Stabilisierungstechniken

Hier können Betroffene über ihre Erlebnisse diskutieren.
shattered soul

Stabilisierungstechniken

Beitrag von shattered soul » Do Dez 29, 2011 5:46 pm

Ich hab keine Ahnung ob das hier erwünscht ist oder ob es nützlich ist.
Aber da bei uns im Team auch gerade etwas Unstabilität heerscht und mich auf die Suche im Netzt gemacht habe
und auf etwas, meiner Meinun nach Gutes gestoßen bin, dachte ich, ich stelle es hier mal rein.


Sicherer Ort
Ein Phantasieort, an den man sich begeben kann, wenn man
Schutz braucht
sich zurückziehen möchte
eine Auszeit braucht
Wohlfühlen tanken möchte
in sicherer Umgebung Zwiesprachen halten möchte.
Sollte nicht mit realen Personen bevölkert sein


Fernsehtechnik
Bei Flashbacks
Stellen sie sich einen Fernseher vor.
Suchen sie den schwarzen Rand des Fernsehers.
Nehmen sie die Fernbedienung in die Hand
Suchen sie den Schwarzweiß-Knopf
Nehmen sie die Farbe aus dem Bild
Suchen sie den Helligkeitsknopf
Machen sie das Bild so hell, dass sie nichts mehr erkennen können
Suchen sie den Tonknopf und machen sie den Ton so leise, dass nichts mehr zu hören ist.
Jetzt suchen sie den Aus-Knopf
Jetzt nehmen sie die Video-Kassette aus dem Fernseher und packen sie in die Pappschachtel
Holen sie einen Umschlag
Packen sie die Videokassette in den Umschlag
Bringen sie den Umschlag in den Tresor
Sie machen die Tür mit einem lauten "plopp" zu
Sie verstellen die Zahlenkombination und hören das "Klack, Klack, Klack" des Zahnrades
Und erst wenn sie soweit sind, holen sie die Kassette aus dem Tresor und schauen sich die Bilder mit einer Person ihres Vertrauens wieder an.


Lichtstromtechnik
Setzen sie sich bequem hin
Sie spüren wie ein Sonnenstrahl sich auf ihrem Kopf fängt
Er breitet sich ganz langsam aus nach unten über Brust und Bauch zu den Beinen
Sie merken wie ihnen wärmer und wärmer, wohliger und wohliger wird
sie sind ganz in den Lichtstrom eingetaucht, alles wird heller und freundlicher
Verweilen sie solange in dem Licht wie sie es für richtig halten und kommen erst dann wieder in den Raum zurück


Variante:
Suchen sie eine Blüte, die zu ihnen passt
Stellen sie sich vor sie befindet sich in ihrer Mitte
Sie nimmt das Licht auf, beginnt zu leuchten und öffnet sich
Ist die Blüte erfülllt von Licht, bitten sie sie das Licht wieder abzugeben
dann wandern sie weiter nach oben und stellen sich vor, im Kehlkopf ist ebenfalls eine Blüte, die zu leuchten beginnt, das Licht in sich aufnimmt und sich öffnet
bitten sie sie wieder, das Licht abzugeben an die arme, den Brustkorb usw., bis sie beim Kopf angelangt sind
Das Licht gibt Heilung und regeneriert
Atmen sie durch den Scheitel ein und kommen sie wieder mit der vollen Aufmerksamkeit in den Raum


Innere Helfer
Ziel ist, einen Zugang zu inneren Objekten zu schaffen. Man muss nicht alle haben, nur so viele, wie es für einen selbst gut ist.
Eine Person, die real Unterstützung und Stärke geboten hat.
Ein Vorbild aus dem Film und fernsehen, Roman mit gewünschter Eigenschaft
ein Tier mit der Eigenschaft zur Unterstützung
Ein Symbol, das Kraft und Unterstützung vermitteltEin Moment, in dem man sich wohlgefühlt hat
Anwendung: Vor wichtigen Ereignissen sich dieser Helfer vergegenwärtigen und dann gestärkt in die Realität gehen.

