reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

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verwirrt

reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von verwirrt » Do Nov 07, 2019 2:09 pm

Hallo,

ich hoffe hier kann mir jemand weiter helfen.

Ich habe über kk ein Rehantrag beantragt, 2 wiedersprüche und die wurden beide erneut abgelehnt.

Ich war persönlich bei der KK, sagte ich brauche hilfe und so. Die Barbeiter da, meinten die anderen wären dafür zuständig. Da bin ich mir aber nicht so sicher, oft erzählen sie ja ein scheiß, da die kk mal wieder nicht zahlen möchte.

Ich sah da ein Schild riesengroß ihre Gesundheit unser Handwerk, da wurde mir echt schlecht innerlich, als ich dies laß, dazu habe ich auch was gesagt.
Ich muss dazu echt was sagen, was die KK abziehen echt scheiße ist.
Am Ende helfen die doch kaum, wenn es ums Geld geht, außer sie sacken es sich ein, dann sind sie gleich dabei.

So dies musste mal raus, mein Anliegen hier ist, weiß jemand, was ich noch machen kann oder die KK Tricks.
Manche KK Tricks, kenne ich, aber hierzu weiß ich nicht weiter.
Ich find es eh schlimm, das man nach den Tricks suchen muss, um an das Ziel zu kommen, was man möchte und zwar Hilfe :cry:

Ich hoffe dies liest mal einer, der bei einer kk arbeitet und sich danach vorm schlechten Gewissen sich megascheiße fühlt, was ihr mit den Kunden anstellt :cry:

Danke im vorraus Gruß

Sayeda
Beiträge: 202
Registriert: So Feb 02, 2014 11:30 am

Re: reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von Sayeda » Do Nov 07, 2019 7:36 pm

Hallo verwirrt,

sagten Sie dir, dass die RVB (Rentenvericherung Bund) oder so zuständig ist?

Eine Reha läuft oft darüber ud nicht über die KK.

Wer unterstützt dich beim Antrag der Reha?

LG, sayeda
Wenn eine Frau ihre eigene Größe entdeckt hat, kann kein Lob sie größer, keine Kritik sie kleiner machen.
Der Käfig ist offen.
Verlassen musst du ihn selbst

Luisa Francia

verwirrt

Re: reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von verwirrt » Fr Nov 08, 2019 8:54 am

Hi Sayeda,

danke dir für deine Antwort.

Ja, genau dies sagte der Sachbearbeiter bei der KK, das der RVB dafür zuständig ist.
Mein Rehaantrag läuft aber über die Krankenkasse, daher bin ich nicht so sicher, ob sie sich so leicht ausn schneider machen können.

Ich habe leider keine Unterstüzung oder meinst du wer den Antrag gestellt hat.
Wenn du dies meinst, bei der ersten Ablehnung, hat mein Psychitater mich leider im stich gelassen und er sagte es lohnt sich nicht einen widerspruch zu machen.
Ich kenne den echt nicht so, der nimmt sich echt für Menschen zeit bzw für mich, auch mal ohne Termin.

Danke im Vorraus

lara64
Beiträge: 2153
Registriert: Sa Mai 12, 2012 2:36 pm

Re: reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von lara64 » Fr Nov 08, 2019 9:17 am

hallo verwirrt,

sayeda hat bereits auf den Rentenversicherer hingewiesen und die KK auch.
Es muss ja einen Erstantrag gegeben haben. Wer hat den Erstantrag ggf. mit dir gestellt? Da müssen ja bereits auch Fachärzte involviert gewesen sein. Die sollten doch auf dem Bildschirm haben, dass Reha überwiegend über die DRV Bund oder die entsprechenden RV Land gehen. Das ist meist üblich.

Wenn der Sachbearbeiter darauf hinweisst, und ich unterstelle dem jetzt einfach einmal dass er die entsprechenden sozialrechtlichen Grundlagen heranzieht wann, welcher Kostenträger für die Reha verantwortlich ist, dann macht es keinen Sinn bei der KK weiter zu bohren. Dann bist du da schlicht an der falschen Adresse.

Deinen persönlichen Frust auf deine KK mal beiseite geschoben, gibt es einfach Zuständigkeiten wann die KK und wann die RV Bund/Land für die Reha Kostenträger ist.

