Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Hier können Betroffene über ihre Erlebnisse diskutieren.
Aufatmende
Beiträge: 897
Registriert: Mi Jul 17, 2013 10:26 pm
Wohnort: hinter den Bergen bei den sieben Zwergen

Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Aufatmende » Do Nov 01, 2018 5:03 pm

Und wie könnt ihr sie im Ansatz stoppen?
Ich habe jetzt quer gelesen, was hier schon zu Dissoziation im letzten Jahr geschrieben wurde. Habe auch das Buch und Arbeitsbuch über dissoziative Identitätsstörungen gelesen.
Ich meine kurzfristiges sekundenlanges Einfrieren und Löcher in der Kommunikation. Insbesondere, wenn ich mit jemandem laut streite.
Für mich habe ich schon heraus gefunden, dass mich nach wie vor triggert
Wenn jemand abrupt laut spricht
Wenn jemand aufsteht/ auf der Leiter steht, also größer ist als ich.
Wenn jemand schnell den Gürtel aus der Hose zieht.
Wenn es in einem Raum abrupt dunkel wird.
Was verortet euch dann am schnellsten und zuverlässigsten wieder in eurem Körper?
Rückfälle sind Vorfälle!

Wildi
Beiträge: 173
Registriert: Fr Feb 09, 2018 4:32 pm

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Wildi » Do Nov 01, 2018 6:00 pm

Auf jeden Fall mit Bewegung, auch wenn diese nur mit den Augen möglich ist.

Mich selbst berühren, zum Beispiel fest meine eigene Hand halten.

Singen, klatschen, lang (und laut, wenn möglich) ausatmen.

Ach so, vergessen: Ich glaube nicht, dass ich die Disso immer gleich erkenne. Bzw. ich erkenne sie schon, aber dann ist sie ja schon da. (Ergibt das Sinn?)

Aufatmende
Beiträge: 897
Registriert: Mi Jul 17, 2013 10:26 pm
Wohnort: hinter den Bergen bei den sieben Zwergen

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Aufatmende » Do Nov 01, 2018 6:23 pm

Das ergibt absolut Sinn. Das ist genau der Grund, warum ich diesen Thread eröffnet habe.
Wie merke ich es so schnell, dass ich nicht darin versinke?
Wenn ich etwas mit den inneren Kindern tue, habe ich schon vorher Schutzmaßnahmen ergriffen. Aber im " normalen" Alltag passiert es eben doch.
Ich merke dann aber bestenfalls:
Ich werde langsam.
Ich vergesse zu atmen.
Mir wird schwindelig.
Die Umgebung fühlt sich an wie in Watte.
Schlechtesten Falls bin ich Klack weg und reagiere nicht mehr.
Rückfälle sind Vorfälle!

lara64
Beiträge: 2066
Registriert: Sa Mai 12, 2012 2:36 pm

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von lara64 » Do Nov 01, 2018 11:24 pm

Hallo aufatmende,

Vorsicht: kurzer Zynismus, wenn ich es erkennen und mitbekommen würde, bräuchte ich Yoda nicht :evil: :cry: :roll:

Also viele bekomme ich oft erst hinterher mit und bin oft froh wenn sie kurzzeitig (alles was weniger als 60 Minuten ist) sind..
manchmal wenn ich die Stimme verändere, aber dann ist eigentlich schon wer anderes da und es ist schon passiert..
oder wenn manchmal werde ich unkonzentrierter, bekomme so eine Art Tunnelblick, oder werde unruhig bzw. ganz ganz ruhig..

zum Stoppen, ich habe immer meinen Stein dabei, dann wenn ich vorher ahne es könnte schwierig werden so einen kleinen metallernen Akkupressurball, wie ein Igelball in ganz klein und aus Metall..

