Arzt...mgl. Trigger.

Hier findet Ihr einen Raum, in dem Ihr über alles reden könnt, was in den anderen Foren keinen Platz hat.
Unbekannt

Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Unbekannt » Mi Feb 13, 2019 10:48 pm

Hallo,

ich habe mal eine Frage die mich schon länger etwas beschäftigt.

Heute habe ich einen Anruf von meiner Ärztin bekommen, jedoch habe ich den Anruf verpasst. Sie hat aufs Band gesprochen, und sagte, sie würde sich freuen, wenn ich Kontakt aufnehmen würde (das hat die Ärztin persönlich gesprochen).
Später dann wurde ich erneut angerufen, diesmal aber eine Mitarbeiterin.
Ich wurde einfach nur gefragt, wie es mir geht und ob neue Schnittverletzungen dazugekommen sind.
Das letzte mal bei ihr war ich am 07.01.
Das finde ich etwas merkwürdig.
Ich kenne keinen Hausarzt, der einfach mal zwischendurch bei einer Patientin anruft und fragt, wie es ihr geht.

Nun frage ich mich, ob es einen Grund geben könnte. Ob sie vielleicht verpflichtet ist, nachzufragen (im Dezember hatte ich 3 Termine bei ihr, um Fäden ziehen zu lassen, vor dem 07.01. hatte ich einen Termin am 02.01., also schon sehr massives svv, was in dieser Zeit sehr schlimm ist). Oder ob sie sich tatsächlich Sorgen macht.
Vielleicht hat ja selber jemand von euch eine ähnliche Erfahrung gemacht, und kann berichten?

Ich weiss, dass Vermutungen nicht unbedingt hilfreich sind, aber ich möchte ungerne nochmal bei ihr anrufen und nachfragen.
Zumal der letzte Termin im Januar eine Katastrophe waren und ich jetzt eh etwas Angst habe, mit ihr zu sprechen.

Lieben Gruß
Unbekannt

~SteinHart~
Beiträge: 3688
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Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von ~SteinHart~ » Do Feb 14, 2019 5:33 am

weiß ja nicht was da katastrophal war.... aber vielleicht hat sie es auch so empfunden, vielleicht gab es Fehler, oder sie hat gemerkt dir geht's schlecht(er) oder sowas.... und möchte das gern klären/auflösen. (?)

Das fände ich einen großen Zug von ihr. Klingt in meinen Ohren wie jemand der sich Gedanken macht, dem die Patienten nicht egal sind...

Herausfinden kannst du das alles aber nur durch Kontakt.


SH
Die Zeit bewegt sich in eine Richtung, die Erinnerung in eine andere.
(William Gibson)

Unbekannt

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Unbekannt » Do Feb 14, 2019 10:07 am

Hallo SH,

danke für deine Antwort.

Naja, ich denke nicht, dass meine Ärztin den letzten Termin als Katastrophal empfunden hat. Aber ich habe ihn so empfunden, weil da einige Dinge passiert sind, die mich sehr überrumpelt haben. Für sie schien das normal zu sein.

Und dann verstehe ich nicht, wieso sie sich dann nach über einem Monat bei mir meldet. Quasi aus dem Nichts.

Das sind gerade Dinge, die mich wirklich enorm beschäftigen.
Aber scheinbar ist es irgendwie sinnlos, mich damit auseinander zu setzen..

Liebe Grüße
Unbekannt

identitätslos

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von identitätslos » Do Feb 14, 2019 1:18 pm

Rechtliche Verpflichtung würde mir nur einfallen bei angekündigtem Suizid oder wenn man merkt jemand gerät das außer Kontrolle.
Aber so wirkt es nicht. Da denke ich, hätte sie konkreter, schneller angesprochen.
Vielleicht hat sie dir einfach auch ein Stück Raum und Zeit geben wollen und signalisiert jetzt - okay - sie näht nicht einfach nur, sondern ist auch ansonsten interessiert.

Sicher kann ich auch nur orakeln, aber es kommt so wie du es beschreibst auch als Menschlichkeit, Interesse, Verbindlichkeit eher an.
Es wirkt auf mich, wie ein Angebot an dich.

