Missbrauch vom Vater verzeihen?

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Peace987

Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Peace987 » Mi Feb 20, 2019 3:58 am

Ich bin mitlerweile 21 und wurde mit 11 das erste mal von meinem Vater "missbraucht".
Ich wusste nicht genau was da vor sich geht, aber wusste doch das es nicht richtig ist. Diese Berührungen (wo er dachte das ich schlafe und mich berührte und Andeutungen) geschahen ungefähr in einem Zeitraum von einem jahreb würde ich jetzt sagen. Danach entstand meiner Seite eine Innere Distanz, Wut und Angst mit ihm alleine zu sein.
Diese Gefühle hielten über Jahre an. Mitlerweile habe ich das Kapitel mehr oder wenig versucht für mich abzuschließen und wie absurd das auch klingen mag, ich habe ein ganz gutes Verhältnis zu meinem Vater (zwar ist da immer noch ne gewisse innere Distanz meinerseits, aber wir reden normal und eine ganz normale und gesunde und schöne Familinbindung wie man es sich wünscht).
Ich will dieses Thema nicht ansprechen, weil ich große Angst davor habe dieses Trauma wieder aufblühen zu lassen und ich mit diesem kapitel eigenzlich einfach abschließen will. Was mich belastet ist, das mir das ganze mitlerweile sehr surreal vorkommt ob hätte ich mir das vllt. nur eingebildet. Und ich will meinen Vater nicht hassen, auch wenn er mir mit seiner schlimmen Tat ein seelisches Trauma zugefügt hat. Aber er war vor der Tat ein guter Papa und ist es immer noch. Ich kann es mir nicht erklären wie er so was seiner Tochter antun könnte und mich gleich zeitig vor anderen männern warnt.
Ich versuche ihm diese Tat zu verzeihen, denn ich hab ihn sehr lieb und ich weiß das er mehr ist als das und ich glaube auch das er sich verändert hat. Ich wünschte mir für ihn das er zurück gehen könnte und diese Tat einfach ausradieren könnte, aber das geht nun mal nicht. Das einzige was bleibt ist das er und v.a auch ich versuche meinen Frieden zu schließen.
Aber ich höre meistens von Fällen die den Täter hassen und den Kontakt zu ihm abbrechen. Was ich auch komplett verstehen kann. Ich will den Missbrauch nicht schön reden. Ein Missbrauch ist eine sehr schlimme Straftat, weil man dem Opfer seelisches Leid zufügt und dieses Trauma einem wahrscheinlich sein Leben lang begleitet! Ich verabscheue diese Tat und wenn jemand meinem Kind so was an tun würde, ich würde dieser Person wahrscheinlich niemals verzeihen können.
Nicht um sonst begleitet diese Thematik mich Jahre lang und hat natürlich einiges in meinem Leben erschwert.
Aber ich könnte niemals meinen Vater hassen oder den kontakt abbrechen, weil ich zu sehr meinen Papa lieb habe.
Ich bin sehr verwirrt und das einzige was ich im Leben will ist Frieden und Liebe und keinen Hass.
Ich hoffe auf euer Verständnis und bin für jeden ehrlichen Rat sehr dankbar!
Liebe Grüße

Gast

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Gast » Mi Feb 20, 2019 6:03 am

Hallo peace,

ob es real war, was dein Vater tat oder nur deine Einbildung, wird dir niemand beantworten können. Auch ob du ihm verzeihen solltest/kannst, liegt doch einzig in deinem Ermessen.
Was ich dir sagen kann, die Wahrheit wird kommen, früher oder später.
Vielleicht kannst du dir Hilfe holen, bei einer Beratungsstelle oder sogar einem/r Therapeuten/in.

Peace987

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Peace987 » Mi Feb 20, 2019 9:07 am

Hallo!
Danke erst mal für deine Antwort. Ich bin mir ziemlich sicher das es echt ist, es fühlt sich mitlerweile nzr so surreal an.
LG

Farbenlicht

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Farbenlicht » Mi Feb 20, 2019 1:17 pm

Wenn du Kinder hast, schickst du sie auch zu deinem Vater?

Und was bringt dir das, bzw was hast du davon, deinen Vater zu lieben, der dich missbraucht hat? Welche Vorteile hast du dadurch?

Hast du Geschwister? Wie ist der Kontakt deiner geschwister zu ihm?