Kleiner Tipp, suche dir eine Beratungsstelle die dich bei der Antragsstellung gut unterstützt, auch die RV Bund/Land lehnen aktuell oft im ersten Antrag ab, wenn dein Psychiater da nicht so firm ist.
Dann sollte die Reha im Jahr 2020 doch genehmigt werden.

Shalom - lara64

Mucki
Beiträge: 192
Registriert: Mi Jan 17, 2018 10:27 pm

Re: reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von Mucki » Fr Nov 08, 2019 10:34 am

Hallo verwirrt, ich schließe mich den anderen Beiträgen an. Als ich vor Jahren in eine Klinik wollte, lehnte die KK dies ebenfalls ab mit dem Hinweis, dass die DRV zuständig sei. Diese aber hat es auch abgelehnt, weil sie der Meinung waren, es handele sich um eine Erkrankung, die eine stationäre Krankenhausbehandlung erfordert. Es ging dann ein paar Mal hin und her und am Ende hat es die KK übernommen und ich war in einer Klinik, die quasi beide Patientengruppen aufnehmen durfte.
Natürlich nervt es kämpfen zu müssen, wenn es einem eh schon schlecht geht, aber es ist ganz sicher nicht so, dass die KK oder die DRV einem etwas Böses wollen oder einem etwas nicht gönnen. Überall gibt es motivierte und unmotivierte Mitarbeiter, die einen mal besser und mal schlechter beraten. Tricks gibt es da meiner Erfahrung nach nicht. Es ist einfach wichtig, dass sachlich und gut begründet wird, warum diese Reha wichtig und richtig ist und was das Ziel sein soll.

Alles Gute für dich und liebe Grüße
Mucki

Sannah

Re: reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von Sannah » Mo Nov 11, 2019 12:34 pm

Hallo,
da ich auch schon mal einen Antrag für medizinische Reha gestellt habe, kann ich dir von meinen Erfahrungen berichten, vielleicht helfen sie dir..
also, pinzipiell ist wohl für die medizische Reha die Rentenversicherung zuständig
bei mir ging der Antrag für eine medizinische Reha über die Krankenkasse- der Zuständigkeitsbereich hängt auch davon ab, ob man aktuell berufstätig ist und in die DRV einzahlt. Ich bin freiberuflich tätig und momentan von den Beiträgen befreit, zahle daher nicht ein und somit war in meinem Fall die KK zuständig. Letzlich kann man die Zuständigkeit telefonisch bei der DRV erfragen.
Blauäugig habe ich mit einer Ärztin nur das ausgefüllte Formular für eine medzinische Reha abgeschickt und natürlich eine Ablehung erhalten, mit der Begründung, dass es sich um eine akute Erkrankung handelt für die keine gute Rehaprognose gegeben ist, und die im Akut Krankenhaus zu behandeln wäre.
Nach Rücksprache mit der Trauma Klinik , in die ich wollte, habe ich eine gute Beratung bekommen (hätte ich das schon alles vorher gewusst :) ) , was für einen positiven Bescheid wichtig ist. Egal ob KK oder DRV- es reicht nicht nur das Formular zu schicken- das gibt meistens erstmal eine Ablehnung.
Begünstigend wirken sich eine Stellungnahme der behandelnden Psychiaterin und /oder Psychotherapeutin aus, sowie ein persönliches Schreiben, in dem man seine Situation schildert und die folgenden Punkt hinsichtlich Prognose / Ziele näher erläutert.
Eine medizinsche Reha hat letztlich als Ziel immer den Erhalt /Wiederaufstockung der Arbeitsfähigkeit ,weil Reha vor Rente.
Wenn das ist den Stellungnahmen darauf ausgerichtet formuliert wird, ist es wahrscheinlicher eine Genehmigung zu bekommen. Das heißt konkret: es braucht eine Bestätigung der Reha-Fähigkeit und dass eine gute Reha Prognose gegeben ist. Dass es zur Erhaltung /Wiederaufnahme /Aufstockung der Arbeitsfähgkeit diese Reha braucht- auch für eine wieder Teilhabe am sozialen Leben, oder dass es die Reha für mehr Lebensqualität, Beseitigung von Einschränkungen im beruflichen, sozialen, familiären Bereich braucht, oder zur Bewältigung von Schmerzzuständen, Beinträchtigungen usw. , um den Anforderungen des Alltages gewachsen zu sein; wie man durch die Erkrankung in diesen Bereichen starke
Einschränkungen in der Belastbarkeit hat.
Warum eine ausschließliche Intensivierung der ambulanten Therrapie nicht ausreichend ist. Und auch die Erklärung dass (K)PTBS / dissoziative Störungen mit allen aktuell akuten Symptomen keine Akuterkrankung ist, sondern einen langjährigen eher chronischen Charakter hat.
Warum es für das Erreichen der Ziele eine Behandlung ausschließlich in Klinik X braucht - hier kann man z.B. schreiben, dass Klinik X schwerpunktmäßig auf die Behandlung von Traumatisierung spezialisiert ist und dass das Leistungsspektrum der Klinik die Therapien umfsst, die unter Berücksichtigung der Indikationen notwendig sind, und somit ein erfolgreiches Erreichen der Rehaziele dort zu erwarten ist- damit kann man auch gleich das Wunsch- und Wahlrecht nach §9 SGB IX begründen.
Ich wünsche dir viel Erfolg und dass es bald klappt
LG Sanna