Ob das "normal" ist? Meine Erfahrung, es gibt bei Ärzten nichts, was es nicht gibt, in jegliche Richtung.
Vielleicht eher selten, aber jetzt halt "da". Das "aus heiterem Himmel" von Außen was kommt, habe ich neulich mit ähnlicher Überraschung wie du mal erlebt. Früher dachte, ich müsste alles mir selbst erarbeiten, in die Wege leiten, kämpfen.

Ideen wären, dass sie vielleicht psychologisch ein Stück geschult ist oder psychosomatische Grundversorgung (was manche Hausärzte ja zu ihren Leistungen zählen) ernst nimmt, Interesse dran hat. Oder - weiß nicht, inwiefern du ansonsten Hilfe hast, sie sich auch ein Stück als Mittlerin evtl. sieht.
Wie sie auf dich zukommt finde ich wirkt professionell, nicht so persönlich getrieben - das wäre mir z. B. wichtig.
Wirkt auch, als ob sie dir Raum lässt, zu entscheiden.

Ich würde wohl hinfühlen, wie ich damit umgehen mag. Achtsam bleiben.
Wenn du schon reagieren magst, aber Anruf und Termin zu viel ist, könnte ich mir vorstellen, dass auch ein Schreiben okay wäre.
Auch kurz.

Du musst nicht nachfragen, warum sie das macht oder viel von dir erzählen, kannst ja auch, wenn du dort wieder bist, einfach abwarten, was sie sagt und macht.
Immer wieder nachspüren, dir Zeit geben.

Wildi
Beiträge: 173
Registriert: Fr Feb 09, 2018 4:32 pm

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Wildi » Do Feb 14, 2019 1:19 pm

Unbekannt hat geschrieben:
Do Feb 14, 2019 10:07 am
Aber ich habe ihn so empfunden, weil da einige Dinge passiert sind, die mich sehr überrumpelt haben. Für sie schien das normal zu sein.
Hallo Unbekannt,

ich finde es übergriffig, dass sie einfach so anruft und nachfragt.
Hat sie wahrscheinlich gut gemeint, aber eine gute Absicht kann genauso grenzüberschreitend sein. Zumal sie beim letzten Termin offensichtlich auch schon deine Grenzen verletzt hat.
Ich unterstelle ihr keine böse Absicht. Aber an deiner Stelle würde ich prüfen, ob mir diese Ärztin gut tut. (Ich hatte selbst gerade den Fall mit einer Behandlerin.)

Lieben Gruß
Wildi

Blaulicht

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Blaulicht » Do Feb 14, 2019 2:55 pm

Hallo Wildi,

was ist den daran übergriffig? Wenn eine Ärztin zuhause anruft um zu fragen, wie es einem geht?

Grenzüberschreitung? Wenn sich erkundigt wird, wie es einem geht? Was darf man den dann noch ?

Dorie unlog

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Dorie unlog » Do Feb 14, 2019 3:08 pm

Unbekannt hat geschrieben:
Do Feb 14, 2019 10:07 am
Aber ich habe ihn so empfunden, weil da einige Dinge passiert sind, die mich sehr überrumpelt haben. Für sie schien das normal zu sein.

Und dann verstehe ich nicht, wieso sie sich dann nach über einem Monat bei mir meldet. Quasi aus dem Nichts.
1 Absatz:
Wenn du magst, kannst du mal viell 1 Beispiel nennen, wie man sich das vorstellen kann? Kannst ja auch ein ähnliches beschreiben.
Gerade bei unseren Geschichten sind wir schnell überrumpelt, was für viele wirklich normal ist. Ich krieg zb immer Briefe, zb Amt, versteh sie nicht und fühl mich überrumpelt.
Von daher kann ich verstehen, das du dich durch den Anruf erstmal überumpelt fühlst. Du kennst es nicht. Und viell ist es auch erschreckend, weil da plötzlich jemand ist, der dich sieht? Das wars damals bei mir. Früher hätte ich mir gewünscht, das mich jemand sieht, da sieht einen aber keiner und aufmal schwupps ist da jemand.