Teileweise kann ich die Trigger ausfindig machen, aber nicht immer, auch weil die Liste so lange ist, und nicht jeden Tag jeder Trigger gleich triggert..oft reicht ein Wort in einer falschen Tonlage in einem bestimmten Zusammenhand, und ansonsten hat das Wort aber keine Triggerfunktion..
von daher das mit Triggertagebuch und dann identifizieren geht nur sehr bedingt...
bei der Thera reicht, dass sie in einer bestimmten Situation die Stimmmodulation verändert und wir sind schwupp

manchmal ahne ich es mehr, weil es im Innen so komisch wird..von Innen Kommentare laut werden oder so..

und dann hilft aufstehen, wenn wir alleine sind laut reden, allen sagen, dass wir das Jahr 2018 haben, mit dem Füßen laut stampfen, oder mit den Augen 5 Dinge im Raum suchen, 5 Geräusche hören...

Shalom - lara64

Maya
Beiträge: 3554
Registriert: Mo Aug 13, 2007 12:45 pm

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Maya » Fr Nov 02, 2018 6:10 pm

Ich weiß nicht ob es ok ist wenn ich hier was schreibe?

Ich hab nämlich auch noch keinen Weg. Weil ich das auch nicht merke.
Also so wie ihr beschreibt, vielleicht wird die Stimme anders. Oder mir fällt auf das was komisch ist. In dem Moment wo ich das aber merke, habe ich einen Fuß in der Tür und kann auch die Kontrolle wieder bekommen.
Meine Therapeutin hat schon mal gesagt ich soll mich an ihrer Stimme zurückhangeln. Das ging dann.
Wenn ich das mitbekomme, das ist dann, als bin ich nur noch eine Stimme in meinem Kopf, dann kann ich auch Skills versuchen. Und das ist tatsächlich Übung. Mir helfen auch an irgendwas orientieren, wie Daten aufzählen, Dinge beschreiben oder an etwas festhalten.
Einfache Dinge.

Ich hatte schon manchmal das Gefühl als gesamtes wird aufeinander aufgepasst. Ich bin mal mit Stofftier und in Unterwäsche zur Tür raus gelaufen. Ich weiß nicht warum oder was war. Aber ich hab vor der Tür gesehen was ich mache und versucht auf gut zuzureden. Und das das falsch und gefährlich ist. Hört sich bestimmt dumm an. Es ist für mich so schlimm wenn jemand sowas mitbekommen würde. Und ich sage sowas niemandem. Weil ich möchte auch nicht riskieren das ich das mache um Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen oder Mitleid zu erregen.
Und genau so, wenn ich jemanden gegenüber sitze und nichts mehr kommt, dann bin ich manchmal plötzlich wieder wie eine Stimme im Kopf da und kann sagen, das es auffällt. Und versuche heraus zu finden wo ich hängen geblieben bin oder wo ich bin um einen Anschluss hin zu bekommen und das zu vertuschen.


Ich empfinde es so, das diese Dinge wesentlich seltener passieren wenn es mir insgesamt besser und stabiler geht. Wenn das Umfeld stabil ist und es viel Verlässlichkeit gibt

Ich bin jetzt ziemlich unsicher ob ich das so schreiben hätte dürfen. Ich weiß nicht ob das das selbe ist was ihr meint. Oder es kann auch sein das ich einfach spinne.

Aufatmende
Beiträge: 897
Registriert: Mi Jul 17, 2013 10:26 pm
Wohnort: hinter den Bergen bei den sieben Zwergen

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Aufatmende » Fr Nov 02, 2018 8:22 pm

Danke Maya, für deine Antwort. Das war ja gerade die Idee von diesem Thread, dass sich viele beteiligen.
Ich finde, nichts von dem, was du schreibst, hört sich dumm an. Sondern wie eine angemessene Reaktion auf das, was dir passiert ist.
Das Problem ist ja, etwas in mir verselbstständigt sich und ich verliere die Kontrolle. Und wie kann ich es schon im Ansatz bemerken und gegensteuern.
Wenn ich hier von Stunden lese, frage ich mich, warum ich mich über Sekunden aufrege.
Ich wäre halt gerne "normal". Das wird es eben nicht. Nur besser.