verwirrt

Re: reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von verwirrt » Mi Nov 13, 2019 8:07 am

Hi alle,

danke für eure mühen und antworten.

Ich wollte mal eben bescheid geben, das ich alles gelesen habe und werde denke morgen oder heut darauf antworten.

Danke.

verwirrt

Re: reha abgelehnt, nach 2. widerderspruch, läuft über kk

Beitrag von verwirrt » Fr Nov 15, 2019 7:35 am

Hi ihr zusammen,

danke für eure Antworten.

Sorry, das ich jetzt erst antworte, gestern ging es mir ganz gut, habe dies genossen und ich wollte vom negativen abstand gewinnen.

@lara64

Ich habe den Erstantrag bei meinen Phschiater gemacht, er ist da glaube kein Anfänger.

Ich frage ja auch, um es zuverstehen, wo ich mich hin wenden muss.

Ich habe zu wenig Geld in Rente eingezahlt, daher trägt die die KK die Kosten.

Mich verunsichert dies alles.

Warum, soll ich meinen Frust beiseite schieben, ich bin eben gefrustet und ich bin gernell oft enttäuscht worden, was um hilfe geht.

TRIGGER
Ich muss aber trotzdem mehr lernen mich davon abzugrenzen, da es mir sehr schadet und denke ssv mich innerlich noch so

Danke, für den Tip mit der Beratungsstelle, dies versuche bzw werde ich mal nächste Woche in Angriff nehmen.

@Mucki

danke für deine Erfahrung, es freut mich sehr für dich, das du dann für dich weiter gekämpft und mit dies mit Erfolg :D


@Sannah

Ich find deinen Namen sehr toll und der klingt sehr schön :D

Danke dir für deine Erfahrung und Tips.

Schön, das du Erfolg hattest und weiter für dich gekämpft hast.

Was meinst du damit, es braucht eine Bestätigung der Reha-Fähigkeit.

Die Tips finde ich klasse, ich bin sehr begeistert wie du dies schreibst.
Für mich wäre es auch sehr wichtig, z.b am sozialen Leben mehr teilzuhaben, mehr Lebensqualität/Freiheit zurückzugewinnen, dies ist auch genau mein Ziel immer mehr Leben zu können, weniger schmerzen zu haben etc.
Ich finde es auch wichtig, das ich mein komplexes Trauma immer mehr verarbeiten kann und die dunkelenen Puzzelteile immer mehr zusammenfinde, umso z.b mehr Lebensqualität zurück zubekommen :D
Ich muss mal darüber nachdenken, was noch meine Ziele sind z.b mehr Zugang zu meinen inneren Anteilen zubekommen bzw sie noch mehr kennenlernen und das ich mich ENDLICH traue, das sie in der Therapie nach außen ,,treten''.
Dies klappte vor 2 Wochen endlich bei meiner Therapeutin ganz gut :D und sonst ist es bei ihr eher versteckt.

Den Tip mit dem Gesetz find ich gut.
Ich habe dieses Gesetz gerade gelesen und mein Kopf macht dicht.
Es geht doch einfach darum, das ich das Recht habe eine Kilinik selbst auszusuchen bzw selbst zu bestimmen, oder.
Sollte ich denn noch auf ein Gesetz hinweisen, was mir vielleicht weiter hilft.

Danke im Voraus

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