Ich kenne es von bestimmten Ärzten, das sie das machen, auch bei mir. Entweder ich bekomme einen Anruf oder Brief. Mein Hausarzt ist auch auf psychologisch geschult. Ok er ruft mich jetzt nicht an, aber wenn ich da bin, fragt er immer nach, weil er weiss, ich leide unter Depressionen. Er weiss auch das ich ein Psychiater deswegen hab. Ich bin seit 2008 in seiner Behandlung und darum interessiert ihn das auch schon mal.
Wegen suizidversuche oder svv allgemein, war ich nie bei ihm bzw hatte ich körperlich auch nie versucht und trotzdem fragt er nach.
Mein Zahnarzt ruft mich an, wegen der Untersuchungen, sonst würde ich nicht hin, viel zu viel Angst.
Meine 1. Thera (eine vom Jugendamt damals) wenn wir mal 2-6 Wochen nicht reden konnten, schrieb entweder eine SMS oder rief kurz an, nur um zu fragen, wie es mir geht.
Die ersten Male war ich auch überrumpelt und erschrocken, weil ich das nicht kannte. Aber dann lernte ich, ok es gibt Menschlichkeit, woran ich nicht mehr glaubte.
Es kam auch schon vor das ich mein Urologe auf der Strasse traf. Hab Nierensteine immer wieder und das muss alle 6 Monate geprüft werden. Ich vergess das immer. Wenn ich ihn dann draussen treff, passiert es das er sagt "Wir müssen uns beide mal wieder treffen, lange nicht mehr gesehen" das klingt für Aussenstehende wie als kenne ich ihn privat. Das war erst auch überrumpelnd. Aber jetzt ist das ok. Es bewies mir, das er mich nicht vergisst, obwohl wir uns nur 2x im Jahr sehen.

Zu Absatz 2:
Ich kann mir auch vorstellen, das sie das erstmal nicht hoch puschen wollte und dir Raum und Zeit gibt und jetzt einfach nur nach fragt.

Da wir hier nicht wirklich wissen, was bei dem Termin passiert ist was dich überrumpelt hat, kann man schlecht sagen, das war übergriffig. Wenn sie dich gleich danach und dann immer wieder anruft, obwohl du das nicht willst, das wäre übergriffig. Oder eben wenn du das jetzt nicht wolltest, aber wenn ich dich richtig verstehe, dann bist du überrumpelt weil du es nicht kennst?

Nicht jede Überrumpelung ist gleich übergriffig und wie gesagt, mit dem Hintergrund sind wir schneller als andere überrumpelt. Gerade wenn wir etwas nicht verstehen oder auch kennen.

Aber wenn du solche Anrufe nicht willst, kannst du das da sagen? Das find ich dann wichtig zu sagen

Dorie unlog

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Dorie unlog » Do Feb 14, 2019 3:13 pm

Blaulicht hat geschrieben:
Do Feb 14, 2019 2:55 pm
Hallo Wildi,

was ist den daran übergriffig? Wenn eine Ärztin zuhause anruft um zu fragen, wie es einem geht?

Grenzüberschreitung? Wenn sich erkundigt wird, wie es einem geht? Was darf man den dann noch ?
Ich denk das liegt am Wort überrumpelt. Wir wurden es ja früher auch. Das war übergriffig damals und grenzüberschreitend.
Aber es gibt halt auch andere Überrumpelungen, die es nicht sind.

identitätslos

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von identitätslos » Do Feb 14, 2019 3:37 pm

Ich hatte das "Überrumpeln" jetzt auf Dinge bezogen, die dir passiert sind, in der Zeit die dann zum SVV geführt haben?
Du sprichst auch von der Weihnachtszeit / Silvester und da vermehrtem SVV?

Mir ist noch eingefallen, dass meine Hausarztpraxis bei mir angerufen hat (nicht die Ärztin), um einen Termin zu vereinbaren, nachdem dort ein Befund aus einem Facharztzentrum angekommen ist.
Fand ich auch erst seltsam, weil die Mitarbeiterin so arzthörig war und als ich locker meinte - okay,könne ich ja machen, überrascht war, ich glaube, die springt, wenn ein Arzt was sagt.
Aber die Ärztin hat dann gesagt, sie freut sich, dass ich das Angebot angenommen habe, sie macht das, weil in den Facharztzentren oft alles so schnell geht, manchmal eher "abgefertigt" wird und dass man dann in Ruhe nochmal Fragen auch stellen kann.
Da hatte ich nicht den Eindruck, dass es ihr um Geld oder irgend etwas geht
Einfach ein etwas verbindlicher Stil und wenn ich Nein gesagt hätte, wäre das auch okay gewesen.
Sie kannte mich halt noch nicht gut und war dann auch etwas überrascht, dass ich selbst schon so viel gelesen hatte (Hashimoto), den Befund auch bei mir zu Hause hatte.

