Innerer Monolog

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Bugs
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Di Apr 09, 2019 10:40 am

aoi hat geschrieben:
Mo Apr 08, 2019 9:53 pm
Hallo Bugs,
Sorry... ich hab grade selbst total wenig Kapazität. Daher kam ich erst jetzt zum Lesen und wollte antworten. aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht was. Deine Gefühle scheinen grade sehr stark zu schwanken? und ich weiß nicht, wie es dir heute geht. Kannst du gerne schreiben; vlt kann ich dann morgen mehr sagen.

ja, höre Linkin Park auch rauf und runter.

Liebe Grüße aoí
Liebe aoí,

fühl dich frei zu antworten wie du möchtest. Ich schreibe hier hauptsächlich um meine Gedanken abzulegen. Als Ventil für meine Gefühle.
Ja, das hast du richtig erkannt: Ich bin instabil und schwanke stark. Ich habe wenig Anker im Leben, wenig Halt und wenig Gespräche.
Wie geht es mir im Moment? Mittelgut. Zumindest sehe ich mich auf einem Weg.

Ich bin dabei meine Gewohnheiten umzustellen.
Ich bin weg von den Zigaretten. Meine Panik schwindet.
Als nächsten Schritt möchte ich den Kaffeekonsum auf einen Becher pro Tag reduzieren.
Wenn es gut läuft kann ich dann versuchen meine Medikamente abzusetzen oder zumindest zu reduzieren. Ich nehme zu. Knapp 30 Kilo nun seit Einnahme. Es ist ein Fass ohne Boden. Essen tue ich 2 Brötchen, ein Ei und eine Banane am Morgen und einen Teller zum Mittag. Keine Limonade, Kakao oder sonstigen Süßkram.

Demnächst Klinik. Dann Ausbildung, Sport und Therapie. Ich denke ich kriege die Kurve...

Dennoch. Es bleiben Fragen. Ich habe eine These. Bin mal gespannt was ein logisch denkender, sich mit der Materie auskennender Mensch dazu zu sagen hat...

aoi
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von aoi » Di Apr 09, 2019 9:46 pm

Lieber Bugs,

schön zu hören, dass du hier ein Ventil hast. Ich schreibe irgendwie zu wenig. Ich bin besser im Reden als im Schreiben.

Schön, dass du dich auf deinem guten Weg siehst! Respekt! Du machst gerade ja ziemlich viel :) Wie schaffst du denn das? Ich kann immer nur eine Sache nach der anderen erledigen, sonst falle ich wieder in alte Muster zurück. Schön, dass du von Zigaretten weg bist. Hängt es damit zusammen, dass die Panik weniger wird oder hat das andere Gründe?

Ich kann mir vorstellen, dass dich das zunehmen stört. Geht mir gerade ähnlich, aber es hält sich zur Zeit noch in Grenzen. Sollte aber mehr Sport machen. Auch für mich... aber genau da liegt das Problem... es wäre für mich. Schön also, dass du es gerade hinbekommst und dir einen Plan aufgestellt hast :)

Wann beginnt denn deine Klinik? Ich gehe stark davon aus, dass es dir helfen wird. Magst du deine These sagen? Wobei ich dir nicht versprechen kann, dass ich ein - in deinen Auge - logischer Mensch bin :D

GLG aoí

Bugs
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Do Apr 11, 2019 9:50 am

Grüß dich aoí,

wenn du besser im Reden als im Schreiben bist, dann kann dir eventuell folgender Tipp helfen:
Ich habe zum Beispiel oft zu viele Gedanken im Kopf. Ich bin quasi verkopft und denke zu viel. Dazu habe ich wenig Aufgaben, auf die ich mich konzentrieren kann. Wenn du das kennst, dann rede einfach mit dir selber. Mir nimmt das die Reizüberflutung, ich kann mit mir meine Gefühle ausloten, mich unterbricht keiner. Mir hilft das.
Das habe ich erst neulich beim spazieren gehen gemerkt, dass (wenn ich bewusst mit mir selber rede) es mir besser geht.
Ich auf keine komischen Gedanken komme, welche mich überfordern. Es ist so, als ob ich mit jemand anderen spazieren gehe.
Das stand mal auf meiner Agenda sich selbst ein/e gute/r Freund/in zu sein :)

Du fragst wie ich das schaffe?
Ich weiß nicht wie. Ich möchte es einfach schaffen. Schritt für Schritt.
Ich schaffe auch nur ein Problem nach dem anderen.
Jetzt ist es zum Beispiel das Projekt Rauchen/Kaffee/Panik/Medikamente.
Das ist ein Komplex, wo ich bei mir Zusammenhänge erkannt habe und den ich nun angehe.
Mit Skills, mit Gewohnheiten verändern, usw. usf. .

