Erneuter Anlauf - Wieder da

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Aufbruch
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von Aufbruch » Di Okt 27, 2015 7:54 pm

Danke dir @lara64 für deine Rückmeldung.
Freut mich, dass es soweit gut ist.
Wünsche nun erstmal ganz viel Ruhe und Erholung und möge die Heilung weiter so voranschreiten, wie es jetzt nach der OP ....

GlG
Aufbruchs

lara64
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64 » Sa Okt 31, 2015 2:56 pm

Nun bin ich fast eine Woche wieder daheim. Meine Söhne und Freundinnen haben dann die Wohnung noch ein wenig "Verhindertengerecht" gemacht, so dass die meisten Dinge hier in der Wohnung ganz gut gehen. Vergangene Woche waren dann auch etliche Freundinnen zum Abendessen da, haben etwas mitgebracht, oder wir haben gemeinsam gekocht.

Es geht meist ganz gut, ich brauche viele Pausen im Alltag, sitzen soll ich wirklich nicht mehr als ca. 60 Min. am Stück, mehr geht auch meist echt nicht. Die Rekonvaleszenz wird lange sein.
Ja es war ein riskanter und risikoreicher Eingriff, und mein behandelnder Arzt meinte am Montag, es war "Scheiß knapp" sowohl was den Zeitpunkt der OP anginge, als auch intraoperativ. Knapp am Rollstuhl vorbei gekommen zu sein, macht eine Achterbahnfahrt zwischen großer Dankbarkeit, Glück und Freude. Aber auch Wut auf darauf, dass diese anderen Ärzte mir so überhaupt nicht zugehört haben und die Rückenschmerzen, da falsch diagnostiziert, in Richtung Psychosomatik im Rahmen meiner PTBS/DIS geschoben haben. Und Hochachtung und Respekt vor meinem behandelnden Arzt, der die Geschichte doch in einem Eingriff gestemmt hat, und dabei doch ein Risiko eingegangen ist. Er hat meine Angst dann doch gesehen, vor einem zweiten Eingriff.
Der Arzt hat auch soweit alle seine Versprechen gehalten. Wir hatten das versprochene Einzelzimmer, und eine Freundin konnte im Zimmer bei mir bleiben, bis ich in die Anästhesie musste. Vor der OP ist die Schwester aus dem Aufwachraum, die mich nach der OP betreuen würde zu uns aufs Zimmer gekommen und hat sich vorgestellt und hat mir mir geklärt, was wie geht mit anfassen und so. Auch der Anästhestist und die Anästhesieschwester die für mich zuständig waren, sind vorher gekommen und wir haben darüber geredet wie das bei der Narkoseausleitung so sein kann...Meine Freundin L. fand das total klasse, und uns hat das total viel Sicherheit gegeben..das hatten wir so noch nie und war total beeindruckend.
Eine Freundin wurde dann informiert als wir vom OP in den Aufwachraum kamen und Ch. konnte dann die ganze Zeit im Aufwachraum dabei sein. Ich kann mich nur sehr dunkel an Ch. erinnern z.B. dass sie meinen Kopf gehalten hat, weil mir so unendlich übel war und ich mich schon wieder übergeben musste. Das war irgendwie anders als mit seiner KS, die uns nicht kennt. Ch. hat auch erzählt, dass sie, da sie schon früher da war, in meinem Zimmer warten durfte und der behandelnde Arzt dann davon wusste und zu ihr ins Zimmer gegangen ist und sie informiert hat, dass die OP beendet ist und soweit gut ging...fand Ch. super nett, auch wie er wohl im Aufwachraum dann war fachlich sehr kompetent und doch so empathisch im Umgang mit mir, und dass sie ihn sehr entspannt und menschlich erlebt hat. Auch in dem Moment, als ich einigermaßen wach war, und er mich gefragt hat ob ich die Beine bewegen kann, als er es gesehen hat, da sei nochmals so eine richtige Entspannung sichtbar geworden.
Der Klinikaufenthalt war super. Die KS und mein behandelnder Arzt waren dann toll und klasse. Auch als es die ersten Tage nach der OP mir nicht so gut ging, Übelkeit, Probleme beim Urin lassen usw., auch bei der Hilfe beim Duschen/Waschen..
Über das Essen gibt es nichts zu jammern...Mittags gab es den Mittagsmenue des Griechen, bei dem am Abend von einem Teil seiner Karte dann bestellt werden konnte..
Unser behandelnder Arzt hat uns dann auch mit Schonung und nur mäßiger Mobilisation und Bewegung entlassen, und auch sein Kollege, bei dem wir am Do. uns vorstellen mussten, hat von langsamer und geringer körperlicher Belastung gesprochen.
Geduld, Langmut und Langsamkeit werden in den nächsten Monaten die Stichworte für die Rekonvaleszenz sein.