Aus einem Krankenhaus, wegen OP-Termin, da hat auch mal ein Arzt direkt angerufen.
Später ist es über Arzthelferinnen gelaufen.
Schien normal.

Ich würde nicht per se auf Übergriffigkeit schließen, wenn das einfach ihre Methode, ihr Stil ist und sie aber dennoch sich abgrenzen kann und professionell ist, würde ich für mich da kein Problem sehen - da schätze ich Individualität und Flexibilität bei Ärzten.
sicher gibt es aber auch, dass sich jemand so Helfersyndrommäßig verwickelt, die professionellen Grenzen nicht mehr wahrt - deswegen meinte ich - achtsam sein und schauen, aber so wie du erzählst, würde ich es für mich wohl eher als Chance sehen.

Bist du denn in Therapie? Weiß die Hausärztin, wie du sonst eingebunden bist? Ob du psychologische Hilfe hast?

Unbekannt

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Unbekannt » Do Feb 14, 2019 4:16 pm

Hallo,

danke für eure Antworten.

überrumpelt in dem Sinne, dass sie Dinge ohne mich aufzuklären getätigt hat.
Zum einen war das eine andere Ärztin mit in die Behandlung zu nehmen, die ich noch nicht mal kannte (und generell das Thema svv ist für mich schon sehr privat) und zum anderen hat sie meinen Arm abfotografiert, an dem frische Wunden waren und auch da sagte sie nur, es sei für die Akte. Sie hat es aber mit ihrem Handy gemacht, dass hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Als ich darüber nachgedacht habe ist mir eingefallen, dass sie das bereits letztes Jahr auch schon mal gemacht hat. Nur irgendwie anders.
Da war ich mit ihr alleine und sie hat dann einen anderen Arzt (auch ohne mich zu fragen) dazu geholt, er kam dann direkt mit "ach Sie schon wieder." Dabei kannte ich ihn nur vom sehen. Er hat dann mit seinem Handy Fotos gemacht und sagte ebenfalls, es sei für die Akte.
Eigentlich war ich immer zufrieden mit ihr, sie ist wirklich nett, nimmt sich die Zeit, etc.
Aber im Moment macht sie wirklich Dinge, die für mich soo fraglich sind.

Das macht mich sehr nachdenklich und in meinem Kopf spielen sich viele Szenarien ab..

Lieben Gruß
Unbekannt

Wildi
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Registriert: Fr Feb 09, 2018 4:32 pm

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Wildi » Do Feb 14, 2019 4:49 pm

Blaulicht hat geschrieben:
Do Feb 14, 2019 2:55 pm
Hallo Wildi,

was ist den daran übergriffig? Wenn eine Ärztin zuhause anruft um zu fragen, wie es einem geht?

Grenzüberschreitung? Wenn sich erkundigt wird, wie es einem geht? Was darf man den dann noch ?
Du, keine Ahnung, was man dann noch darf.

Ich habe aus meiner Sicht geschrieben, wie es für mich wäre.
Meine Empfindungen darfst du getrost bei mir lassen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, wünsche mir aber, in meinen Äußerungen meine Grenzen betreffend respektiert zu werden.

Dorie unlog

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Dorie unlog » Do Feb 14, 2019 5:01 pm

Das wiederrum finde ich übergriffig. Fotos werden zb im Kh gemacht, aber soviel ich weiss, nur wenn man selber es will. Wenn du unter 16 oder 18 bist, werden die Eltern gefragt, aber spätestens mit 18 entscheidest du das selbst. Ärzte dokumentieren das, müssen die ja, aber Fotos wurden nie gemacht. Das weiss ich durch Freunde damals.
Das man einen zweiten Arzt holt kenn ich nur bei einem Verdacht um eine zweite Meinung einzuholen, aber auch dieses wird gefragt ob es ok ist.
Zb hat sich mein Kind mal mit einer kapuze verletzt. Sie war 9 und blieb mit der Kapuze an der Tür hängen und verletzte sich. Ich sollte mein Kind aus der Einrichtung holen. Der Hals war da nur rot. Am nächsten Tag sah das schlimmer aus und bin zur Rettungsstelle.
Wir sprachen mit dem einen Arzt. Er fragte ob er einen zweiten Arzt hin zu holen darf. Ja. Nochmal erzählt. Dann hiess es es guckt jetzt noch ein HNO Arzt ob innerliche Verletzung sind.
Vor uns stand die Polizei. "Verdacht auf Kindesmisshandlung ". Polizei hat Fotos gemacht vom Hals. Kh nicht. Wurde ja noch geschaut vom Lka ob die Einrichtung was falsch gemacht hat.
Der zweite bei mir wurde sozusagen als "Zeuge" geholt. Damals war ich überrumpelt, heute kann ich echt sagen, gut das sie hellhörig sind.