Maya, kannst du beschreiben, was genau komisch ist?
Ich würde es für mich beschreiben wie Wolken, die sich vor die Sonne schieben. Von einem Moment zum andern ist es diesig, dunkel, unbestimmt. Das, was ich fühle, höre, denke.
Aber ich kann ja nicht ständig auf der Hut sein!
Rückfälle sind Vorfälle!

Aufatmende
Beiträge: 897
Registriert: Mi Jul 17, 2013 10:26 pm
Wohnort: hinter den Bergen bei den sieben Zwergen

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Aufatmende » Fr Nov 02, 2018 8:24 pm

@Lara
Alles, was dir hilft, hilft mir auch und kenne Ich, außer einen Hund, der mich anbellt.
Was spürt der denn eigentlich? Worauf ist der abgerichtet?
Rückfälle sind Vorfälle!

Maya
Beiträge: 3554
Registriert: Mo Aug 13, 2007 12:45 pm

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Maya » Fr Nov 02, 2018 8:58 pm

Ich merke das vorher nicht. Oder vielleicht bin ich noch nicht schlau genug. Es gibt ganz unterschiedliche Arten.
Manchmal bin ich von einem Moment völlig anders. Manchmal merke ich es, manchmal nicht.

Und dann gibt es Tage, da ist alles um mich herum wie wenn das nicht echt wäre. Als wenn ich eine Geschichte erzählen würde und mir dazu Bilder vorstelle. Völlig unecht. Oder es fühlt sich an als ob ich hinter einer Glaskugel bin und nichts an mich rankommt und umgekehrt.
Und bei diesen plötzlichen nicht mehr reden, weiß ich nicht. Wenn ich es mitbekomme sehe ich Ausschnitte von dem was ich mache. Und meine Gedanken sind einfach eine Stimme in meinem Kopf.

Imagica
Beiträge: 1098
Registriert: Fr Apr 20, 2018 10:57 pm

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Imagica » Fr Nov 02, 2018 10:28 pm

Liebe Aufatmende (und alle anderen die hier vielleicht lesen),

also ich glaub jetzt zwar nicht, das ich irgendwelche guten Tips habe, aber ich schreib trotzdem mal wie das für mich ist.

Beim letzten Mal EMDR hab ich es gemerkt. Da fühlte es sich an, als würd mich von hinten Jemand aus meinem Körper rausziehen. Irgendwie war ich aber noch ein bißchen da und konnte das noch so halbwegs formulieren. Mit nem Stift den sie mir in die Hand gab, den ich rundherum betasten sollte und fünf Dingen die ich sehe, höre und fühle aufzählen wurde es dann besser.

Unterwegs habe ich immer eine Münze in meiner Jackentasche und praktisch ständig die Hand in der Tasche. Sobald ich merke, es bahnt sich was an, da kommt jetzt ne triggernde Situation, hab ich die Münze in der Hand und drehe sie hin und her, drücke sie mir zur Not auch mal fest mit der Kante in die Haut. So bleib ich irgendwie halbwegs da.
Oder meine Tochter ist dabei und quasselt dauernd auf mich ein und stupst mich immer an, wenn ich nicht reagiere. Das hat mich heut auch ganz oft zurückgeholt noch eh ich komplett weg war.
Einmal hat mein Kater mich rausgeholt, indem er mich miauend mit seine Nase an meine Nase gestupst hat.

Aber meist merke ich es nicht vorher. Es passiert einfach..

Liebe Grüße,
Imagica

Aufatmende
Beiträge: 897
Registriert: Mi Jul 17, 2013 10:26 pm
Wohnort: hinter den Bergen bei den sieben Zwergen

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Aufatmende » Sa Nov 03, 2018 11:20 am

Ich finde es spannend, dass ihr alle ähnliche Hilfsmittel, nämlich Reize von außen auf allen Sinneskanälen habt, teilweise recht nah an Schmerzen, es aber sehr schwer ist, den Anfang zu finden und zu beschreiben.
Da funktioniert schon eher, vorher schon zu wissen, das könnte ein Trigger sein und sich schon vorzubereiten. Heißt aber, ununterbrochene "Was-wäre-wenn?"-Überlegungen, oder?
Wie fühlt sich denn spontanes, ungeplantes, unkontrolliertes Leben an :?: :|
Rückfälle sind Vorfälle!

