@ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

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anderer gast

@ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von anderer gast » Do Mai 16, 2019 9:21 am

Weiss nicht ob ihr zwei oder drei seid.

Warum werft ihr eure Energien so weg? Wenn es so ist wie ihr schreibt, dann ist das doch nicht euer Problem? Wenn jemand stehen bleiben will oder nicht anders kann, dann einfach stehen lassen. Es bringt keinem was. Ich kann beides verstehen. Ich hatte auch Mal die Phase, wo es nicht weiter ging, aber da noch nicht der/die richtige HelferIn da war, ist es Sau schwer hoch zu kommen. Ich kann sie da gut verstehen

Jetzt hab ich eine sehr gute Hilfe und ich hab enorme Schritte gemacht und ich bin weiter. Ich biete Hilfe an, aber wenn sie/er nicht will, dann lass ich los. Am Anfang hab ich noch wie ihr versucht, weiter zu machen, aber damit war keinem geholfen. Darum versteh ich eure Seite, das ihr Augen öffnen möchtet.

Wenn aber jemand wirklich noch nicht so weit ist, dann geb ich der Person Zeit. Akzeptiere deren Grenze, das es gerade nicht geht. Auch wenn's Jahre dauert. Geh dann auf Abstand, damit es nicht runter zieht oder wütend macht oder whatever

Gast300

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von Gast300 » Do Mai 16, 2019 10:35 am

Hallo, danke für die Eröffnung hier :wink:. Den Zusammenhang zu verstehen, dass man als Gast rausgeschmissen wird, aber selbst Gast ist, passt doch in keinem Kontext zusammen. Wie kann ein kompetenter Therapeut so dermaßen schlecht hingestellt werden. Es wäre fahrlässig gewesen, weiter zu therapieren, wenn man keine Ahnung davon hat. Wieso darf keine Meinung gesagt werden? Wo stellt das ein erwachsen des Verhalten da?

Gast300

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von Gast300 » Do Mai 16, 2019 10:50 am

Noch was, sollte sie einer Arbeit nachgehen. Wenn sie da feststellt, dass sie eine ihrer überragenden Aufgabe nicht versteht. Macht sie dann lieber die Aufgabe falsch? Oder gibt sie es dann ab, was Verantwortungsbewusst wäre.

anderer gast

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von anderer gast » Do Mai 16, 2019 4:16 pm

Gast300 hat geschrieben:
Do Mai 16, 2019 10:35 am
Hallo, danke für die Eröffnung hier :wink:. Den Zusammenhang zu verstehen, dass man als Gast rausgeschmissen wird, aber selbst Gast ist, passt doch in keinem Kontext zusammen. Wie kann ein kompetenter Therapeut so dermaßen schlecht hingestellt werden. Es wäre fahrlässig gewesen, weiter zu therapieren, wenn man keine Ahnung davon hat. Wieso darf keine Meinung gesagt werden? Wo stellt das ein erwachsen des Verhalten da?
Ich denke nicht das es ist, nur weil man Gast ist, sondern eher wie man seine Meinung vertritt. Es ist ein Unterschied, wenn du auf Augenhöhe kommst oder eher als streng. Ich bin mit meiner Thera immer auf Augenhöhe, hab ich vorher nie erlebt. Dadurch lerne ich viel

Ich kann das verstehen, das so gefühlt wird. Ich kenne es von mir. Mein Hauptthema ist Ablehnung. Wenn also jemand sagte, ich kann dir nicht helfen, ist das wie eine Ablehnung von meiner Person gefühlt. Gefühle kann man nicht so leicht abstellen.
Ich kann mich an meine erste Thera erinnern, als sie mir sagte, das sie sich mit dem Thema MB nicht auskennt. Da war ich sowieso schon vorher fertig und das gab mir den Rest. Sie hat weiter gemacht und war einfach nur da, wir haben nur über alltägliches geredet. Da ich sonst allein war, war ich froh, das sie einfach nur über anderes geredet hat. Sie ließ mich nicht alleine. Wenn man nur Probleme hat, dann reicht es wenn man dann nur jemanden hat. Mir hat das allein sein sehr geholfen. Wenn man nicht stabil ist, ist am Thema arbeiten auch nicht gut.
Mit jemandem dann das Thema zu behandeln an sich, wäre fahrlässig.

Gegenfrage, ist es erwachsen, da zwischen immer dann zu hauen? ;) Und wenn jemand angetriggert ist, ist es schwer, erwachsen zu handeln.

anderer gast

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von anderer gast » Do Mai 16, 2019 4:36 pm