Und mit deinen Erzählungen jetzt, kann ich viel besser verstehen, warum dich das beschäftigt. Ich würde sie mal fragen jetzt warum?

identitätslos

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von identitätslos » Do Feb 14, 2019 6:30 pm

Oh, das klingt jetzt doch deutlich anders mit den Infos noch.
Da hatte ich dann was falsch interpretiert auch.

Jemand dazu holen kenne ich aus dem Krankenhaus - war zu einer gynäkologischen Notfalluntersuchung da und es war eine Assistenzärztin und sie sagte dann: sie holt jetzt noch den Oberarzt, um sich auch zu vergewissern, dass sie nicht doch was übersieht.
Aber: das war klar angekündigt und erklärt und auch der Oberarzt ist ganz einfühlsam in den Raum gekommen.

So wie ich dich verstehe hast du ein eigenes Bedürfnis nach Erklärung warum sie das macht / warum Privathandy plus ein paar Beschwerden, wie sie das macht, und die Frage, ob das überhaupt rechtens ist, üblich usw.
Da werden eigentlich ja Grenzen für dich überschritten momentan. So wie es läuft, das möchtest du eigentlich nicht so.
Das würde ich ernst nehmen.
Wenn du sagst mit ihr kann man eigentlich reden und sie ist dir prinzipiell zugewandt von deinem Gefühl her - vielleicht lässt es sich in einem Gespräch klären.

Ansonsten würde ich zu der Frage: ist das korrekt, üblich, rechtens mich neutral parallel informieren. Bei Leuten, die damit auch beruflich zu tun haben.
Hab grad selbst geschaut:
da bin ich auf die Unabhängige Patientenberatung Deutschland gestoßen.
Die haben einen Bereich "Ihre Rechte als Patient".
Darf ja nicht verlinken, findest du aber leicht über eine Suchmaschine.

Geht wohl anonym, auch schriftlich, aber auch telefonisch und je nachdem wo man wohnt vor Ort auch persönlich.

Ich habe mit der Beratung keine Erfahrungen und auch die Webseite von denen noch nicht größer "studiert", also pass gut auf dich auf, ob das was für dich wäre.
Vermute, dass die dir konkret sagen können müssten, ob das mit den Photos und Privathandy und "für die Akte" - das übliche Proceder oder rechtens ist.

(Alles ohne Gewähr! - :wink: )

identitätslos

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von identitätslos » Do Feb 14, 2019 6:51 pm

noch was nachträglich - mich über die Rechtslage informieren, würde ich vor einem Gespräch mit der Ärztin machen.
Weil wenn es nicht rechtens ist (und Photos ohne Einverständnis von dir, da kriege ich jetzt irgendwie laienhaft schon auch Bauchgrummeln), dann hast du für ein Gespräch eine sichere Argumentationsgrundlage und ein Stück Rückhalt.

Mit denen kannst du ja auch besprechen, was da möglich ist dann, wenn es nicht rechtens ist, kannst du drauf bestehen, dass die Photos aus der Akte gelöscht werden, usw.
Ich glaube, da wäre für mich das Vertrauensverhältnis auch kaputt und ich würde das auf dem Schriftweg lösen.
Das könnte und wollte ich nicht als: "jeder macht mal Fehler" oder sie "hat es gut gemeint" oder "nicht besser gewusst" oder wie auch immer abtun.

So, ich hoffe, ich habe nichts total missverstanden - vielleicht war für dich was Hilfreiches dabei, wenn nicht, lasse es liegen.

Unbekannt

Re: Arzt...mgl. Trigger.

Beitrag von Unbekannt » Do Feb 14, 2019 10:26 pm

Danke, Identitätslos.

Ich hab da jetzt mal hingemailt und bin gespannt, was in der Antwort steht.

Und danach versuche ich mal zu meiner Ärztin zu gehen und sie darauf anzusprechen....

Lieben Gruß

Unbekannt

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