Ptbs Assistenzhunde

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Schneeblümchen

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Schneeblümchen » Mo Mär 19, 2018 9:38 pm

Ich denke genau das Gegenteil. Du brauchst einen Hund der dein Freund ist, damit er ein guter Assistenzhund werden/sein kann.
Du wirst niemals eine gute Hilfe bekommen wenn der Hund nicht dein Freund ist.
Ich hab viel mit Assistenzhunden zu tun. Da ist das jedenfalls so.

Übrigens vorsicht, in Deutschland ist der Assistenzhundestatus bei PTBS leider noch nicht (oder hat sich das inzwischen geändert?) gesetzlich geregelt. D.h. es gibt leider keine rechtliche Grundlage den Hund z.b. in Einkaufsläden etc. mit rein zu nehmen. Dies bedarf in jeder einzelnen Situation der Zustimmung des Ladeninhabers.
Ich finde das nicht gut!!!!! Möchte nur darauf hinweisen.

Denn gerade in der Assistenzhundeszene machen viele Leute viel Geld mit Zertifikaten etc. die dann nicht anerkannt werden. Man hat nach Ausbildung in Deutschland leider keinen rechtlichen Schutz und auch die Ausbildung ist nicht einheitlich geregelt.
Das ist jedenfalls mein aktuelles Wissen. In Österreich ist das anders.

Ich fände es besser, wenn es so nicht wäre. Möchte nur darauf hinweisen.
Da muss man nämlich om Moment ziemlich viel kämpfen um den Hind mit rein nehmen zu dürfen und teilweise ist z.b. Securitypersonal nicht so nett und fängt dann an zu diskutieten und laut des Ladens zu verweisen. Bei PTBS ganz schlecht.
Deshalb besser vorher absichern beim Ladeninhaber. Aber das kostet halt auch viel Kraft.

Es gib keine zertifizierte Ausbildungsstätte nach der man offiziell den Titel Assistenzhund führen darf. Nur verschiedene Ausbildungszweige, die eine Eignung darlegen können. Aber daran muss sich in Deutschland bisher noch niemand von Läden, Zoos, Bahnen usw. halten.

Wenn es da andere Reglungen gibt inzwischen dann wäre ich froh, wenn jemand dazu etwas schreibt. Das würde mich wirklich freuen. Aber bisher ist es ein regelrechter Kampf.

keine ahnung

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von keine ahnung » Mo Mär 19, 2018 10:10 pm

hallo,

ich finde die aussage, der hund sei eher kein freund und es ist ähnlich wie mit einer therapeutischen beziehung auch problematisch - da ist stress und frust fast schon vorprogrammiert, ich finde das kann man überhaupt nicht verallgemeinern. man kann auch in einer sehr nahen beziehung zum hund - sofern man das wesen als hund und nicht als menschen sieht - sehr gut professionell arbeiten. es geht eben nicht nur darum, dass der hund "funktioniert" - und das kommt meiner erfahrung nach dabei raus, wenn der hund eine rein "therapeutische" beziehung hat. so wie ich es bisher kenne, geht es eben in der ausbildung auch darum, dass der hund (und das kann er), wann arbeite ich, wann nicht etc. es ist ein assisstenzhund und kein therapiebegleithund - da gibt es doch gewaltige unterschiede. vor allem was ist, wenn der hund dann nicht "funktioniert" - das kann immer passieren, es passiert irgendein mist (schlechte erfahrung mit artgenossen zum beispiel), der hund wird krank und schlichtweg einfach alt - dann ist er kein freund? und letztendlich kommt es auch darum an, warum entscheide ich mich für einen assisstenzhund? was sind deine wünsche und vorstellungen? wünscht du dir einen freund im sinne eines teams und im hinblick darauf, dass es ein hund und kein mensch ist? wünscht du dir vor allem sicherheit? da würde ich auch nochmal ein auge drauf werfen - vor allem um stress. frust, enttäuschung vorzubeugen. ich finde es auf alle fälle gut, wieviel du dich vorbereitest, wieviel du liest und infos einholst und sowas, das ist eine gute vorraussetzung. aber eben immer auch im blick haben, dass es nicht so funktioniert, wie es vielleicht sollte, das kann immer passieren. ich selbst habe einen "inoffiziellen" assisstenzhund, der fast alles kann, was ein ausgebildeter kann, aber eben ungewollt, ich habe allgemein ein faible für hunde und extrem viel gearbeitet und trainiert und dadurch, dass hundi ein freund für mich ist, hilft sie in vielen lebenslagen von sich aus und nicht antrainiert.sie hat mir sehr, sehr viel geholfen bei meiner argen konatkt -und bindungsproblemati. es gab hier aber gerade auch am anfang viele probleme, also man unterschätzt ohne (hunde)erfahrung das thema welpen, zu diesem rassethema: ich persönlich halte nichts von züchtungen, es gibt einfach zu viel negative aspekte und krankheiten noch und nöcher, ne menge problematische verhaltensweisen. dass aber ein bestimmtes wesen da sein muss für die ausbildung ist unbestreitbar. da würde ich mich vielleicht auch nochmal genauer beraten lassen. ich persönlich würde auch immer zu einer selbstständigen ausbildung von welpenalter an raten, kann aber auch verstehen, wenn man das nicht schafft oder geht oder so. vorraussetzung ist in jedem fall hundeliebe und begeisterung für hunde und auch mit mitmenschen und deren verhaltensweisen, kommentaren, besserwissereien und was weiß ich zurecht kommmen. dem aus dem weg gehen, geht definitiv nicht! da muss man teilweise wirklich ein dickes fell entwickeln. das ist dann tatsächlich ähnlich wie mit babies: jeder weiß genau, wie es richtig ist. und auch wenn hund hund ist und kein mensch - teilweise ist es tatsächlich wie mit einem kleinkind - von daher niemals unterschätzen! oder eben flexibel sein und alles mit humor auch immer sehen. und was ich auch immer wieder sagen: unterstüztung im außen, wer ist da, wenn ich nicht kann, wenn ich in der klinik bin usw. habe ich die möglichkeit jederzeit zum tierarzt zu können, wenn nicht, wer kann unterstüzten, sowas halt