Tresortechnik

- sich einen Tresor, Behälter, Safe oder einen ähnlich sicheren Ort
vorstellen
- sich eine Verschlusstechnik überlegen (Schlüssel, Zahlencode ...)
- das "Behältniss" an einen Ort stellen der nur für einen selber
zugänglich ist.
- das Öffnen und Verschließen einige male probieren

- sich die Situation/en die in den Tresor sollen wie auf einer
Videokasette vorstellen
- die Kasette nehmen, sie dort hineinpacken
- abschließen
- sich vergewissern das alles verschlossen ist
- sie bleibt dort, bis man sie wieder herausholen möchte, aber man kann
sie jederzeit dorthin zurück packen.


Anmerkung
Die Stabilisierungstechniken funktionieren alle. Manche (Fernsehtechnik, Sicherer Ort) muss man vielleicht ein bisschen üben, aber es lohnt sich. Wichtig für die Techniken ist, dass man sich auch wirklich stabilisieren will - ohne den Willen bringen sie alle nichts. Die Fernsehtechnik und den sicheren Ort verwendet man häufig bei Fhlashbacks oder unangenehmen Erinnerungen/Gedanken. Kann es nur empfehlen.
Die Techniken kann jeder so für sich verändern, wie er will, solange das oberste Kriterium erfüllt wird: es muss gut und stabilisierend sein (Beispiel: bei der Lichtstrahltechnik könnte man auch ein rotes/blaues/grünes... Licht nehmen).


Vielleicht hilft es ja wirklich jemanden, oder ihr wisst auch noch ein paar?

Lg A.und team sadeye

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Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von kleine Bärin » So Jan 08, 2012 7:39 pm

was mir auch manchmal hilft, ist sich bewusst auf etwas anderes zu konzentrieren.

5-4-3-2-1-übung

also 5 dinge, die ich sehe.
5 dinge, die ich höre.
5 dinge, die ich spüre.

und dann 4 dinge, 3 dinge, 2 und am ende 1.

Gruß die bärin
for those who fight to light the dark: Bild

Ich habe die Verantwortung für mein Leben und meine Taten.

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Lorelei
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Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von Lorelei » Mo Jan 09, 2012 7:41 pm

Yoga-Atmung:

Das linke Nasenloch zu halten und durch das rechte Nasenloch die Luft einatmen.
Luft anhalten, dabei das rechte Nasenloch zuhalten und das linke öffnen.
Durch das linke Nasenloch ausatmen.
Pause.
Durch linkes Nasenloch einatmen, das rechte Nasenloch bleibt zu.
Luft anhalten, dabei das linke Nasenloch zu halten und das rechte Nasenloch öffnen.
Durch das rechte Nasenloch ausatmen.

und so weiter...
Was hinter uns liegt und was vor uns liegt ist nichts in Vergleich zu dem, was in uns liegt. - Ralph Waldo Emerson

shattered soul

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von shattered soul » Mi Jan 11, 2012 7:33 pm

Wasserfall/Duschübung

Wenn man ein schlechtes Körpergefühl,schlechte gefühle, Bilder,... wegspülen möchte.

Man setzt sich ganz locker und ruhig hin, stellt sich vor man steht unter der Dusche; wenn man warmes Wasser möcte, oder unter einen Wasserfall, wenn man klates Wasser will.
Das Wasser spült alles schlechte weg spült einem evt sogar aus.
Diese Vorstellung behält man bis man das Gefühl hat nun alles schlechte weggespült zu haben.

farbenspiel(erin)

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von farbenspiel(erin) » Mi Jan 18, 2012 1:01 pm

auch gut für realisten:

"sichere handlung"

man sucht sich eine handlung aus in der man gefestigt ist, zum beispiel das annähen eines knopfes und geht das ganze stück für stück in gedanken durch.
- stück faden abschneiden
- faden ins nadelöhr einfädeln
- ...

bei bedarf wiederholt man die übung.

diese übung ist gut um sich abzulenken und zum runter kommen.