Allein

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Allein » Mi Feb 20, 2019 2:05 pm

Hallo peace987,
Ich empfinde es dir nach, ich habe in deinem Alter ähnlich gedacht, dacht ich komme allein damit klar und kann es tief wegschliessen und nach aussen hin normal tuen, wollte niemand damit belasten. Das ging auch lange gut, bis ich selbst Mutter wurde. Auch da habe ich mich nur selbst "therapiert" indem ich viel Bücher gelesen habe und eigentlich auch immer gut funktioniert habe. Das hat aber auch nur funktioniert, weil meine Eltern weit weg wohnten und mein Kind niemals allein mit ihnen gelassen hab. Dann wollten sie zu uns ziehen, selbe Stadt, da ging es dann nicht mehr. Die Bedrohung war zu groß und ich hab mein schweigen gebrochen und den Kontakt abgebrochen. War schmerzlich vor allem die Erkenntnis, dass mein Mutter es gewusst oder geahnt haben muss, sie habe ich nämlich mit meinem schweigen schützen wollen, aber sie hält zum Täter und spielt es vor der Verwandtschaft herunter, was sehr wehtat, insofern bereue es SEHR, es nicht eher gemacht zu haben, eher Therapie gemacht zu haben und mir auch andere Sachen hätte ersparen können (falsche Berufswahl meine Mutter hat mir es immer ausgeredet, was neues zu machen und ich habe damit meine Gesundheit kaputtgemacht und nun ist es nicht leicht, was neues anzufangen)
Also der Preis für den (Schein)frieden ist hoch und du allein zahlst, wenn du es in Dir einschließt und im Grunde weisst du das sonst hättest du hier nicht um Rat gefragt. Ich hätte es auch verziehen, wenn er es zugegeben hätte und die Schuld auf sich genommen, aber das können wohl die wenigsten Täter, stattdessen sind jetzt fast alle auf mich sauer, weil ich die Familie auseinander gerissen habe und wiederum bin ich froh, dass es so spät war, dass ich stabil genug war das auszuhalten. Es braucht dann Menschen, die dich notfalls auffangen , wenn die mögliche Enttäuschung dich trifft. Ich wünsche dir dass du jemand hast und noch mehr, dass es dein Vater zugeben kann.

Allein

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Allein » Mi Feb 20, 2019 2:11 pm

Ich nochmal,
Eine gute Therapie wäre auf jeden Fall sinnvoll um herauszufinden, was das Beste für dich ist und welcher Weg deine ist, damit umzugehen. Viel Glück dir.

Farbenlicht

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Farbenlicht » Mi Feb 20, 2019 3:41 pm

wie wäre den das Leben ohne dein Vater ? Welche Vorstellungen hast du den dabei?

Sailor Moon.unlog

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Sailor Moon.unlog » Mi Feb 20, 2019 8:30 pm

Sry dass ich mich einmische aber die Frage ist echt hart, farbenfroh: wenn du Kinder hast, schickst du sie auch zu deinen Vater?
Aber du hast vollkommen recht. Ich meine es muss ja nichts passieren, aber die Tatsache, dass er einem Kind was angetan hat ...und das eigene Kind spielt dann mit ihm? Ich glaube wenn es davon wüsste dann oder es begreifen würde, würde es sich vor dem Opa ekeln.

Farbenlicht

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Farbenlicht » Do Feb 21, 2019 5:26 am

Erstmal heiße ich farbenlicht und nicht farbenfroh.

Und zweitens wenn sie einen dauerhaften Kontakt zu ihrem Vater pflegt, der sie missbraucht hat. Da würde mich schon interessieren, wie sie das macht, sollte sie eigene Kinder haben. Gehen die dann auch beim Opa ein und aus?

Allein

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Allein » Do Feb 21, 2019 11:56 am

Hallo zusammen,
Ich nehme Mal an, dass sie noch keine Kinder hat und vielleicht will sie ja auch keine, insofern wäre das nur für die Zukunft ein Thema. Wichtig fände ich, dass sie jetzt jemand hat, der sie notfalls auffaengt, weil die Möglichkeit besteht, dass die Familie sie fallen lässt, wenn sie es zur Sprache bringt, was ich ihr nicht wünsche. Die Idealvorstellung wäre, dass der Vater es zugibt und echte Reue zeigt, so dass man damit arbeiten kann, und langsam wieder vertrauen aufbauen. Aber es besteht eben auch die Möglichkeit dass sich alle, die an der scheinbar heilen Welt festhalten wollen gegen sie wenden. Das muss man aushalten können und fest mit beiden Beinen im Leben stehen, finanziell unabhängig sein usw. Insofern kann man ihr nur raten, erst diese Voraussetzungen zu schaffen und dann das Risiko eingehen.
Wenn es eine Chance gibt auf Heilung der Familienstruktur dann ist es dieser, aber es wird ein Erdbeben werden und das ist dem Unterbewusstsein meist klarer als man meint. Auf jeden Fall ist es die einzigste Möglichkeit selbst heil zu werden. Und sie gewinnt klarheit, wer wirklich zu ihr steht. Die Spreu trennt sich vom Weizen.
Auf die Leute ist dann wirklich Verlass.

identitätslos

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von identitätslos » Do Feb 21, 2019 1:51 pm

Es tut mir leid zu lesen, was dir für eine Last familiär aufgebürdet wurde.
Kann deinen Wunsch nach "guter Familie" leben wollen, endlich mal abschließen wollen mit dem Thema sehr gut verstehen.
Auch die Zerrissenheit, müsste da nicht mehr Wut sein, müsste ich vielleicht den Kontakt abbrechen?

