme. Da hab ich nicht das Recht mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Ich hab das jetzt alles so geschrieben. Das sollte ich eigentlich nicht. Eigentlich soll ich das in mir drin behalten.
Als ich klein war, das waren nur 7 Monate. Und ich kann nicht verstehen warum eine so kurze Zeit mir so sehr meinen Kopf kaputt gemacht haben soll.
Ich weiß das ich in meinem Kopf andere stimmen habe. Ich weiß ich vergesse Zeiten manchmal wieder und tue Dinge von denen ich nichts weiß.
Ich weiß ich verliere die Kontrolle und bin in einigen Versionen exsistent. Aber ich hab trotzdem das Gefühl das sich die Therapeutin mit der Diagnose irrt. Weil ich wusste immer das ich so bin. Aber ich dachte immer ich hab einen bösen Teil den ich bekämpfen muss und bin verrückt.
Und zu dem allem gibt es mich in einer völlig normalen Version. Wo eigentlich unbesiegbar ist und alles schafft.
Und ich weiß nicht was ist richtig und was ist gelogen. Wenn ich mittlerweile auch weiß das alles irgendwie echt ist. Aber manchmal verstehe ich es nicht.

Tut mir leid das ich das hier abgekippt hab. Es tut mir leid was euch angetan worden ist.

Mir geht’s gut. Ich komme klar, das tue ich immer.

evu50unl

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von evu50unl » Mo Mär 25, 2019 11:38 pm

das hört sich alles andere als "klitzeklein" an.. Gerade Traumatas im Kleinkindalter, vor 5, können zu schweren diss. Störungen / DIS führen. Für uns liest sich das sehr plausibel, unabhängig davon ob da noch mehr ist oder nicht.
Gerade die Schuldgefühle und das Gefühl schlecht zu sein, ist so verständlich besonders bei so einem kleinen Kind. Das nimmt sich selbst doch in erster Linie über die Umwelt wahr und lernt erst ab 3 überhaupt ein Ich-Gefühl zu entwickeln, was von anderen abgrenzt ist. Und wenn da die eltern schon so ein negatives Bild vermitteln und dem Kind auf so zersetzende Weise begegnen, kann das Kind gar nicht anders als sich damit zu identifizieren und sich selbst die Schuld zu geben.

Maya
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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Maya » Di Mär 26, 2019 8:45 am

Es war gut das mal so zusammen zu nehmen. Mein Problem ist ja immer das ich nie alles zusammen sehen kann. Aber alles rückt immer mehr ins Bewusstsein. Wenn ich früher versucht habe das zu realisieren, bin ich abgerutscht und wusste dann nichts mehr davon. Dann ist es immer chaotischer geworden in meinem Kopf und hat alles vernebelt. Und am Ende blieb nur es ist nie was passiert und ich bin schuld.
Die Therapeutin sagt ich hätte nicht alle Erinnerungen. Das die Gefühle zb dazu jemand anderes trägt. Ich fragt mich dann halt wie sollte ich denn so sicher sein das ich mir das nicht nur ausgedacht hab?

Ich weiß das Traumata im Kleinkindalter strukturelle Dissoziationen machen können. Das ist auch etwas das mir damit zu schaffen macht. Denn zu akzeptieren das es andere gibt, bedeutet auch das da etwas ist das wahrscheinlicher macht das da doch etwas schlimm war. Es hängt ja alles irgendwie zusammen. Anderseits wären Anteile auch eine so leichte Ausrede um nicht die Schuld und Scham dafür zu tragen was ich so alles getan habe. Oder um wieder Aufmerksamkeit zu erschleichen.
Ich bin finde ich nicht so typisch. Und ich denke immer ich hab das einfach nicht richtig. Oder nur ganz ganz leicht.

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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Maya » Mi Mär 27, 2019 3:24 pm

Hallo!

Ich weiß auch nicht wirklich was mich immer wieder reitet so einen Mist zu schreiben. Mir ist das so peinlich.
Ich habe alles ziemlich gut im Griff, mir geht es nicht nur einfach gut, sondern fantasisch!
Aber ich kann auch nicht alles andere völlig verleugnen. Ich hab begriffen das sowas und meine Strenge alles schlimmer machen.
Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben, aber dann wurde es „laut“. Ich weiß nur wirklich noch gar nicht wie ich damit umgehen soll.
Ich fühle mich auch ziemlich allein damit. Mit meinem Mann kann ich darüber nicht so reden. Das ist ihm auch zu hoch. Mit Freunden auf keinen Fall, und die Therapeutin, ich weiß nicht ob die mich versteht. Sie ist so häufig angepisst.

