der schmerz in mir *nur für mich*

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peshewa
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Fr Mai 25, 2018 8:16 pm

Ich hatte gehofft, nie wieder sortieren zu müssen. Gerade wieder am selben Punkt: der ganze Tag ist surreal, erinnere mich vielleicht an 3h in Stücken, verwirrt, versteh phasenweise gar nichts mehr, Realitätsprobleme. Also ja, die Realität ist vielleicht nicht das Problem, sondern ich?
Der Tag hat Scheisse angefangen. Herr L. hat mich mal wieder an den Frauenarzt erinnert. Ich war vor 7 Jahren zum letzten Mal da, kurz danach war ein Raub (also Erpressung, musste am Bankomaten Geld holen), Polizei, 1500 Euro weg, Bedrohung durch 8 ? Männer. Und beim Frauenarzt eben bekam ich Bescheid dass der Befund fast gut ist von Stadium III zuvor. An diesem Tag schwor ich mir ein weiteres Mal ein neues Leben anzufangen, aber ich konnte nie wieder gehen. Ich weiss nicht ob es die Männer sind, die mich bedrohten, ob es der Frauenarzt ist oder sonstwas. Ich vermeide immer mehr seit Jahren, weiss auch nicht warum. Weich allem aus. Auf jeden Fall nach 7 Jahren, hab ich mich heute morgen durchgerungen und eine Mail geschrieben. Gezittert, hatte ein ungutes Gefühl. Ich bin umgezogen, bedeutet wieder erklären. Warum ich vielleicht komisch bin plötzlich, warum da überall Narben sind, warum abtasten nicht geht. Mag nicht. Reden. Erklären und immer treiben mich Ärzte so in die Enge, gefühlt, fragen, fragen, und ich werde zum Kind. Keine Ahnung, habe glaub nicht Angst vor ihnen, sondern vor mir selbst. Und ja, dann kam hald die Abfuhr, keine Kapazität, und verdammt ich arbeite seit 6 Jahren darauf hin, auch mit Herrn L., weil der Befund hald nicht ganz gut war und weil ein erhöhtes Risiko besteht. Viral. In dem Moment hat irgendwas in meinem Kopf gekippt. Fühlte mich abgelehnt, bedroht, zu hässlich, nicht gut genug, schuldig, unfähig, war in einer Situation die gar nicht so war, im Kopf, weiss auch nicht. Surreal. Jetzt klingt das lächerlich. Es ist lächerlich :-(
Ich ... ich habe angst. Weiss auch nicht wovor. Wieder zu stürzen, dass Dinge kommen, von Innen, den Verstand zu verlieren, zu vergessen, nicht mehr klar zu kommen. Ich hab niemanden mehr. Wirklich niemanden. Ich dachte es sei besser für die Welt. Ich ... wie konnte ich ... ich will nicht zum Frauenarzt. Ich will nicht ... ich ... scheisse alles. Es war doch gar nichts :-( Sie haben einfach nur keine Kapazität, mehr nicht. Keine Ahnung was los ist :-(
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Sa Mai 26, 2018 8:55 am

sozialchaos ist auch schon wieder tief belastend. wenn ich lange zurückgezogen war ist diese sehnsucht so stark. zu reden, zu lieben, gehört zu werden. und dann mach ich einen schritt nach vorne und alles bricht ein. verletze weil ich nicht aushalte, innen alles kreuz und quer bei kleinigkeiten. schuldgefühle ganz stark. 'Du bist die ursache aller probleme, pesh'. ich glaube es ihnen immer noch. keine schritte, pesh, das eis unter dir hält nicht.
stark paranoide gefühle auch. dass jeder der da ist vielleicht nur da ist um zu manipulieren, weil ich naiv genug bin, ständig vertrauen zu wollen. es fühlt sich nach schreien an, was ich tue, und das darf ich nicht und wird bestraft. noch immer schnürt es mir den mund.
das alles funktioniert so nicht, man kann sich nicht schützen wenn da andere sind. fühle mich nackt im gewitterhagel. es werden auch immer alle verletzt - je dünner die haut desto grösser die verwüstung innen und aussen.
und jetzt? ich wollte weiter machen als wäre nichts gewesen. es geht auch anders. es gehg alleine ohne diesen ganzen schmerz, oder. eine zeitlang war besser, jetzt gerade schreit es wieder kreuz und quer. hände vors gesicht und hoffen dass es mich nicht sieht oder schnell tötet. ja atmen auch ... phu ... weitergehen. nur ein kleiner schwächeanfall.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Sa Mai 26, 2018 9:41 pm