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Lorelei
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Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von Lorelei » Mi Jan 18, 2012 3:59 pm

Sowieso etwas ganz einfaches, handwerklich simples tun, wobei man sich aber trotzdem konzentrieren muss und möglichst eine regelmäßige Bewegung dabei ist:

- Handarbeiten wie Nähen, Stricken, Filzen, Sticken...
- Den Hinterhof oder Bürgersteig fegen (wie Beppo Straßenkehrer aus "Momo")
- Putzen oder mit der Hand abwaschen.
- spazieren gehen, mit oder ohne Hund. Wer will, nimmt seine Kamera mit und knipst schöne Dinge
- zeichnen und malen, ohne Anspruch, als Hobby. Besonders beruhigend wirken Mandalas.
- Kreuzworträtsel lösen, Sudoku oder andere Denksportaufgaben
- Schuhe putzen
- Wäsche zusammenlegen
Was hinter uns liegt und was vor uns liegt ist nichts in Vergleich zu dem, was in uns liegt. - Ralph Waldo Emerson

shattered soul

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von shattered soul » So Jan 22, 2012 2:59 pm

Sprudelquellen
-Am besten entspannt hinlegen, die Beine ausgestreckt, die Arme locker an den Seiten liegend. Während der ganzen Übung sollte man still liegen bleiben...
-Man stellt sich vor, wie etwa auf Höhe des Brustkorbs eine warme, sprudelnde Quelle entspringt.
-Zuerst wird der obere Teil des Körpers 'bearbeitet', die Quelle läuft ganz langsam über und das Wasser breitet sich nach oben hin aus.
Wichtig: Wo das Wasser hinkommt beginnt die Haut ganz leicht zu Kribbeln, wie z.B. bei einem eingeschlafenen Fuß der gerade wieder 'aufwacht'.
-Man stellt sich vor, wie das warme sprudelnde Wasser sich ganz langsam die Arme hinunter ausbreitet, bei den Fingerspitzen fließt es nach draußen.
-Die gleiche Prozedur dann auch nach unten hin, die Beine hinunter und aus den Zehenspitzen nach draußen
-Zuletzt lässt man das kribbelnde Gefühl auch in den Kopf raufsteigen.
-Dann wartet man ein paar Minuten. Wenn man sich entspannt genug fühlt führt man die ganzen Schritte einfach rückwärts durch, man stellt sich vor wie das Wasser sich langsam wieder in die Quelle zurückzieht und diese versiegt, so sollte das Kribbeln verschwinden und nur ein angenehm warmes Gefühl zurückbleiben.


Beschwert/Schwerelos
-Am besten entspannt hinlegen, die Beine ausgestreckt, die Arme locker an den Seiten liegend. Eine relativ weiches Bett bzw. eine relativ weiche Couch ist hilfreich.
-Zunächst versucht man ganz genau den Untergrund zu erfühlen auf dem man liegt. Welche Stellen des Körper liegen auf? Wie weit drücken sie sich in die Matratze? Wie würde der Abdruck meines Körpers aussehen (falls man einen hinterlassen würde)?
- man sich vorzustellen wie der Körper ganz schwer wird, man kann das im gesamten machen oder auch die einzelnen Körperteile nach einander 'bearbeiten', wie man möchte. Wichtig ist nur, dass man sich währenddessen vorstellt, wie der Abdruck des Körpers sich unter einem verändert, welche Partien durch das zunehmende Gewicht mehr herausgehoben werden etc., bis man ein zufriedenstellendes Bild im Kopf hat.
-Dann das ganze anders herum. Man stellt sich vor, wie der Körper wieder leichter wird, dabei denkt man immer an das Bild des Abdrucks und wie es sich während dieser Prozedur verändert. Wenn man etwa beim normalen Gewicht des Körpers angelangt ist, beginnt man sich vorzustellen wie man langsam vom Untergrund abhebt und der Abdruck des Körpers immer weiter verblasst, bis man schließlich keine Verbindung mehr zum Untergrund spürt. Das Gefühl versucht man so lange wie möglich zu halten und lässt sich schließlich langsam wieder auf den Untergrund zurücksinken.
Tipp:Wenn man mag kann man das auch als eine Art 'Reinigung' anwenden, indem man sich vorstellt, dass all der Schmutz, d.h. schlechte Gedanken etc. von dem Wasser weggewaschen und durch die Finger und Zehenspitzen nach draußen
befördert werden.