Ich versuche es ganz vorsichtig, ich befürchte, dass dein "ich mache nun damit meinen Frieden", "verzeihe", so nicht gehen kann momentan.
Das es eher ein "vorschnelles Verzeihen" wäre (um sich mit etwas, was zu viel eigentlich ist für den Moment, nicht auseinanderzusetzen zu müssen (was ich von mir kenne)), kein wirklicher Friede. So etwas wie eine "Flucht nach vorne", aber das ist kein gesunder "Boden", denke ich.

Das ist schwer. Mit 21 (ich bin deutlich älter als du), da löst man sich ja nochmal richtig von der Familie auch normalerweise, hin zu einem eigenen Leben, eigenem Wohnen, Beruf finden - und in einigermaßen gesunden Familien ist die Familie aber auch Rückhalt dafür ein Stück.
Es gibt eine Traumatheorie, wo unterschieden wird zwischen "anscheinend normalen Persönlichkeitsbereichen" und "emotionalen Bereichen".
Wenn der Missbrauch bei dir nicht so früh war und zeitlich begrenzt - und ansonsten viel "anscheinend normale Familie", mit dem Vater auch viel Positives verbunden, viel mehr, als dieses Jahr - dann finde ich auch sehr verständlich, dass man den Bereich, der da "das ansonsten scheinbar Normale" "stört" quasi, einfach abkappen mag.
Aber es liest sich mehr nach Spaltung (deswegen vielleicht auch das "Surreale" (Stichwort Depersonalisation)) als wirklichen Frieden damit machen.

Für wirklichen Frieden, bräuchte es für mich Abstand, einigermaßen frei sein in der Entscheidung.
Es bräuchte um mit jemand, der mir was in den Dimensionen, wie du schilderst angetan hast, die Konfrontation, Klärung.
Ich denke, es steht sonst zwischen einem und das, was man ausblendet, verdrängt, abspaltet in einer Beziehung auch, "wuchert" dann doch irgendwie.
Deswegen wird Missbrauch auch so oft familiär "weiter gegeben", denke ich - weil weg geguckt wird, "dem lieben Frieden" zuliebe.
Meine Mutter hat den Neffen ihres Missbrauchers geheiratet. Auch immer schön dann Familienkontakt - sie konnte sich nie vorstellen, dass er in der eigenen Familie dann auch missbraucht. Hat sich das schön geredet.

Ich würde mir in Ruhe jemand suchen, der auf deiner Seite ist, dem du vertrauen kannst, Beziehungen, Kontakte "ohne Riss", wo jemand, der dir weh tut, sich auch entschuldigt, usw.
Dann mir Zeit geben, mir die familiäre Situation mit Hilfe und Unterstützung anzuschauen.
Nicht Traumata aufwühlen.
Einfach über das, was dich hier jetzt auch beschäftigt reden können, usw.
Selbsthilfe reicht da, glaube ich, nicht.

Wo du findest, was dir weiter hilfst - weiß ich nicht.
Muss nicht unbedingt Therapie sein, denke ich -
gibt so viel - weiß auch nicht, was du beruflich oder mit Ausbildung machst.
Du liest dich eher etwas "intellektuell" auch, falls du studierst, gibt es an den Unis auch psychologische Angebote, usw., wo man einfach mal schauen kann, relativ niederschwellig.

Wünsche dir alles Gute!