So werde jetzt hier mal schließen, mein Rücken sendet Pause und ich wollte noch einen der kleinen Spaziergänge (15 Minuten) machen.

Shalom - lara64

martha1

Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von martha1 » Sa Okt 31, 2015 9:57 pm

Liebe lara64, freue mich für dich/euch, das alles gut gegangen ist!! :D

Ganz liebe Grüße!
martha

Aufatmende
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von Aufatmende » So Nov 01, 2015 6:17 pm

Wie schön, dass es dir den Umständen entsprechend gut geht. Hab hier immer mitgelesen, hatte aber keine Muße zum antworten.
Ich werde mir das gut merken, was du hier über OP-Vorbereitung geschrieben hast, irgendwann werde ich mal ein neues Knie brauchen...
Kannst du mit einem Laptop vielleicht auch im Halbliegen schreiben?

LG
die Aufatmende
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lara64
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64 » Sa Nov 07, 2015 11:28 pm

Wir haben diese Woche das tolle Herbstwetter genießen können, was für ein Geschenk, welches Glück, welche Freude und Dankbarkeit..zweimal am Tag 15 Minuten spazieren gehen, ist gar nicht so einfach hier so eine Ministrecke zu finden..die dann auch noch eben sein soll... :D Komiker, wir wohnen knapp unterhalb der Weinberge..aber gut..am Dienstag gab es dann auch eine kleine Schrecksekunde, als ich einen "Ausflug" auf meinen Wohnzimmerboden gemacht habe..Mittwoch dann nach einer gründlichen körperlichen Untersuchung und der Röntgenkontrolle...alle Schrauben noch fest und alle Stäbe und ähnliches noch da, wo es hin soll.

Wir hatten hier vor gut einer Woche ja ein Telefonat mit unserer Therapeutin, war schwierig für uns/für mich, weil wir sonst so gut wie nie telefonieren...nur im absoluten Ausnahmefall...und es war irgendwie befremdlich nicht ihr Gesicht zu sehen, ihr Hände und Gesten...es hat dann auch einen Alptraum verursacht,
wohl nicht nur das Telefonat, auch eines der Themen das gerade zwischen ihr und uns am köcheln ist... wie viel wertschätzende und wohlwollende Äußerungen von ihr und anderen mir nahe stehenden Menschen ertrage ich/halte ich aus, ohne sie im Innen kaputt zu machen, mich deswegen verletzen zu müssen, oder ähnliches...
der Alptraum und eine Situation von der OP hat mich dann diese Woche auch noch sehr beschäftigt, aber auch der Tod eines Freundes (gut E. war 84 J.) und noch viel mehr die schreckliche Situation einer Freundin, der Tochter auf eine Hochspannungsleitung der S-Bahn geklettert ist, weil sie dieses fotographieren wollte und die dann vom Starkstrom ergriffen wurde, der Partner war gleich tot, C. hat eine Woche um ihr Überleben gekämpft und liegt nun im künstlichen Koma...wie schrecklich ist das als Mutter, persönlicher Alptraum...
es war einfach vieles und daneben gilt es langsam sich Gedanken zu machen, wie soll was weiter gehen...beruflich wohl am Dringensten..
vieles das gerade wieder ansteht geklärt und geregelt zu werden...

Doch daneben einfach auch das geniale Herbstwetter genießen und die Sonnenstrahlen auf die Haut und in das Herz nehmen.

Shalom - lara64

elefantenkind
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von elefantenkind » Fr Nov 13, 2015 8:08 pm

Liebe Lara,

Ich freue mich, dass deine OP so gut verlaufen ist. Es geht ja ganz schön auf und ab bei dir, auch die Geschichte von deiner Freundin und ihrer Tochter macht beim lesen sehr betroffen.
Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und lese mit,
Elefantenkind

lara64
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64 » Mo Nov 23, 2015 11:22 pm

Es ist seit über einer Woche zuviel...hatten am 09. einen Therapietermin und heute und dazwischen...
einen Therapietermin der superanstrengend gewesen war, und von dem ich schon auf dem Heimweg nichts mehr wusste(wissen durfte..)..daheim ein großer Sohn saß, der am Tag zuvor ausgeraubt worden war...KO Tropfen...zwei Tage später ich einen Drohbrief erhalte...mit Blick auf die beiden anderen Kinder die ich noch habe...Krisenmails mit Thera und meinem Helferinnennetz..Versuche Ruhe zu bewahre und bei der Entscheidung zu bleiben...schwierige Tage mit viel Angst und Bedrohung...und doch weiß, dass wir keinen anderen Weg haben/finden...heute wieder Therapie...wir sind an Knackpunkten...und es bleibt beschissen schwierig...Familientermin bei der Thera...Terminvorschläge gehen hin und her...sie macht Dinge möglich, die sonst nie möglich sind/wären...kaum zu ertragen...
wie viel Wertschätzung kann ich von ihr zulassen..warum macht sie das??