Ja, es lag an den Zigaretten. Damit ist die Panik quasi drogeninduziert. Nehme Stoff x weg und die Panik bleibt aus.
Natürlich liegt die Ursache etwas tiefer verborgen, aber es ist nicht mehr so überwältigend.
Meine Hypothese ist, dass ich zu sensibel geworden bin. (Dopamin, Hirnchemie).

Die Klinik sollte bald losgehen. Ich hoffe sie machen meine Medikamentenreduzierung mit. Ich habe meine Medis in Eigenregie nach dem Rauchstopp reduziert. Ich fand das war eine günstige Gelegenheit meine Hirnchemie neu zu sortieren.

Zu meiner These. Mh… Ne, lieber noch nicht :D
Erst einmal vorsichtig bei Thera ansprechen.
Ansonsten möchte ich dir noch sagen, dass ich dich hier im Forum bisher als gut strukturierte, liebe und hilfsbereite Person wahrgenommen habe.
Das ist manchmal sehr viel mehr Wert als ein logisches Denken ;)
Pass nur auf, dass du dich nicht verausgabst.

So weit, so gut.
Einen schönen Donnerstag allesamt

Bugs
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Sa Apr 13, 2019 10:53 pm

Ich habe lange überlegt.
Gerne hätte ich dieses Jahr wieder angefangen nach vorne zu schauen. Wieder arbeiten gehen zu können. Einen verdammten Schlussstrich zu ziehen.
Nun. Ich habe mich entschieden. Es ist noch nicht so weit. Ich brauche noch Zeit. Die Aufarbeitung hat eigentlich noch gar nicht richtig angefangen.
Es ist ja nicht so, dass ich stark darunter leide. Die Auswüchse habe ich größtenteils ohne Therapie unter Kontrolle bekommen. Deswegen habe ich auch überlegt, das meiste eben auch weiter ohne Therapie hinzukriegen. Aber es war eben eindeutig doch zu viel. Es geht nicht. Es will behandelt werden.
Nun denn. Vielleicht klappts mit der Ausbildung dann ja nächstes Jahr.
Ich befürchte nur, dass wenn ich jetzt an die Aufarbeitung gehe, es mir schlechter gehen wird. So viele schlimme Sachen. Wer weiß, was da noch alles im dunklen lauert. Eigentlich will ich es nicht wissen. Ich will da nicht rumwühlen. Aber es ist da dauernd so ein bestimmtes Gefühl.
Als ob da gleich was kommen könnte was mich umhaut. Und dann dauernd so eine Grundbelastung von der ich mich gerne befreien würde.

Die Szenen sind noch immer sehr präsent. Wie ich als Werkzeug benutzt wurde. Mehr Täter als Opfer. Ein Instrument. Gehorsam. Täterloyal.
Die anderen in Ketten während ich mich frei bewegen konnte.
Ich gebe mir keine Schuld. Aber diesen Jungen in mir so zu sehen... Was hätte ich denn machen sollen :?
Ich hatte doch keine Wahl außer das bestmöglichste Werkzeug zu sein. Gut zu liefern. Um mich selbst zu schützen.
Damit sie weniger böse auf mich sind.
In dieser Hölle war doch jeder auf sich allein gestellt.

Etwas sortierter und beruhigter kann ich nun abermals hinabsteigen ...
Immerhin nicht alleine.

Von dem Geld was ich während des Klinikaufenthaltes spare hol ich mir glaub ich die Therapiedecke welche hier vorgestellt worden ist.
Da freue ich mich schon drauf. Und so ein Wasserkopfkissen! Jaaaa, das wird gut :D

wayward affinity
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von wayward affinity » Sa Apr 13, 2019 11:20 pm

lasse mal ein ''lese mit und kenne genug davon selbst'' da, also, was der überlebenskampf in der akuten situation mit einem macht.

ach stimmt ja... man spart geld während eines klinikaufenthatles... eine annehmlichkeit die mir wohl erspart bleibt.

Bugs
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Di Apr 16, 2019 5:16 pm

Wenn man sein eigenes Leben nicht mehr so wichtig nimmt, erscheint vieles plötzlich leichter.
Ich muss es nur aushalten bzw. ertragen können. Und das kann ich zum Glück sehr gut.
Vielleicht forme ich das einfach in eine Art Protest um.
Die Aussicht auf Erfolg ist gering, aber das ist dann eben auch nicht mehr wichtig.

Es ist dahin. Es ist nicht wichtig. Es ist egal. Drop the bomb.

