Therapiebeginn

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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Di Nov 27, 2018 6:01 pm

Gast Lila

Bei mir waren es heute 38 Minuten inkl Papierkram. Dann hat sie gefragt, wie es mir in den letzten Wochen ergangen ist und danach viel Theorie erklärt in Bezug auf Stress. Hab dann noch "Hausaufgaben" erhalten bis zum nächsten Termin.

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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Di Nov 27, 2018 6:06 pm

Aufatmende

Nein, hab ich bisher nicht gemacht. Vielleicht ist es auch nur, weil daß jetzt alles neu für mich ist. Und wir noch nicht so richtig miteinander gesprochen haben. Also wg dem Papierkram und halt dem theoretischen. Die Beantragung bei der Krankenkasse muss ja auch noch gemacht werden (hatte heute die 2. prob Stunde) So find ich sie ja nett. Aber bisher kommt mir das so "oberflächlich" vor. Vielleicht ist daß ja auch normal in den ersten paar Stunden?

~SteinHart~
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Re: Therapiebeginn

Beitrag von ~SteinHart~ » Di Nov 27, 2018 9:58 pm

Mhm… es könnte auch sein dass sie 25 Minuten abgerechnet hat und durch Papierkram quasi überzogen hat (?)


Ich würde raten solche Gedanken und auch Befürchtungen anzusprechen. Wobei das halt auch echt schwer ist und mega Überwindung kostet.


SH
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Turtle
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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Turtle » Di Nov 27, 2018 10:16 pm

mich würde ja ehr mal der "papierkram" interessieren.
um was handelt es sich da?
bei meiner thea. war das mal der antrag bei der krankenkassen, der dann fünf minuten gedauert hat und dann war es das.
oder ein formular zur datenschutzverordnung, dass so lange gedauert hat, wie ICH braucht, um das zu klären - (andere hatten das wohl ungelesen unterschrieben....), was natürlich von MEINER zeit abging.
oder ein fragenbogen, der zu unterstützung für das gutachten war (verlängerung von kurzzeit- auf langzeitthera.) und den sollte ich dann aber auch zu hause ausfüllen.
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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Di Nov 27, 2018 10:24 pm

~SteinHart~ hat geschrieben:
Di Nov 27, 2018 9:58 pm
Mhm… es könnte auch sein dass sie 25 Minuten abgerechnet hat und durch Papierkram quasi überzogen hat (?)

SH
Aber sollten die probatorischen Sitzungen nicht 50 Minuten dauern?

Vielleicht sollte ich mir diese Fragen Stichpunktartig aufschreiben. Das anzusprechen finde ich sehr schwierig und auch unangenehm. Weiß nicht, ob ich das kann. :(

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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Di Nov 27, 2018 10:36 pm

Turtle hat geschrieben:
Di Nov 27, 2018 10:16 pm
mich würde ja ehr mal der "papierkram" interessieren.
um was handelt es sich da?
bei meiner thea. war das mal der antrag bei der krankenkassen, der dann fünf minuten gedauert hat und dann war es das.
oder ein formular zur datenschutzverordnung, dass so lange gedauert hat, wie ICH braucht, um das zu klären - (andere hatten das wohl ungelesen unterschrieben....), was natürlich von MEINER zeit abging.
oder ein fragenbogen, der zu unterstützung für das gutachten war (verlängerung von kurzzeit- auf langzeitthera.) und den sollte ich dann aber auch zu hause ausfüllen.
Datenschutzverordnung haben wir in der ersten Stunde gemacht, sowie den Therapievertrag.

Also in der heutigen Stunde, hat sie erstmal kurz den Bericht vom Arzt überflogen (wobei da nicht viel stand, weil ich ansonsten gesund bin). Dann den Ankreuzbogen, den ich zuhause ausgefüllt habe (ob das alles ausgefüllt ist, sonst könnte sie ihn nicht auswerten).

Den anderen Bogen, wo ich reinschreiben sollte, hat sie dann erstmal weg gelegt, wird sie wohl später gelesen haben.

Dann hat sie mir noch eine Kopie des Sprechstundengespräches bei ihr ausgehändigt.

Danach haben wir Brainstorming gemacht, wie Stress sich so äussert. Und danach hat sie mir noch 3 Folien dazu ausgehändigt.