egalabjetzt

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von egalabjetzt » Sa Nov 03, 2018 4:38 pm

hallo aufatmende,

es ist hier ähnlich wie es andere schon beschrieben haben. wenn ich es gut merke, es wird komisch (weil es sich oft so wattig und kribbelig und dumpf anfühlt vorher, also vor allem das sehen und hören), dann helfen reize, die leicht wehtun. oft quetsche ich meine hände platt oder drücke mir den schlüssel in die hände. barfuß laufen hilft, ist jetzt aber zu kalt. laut beruhigende musik hören hilft mir auch (klassische musik).

ansonsten bin ich dem eher ausgeliefert und bin eben einfach irgendwann wieder "da", ansprechen holt mich manchmal raus aus diesem zustand, wenn es vertraute menschen sind. und dann gibts einfach situationen, da bekommt es niemand mit und ich bin stundenlang anders. vielleicht auch länger. ich habe so viele lücken in meinem leben, das verunsichert mich total. wenn es keine fotos geben würde als beweis, würde ich anderen nicht glauben, dass ich dabei war. dann fühle ich mich oft traurig und nicht richtig (hochzeit, geburten der kinder, urlaubserlebnisse, prüfungen usw.). manchmal bin ich mit dem auto schon viele stunden unterwegs gewesen und irgendwann wieder "zu mir gekommen" und war erschrocken, wie ich an diesen ort gekommen bin.

da ich ehrlich gesagt keine ahnung habe, was alles auslöser sein könnten, kann ich auch nichts wirklich vermeiden. deshalb ... ich lebe dahingehend schon spontan und ungeplant. weil ich nicht bereit bin, mich einschränken zu lassen von dem scheiß. diese ganze mb- vergangenheit ist in seinen alltäglichen auswirkungen schon so einschränkend und ich kämpfe schon so lange jeden tag darum, klar zu kommen und hindernisse zu überwinden. mehr "gefängnis" für mich selbst will ich nicht. wenn dissoziation kommt, dann bitte. mir doch egal. manchmal ist es für mich sogar hilfreich, zb um arzttermine zu schaffen oder schwierige gespräche. ich kann mich zwar hinterher an nahezu nichts erinnern, aber immerhin habe ich die situation dann irgendwie überstanden :lol:

liebgrüß,
egalabjetzt

Benutzeravatar
Dorie
Beiträge: 9935
Registriert: Mi Sep 29, 2010 11:12 am

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Dorie » Sa Nov 03, 2018 7:08 pm

Wenn ich total orientierungslos bin. Ich kann zb mich in ein Bus setzen, alles ist gut, aber plötzlich kommt ein blackout und ich weiss gar nix mehr. Wo ich bin, was ich will, wohin ich will, was ich gemacht habe.

Früher verfiel ich in Panik, stieg an der nächsten Station aus, um eine zu rauchen. Während des rauchens versuchte ich mich zu orientieren was ich wahrnehme mit den ohren oder Augen. Danach kann ich gucken, wo bin ich, wohin wollte ich, was wollte ich. (Passierte immer unterwegs von einem zum nächsten Kunden.

Jetzt hab ich mir vor paar wochen die Situation angeguckt, aufhören zu rauchen, so brauchte ich ne neue Perspektive als raus und eine rauchen.

Aber dafür musste ich erstmal verstehen, warum mein Körper und geist auf null geht. Ich war damals 3 jahre alt und da gabs Situationen, wo ich die ganze Zeit nur geheult hatte. Ich kam nicht zur Ruhe. Ausser mein Körper und Geist schalteten sich aus. Vor Erschöpfung eingeschlafen. War ich wach, wieder geheult.

Also wenn ich in diesem Zustand komme, war ich zu lange drauf bedacht "hier" zu sein und dann nimmt der Körper und Geist sich eine Auszeit.