ich bin gestresst - stresstoleranz
~ radikale akzeptanz - es passiert und ich kann es nicht rückgängi machen.
~ next step - denke nur an das nächstliegende ziel, an die nächste viertel stunde.
~ ich lenke mich ab.
~ ich konzentriere mich auf einen meiner fünf sinne: was sehe, höre, schmecke, rieche oder berühre ich in diesem moment?
~ ich denke an das pro und contra, die spannung in diesem moment ausuhalten.
~ ich atme tief durch, lasse die schultern hängen und entspanne mich.
~ leichtes lächeln: ich verändere meine emotionen über meine mimik.
~ ich achte darauf, was ich in diesem moment mache (abwaschen, putzen, etc.)

shattered soul

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von shattered soul » So Jan 22, 2012 3:00 pm

Das Krafttier

Das Krafttier ist so etwas wie ein kleiner Hilfsgeist. Es verkörpert all die Tiere seiner Tierart mit all ihren typischen Eigenschaften. Dieses Tier möchte gerne von seiner Geistebene zu uns kommen und an unserer Welt teilhaben, dafür braucht es aber einen Menschen, der es willig aufnimmt und durch diese Welt führt. Im Gegenzug hilft das Krafttier gegen all das Böse, das jeden Tag auf uns einprasselt, seien das Krankheiten, Beschimpfungen, Flüche oder einfach nur Pech.
Jeder Mensch hat im Verlauf seines Lebens mehrere bzw. viele verschiedene Krafttiere; die meisten, ohne es jemals zu merken, sogar mehrere gleichzeitig. Das Krafttier sucht sich immer Menschen, die in irgendeiner Form etwas tun, das ihm gefällt und zu ihm passt; so könnte sich ein Tier, das gerne weit läuft, jemanden suchen, der Bergführer ist oder einfach nur selbst viel wandert; ein anderes sucht sich vllt. jemanden, der die entsprechende Tierart sehr liebt und den Kontakt zu ihr sucht (Haustiere / häufige Besuche im Zoo).
Wenn sich ein Krafttier einmal bei einem eingefunden hat, ist es wichtig, es zu pflegen; man kann Zwiesprache mit ihm halten oder aber Dinge tun, die ihm gefallen. Dann bleibt es länger, denn wenn es dem Tier in seinem gewählten Mensch nicht mehr gefällt, zieht es weiter (man bleibt allerdings nicht alleine, meistens kommt dann ein anderes; bliebe man wirklich alleine, wäre das ein schamanischer "Notfall").

shattered soul

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von shattered soul » Do Feb 09, 2012 1:25 pm

54321 Übung-gegen Dissoziationen

Also ihr setzt euch hin, evt. sogar mit einer anderen Person, wenn ihr allein sein stellt ihr euch die aufgabe, erst 5 rote, gelbe, blaue,... Dinge im raum zu finden, dann 4 rote, gelbe, blaue, Dinge, 3, 2,1 und gern auch noch mal von Forne.
oder ihr benutz Formen 5 dreiecke, 4 kreise,
Ihr könnt natürlich auch sinneseindrücke nehmen, wie welche 5 dinge fühle, z.B. die stuhllehne an meinen händen, das Kissen unter meinem Po,...

Wenn ihr jemanden habt der neben euch sitz dann lasst ihn die aufgaben stellen damit er dafür sorgt dass ich auf jeden fall antwortet und nicht evt. doch wegdriftet.

3farben lila

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von 3farben lila » Mi Feb 15, 2012 9:42 pm

Mir ist heute eine gute Stabilisierungsübung eingefallen, vielleicht gibt es sie auch schon-sie ähneln sich ja doch.
Z.b. zum Grenzen setzen, finden wenn man draussen unterwegs ist.