Bin zu müde um zu schlafen...aber wenigstens hinliegen...LWS und HWS toben bereits...
Shalom - lara64

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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64 » Do Nov 26, 2015 12:15 am

WArum macht sie das für mich/für uns...WARUM!! Das muss sie nicht. Kein Mensch muss einen Therapietermin am Samstag vor Weihnachten bekommen. Warum??
Warum hält sie das gerade alles aus, was zwischen den Zeilen in der Therapie gesprochen wird, was sie sieht und eigentlich nicht sehen sollte?
Warum ist es immer noch so schwer an meiner Glaubwürdigkeit nicht zu zweifeln? Warum tut es nach wie vor so unendlich weh die Wahrheit der DIS Tag für Tag gerade zu sehen, hören, spüren...warum gibt es Teile die es glauben und wissen und für die es normal ist...warum kann ich mein theoretisch-fachliches Wissen nicht auf uns anwenden??
Ich hasse es, die DIS Fachkollegin zu sein. Da kann sie mir noch tausendmal was anderes sagen...ich hasse ES!!

Frage mich gerade ob ich überhaupt nochmal normal werde...oder wie auch immer.

Shalom - lara64

martha
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von martha » Do Nov 26, 2015 12:39 pm

Liebe lara64, nein sie muß es nicht, aber sie möchte es dir/euch eben gern anbieten, weil es wohl benötigt wird!? Ich finde das toll, dass sie das für dich/euch tut und es auch alles aushält!

Liebe Grüße!
martha

Aufatmende
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von Aufatmende » Do Nov 26, 2015 8:29 pm

Sie macht das, weil du dich weiterentwickelst, weil du um Stabilität kämpfst, weil du die Werkzeuge einsetzt, die du hast. Weil es sich für dich lohnt. Ich habe auch einzelne Therapien mit Patienten als Heilmittelerbringerin. Da tut man schon mal viel für einen Patienten, der übt und übt und übt und bei einem anderen, der ständig am gleichen Punkt klebt und nichts investiert, eben nicht.
Du kannst dein Wissen nicht anwenden, weil es um Gefühle geht. Die dauern eben länger. Und Angst ist der schlechteste aller Lehrmeister. Ich glaube dir! Jedes Wort, das du schreibst, auch die, die durcheinander sind, weil ich von mir das gleiche Durcheinander kenne, egal, ob ich nun das Etikett komplexe PTBS oder DIS trage. Dissoziiert kann man jedenfalls einigermaßen arbeiten gehen, wenn man eigentlich kaum auf den Beinen stehen kann. *hüstel*
Rückfälle sind Vorfälle!

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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64 » Mi Dez 02, 2015 10:02 am

Liebe Martha und Aufatmende,

ja sie muss es nicht, sie will es, weil sie sieht wie wichtig mir/uns das ist.
Ich weiß es vom Grundsatz her und ich weiß auch, dass sie es NCIHT anbieten würde, wenn sie es NICHT wollte. Da erlebe ich sie sehr klar, transparent und auf eine gute Art Grenzen wahrend.
Ich kenne es gut, weil ich es natürlich auf oft schon gemacht habe und wohl wieder machen werde/würde. Sich für KlientInnen einzusetzen, wenn sichtbar ist/wird, dass diese wirklich Veränderungen wollen, diese um ihre Zukunft ringen und kämpfen. Dann mache ich auch Dinge möglich, die sonst nicht so alltäglich an meinem Arbeitsplatz sind..

Die vergangenen Tage waren ein Wechselbad zwischen ganz guten Tagen, an denen ich die Freude und die Lebenslust auch wieder gespürt habe. Und den Tagen in denen mein Körper mir das überschreiten der Körpergrenzen deutlich quittiert und mich dann lahm legt...
Balance heißt das Zauberwort, nach wie vor und immer wieder in diesem Leben geht es darum, die Balance zu halten.. :D

Und dann sich immer wieder aufraffen die Angelegenheiten für die BG, den DRV oder KK zu schreiben, zu erinnern, Befunde und ähnliches einzufordern..und manchmal einen Ort zu finden an dem man den Frust über manche bürokratische Hürden abladen kann..