Ich sitze hier, hab ein paar Sätze von dem was ich geschrieben habe gelesen, alles ist mir zu langweilig und unangenehm. Ich weiß auch im groben was ich geschrieben habe. Ich weiß nur nicht warum. Muss ein Zustand geistiger Umnachtung gewesen sein.
Aber was genau ist das? Diese Geistige Umnachtung? Warum mache ich das immer wieder, das weiß ich. Es ist mir so peinlich das ich gerne alles löschen und irgendeine Ausrede dazu konstruieren will. Aber dann fängt in meinem Kopf so Hintergrundgewirr an. Nicht wirklich in einzelnen Sätzen zu entziffern, aber unmutig, das ist deutlich.
Ok, ich habe in der Therapie gelernt ich soll nicht alles was mir nicht passt gleich abtun und vertuschen und herunter spielen. Alles soll seinen Platz haben. Ok, das versuche ich.
Ich versuche mich dann zu erinnern. Wann genau war das, welche Situation hat mich dazu gebracht hier überhaupt zu schreiben, gegen jeden Vorsatz hier gar nicht mehr zu sein? Was hab ich bezweckt? Und da wird es schwammig. Es ist nicht als hätte ich gar keine Ahnung, aber ich kann mir so eine Situation nicht ins Gedächtnis rufen, nicht greifen, nicht dran kommen. Und um so mehr ich es versuche, dann zerfliegt alles so auseinander und ich verliere den Fokus was ich eingendlich wollte. Ich habe das jetzt so oft beobachtet bei mir. Aufgeschrieben, das aufschreiben hält mich dabei. Wenn ich etwas aufschreibe, ist es fester.
Und ich frage mich ist das nicht bei jedem so mit dem sich an vergangenes zu erinnern? Oder bin ich einfach nur zerstreut? Ist es nicht eigentlich normal? Wie sieht es in den Köpfen der anderen Menschen aus?
Jetzt schäme ich mich auch für das was ich jetzt schreibe. Ich habe wirklich alles im Griff. Und eigentlich habe ich hier überhaupt nichts verloren.
Ich komme mit meinen Luxusproblemen hier her. Und ich weiß das ihr hier wirklich zu kämpfen habt um euer überleben. Und ich trete das schon irgendwie mit Füßen damit. Das ist wirklich nicht meine Absicht. Ich bin wie die Magersüchtige in einer Selbsthilfegruppe für Übergewichtige.
Aber es ist einfach, wo soll ich hin? Ich bin überall falsch.
Auf jeden Fall tut es mir trotzdem leid das ich überhaupt hier bin, schreibe, einen Beitrag hoch rutschen lasse, sich Menschen mit wirklichen Problemen mit mir rumärgern. Ich kann ehrlich verstehen das sowas wie ich wütend macht. Deshalb denke ich immer es muss alles in mir bleiben, es darf nichts raus. Und hab’s dann doch nicht im Griff. Und das sollte einfach nur eine ehrliche Entschuldigung sein. Ohne das ich mich damit vor meiner Verantwortung drücke.

Maya
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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Maya » Do Apr 18, 2019 12:34 pm