Wann wurde denn bei Dir der Antrag für die Krankenkasse gestellt? Ich hab jetzt den 2. Termin gehabt, der 3. ist in 2 Wochen (danach hat sie auch erstmal Urlaub) und mehr wie 4. probatorische Sitzungen werden ja nicht von der Krankenkasse übernommen, nach der neuen Regelung.

Und die Bearbeitung von der Krankenkasse wird ja auch Zeit in Anspruch nehmen. Theoretisch müssten wir den ja dann in der nächsten Stunde stellen, damit nicht ewig Pause ist nach der 4. Sitzung, oder?

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Re: Therapiebeginn

Beitrag von ~SteinHart~ » Di Nov 27, 2018 10:41 pm

Nö, es gehen auch 25 Minuten, soweit ich weiß... Es gibt zum einen die Probatorik und noch die Möglichkeit Notfalltermine abzurechnen (weiß gerade die richtige Bezeichnung nicht) bei letzterem geht es definitiv dass 25 Minuten abgerechnet werden können... dann eben zwei mal. Verstehst du? Es geht dir nichts verloren dadurch. Du hast dann statt 4 mal 50 zu Beispiel 8 Mal 25 Minuten. Wobei die Angaben ohne Gewähr sind, denn ich weiß es nicht genau.


So ein Stichpunktzettel klingt gut.


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Re: Therapiebeginn

Beitrag von ~SteinHart~ » Di Nov 27, 2018 10:52 pm

Habe mal schnell gegoogelt



Akutbehandlung meinte ich vorhin. Kann sein dass sie es so abrechnet. Muss nicht genehmigt, nur angezeigt werden...
oder es läuft offiziell noch als "Sprechstunde" so wären 6 mal 25 Minuten (oder eben drei mal 50 Minuten) plus noch die vier probatorischen Sitzungen (50 Minuten drin) So kommen schon ein paar Termine zusammen um die Möglichkeit zu haben sich kennen zu lernen.


Was du schreibst klingt so als wäre sie flott dabei mit der Therapie anzufangen. Das kann Vorteilhaft sein... aber eben auch sehr überrumpeln, wenn man eben noch ambivalent ist...


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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Mi Nov 28, 2018 9:55 am

~SteinHart~ hat geschrieben:
Di Nov 27, 2018 10:52 pm
Habe mal schnell gegoogelt

(Verlinken ist verb0ten, deswegen hier www. einfügen)kbv.de/media/sp/Praxisinformation_Psychotherapie_Reform.pdf

Akutbehandlung meinte ich vorhin. Kann sein dass sie es so abrechnet. Muss nicht genehmigt, nur angezeigt werden...
oder es läuft offiziell noch als "Sprechstunde" so wären 6 mal 25 Minuten (oder eben drei mal 50 Minuten) plus noch die vier probatorischen Sitzungen (50 Minuten drin) So kommen schon ein paar Termine zusammen um die Möglichkeit zu haben sich kennen zu lernen.


Was du schreibst klingt so als wäre sie flott dabei mit der Therapie anzufangen. Das kann Vorteilhaft sein... aber eben auch sehr überrumpeln, wenn man eben noch ambivalent ist...


SH
Hallo Steinhart,

Danke, hab mir das gerade mal durchgelesen. Ich mein, sie hätte nach der Sprechstunde gesagt, das wir mit den prob Sitzungen beginnen würden.

Aber um ganz sicher zu sein, müsste ich sie wohl drauf ansprechen. Kommt auf meinen Spickzettel. :oops:

Überrumpelt war ich allein schon deshalb, weil es so schnell geklappt hat bei ihr. Und ich denke, das sehr viel Unsicherheit in mir ist, weil das jetzt alles neu ist.

Auf den einen Bogen musste ich ja meine Biografie darstellen. Also wie das Verhältnis zu den Eltern war und ist, wie die Schulzeit war, welche Psychischen Belastungen vorlagen und wann, welche Probleme ich hab usw.

Dachte, das sie das dann auch mit mir durchspricht. Aber vielleicht kommt das in der nächsten Stunde. Und ich dachte, dass ich mehr reden würde und erzählen soll.