:arrow: "ohne ein Finale ins Nichts"

Gastinchen

Re: Innerer Monolog

Beitrag von Gastinchen » Mi Apr 17, 2019 1:16 am

Hallo.....
Kann nur von mir reden....also für mich war es gut alles aber auch wirklich alles an Bildern zuzulassen....wegrennen kann man immer....hab ich auch getan..bringt aber nix....
Nur die volle Breitseite....tut weh ja...passiert aber nix mehr war ja schon.Geht auch nie mehr weg ist auch ein harter Prozess aber dann kann man damit anfangen zu leben....kein Opfer sein sondern Überlebender...
Das ist besser....

Vielleicht hilft es.....

Lg

Bugs
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Mi Apr 17, 2019 3:11 pm

Grüß dich Gastinchen,

der Bilderdamm ist bereits gebrochen. Ich wurde überflutet, hab alles aufgeschrieben und bin nun bereits sortierter. Es kommen nur noch hin und wieder einzelne Sachen hoch. Als Opfer sehe ich mich nicht unbedingt. Ich nehme auch keine Opferrolle ein.

Überlebender... Joa, ich hatte schon Situationen in denen es um Leben und Tod ging. Ich bin da lebend rausgekommen. Fühle mich aber dieser Bewegung welche da mal war nicht zugehörig. Meine Situation war da doch was anderes.

Sehe mich eher als gestrandet und allein gelassen. Als lebendiges Mahnmal.

Bugs
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Do Apr 18, 2019 4:38 pm

In letzter Zeit stehen Schmerzen bei mir in Vordergrund.
Wie sie mir welche zufügt. Es passiert meistens im Traum oder in dieser Zwischenwelt.
Aber es gibt da einen Schmerz, welcher sich doch sehr real anfühlt.

Bugs
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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Fr Apr 19, 2019 10:54 am

Mir ist aufgefallen, dass ich manchmal Sachen sage, an die ich mich nicht erinnern kann.
Da werde ich dann von einer zweiten Person zitiert. Ich stehe immer ganz verdutzt da und wunder mich, da diese Worte nicht mein Stil sind.
Zuerst konnte ich nicht glauben, dass ich das gesagt habe und dachte mir, dass ich verwechselt werde. Aber die Situationen haben sich gehäuft.
Der Ton bzw. Inhalt ist häufig abwertend und aggressiv. So Sätze welche ich eigentlich nicht im Umgang mit anderen Menschen bringe.
Das bereitet mir etwas Sorge. Es scheint etwas in Gange bei mir. Schleichend. Langsam... Es wird echt Zeit, dass die Therapie losgeht.

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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Sa Apr 20, 2019 5:38 pm

Ein schöner frühlingshafter Samstag.
Irgendwelche Pärchen steigen in irgendein Auto und fahren irgendwohin wo es schön ist.
Ich sitze angsterfüllt und überlastet in meiner Höhle und warte auf den Anruf der Klinik.
Schiebe mein letztes Geld hin und her.
Lebe in meiner Hölle vor mich hin. Heute mal mit Sonnenschein und Wärme.
Mit diesem Jahr habe ich bereits abgeschlossen.
Ein paar gruselige Highlights aus meiner Vergangenheit warten noch darauf besprochen zu werden.
Ich erwarte weder Verständnis, noch dass sich damit auseinandergesetzt wird.
Das einzige was ich dann noch vorzubringen habe ist, dass das aber so war.
Aber zur Not kann dann ja meine Schizophrenie herhalten. Dann bin ich wieder der Spinner, der irgendeiner Krankheit ausgeliefert ist.
Tja. War aber trotzdem so. Und lässt sich auch nicht mehr ändern, da es eben Vergangenheit ist. Ist nun mal so gewesen.
Da können die alle machen was die wollen. War so. Punkt.

Das einzige was mich noch motiviert überhaupt für die Zukunft zu planen, ist aus dieser Mist WG auszuziehen und mir endlich ein Einsiedler leben aufbauen zu können. Ich habe Kontakte mit anderen so satt. Die sollen mich einfach in Ruhe lassen. Dafür brauche ich einen Job. Und für den muss ich irgendwie meine Angststörung überwinden. Das sollte noch drin sein.

So brüte ich vor mich hin. Bastle an meiner Ruhe. Nachts im Bett stelle ich mir immer das Leben meiner Nachbarin vor. Sie hat sich so ein Leben aufgebaut. Schön den Briefkasten zugeklebt, Klingel abmontiert und dann ruhig und abgetrennt von der Außenwelt sich es mit sich selber schön gemacht. Dieser Gedanke beruhigt mich zutiefst und lässt mich jedes mal entspannt einschlafen.