Gast300 hat geschrieben:
Do Mai 16, 2019 10:50 am
Noch was, sollte sie einer Arbeit nachgehen. Wenn sie da feststellt, dass sie eine ihrer überragenden Aufgabe nicht versteht. Macht sie dann lieber die Aufgabe falsch? Oder gibt sie es dann ab, was Verantwortungsbewusst wäre.
Versuch Mal von ihr weg zu kommen und lass uns allgemein schreiben. Forenregeln.
Menschen machen Fehler. Ich glaube wenn jemand versteht das es nicht gut ist, dann reagiert man anders. Geb dir gerne ein Beispiel von mir. Das ist ein Prozess den man lernen muss.
Ich wollte damals einem Teeny unbedingt helfen. Bin oft an meine Grenzen des möglichen gekommen. Andere wollten es besser wissen, das es mir nicht gut tat, aber wollte ich nicht wissen. Helfen helfen helfen.
Gelernt habe ich erst als gar nichts mehr ging und ich nur noch heulte. Ausgenockt und ich musste alleine aufstehen, weil niemand da war zu der Zeit.
Dann ist mir irgendwann auf Augenhöhe jemand begegnet, die mir erklärt hat, durch eigenes erleben, was da passiert ist bei ihr. Sie erzählte über ihrs und mahnte mich nicht. Dadurch verstand ich dann meins. Und erst als ich es verstanden hatte, passte ich auf. Ich kann nicht die Welt retten.

Wegen Arbeit. Ich arbeite bald mehr und ich weiß jetzt schon, wenn ich mehr Std mache, kann ich eine Kundin nicht mehr helfen, weil das auf meinem Rücken geht. Noch hab ich sie. Aber das geht auch nur, weil ich auf meinem Rücken achte und weil ich ne gute Chefin habe, die Rücksicht nimmt. Ich mag die Kundin, aber ich weiß auch das andere ihr helfen können.

Was genau stört dich daran. Sind es die Aussagen? Ist es weil du helfen möchtest, es aber nicht kannst? Es scheint dich ja was anzutriggern.

Gast300

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von Gast300 » Do Mai 16, 2019 5:41 pm

Hallo anderer Gast,

einverstanden, wir schreiben allgemein. Mein Hauptthema ist wie bei Dir das Thema Ablehnung. Und ich möchte gerne helfen und das immer. Es verletzt mich, wenn man das gegenteil von mir denkt. Mein Ziel ist es nur die Augen zu öffnen. Wenn ein Mensch Hilfe sucht, und der Mensch dann fachlich dazu nicht in der Lage ist und das offen sagt, damit wird der Patient geschützt. Im Grunde ist sowas einfühlsames und wohlwollendes verhalten, wo man sich nicht weggetoßen fühlen sollte. Wenn mir jemand sagt, man kann mir nicht helfen und das kam bereits sehr oft vor. Auch bei mir privat, wenn ich Probleme hatte und mir eine Freundin gesucht hatte. Dann hieß es auch hin und wieder, tut mir leid, da kann ich dir nicht helfen. Ja, dann ist das so, deswegen brauche ich mich nicht abgelehnt zu fühlen.

Ein Mensch der mir bei meinen Problemen nicht helfen kann. Das liegt dann nicht an mir, sondern am Gegenüber. Ich bin dann nicht weggestoßen worden. Und ich begreife nicht, wenn ich helfen will, warum es dann heißt, ich wäre boshaft.

Viele Grüße

anderer gast

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von anderer gast » Do Mai 16, 2019 6:59 pm

Hallo Gast300

Ich sehe du hast das Grundprinzip verstanden. War das von Anfang an das du so gedacht hast? Oder hast du deine Zeit dafür gebraucht? Und wichtig wie hast du das erlernt? Alleine oder mit Hilfe?

Da geb ich dir Recht, wenn ich indem Bezug nicht helfen kann, hat das weniger mit der anderen Person zu tun. Kennst du das Gefühl das wenn dann jemand nicht helfen kann, das man sich alleine dadurch fühlen kann?
Oder kennst du, das erstmal alle anderen nur schuld sind? Wie war das bevor du das gelernt hast?

Also ich würde nicht sagen das du boshaft bist, sondern eher etwas ungeduldig. Würde ich dich als boshaft sehen, hätte ich den Thread hier nicht so eroffnet. Das problem Sender und Empfänger. Da spielt auch viel die Stimmung mit rein. Wie geht's dir, wie dem gegenüber? Wo steht man selbst, wo steht die andere Person?

Ich verstehe den Wunsch anderen die Augen zu öffnen. Jeden helfen zu müssen. Aber warum willst du das? Wozu? Was willst du ganz genau erreichen? Du erreichst ja nicht das was du möchtest oder?
Was gibt es dir, wenn du jemanden helfen kannst? Und was bedeutet es für dich jemanden zu helfen?

Ich hab aufgehört jeden wirklich zu helfen, aus verschiedenen Gründen. Wie oben beschrieben mit dem Teeny das hat geholfen bei schwerwiegenden Sachen, wo es zb darum ging da zu sein, weil sie Drogen und Alkoholabhängig war.
Und hier im Forum hab ich das durch Thera gelernt und das mich reflektieren zu lassen mit den meinen gestellten Fragen.
Weil als ich das verstanden hatte, warum ich gerne helfe, habe ich mir was anderes gesucht.
Wenn ich hier merke, das man nicht reflektieren kann, dann kann ich nicht helfen und ich nehme Abstand. Widme mich den Leuten die reflektieren können. Die schon soweit sind oder die etwas stabiler sind. Oder auch die Hilfe wollen und annehmen können. Das mach ich hier und auch privat.