Ich hab sie "das egg" genannt.
Du stellst dir vor wo du dich wohl und sicher fühlst, und zwar in dem Rahmen dass du dich wohl und zufrieden als Erwachsene/r im gemeinsamen Alltag gerne bewegen möchtest.
Es sollte etwas sein dass du wirklich kennst, weil sonst zerplatzt der Traum wenn ich mir z.B. vorstelle..ja, so Modell, teure Klamotten oder so-geht nicht, kenne ich so nicht.
Etwas dass du kennst, z.B. ich fühle mich morgens beim ersten Kaffee so richtig wohl-ja, das ginge z.B.

Gut, du nimmst dies Kaffeegefühl mit auf die Strasse.., dort schliesst sich das egg um dich. Es ist eine Art Energie-ei, und es ist passiv-also niemanden angreifen oder so. Aber es erhält dir dies Gefühl im egg. Du kannst jeden der/die dich deiner Meinung nach in Grenzen verletzt gegen das egg laufen lassen..die Energie summt oder vibriert.Je nachdem was dir gefällt, sich gut oder richtig anfühlt.
Die "störende" Person kommt nicht näher an dich, da du um dich das egg hast mit dem guten Kaffeegefühl darin..niemand hat das Recht dich darin zu stören.
Es ist auch wichtig, dass das egg passiv bleibt, denn du möchtest ja vielleicht mal zeigen dass dein Gefühl grad "gut" ist, und es soll auch keine Schneeballreaktion /Machtkämpfe mit anderen erzeugen..nur bei nötigem Grenzverlust den jenigen einfach draussen lassen von dir mit dem guten Gefühl.
Du kannst die Grenzen vom egg erweitern, verkleinern..u.s.w. Hauptsache du und das gute Gefühl sind drin.

Die Energie ist sich selbst erzeugend, genau wie laufen etc., darum ist es wenig anstrengend.Sie schaltet sich einfach ein, wenn jemand dich und dein gutes Gefühl (vermeintlich) stört.

ich hab das heute den ganzen Tag versucht und fand es hat sehr gut geholfen, darum schreib ich es auch hier.
(ich fand es im Patientenkontakt teils hilfreich, teils ist die Frage ob es da sein muss, ob nicht zu viel meins/deins entsteht, finde ich im Kontakt mit Leuten dann vielleicht überflüssig..?)
Vielleicht ist es gut, nachdem der Kontakt vorbei ist, mal zu "überprüfen" ob mit dir und dem guten Gefühl noch alles in Ordnung ist..u.s.w.

Lila

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Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von Lorelei » Di Feb 21, 2012 11:12 pm

Die Übung habe ich auch in einem anderen Zusammenhang mal gelesen, wo sie "the boundary" genannt wird (es war ein englisches Buch, auf deutsch heißt es wirklich Abgrenzung). Da war die Konzentration eher auf der Vorstellung, wie diese Grenze aussah. Sie kann groß sein oder weniger groß, eine elastische Seifenblase oder ein schamanischer Schutz- und Bannkreis, ein Energiefeld, oder ein unsichtbarer Schild.
Was hinter uns liegt und was vor uns liegt ist nichts in Vergleich zu dem, was in uns liegt. - Ralph Waldo Emerson

mondscheinengel

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von mondscheinengel » So Feb 26, 2012 4:52 pm

Hallo,

das ist ein toller Thread! Während meiner Therapie habe ich auch verschiedene Stabilisierungstechniken gelernt.
U.a. der Sichere, innere Ort und das Hilfstier... Das ist echt super. Den inneren Ort hat meine Therapeutin mir sogar auf mein Handy gesprochen, so dass ich ihn mir immer wieder anhören kann und dorthin gehen kann.

Ebenso habe ich die EFT-Klopftechnik in Kurz- und Langform gelernt, bei der verschiedene Angstpunkte mit unterstützenden Sätzen beklopft werden. Auch das hilft ganz gut, gerade dann, wenn ich in Panik gerate oder mich selbst beruhigen muss.
Eigentlich hilft das Klopfen in allen Lebenssituationen.