Heute war besser, der Kopf vor allem. Wieder mehr vom Alltag mitgekriegt, trotz beschissenem Schlaf. Ein wichtiger Termin steht an, der macht mich klirre. Wsrten bis es vorbei ist ...
Weiter balacieren. Irgendwie geht das schon.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » So Mai 27, 2018 8:13 am

Die Nächte wollen nicht. Nicht unterkriegen lassen, trotz allem. Demütigung und Ablehnung, paranoide Ängste und Selbstverletzung sind immer noch arg Thema. Manchmal liege ich auf dem Boden und es rüttelt mich voll durch, ein Wechselspiel zwischen Lähmung und dem Versuch, die Zerrissenheit zu kontrollieren, dann wenn der Schmerz wie Stromschläge durch den ganzen Körper geht. Atmen nicht vergessen. Irgendwie versuchen, dass innerlich nicht alles zusammenfällt und sich verheddert. Realitätscheck - 2018, du kriegst Luft, du musst nur Atmen.
Erinnerungen an eine Kellertreppe, dunkel und dreckig aus kaltem Beton. Einmal mehr eine ausgekugelte Schulter und das Lachen einer Person, die noch grösser scheint, als sonst schon. Ein Niemand, der am Boden liegt und sich wünscht, mit Miro zu den Sternen zu fliegen, weit weg in die Dunkelheit, da wo mich niemand findet.
Gedanklich versuche ich immer wieder dagegen anzugehen, aufzustehen, die Treppe hoch zu gehen und hinaus, in ein neues Leben ohne Gewalt, ohne Angst und Hoffnungslosigkeit. Meine Phantasie reicht nicht aus, es ist viel zu eng und sie würde es nie zulassen, an ihr vorbei zu gehenj. Der Schmerz ist real, im Kopf, jeder Schmerz ist im Kopf. Wieder liege ich auf dem Boden.
Es tut weniger weh, wenn man liegen bleibt. Es tut weniger weh, wenn ich mich nicht bewege. Und zugleich ist es ein Hohn, sowas zu sagen, denn der Schmerz ist unaushaltbar.
Miro, ein phantasierter Fluchthelfer. Die Brücke in eine andere Welt, in der mich niemand findet. Ich muss nur leise sein, wenn ich nicht atme, hören sie mich vielleicht nicht.
Ich liege am Boden und versuche nicht zu atmen. Bilder eines Versteckes und ein 3-jähriges Mädchen in einer stabigen Nische. Wenn ich atme, bin ich tot. Ich dachte nicht zu atmen sei ein Garant zu leben. Atmen war ein Fehler. So oft ist atmen ein Fehler. Alles was ich tue ist ein Fehler. Die Schuldgefühle breiten sich wie ein Waldbrand aus. Es ist falsch dass ich denke, dass ich fühle, dass ich bin, dass ich atme, alles nur wegen mir, ich tue allen nur weh, nur wegen mir, alles war und ist immer nur wegen mir. Sam. Sam's Tod ist wegen mir.
Mein Bruder liegt auf dem Boden und ringt nach Luft, starrt mich an, ohne dass er was sagen könnte. Seine Augen sind dunkel und leer, ich hatte immer schon angst vor seinen Augen. Ich versuche Luft zu greifen, wie ich es auch in der Badewanne immer versuchte, aber sie rinnt mir durch die Hand. Fühle mich hilflos. Hilflos und schuldig. Du ... alle haben wortlos immer du gesagt. Du bist schuld. Realitätscheck. Ich kann nicht für ihn atmen. Doch die Phantasie reicht immer noch nicht aus, um zu handeln. Um ehrlich zu sein, habe ich angst vor ihm. Heute noch mehr, als früher.
Mit beiden Beinen auf den Boden stehen, die Unterlage spüren. Da ist Laminat statt Beton, ein warmes Zimmer, statt ein kalter Treppenraum. 2018.