Sandkorn

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Sandkorn » So Mär 31, 2019 2:14 pm

Hallo zusammen,
meiner Meinung nach gehört zum Täter verzeihen dazu, dass man zuerst selber aus der Opferrolle heraus geht und das
"auferlegte Schweigen" bricht. Nur wenn endlich offen darüber gesprochen werden kann in der Familie und der Vater als Täter
nicht nur Reue nach außen hin äußert, sondern mit seinem Verhalten auch zeigt, sich z. B. selber professionelle Hilfe sucht, genau wie die Mütter, die wissentlich wegschauten, erst dann kann man überlegen, ob man verzeihen kann, dazu wirklich in der Lage ist.
Denn real betrachtet bedeutet ein Verzeihen eher ein Entgegenkommen für die Täter, weil sie Dir danach sagen werden, "nun ist mal gut mit der Vergangenheit" und "da wollen wir nicht mehr drüber reden" und "man muss auch mal vergessen können, denn ist schon so lange her"...
Aber die Seele und der Körper vergessen nie!
Jahrzehntelang mag das eigene Verdrängen und Funktionieren nach außen hin gut gehen, aber irgendwann dann kommt der Zeitpunkt,
wo Dein Körper und Deine Seele nicht mehr mitspielen.
Ein Vater, der sein eigenes Kind missbraucht hat, wollte Macht ausüben, es benutzen.
Für mich ist dieses unentschuldbar! Es macht nichts gut und rückgängig!
Dieses Verhalten kann jederzeit wieder ausbrechen, spätestens dann, wenn Enkelkinder da....
Wir haben gelernt, niemandem wirklich vertrauen zu können und deshalb sollten wir mit Schuldeingeständnissen von Tätern auch sehr, sehr vorsichtig sein!
Passt gut auf Euch auf.
LG Sandkorn

verwirrt

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von verwirrt » Do Mai 02, 2019 7:55 am

Hallo,

ich finde man sollte den Täter nicht verzeihen, so macht man seine eigene schlimme Vergangenheit, was der eigene Körper, Seele, Herz, vorallem man selbst überlebt hat klein.

Du machst dich klein.

Man stellt sich quasi gefühlt nach hinten, da man die heftige Vergangenheit nicht mehr als schlimm betrachtet und ich finde man verletzt sich so weiter, genauso wie man es als Mensch erfahren hat.
Als Mensch wurde man verletzt und führt die eigene verletztung im inneren weiter.
Es fühlt sich so an, als ob man die eigene heftige Vergangenheit irgendwie beschönigt oder wieder weniger als schlimm empfindet.
Du als Opfer spielst deine heftige Vergangenheit herrunter, meine Meinung.

Eine Ehemalige Freundin hat auch mal einen Täter verziehen, klar es ist ihre Entscheidung gewesen, aber gesund klingt dies für mich nicht. Ich finde da man ja so den Täter entgegenkommt und nicht sich selbst.
Ich finde man verliert sich weiter immer mehr von sich selbst.
Erst wenn du anfängst ihn zu hassen, Kontakt abbrichst dann beginnst du dir entgegen zu kommen und nicht deinem Täter.

Der eigene Körper hat soviel erlitten, überlebt, erlebt und sowas kann man meiner Meinung nach nicht verzeihen, da man sich sonst als Mensch, einfach nicht ernst nimmt. Du nimmst dich nicht ernst als Opfer.

Viel wichtiger wäre es, wenn man als Mensch darüber weinen kann, was einem schlimmes passiert ist und so z.b sich selbst die wichtigste Aufmerksamkeit schenkt.
Oder es ist auch wichtig hass über den Täter zu empfinden und den Hass nicht auf sich zu laden.

Ich kann dir nur empfehlen dem Täter nicht die Aufmerksamkeit zu schenken, so schenkst du dir keine Aufmerksamkeit in deinen verletzten Wunden. So verlierst du dich weiter und kommst bei dir nie an und dies finde ich megatraurig :cry:

Ich finde du sollstest dir am allerwichtigsten sein und auf dich aufpassen. Wenn man noch mit Täter Kontakt hat, kann der eigene Körper, Seele und auch Du einfach nicht die Ruhe finden, da du ja auch immer auf Hochspannung stehst.
Der Körper, Seele, Herz und auch Du selber wirst mmer wieder an den missbrauch erinnert werden und so kann man finde ich nicht heilen und gesund werden.

Passe auf dich auf und schenke dir mir Aufmerksamkeit

~SteinHart~
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Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von ~SteinHart~ » Do Mai 02, 2019 8:10 am

Im Hass kann man sich aber auch verlieren, außerdem ist Hass dem Täter gegenüber auch (permanente) Aufmerksamkeit, die man ihm schenkt(!)

SH
Die Zeit bewegt sich in eine Richtung, die Erinnerung in eine andere.
(William Gibson)

Gast von heute

Re: Missbrauch vom Vater verzeihen?

Beitrag von Gast von heute » Do Mai 02, 2019 8:21 am

Ja, wohl wahr Sh. Am besten ist es, den Täter in die (emotionale) Bedeutungslosigkeit zu lancieren. Wenn man das kann,
ist man fast geheilt. Aber vorher geht nunmal der Weg über den (in gewissen Stadien) vorher gelebt
haben müssenen Hass, sonst kann man nicht oder schlecht loslassen.

LG

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