Das mit der "Grenze" kenne ich auch: Ich habe diese Technik als "Glasglocke" bzw. "Käseglocke" kennen gelernt: Man denkt sich um sich herum eine (unsichtbare) Glocke, eine Schutzhülle, in deren Bereich NIEMAND vordringen kann.
Das ist ebenso sehr hilfreich!

lady50+

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von lady50+ » So Feb 26, 2012 6:19 pm

Hallo sadeye,

es gibt verschiedene Methoden für Klopftechniken: negativ-affekt-ereasing-method ( NAEM)
meist werden sie zusammen mit Affirmationen ( Sätze ) angewendet. z.Bsp.
- " Ich akzeptiere mich von ganzen Herzen, auch mit meinem Problem."
- " Ich akzeptiere mich von ganzem Herzen , auch wenn ich mein Problem in nächster Zukunft nicht vollständig lösen kann"
- " Ich akzeptiere mich von ganzem Herzen, meinen Körper, meine Seele, meine ganze Persönlichkeit."

man kann auch eigene Sätze bilden, diese Sätze werden dann beim Klopfen gesprochen.
Mit ein bischen Übung wird man dann ruhiger. so wie mondscheinengel sagt , hilft in vielen Lebenssituationen. die techniken werden beschrieben
www.margarita-rothhaar.de/4160/NAEM.html

Überkreuzübung
ganz entspannt hinsetzen,
das linke Bein über das rechte legen
den rechten Arm über den linken Arm
Hände nach innen drehen , ineinander fassen
zur Brust nehmen und 2min ruhig durchatmen.
LG lady50+

Gast

Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von Gast » Di Mär 20, 2012 8:06 pm

-jonglieren wirkt bei mir wunder, vor allem wenn man noch nicht so gut darin ist. mittlerweile bin ich zu gut geworden, kann jonglieren und gleichzeitig an scheiße denken, das gute daran ist, dann nimmt man einfach einen ball mehr und schwupps nimmt es einen wieder völlig ein :lol:

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Lorelei
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Re: Stabilisierungstechniken

Beitrag von Lorelei » Do Apr 05, 2012 11:39 pm

Ich hab gerade Lilien in meinem Zimmer... für mich sind das wunderschöne Blumen. Sie sehen nicht nur gut aus, sie verströmen auch einen süßlichen, betörenden Duft, der im ganzen Zimmer zu riechen ist. Ich mag das. Andere Varianten, das Zimmer zu "parfümieren", sind:

- Räucherstäbchen
- Duftkerzen
- Duftlampen mit ätherischen Ölen
- Raumparfum
- was Leckeres backen, z. B. Brot oder Kuchen ;-)

Gerüche wirken direkt aufs Gehirn. Mich hält das angenehm in der Gegenwart. Wenn die Attacke schlimmer wird, nehme man etwas Intensiveres, wie das berühmte Riechsalz früher - das kann heute ein intensives Duftöl mit ätherischen Ölen wie Ingwer, Bergamotte, Limone, Guarana, Minze oder Zitrone sein, oder etwas Beruhigendes wie ein Lavendelkissen. In richtig schlimmen Fällen einfach Lavendelkörner in den Mund nehmen und kauen. Auch frische Küchenkräuter wie Basilikum und Rosmarin, Minze oder Thymian können sehr gut über Geschmack und Duft wirken. Gar nicht zu reden von Erkältungsbalsam - einfach ins Bett legen, als wär man krank, und sich eine Dosis Pulmotin oder so gönnen. Das gilt natürlich nur, wenn ihr den Geruch mögt und euch dabei entspannen könnt. Mir gibt das immer ein zusätzliches Gefühl von: "So, jetzt darfst du Pause machen, du bist ja krank." Kamillentee dazu, fertig! :D
Was hinter uns liegt und was vor uns liegt ist nichts in Vergleich zu dem, was in uns liegt. - Ralph Waldo Emerson

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