Filmtipp

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~SteinHart~
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Filmtipp

Beitrag von ~SteinHart~ » Do Jan 24, 2019 7:51 pm

https://www.youtube.com/watch?v=Ojk5oDzLDyI


Weil ich gerade die Therapiedecke, deren Wirkweise usw. im Kopf habe... hatte mich als ich sie bekam direkt an diese Frau erinnert gefühlt und jetzt hab ich die Filmbiographie gefunden :) und erinnere mich noch daran... sie läuft gerade also parallel :)



Temple Grandin ist Autistin und hat eine wirklch interessante Lebensgeschichte. Um fünf Ecken, erklärt, oder zeigt der Film auch dass "Druck" beruhigt :)



Ich bin kein Autist, aber manches kenne ich und ich finde es gibt, über fünf Ecken, vielleicht Ähnlichkeiten (?) in der Warhnehmung (PTBS-Autismus) und außerdem beindruckt mich auch einfach wie hart(näckig) sie sich durchs Leben gekämpft hat, bis sie ihren Platz darin gefunden und für sich in Anspruch genommen hat.

SH
Die Zeit bewegt sich in eine Richtung, die Erinnerung in eine andere.
(William Gibson)

~SteinHart~
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Re: Filmtipp

Beitrag von ~SteinHart~ » Do Jan 24, 2019 8:02 pm

ab 1:54:30 finde ich hilfreich und informativ, auch übertragen auf PTBS, oder frühe Traumatisierung.

Aber vielleicht sehe ich auch Verbindungen die nicht da sind …


SH
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chaoskopf
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Re: Filmtipp

Beitrag von chaoskopf » Fr Jan 25, 2019 6:32 pm

hab vor einigen jahren mal eine doku über sie gesehen. die stimme in dem video ist für mich kaum aushaltbar, aber danke für den filmtip, werde noch nach dem original suchen.....

evu50unl

Re: Filmtipp

Beitrag von evu50unl » Fr Jan 25, 2019 8:06 pm

wir hatten wahrscheinlich die gleiche doku gesehen wie ihr, chaoskopf. Schon einige Jahre her und hatten auch das Buch gelesen von ihr. Das war auch der ausschlaggebende Faktor, warum es hier gleich vorstellbar, dass diese Decke ähnlich wirken könnte wie diese Maschine, die sie sich entwickelte, die ist uns immer im Gedächtnis geblieben. Den Film kannten wir noch nicht, mit der Stimme ging uns das auch so, das wird aber während des Films etwas besser (oder es lag am GEwöhnungseffekt oder dass wir die Lautstärke runtergedreht haben :wink: ). Der Film ist sehr berührend, vor allem das mit den Türen fanden wir sehr eindrücklich und gut dargestellt. Wie sie sich da selbst diese immer wieder als Imagination vorstellte, wenn sie vor schwierigen Situationen stand. Passte auch ganz gut zu unsere Suche nach guten "Mutter-Filmen", ihre Mutter hat ja auch nicht aufgegeben und sie immer wieder angehalten, den Kontakt zu den Menschen zu suchen, auch wenn das für sie so schwer war und hat sie nicht abgeschoben ins Heim. Erschreckend auch, dass autismus wohl früher dem Versagen der Mütter bzw der fehlenden Mutterbindung angelastet wurde. Hoffentlich ist das heute überholt.

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