PTBS-Assistenzhund

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L unl.

PTBS-Assistenzhund

Beitrag von L unl. » Fr Jan 25, 2019 10:52 am

Hallo,

in meiner gestrigen Therapiestunde kam wiederholt das Thema "PTBS-Assistenzhund" auf und jetzt möchte ich mich mal intensiver damit auseinander setzen.

Inzwischen habe ich feststellen müssen, dass es bei der Ausbildung und Begleitung große qualitative Unterschiede gibt. Teilweise sind es "windige", Angebote, bei denen der Schutz der Tiere an unterster Stelle zu stehen scheint und die Menschen teilweise über den Tisch gezogen oder derart unprofessionell begleitet werden, dass diese in ein noch tieferes Loch fallen und wenn es schwierig wird, im Stich gelassen werden.

Folgende Bedingungen müssen gewährleistet sein:
Wenn ich mich in schlechten Phasen nicht selbst um den Hund kümmern kann muss ich ein Netzwerk haben, das sich um den Hund verantwortungsvoll kümmert.
Ein "hundegerechtes" Leben muss möglich sein (mind. 3x am Tag mit dem Hund raus, mindestens 1x länger)
Die Tierarzt- Versicherungs- und sonstige Kosten müssen abgedeckt werden können.
Alle im Haushalt lebende Menschen müssen mit der Aufnahme des Hundes einverstanden sein.
Habe ich noch etwas vergessen?

Weiter ist die Ausbildung zu einem PTBS-Assistenzhund ziemlich teuer.

So weit ich weiß, gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, um einen Assistenzhund zu bekommen:

a) Ein voll ausgebildeter Hund
b) Einen teilausgebildeten Hund (hier ist der Hund bereits in einer Patenfamilie sozialisiert und auf mich käme "nur noch" die auf meine Bedürfnisse abgestimmte begleitete Ausbildung des Hundes zu)
c) Einen speziell ausgewählten Welpen aufnehmen und ihn begleitet selbst sozialisieren und ausbilden.

Aus finanziellen Gründen würde für mich nur c) bzw. vielleicht auch b) in Frage kommen. Zwar hatte ich als Jugendliche einen Hund, jedoch habe ich damals alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Deshalb weiß ich nicht, ob ich mir c) zutrauen kann.
Hinzu kommt, dass ich einen allergiker*innenfreundlichen Hund brauche.

Nun meine Fragen:
Ich suche im Raum Stuttgart entsprechende Angebote. Kann mir da jemand Tipps geben?
Ich stehe noch völlig auf dem Schlauch, wie ich das angehen kann ... .

LG, L.

Iaraunl.

Re: PTBS-Assistenzhund

Beitrag von Iaraunl. » Mo Jan 28, 2019 3:41 pm

Hallo L.unl,

besteht die Möglichkeit, dass du dich abmeldest, dann könnte ich dir zu

a) Finanrierungshilfen was schreiben
b) zu einer Ausbildungsstelle

Wir haben seit Mai einen Welpen und sind neben der „normalen Hundeschule „ für die Basics vor Ort angebunden. Daneben bei einer speziellen Trainerin die neben PTBS auch für Diabetes, Epilepsie und mehr ausbildet...es ist ein knackiges Programm aber die ist total klasse, bei Problemen auch per Mail oder telefonisch zu erreichen.,, eine Mischung aus Einzelterminen und „ Gruppenterminen“ wo dann eben noch 1-3 weitere „Teams“ mit dabei sind. Mehr dann echt lieber per PN.

Schalom-lara64

Gast

Re: PTBS-Assistenzhund

Beitrag von Gast » Mo Jan 28, 2019 5:37 pm

Hallo Lara64,

du hast eine PN von mir.

LG, L.

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