Vielleicht ist meine Erwartungshaltung auch sehr hoch? Stehe ja gerade erst am Anfang. :oops:

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Re: Therapiebeginn

Beitrag von ~SteinHart~ » Mi Nov 28, 2018 10:06 am

Nun, ich habe jetzt nicht die riesige Therapieerfahrung, aber ich kenne auch ei paar andere mit Tnerapieerfahrung und es ist eben nicht nur ein Unterschied ob nun VT, TP, oder Analytische Verfahren, sondern auch sehr vom Therapeut abhängig wie es läuft.

Ich kann dir nur raten dir deine Gedanken, Wünsche, oder wenn du merkst etwas stresst dich (Fragebogen, oder das Gefühl keine Zeit zu reden zu haben, oder eine Reaktion oder, oder, oder) aufzuschreiben und versuchen ihr das zu sagen, oder zu zeigen.
Nur so könnt ihr klären wie es laufen kann und soll.



Therapie ist ein hartes Stück Arbeit




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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Mi Nov 28, 2018 12:10 pm

Aber bestimmt mehr Erfahrung als ich :wink:

Ich werde mir dazu definitiv Gedanken machen und das aufschreiben. Und sie auch nochmal nach dem genauen Ablauf fragen. So ist sie mir ja schon sympathisch. Das ist ja schon mal eine wichtige Voraussetzung für eine Zusammenarbeit. Aber der Rest muss ja auch irgendwie passen.

Gestern bin ich irgendwie mit komischen Gefühl bei ihr raus. Mir ging es aber auch vorher schon nicht so gut. Es ist ja so schon alles total anstrengend und erschöpfend und dann kommt dieses neue auch noch dazu.

Meine Aufgabe für jeden Tag, mir etwas gutes zu tun, hab ich gestern und bis jetzt auch nicht geschafft. Dabei sagte sie, es braucht nichts grosses zu sein. Nur ein kleiner Moment, der mir gut tut. Wenn das schon so schwer ist... :(

Gauklerin

Re: Therapiebeginn

Beitrag von Gauklerin » Mi Nov 28, 2018 3:15 pm

Tut es dir gut hier zu schreiben?

Wenn ja dann hast du es ja doch geschafft :wink:

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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Mi Nov 28, 2018 5:27 pm

In gewisser Weise schon, aber das ist nicht das, was ich mir unter "mir was gutes tun" vorstelle.

Weißt Du, was ich meine?

Gauklerin

Re: Therapiebeginn

Beitrag von Gauklerin » Do Nov 29, 2018 12:07 am

Ja natürlich.
Und ich kann es verstehen.
LG

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Re: Therapiebeginn

Beitrag von Nicht angemeldet » Do Nov 29, 2018 7:06 pm

Hab noch eine allgemeine Frage, die ich hier gern stellen würde:

In 2 Wochen ist mein nächster Termin bei meiner Psychologin. Am selben Tag war ein Seminar für mich und eine andere Kollegin geplant. Das hab ich aber schon im Vorfeld aufgrund der Therapie mehr oder weniger abgelehnt. Heute hab ich dann definitiv nochmal gesagt, dass ich wg des Termins nicht fahren kann/werde (meine Gesundheit steht jetzt im Vordergrund, ich will nicht mehr so viel Ausfallzeiten haben)

Da der Termin über Mittag liegt, wollte ich einen halben Tag Urlaub nehmen. Der Urlaub wurde abgelehnt, weil es gegenüber der anderen Kollegen "blöd aussehen" würde, wenn ich da Urlaub hätte.

Meine Vorgesetzte möchte jetzt, dass ich eine Krankmeldung vorlege. Zuerst hab ich überlegt, dass zu tun. Mein Hausarzt, würde mir die wahrscheinlich auch ausstellen, er weiß ja, dass auch einiges an Stress von der Arbeit kommt.

Aber ich bin ja nicht krank an dem Tag und hab die Befürchtung, dass mir meine Vorgesetzte das nachher anders auslegt. Zb, der Arzt macht das einfach, obwohl sie nicht krank ist...

Jetzt hab ich vor, halt bis 11 Uhr an dem Tag zu arbeiten und mir den Rest vom Stundenkonto abziehen zu lassen.

Was meint Ihr dazu?

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