So viel für heute - oder?
Shalom - lara64

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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64 » Mi Dez 02, 2015 10:05 am

Grenzüberschreitungen

Schmerzlich erfahren,
wie rasant der eigene Körper einem immer engere Bewegungsgrenzen setzt.

Ungewollt,
meinen Bewegungsradius an die veränderte körperliche Situation angepasst.

Schmervoll erleben,
wie es zu Grenzerfahrungen bei der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit kommt.

Unversehens,
meine körperliche Begrenztheit als neue Gegebenheit hinnehmen lernen müssen.

Schmerzlich bemerken,
wie sehr die körperlichen Einschränkungen zu beruflichen Ausgrenzungen führen.

Ungeplant,
erfordern meine Körpergrenzen andere berufliche Betätigungsfelder.

Schmerzvoll feststellen,
wie schnell man als Grenzgängerin Grenzerfahrungen der eigenen körperlichen Grenzzustände macht.

Unverhofft und unerwartet,
sind trotz meiner körperlichen Begrenzungen Türen zu mir unbekannten Räumen in mir aufgegangen,
in denen bisher unbeachtete Fähigkeiten und Gaben zu Tage kommen konnten.

Unverhofft und unerwartet,
haben sich inmitten aller schmerzlichen Erfahrungen und Erlebnisse, mir ungewöhnliche Möglichkeiten eröffnet,
mit meinen Einschränkungen neue berufliche Wege in der Zukunft zu gehen.

Unverhofft und unerwartet,
konnten innerhalb der oft unerträglichen Situationen einzigartige Beziehungen zu Menschen entstehen,
die mich in all meinen Schmerzen gehalten und getragen haben.

Unverhofft und unerwartet,
überwiegen jenseits meiner Grenzerfahrungen, die vielen Erlebnisse und Begebenheiten,
voller Glück und Freude, Dankbarkeit und Lust am Leben, Ruhe und Frieden in mir,

und die nicht endende Liebe des himmlischen Vaters zu mir.

lara64
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64 » Mo Dez 07, 2015 12:03 am

Ruhige und entspanntere Tage, körperlich wie psychisch, lösen sich mit heftigen Reaktionen auf die kleinsten Trigger ab. Und manchmal bekomme ich den Trigger gar nicht mehr mit. Ich bin so dünnhäutig und reagiere schnell über...
Kann wie heute Mittag die Sonne genießen um dann ein paar Stunden später hier am PC auf eine Mail fast auszurasten...
Morgen wieder Therapie, mir ist Angst...aber gut, ich weiß mich bei ihr gut aufgehoben...fachlich super professionell und menschlich in der Therapie einfach auch sehr stimmig...der Punkt an dem wir sind, ist einfach beschissen und macht bei einigen hier viel Stress und mir Angst, wie denn die Reaktionen wieder sein werden...
sollte schlafen es ist für die nötige Balance bereits wieder zu spät...

Shalom - lara64

Aufatmende
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Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von Aufatmende » Mo Dez 07, 2015 8:58 pm

Wie war die Therapie. Haben sich Stress und Angst gelegt?
Rückfälle sind Vorfälle!

lara64unl.

Re: Erneuter Anlauf - Wieder da

Beitrag von lara64unl. » Mo Dez 07, 2015 11:45 pm

Hallo Aufatmende,

danke der Nachfrage. Konsens zwischen meiner Therapeutin und mir für heute und das nächste Mal, das ganz brisante Thema in den Tresor...der gleich nach der Weihnachtspause wieder geöffnet wird. Heute und nächste Woche gilt und galt des das Gespräch mit meinen "realen" Kindern vorzubereiten.
Sie hat nach Innen erklärt, dass das im Moment einfach Vorrang hat. Die anderen Themen und vor allem das eine brisante Thema jedoch nicht auf die "lange Bank" geschoben werden, sondern spätestens bei der zweiten Sitzung im Jahr 2016 Thema sein werden.

Allerdings hat das Gespräch heute auch ziemlich was in Bewegung gebracht..

Sie hat Fragen für das Gespräch vorbereitet, ich hatte Stichpunkte...wir haben uns entlang gehangelt...vieles hat auch getriggert...und mehrfach war es schwierig das switchen zu verhindern...

Shalom - lara64

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