Eigentlich hab ich zu tun. Vorbereitung und putzen. Und zur Zeit stehen wirklich riesige Veränderungen an. Das hat viel Energie freigesetzt, aber verschlingt auch viel.
Meine Therapeutin sagt ich überfordere mich wieder mit diesem riesigen Pensum. Das höre ich nicht gerne und werde dann trotzig und Pack am besten noch was drauf. Aber nach der letzten Stunde hab ich doch so die leise Ahnung das es etwas viel ist. Jetzt ist alles unumkehrbar im Gang. Und ich muss durch. Aber sie sagt ich muss schauen was die anderen dazu empfinden. Und das kann ich noch nicht so sicher sehen.
Ich hab kurz überflogen was ich hier geschrieben hab. Was mich bisschen schockiert. Denn das ist Rückschritt. Das merke ich.
Ich habe keine großen Probleme mehr. Ich schlafe einigermaßen auch wenn ich ab und zu schlecht Träume. Ich Wechsel so gut wie nie und hab keine bewussten Lücken. Ich erlebe die Tage ohne Dissoziation, ein herrliches Gefühl. Ich bin nicht so schreckhaft und kann überall hingehen. Und ich bin richtig Leistungsfähig. Auch Flashbacks hab ich kaum und wenn kann ich damit zügig umgehen.
Ich hatte vor einer Weile jedoch neue Erinnerungen, wenn es denn welche sind. Das war glaube ich kurz hart, hat sich aber innerhalb weniger Tage erledigt und ich hab es wieder vergessen. Also ich weiß die Details nicht mehr.
Es geht mir also sehr gut und es geht mir jetzt lediglich darum diese Stabilität zu erhalten. Ein sehr wichtiges Ziel.
Darum sollte ich mich mit mir auseinander setzen. Allerdings bin ich etwas ratlos wie ich das genau machen soll. Ich bekam den Rat mich mit meinem inneren in guten Momenten zu befassen und nicht nur wenn was schwer wird versuchen das Stimmenmeer zu besänftigen und weg zu schieben. Antworten bekomme ich so aber nicht und doof komme ich mir dabei auch bisschen vor weil ich in den Momenten lieber glaube das ich eh gar nichts hab.
Ich fühle jetzt schon so eine innere Unruhe. Viel weniger wie früher. Nicht so extrem überwältigend und lämend. Aber es ist da und ich glaube es liegt am verleugnen. Ich soll sehen und anerkennen das nicht immer alles so schön war wie es jetzt ist.
Und dass möchte ich versuchen ohne überflutet zu werden. Mit einer gewissen Distanz also.
Aber wie macht man das?

Liebe Grüße!

Maya
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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von Maya » Do Apr 18, 2019 12:37 pm

Ach noch was, das muss ich noch sagen, sonst dreht wieder jemand durch, ich entschuldige mich das es so trivial ist was ich schreibe und das ich schreibe.
Vielleicht möchte ich nur nicht alleine sein damit.

gastacht

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

Beitrag von gastacht » Do Apr 18, 2019 9:21 pm

Hallo maya
was genau ist denn trivial`ich finde nichts davon trivial...nur weil es dir gerad mal ein klein bisschen besser geht?
es freut mich dass du etwas stabiler bist und versuchst dich nicht merh runter zu machen und dich ernster zu nehmen.
das ist sehr wichtig damit weitere erinnerungen hoch kommen. ich bin sicher die gibt es. man hat nicht ohne grund dis oder desnos da kannst du noch 30 seiten dagegen argumentieren. :roll: und man kommt nicht ohne grund in eine pflegefamilie...
mich springt immer der titel an... klitzekleines trauma.. vielleicht kannst du es irgendwann mal in unklares trauma ändern.. klitzeklein ist hier nichts.. sonst gäb es nicht die folgen.

und dein vergleich mit der magersucht bei den übergewichtigen... war wohl von dir nicht beabsichtigt aber find unbewusst drückt sich da was aus finde ich. du wirst nicht gesehen, verstanden von den übergewichtigen.. die denken nur hach ist die dünn... aber eigentlich (sorry wenn sich da übergewichtige gerad beleidigt fühlen) ist magersucht die schwerere krankheit.. vielleicht gibt es da seiten in dir die kurz vorm sterben stehen und die aber an dem ort oder mit den leuten mit denen zu tun hast im rl null gesehen werden... die denken noch: hach die hat es gut.
und du denkst eben: ich soll mal froh sein nicht dick zu sein. aber du und niemand rafft dass du eiegentlich in lebensgefahr bist. vermutlich mehr als die übergewichtigen..

das allerallergefährlichste an der magersucht ist dass die magersüchtigen NICHT ERKENNEN WIE dünn sie sind...sonst würden sie erschrecken (oft) und aufhören oder das hungern mindern.. aber sie sehen es nicht...find da gibts einige paralleln zu dir und deinem umgang mit deinen schwierigkeiten..
alles gute dir
gastacht

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