Neue Perspektive. Augen einmal schliessen und tief luft holen. Eine kurze Pause und dann Augen wieder auf und Umgebung wahr nehmen mit Augen und ohren.
Träume nicht dein Leben,sondern lebe deinen Traum


Gib mir die Gelassenheit,Dinge hinzunehmen,die ich nicht ändern kann.
Gib mir den Mut,Dinge zu ändern,die ich ändern kann.
Gib mir die Weisheit,das eine vom anderen zu unterscheiden.

lara64
Beiträge: 2066
Registriert: Sa Mai 12, 2012 2:36 pm

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von lara64 » Sa Nov 03, 2018 10:09 pm

Hallo Aufatmende,

wir würden es bei Yoda nicht "abgerichtet" nennen..
denn es scheint, dass Hunde "automatisch" wahrnehmen. Wir sind ja auf den Hund gekommen, weil der Hund der Thera (der große Halbbruder zu Yoda) auf unsere Switch reagiert hat..aufgesprungen ist, auf mich zukam und mich angebellt hat, ganz eigen...manchmal wenn N. später in der Sitzung dazu stieß und nicht ich sonder z.B. eines der kleinen Mädchen da war, hat er zuerst völlig verstört reagiert, weil er mich nicht erkannt hat..und N. hat die Krampfanfälle und die Synkopen schon vor mir mitbekommen...

Yoda wird in diese Richtung "trainiert und konditioniert"..auch er hat sehr schnell mit wenigen Wochen sich merkwürdig verhalten, wenn hier ein switch passiert war...inzwischen sind wir dabei, dass er uns anstuppst wenn es so einen Switch bemerkt, oder auch wenn er einen Synkope bemerkt..er stuppt uns an, er bellt dann und wenn wir ganz "neben uns sind" dann "zerrt" er an mir, bis er mich im Gesicht und Halsbereich abschlecken kann..und dort dann schauen kann, und sagen kann "hey, hier bin ich!! kümmer dich!!..Jahr 2018..ich bin da.."
Wenn wir beide gut unterwegs sind, dann merkt er es oft schon sehr früh, und kann dann entsprechend durch bellen und auf sich aufmerksam machen, dafür sorgen, dass ich überlegen was bei mir gerade sein könnte...

so viel mal dazu!

Shalom - lara64

Aufatmende
Beiträge: 897
Registriert: Mi Jul 17, 2013 10:26 pm
Wohnort: hinter den Bergen bei den sieben Zwergen

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von Aufatmende » So Nov 04, 2018 11:25 am

@Dorie
Ist es nicht viel leichter, möglichst gegenwärtig zu bleiben, als sich mühsam aus der Auszeit wieder in der Realität zurecht zu finden?

@Lara das finde ich wirklich erstaunlich. Vor allem, weil Hunde sich ja in erster Linie über den Geruch orientieren?
Bleibt wieder die Frage: was genau nimmt er wahr?
Rückfälle sind Vorfälle!

lara64unl.

Re: Woran erkennt ihr kurzzeitige Dissoziation?

Beitrag von lara64unl. » So Nov 04, 2018 6:36 pm

Hallo aufatmende,

nur kurz sind im Zug unterwegs.
Hunde orientieren sich bei ihren Menschen vor allem an der Körpersprache, Körperreaktion, Verhalten und Stimme... auch an soetwas wie unserer Aura z.B. Epileptikerhunde, diese nehmen die Aura vor dem Anfall war.
daneben verändert Adrenalin den menschlichen Körpergeruch...und hier verändert sich teilweise auch die Augenfarbe, Stimmmodulation...etc.
N. wusste immer ganz genau, wenn ein bestimmtes Mädchen da war, dass L. da war, oder LL.
Er hat sich dann anders verhalten.

Ähnlich ist es bei Yoda inzwischen auch...
und wenn sich eine Synkope anbahnt(Körperspannung runter, Reaktion runter) meldet sich Yoda...

Shalom - lara64

Antworten