Phu ja atmen, Pesh. Gedanken und Bilder ziehen lassen. In den Brustkorb atmen, die Luft in einem Kreislauf strömen lassen. Ich will die Dinge nicht weiter ertragen müssen, immer und immer wieder, ich will sie verändern. Die Phantasie reicht nur nie aus. Atmen Pesh. Atmen reicht. Und ja, ich atme, trotz allem. Und mein Bruder auch.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Di Jun 05, 2018 8:39 am

Schmerz ist manchmal surreal. Man weiss er müsste da sein, man weiss, es müsste weh tun, man weiss, dass etwas Schlimmes mit dem Körper passiert ist. Ich hoffte lange, ich sei zu stark, um Schmerz zu spüren, wollte mir nicht eingestehen, dass ich wohl eher zu schwach bin, um ihn zu spüren und zu ertragen. Dem Körper geht es nicht gut, von der Fusssohle bis zum Scheitel ist das Gefühl gezeichnet, das man spüren müsste. Der Anblick ist befremdlich, irgendwie. Hör auf Pesh. Schau dich doch an. Jeder sieht es, man selbst sieht es, aber niemand spürt ihn mehr. Es ist nur ein blindes Sehen. Nur eine Zeichnung auf einem leeren Blatt Papier. Es kann auch gar nicht schlimm sein, da ich nichts spüre.
Warum stürze ich, schon wieder? Warum zeigt sich Hoffnung, wenn sie dann wieder fluchtartig das Weite sucht? Vor allem der Kopf spinnt wieder, ich meine, die Einnerung. Alles andere ist besser aushaltbar. Schlaf geht eigentlich und ich dachte immer, die Dissoziationen hängen vielleicht nur damit zusammen. Schlafwandeln, hat Mutter immer gesagt, also die Zweite. Das ewige Vergessen vor allem. Vielleicht fliehen die Erinnerungen doch aus der Haut. Ich kann die Dinge nie halten. Sie gleiten mir durch die Hände.
Tränen auf den Wangen. Eigentlich nur die Tränen ihrer Mutter die sie weint. Ein kleines Mädchen steht vor der Wand. Dann weiss ich wirklich nicht viel. Schmerz? Ich weiss nicht. Eher so ein da-müsste-Schmerz-sein-Gefühl. Mama erschrack ob ihrer eigenen Tat. Mir schnürt sich der Magen, wenn ich das schreibe. Erwähne sie nicht. Niemanden. Es ist alles meine Schuld. Meine Wahrnehmung muss falsch sein, ich muss falsch sein. Es ist okay Mama. Ich spüre nichts, Mama. Sie war sonst nie verzweifelt. Sie drückte mich sekundenlange unter Wasser ohne mit der Wimper zu zucken, aber da wimmert sie ihn an. Ich wollte das so nicht, hat sie immer wieder gesagt. Mama, es war doch meine Schuld. Du hast es selbst gesagt. Ich spüre nichts. Dabei laufen auch jetzt die Tränen.
Dann kam die Wut. Wut kam immer wie eine Lawine auf mich zu, dunkelrot, dröhnend laut, schreiend, klirrend, wütend, die spürte ich im Gegensatz zum Schmerz umso durchdringlicher ... gefolgt von der endlosen Stille. Kein Schmerz. Es kann nicht schlimm sein, wenn da kein Schmerz ist. Es ist nur Körper. Vorwürfe, von ihr. Scham und Schuldgefühle, in mir. Es tut mir leid, Mama, dass ich bin, wie ich bin. Das tut es mir heute noch.

Ja, da ist er nun, der Körper. Ein 4-jähriger, der nichts spürt und ein 35-jähriger, der nichts spürt. Sie sehen ekelhaft aus, so ekelhaft, dass ich die Aggressionen an ihnen verstehen kann. Verstehen, aber nicht fühlen.

Ich ... warum weint man denn, wenn man nichts spürt? Warum wird die Haut so eng? Ich vermisse Miro. Chaos. Oben. im Kopf.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Mi Jun 06, 2018 8:17 am

Ekel gerade sehr stark. Füsse und Beine komplett blutig augekratzt, von Haut nicht mehr viel zu sehen und noch schlimmer als Arme. Der Bauch geht einigermassen, oben und an den Armen wieder alles zerschnitten und zerbrannt. Visueller Ekel vor dieser Hülle, in der ich sein soll. Schaue runter und da ist nur .. Ekel. So .. angewidert ... so ... ja Ekel. Mal fühle ich mich gefangen und dann nicht zugehörig, aber eklig. Immer. Ekel vor Erinnerungen, visuell, vor dem Mädchen, das ich so sehr hasse, vor dem falschen Etwas, das ... so ... ekelhaft ... keine worte ... eklig ... weil die Hülle auch ohne ... Schnitte, Brennen, Kratzen, Schlagen ... so ... ekelhaft ... und ...schuldig. Will sie schlagen. Hassen. Will ihr das antun, was ihr angetan wurde. Ich will quälen, so sehr quälen aus ... Ekel. Aus ... Hass. Aus ... ja Ekel. Weiss nicht. Sie sagen, Ekel ist nicht immer ... visuell ... als ... aber kein Ekel ... anders. Nur Schmerz und Gefühllosigkeit die abwechseln.