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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Mo Apr 22, 2019 2:42 pm

Also ich weiß schon mal womit ich nicht arbeiten werde.
Dem inneren Kind.
Wenn ich das schon lese. Und dann ist da noch einer. Der innere Jugendliche. Ja klar. Und das innere Baby nicht zu vergessen. Das macht buäh, buäh.
Welches Alter sollen die Anteile denn alle haben? Lass mich raten. Jene wo es interessant wurde, nä?! Zum Beispiel wo ich mal schnell therapiert wurde. Oder wo ich den einen abgeknallt habe. Jo.
Also ne, wenn ich ne multiple Persönlichkeit ausbilden möchte gibt es auch weniger subtile Methoden. Man könnte mich einfach weiter im Nichts rumschwirren lassen. So wie jetzt. Nichts.

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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Do Apr 25, 2019 1:41 pm

Ach ja … ein weiterer Tag.

Gleichgültigkeit macht sich in mir breit. Das hab ich mir wohl irgendwann von den anderen abgeschaut.
Konter meine Geschichte doch einfach mit deiner. Und dann lassen wir beide so im Raum vor sich hin wabern.
Naja. Sieh zu wie du klarkommst.

Was mich betrifft:
Meine Geschütze sind ausgerichtet und warten auf den Feuerbefehl.
Da wird dann jeder einer nach dem anderen gerichtet. Sollte Tag x irgendwann nochmal in Erscheinung treten.
Wahrscheinlich wird es sowieso eher eine stufenweise Entwicklung und sich über Jahre hinziehen.
Aber darauf bin ich vorbereitet. Munition ist genug da und verfaulen tut die auch nicht.
Und wenn es doch nicht kommt… joa dann ist es mir mittlerweile auch egal.
Plan B steht schon.

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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Do Apr 25, 2019 8:39 pm

Mal etwas abseits von der üblichen Thematik.

Ich kann jedem der zu viel Zeit hat folgendes empfehlen:

Die Stalker Saga!

Schon vor Jahren habe ich damit begonnen und es fesselt mich bis heute. Es gibt die Computerspiel Reihe dazu, einen Film und ein Buch.

Der Film ist von Tarkovsky:
https://www.youtube.com/watch?v=YuOnfQd-aTw

Die Computerspiel Reihe S.T.A.L.K.E.R sollte auch schnell gefunden sein.

Das Buch heißt Picknick am Wegesrand.

Es ist alles miteinander verknüpft, aber für sich eigenständig.
So ist es also keine Buchverfilmung und daraus wurde ein Computerspiel gemacht, sondern es lehnt sich alles nur aneinander an und ist für sich genommen selbstständig. Die Reihenfolge in der man einsteigt ist daher ziemlich egal, aber es eröffnet eine einzigartige Welt.
Insbesondere für geschädigte wie unsereins. Eine verseuchte Zone in der Anomalien und allerlei Merkwürdigkeiten auftauchen.
Es ist karg dort. Man kämpft um sein Leben. Es stellt sich die Frage, warum dort überhaupt Menschen sind. Teilweise wird diese Frage auf wunderbare Art und Weise beantwortet.

Auch die Hintergründe zu zB Tarkovsky sind sehr interesssant.
Ich habe manchmal Momente, wenn ich so draußen rumlaufe, wo mir alles wie in der Zone vorkommt.
Vielleicht gut zu verknüpfen mit einem Trip nach Osteuropa oder Russland/Kaukasien.
Alles in allem eine tolle Erfahrung.

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Re: Innerer Monolog

Beitrag von Bugs » Do Apr 25, 2019 9:43 pm

Früher, als ich noch normal lebte … da wollte ich auch mal Drehbuchautor werden. Und Regisseur. Oder zumindest Schriftsteller und ein gutes Buch schreiben, dessen Inhalt später verfilmt werden könnte. Nun, professionell wird es in die Richtung wohl nichts mehr.
Aber schreiben, das kann ich immer noch. Vielleicht fliegt mir ja eines Tages eine Geschichte zu welche es mir antut und ich schreibe noch mein Buch.
Autobiographien sind dann aber doch eher nicht so meins. Obwohl mein Leben oder das anderer schon dafür herhalten könnte.
Vielleicht entspinnt sich meinem Geiste ja eines Tages so etwas. Zeit habe ich schließlich genug. Schade nur, dass mir meine Muse abhanden gekommen ist. Sie hätte sicherlich etwas dazu beitragen können. Unterbewusst natürlich.

Ich halte einfach mal alle Sinne offen in nächster Zeit. Mal sehen ..

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