Liebe Grüße

Gast300

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von Gast300 » Do Mai 16, 2019 7:37 pm

Ha, ja Gastacht, nachdem du ja eh jetzt nicht mehr hier liest :lol: ,

schwache, inkompetente person, hat hier niemals jemand gesagt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und du findest Deine Redensart jetzt freundlich? Du bist also jetzt um einiges netter gewesen, als ich gestern? Das ich nicht lache! Du hast die gleiche direkte Redensart, aber wohl bei Dir erlaubt, nur bei anderen nicht. Dann fühlst du dich angegriffen.

anderer gast

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von anderer gast » Do Mai 16, 2019 7:50 pm

@ gastacht das ist ein @ Thread und da steht nicht dein Name

Es soll hier nicht um dich gehen, sondern um die Gäste die bei dir waren und ich habe sie bewusst angeschrieben um ihnen zu helfen bei dir Abstand zu finden.

Außerdem habe ich dich nicht angegriffen oder beleidigt, dich nicht beschuldigt, das du mir jetzt hier mit deinem Beitrag was unterstellst. Ich stecke meine Energie gerade in gast300 und es geht hier um sie. ICH versuche ihr zu helfen, nicht dir. Und mit keiner Silbe habe ich über dich geschrieben. Sondern allgemein.

Ich finde das unter aller Kanone, wie du das hier ins lächerliche ziehst. Denk mal drüber nach, warum einige denken das du dem Untergang geweiht bist.

Und wenn du hier gelesen hast, hättest du gelesen, das es hier nicht ums raufhauen geht.

Und du urteilst auch über Theras wo du noch nicht Mal warst. Du warst jetzt übrigens genauso urteilend wie die Gäste bei dir. Kritik austeilen geht besser als einstecken.

anderer gast

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von anderer gast » Do Mai 16, 2019 7:54 pm

Und nun geht's wieder um dich Gast300.

Gast300

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von Gast300 » Do Mai 16, 2019 7:59 pm

danke anderer Gast. Deine warmen Worte tun gut, auch das Du mir helfen möchtest. :oops:

Das ist auch das was was mir im Leben oft passiert. Die anderen dürfen Dinge, die ich nicht darf. Warum ist das so ?
Sie darf draufhauen, ich durfte es nicht.

In meinem Leben war das schon immer so. Wenn andere etwas haben, dürfen sie ihren gefühlen freien lauf lassen. Sie dürfen weinen, traurig sein, egal wie, sie dürfen reagieren.
Das wurde dann auch immer akzeptiert. Aber wenn ich ebenfalls ein Problem habe, ich durfte dann nie weinen, traurig sein usw.
Dann heißt es , stell dich nicht so an.

Ich meine, ich muss mich anscheien lassen, beleidigen lassen. Aber gleichzeitig darf man nicht forsch sein, weil dann wird man rausgeschmissen.
Entfernt.

anderer gast

Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von anderer gast » Do Mai 16, 2019 8:33 pm

Gerne. Ich weiß halt wie es ist, wenn man helfen will und nicht kann. Du lässt dich ja auch gut reflektieren. Hättest du auf mich drauf gehauen oder sowas, dann nicht. Das hab ich letztens schon gemerkt, das du auch auf den anderen ein gehst, wenn du merkst, ups war was nicht richtig. Troll, du erinnerst dich? ;)

Gute Frage warum das so ist. Ein grosser Teil denkt da nur an sich selbst. Viele können sich nur so spüren oder annehmen. ABER das heißt nicht das sie das dürfen. Ich hatte auch Beziehungen wo das ablief. Musste lernen, das man das auch nicht darf. Ich muss dieses Verhalten nicht dulden. Ich darf dann eine Grenze für mich ziehen und dann gehen. Wenn mich heute jemand schlecht behandelt, egal warum, dann dreht ich um und geh. Das war ein schwerer Prozess. Musste da von früher was lösen. Meine Beine waren standhaft und konnten nicht gehen. Da musste ich schauen woher ich das kenne.

Auch du musst dich nicht anschreien und beleidigen lassen. Und du darfst gehen, wenn du nichts darfst, aber andere dürfen alles.

Ich war, teilweise bin ich es noch, dann total wütend. Gerade wenn die laut wurden und ich durfte es von denen nicht. Dann bleib ich ruhig, aber klar und mit normaler Stimme "hey so nicht, wenn du dich beruhigt hast, kannst du mit mir reden. Aber nicht auf diesem Niveau" und bin gegangen.
Und es klappt.

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Re: @ gast, Gast 300, ich bin Gast, bin auch gast

Beitrag von kleine Bärin » Do Mai 16, 2019 10:11 pm

@threadersteller-gast: ich schließe den thread an dieser stelle. es sind nicht zwei oder drei gäste, die
du da ansprichst, auch wenn die namen "ich bin gast" und "ich bin auch gast" das nahelegen.
for those who fight to light the dark: Bild

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