So hässlich eklig. Für immer. Und es ist so egal ... was ich zukünftig ... weil ... hässlicher geht nimmer. Was hab ich nur getan ...
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Mi Jun 06, 2018 10:27 am

und nein. nicht immer. kein ekel. geweint. getobt. innerlich amok gelaufen. und es ist ... in ordnung. es ist wie es ist. und es braucht da keinen ekel und da ist auch keiner mehr. da ist akzeptanz jetzt. und in ordnung. und aushalten. wieder.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Mo Jul 02, 2018 8:17 am

fallen. so tief. so leer. und einsam.
wenn nichts bleibt. nur leere. nur nichts.
ein sinnloses nichts.
schaue ich ihm direkt ins auge.
der leere. der sinnlosigkeit. dem tod.
mag nicht schreiben. so schwer alles.
so leer.
wie gross nur die sehnsucht nach schmerz.
fühlen. warum nur wollte ich nie fühlen.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Mo Jul 02, 2018 9:27 am

aufstehen. weitergehen. irgendwie. irgendwo hin. egal wie zerstümmelt. nur leben. atmen. und ja essen. mir wird schon schlecht wenn ich daran denke.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Di Jul 03, 2018 5:50 pm

leben pesh. nur leben. und dann ... irgendwann ... geht mehr ... oder anders ... gefühle ... und einsamkeit ... und er ... sehnsucht ... nach ... berührung ... nach schmerz ... wo doch schon ... so voll ... davon ... weil ... weil ... weil alles besser ... als dieses chaos ... von ... hoffnung ... und hoffnungslos ... von leben ... und sterben ... von wollen ... und aufgeben ... von ... gefühl. lieb mich ... hass mich ... du bist ... weg ... das bedeutet ... tot sein. weg. und du ... ihr ... kommt nicht ... zurück ...
und ich? was ist mit ... ich? mit all dem ... so riesig ... so innen ... so ... allein mit ... dem riesig ... das ist nicht ... weg ... weil das innen ... nicht stirbt ... ohne aussen ... und die dinge dazwischen ... und weil das alles ... so immens ... wortlos ... und ... phu ja. so ... riesig.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Mi Jul 04, 2018 4:17 pm

pulsader aufgeschnitten. ist ärzlich versorgt. klinik verweigert. sie sagen es sei mein entscheid. beides. wissen nicht mehr was tun. geht mir gleich. die definition von ich und entscheid haben sie nicht verstanden. ich auch nicht. oder es. oder was auch immer mich geritten hat. hallo leben, noch bin ich hier. und ich bleibe.
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Gast

Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von Gast » Mi Jul 04, 2018 4:33 pm

gut, dass du noch da bist
auch, wenn du das nicht so siehst.
Du scheinst im tiefsten ja doch leben zu wollen.
Hilfreich wäre es wohl, das anzuerkennen
oder dir das Gegenteil zu beweisen.

Gast

Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von Gast » Mi Jul 04, 2018 4:36 pm

sorry
nur für dich hab ich überlesen

peshewa
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Do Jul 05, 2018 11:43 am

Ich will leben. Immer und immer wieder. Und ebenso will etwas sterben, immer und immer wieder. Das zu verarbeiten ist nicht immer so einfach.
Ich habe gelernt, das ein Stück weit abzuschieben. Diese Kontrolllosigkeit. Und ich lerne gerade, dass Entscheidungen akzeptiert werden. Dass ICH sein darf, und es nicht nur um meine Hülle geht.
Gerade stecke ich im anderen Extrem. Euphorie nach Pulsadernschnitt. Ich muss das nicht verstehen. Aber ja, ich kann es annehmen. Versuche es trotz allem. Ich habe gehandelt und das gibt mir Mut. Und ich wurde nicht bestraft dafür. Eine wirklich neue, verwirrend neue, aber schöne Erfahrung.
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Re: der schmerz in mir *nur für mich*

Beitrag von peshewa » Do Jul 05, 2018 3:55 pm

spüre die hülle nicht. innerlich zerfetzt. hände um die brust helfen, keine ahnung warum. vielleicht ersetzen sie die hülle. halten das innen zusammen. betrachte die naht, die haut und es ist als wäre alles surreal. tot irgendwie. als wäre die hülle weg. bin nicht recht da. es fehlen schon 6x Xh schrecke auf und dann ist es weg. oder es war immer weg. bin so .... neben mir. aber nicht wirkl8ch.
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