Feuerkind unl.

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Feuerkind unl. » Mi Mär 21, 2018 5:31 am

Hallo,

Ich finde natürlich ist eine gute Beziehung zum Assistenzhund wichtig, allerdings bedeutet Assistenzhund für mich: wenn etwas von den Aufgaben verlangt wird, tut der hund das. Abrufbar in jeder Situation, nicht primär wegen der guten Beziehung sondern weil das so trainiert wurde und dann eben als Arbeit verlangt wird.
Ähnlich wie bei Rettungshunden, da erwartet der Hundeführer auch das der hund die Arbeit tut sobald das Kommando kommt, nicht weil der Hund gerade Lust oder keine Lust hat das für seinen Hundeführer zu machen. Ich finde da sollte ein Unterschied zwischen Alltag und Arbeitsmodus.
Deswegen denke ich, gute Beziehung alleine reicht nicht für die Assistenzhund Prüfung, das wäre meiner Meinung nach dann einfach ein gut ausgebildeter hund. Aber kein Assistenzhund wenn die Aufgabe zu 80-90% erledigt wird weil die Beziehung so gut ist.

ChaosBande
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von ChaosBande » Mi Mär 21, 2018 5:20 pm

Hallo

Nur Blindenführhunde haben eine Anerkannte Prüfung und auch Sonderstatus.
Aber bei der Deutsche Bahn z.b. da darf ein Begleithund/Assistenzhund bei einem SBA mit Merkzeichen B gratis mit fahren.

Bei der Hundesteuer kommt es auf die Jeweilige Stadt an in der der Hundgemeldet wird.
Manche geben bei enstprechenen Merkzeichen im SBA einen Erlass der Steuerpflichtigkeit. (Hundesteuer Frei oder Reduziert)

Grüße ChaosBande

~SteinHart~
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Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von ~SteinHart~ » Mi Mär 21, 2018 5:32 pm

Feuerkind unl. hat geschrieben:
Mi Mär 21, 2018 5:31 am
Hallo,

Ich finde natürlich ist eine gute Beziehung zum Assistenzhund wichtig, allerdings bedeutet Assistenzhund für mich: wenn etwas von den Aufgaben verlangt wird, tut der hund das. Abrufbar in jeder Situation, nicht primär wegen der guten Beziehung sondern weil das so trainiert wurde und dann eben als Arbeit verlangt wird.
Ähnlich wie bei Rettungshunden, da erwartet der Hundeführer auch das der hund die Arbeit tut sobald das Kommando kommt, nicht weil der Hund gerade Lust oder keine Lust hat das für seinen Hundeführer zu machen. Ich finde da sollte ein Unterschied zwischen Alltag und Arbeitsmodus.
Deswegen denke ich, gute Beziehung alleine reicht nicht für die Assistenzhund Prüfung, das wäre meiner Meinung nach dann einfach ein gut ausgebildeter hund. Aber kein Assistenzhund wenn die Aufgabe zu 80-90% erledigt wird weil die Beziehung so gut ist.

Er wird doch aber auch mal frei haben (?!) ist nicht 24 Stunden im Dienst (?!)


SH
Die Zeit bewegt sich in eine Richtung, die Erinnerung in eine andere.
(William Gibson)

gastb

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von gastb » Mi Mär 21, 2018 6:01 pm

Das ist wohl der Unterschied bei Rettungshunden und Assistenzhunden. Ein Rettungshund ist auch ausgebildet, hat einen Job, aber er hat einen Einsatz und dann hat er frei und kann Hund sein. Ein Assistenzhund der ständig im alltäglichen Leben arbeiten muss, hat eigentlich nie richtig frei weil er ja non stop auf seinen Besitzer acht geben muss.
Bei mir in der Gegend treffe ich auch ab und zu Assistenzhunde von Rollifahrern, die Hunde wirken immer sehr angespannt, eigentlich unglücklich, man sieht es an der sehr angespannten Gesichtsmuskulatur, der eine Hund wird wohl aber auch von anderen Leuten ab und zu ausgeführt so dass er nicht langsam neben dem Rolli herlaufen muss und ein bisschen Hund sein kann.
Ich finde das wirklich sehr grenzwertig, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht auch gute Kombinationen gibt, wo auch der Hund ein gutes Leben hat.
Ich glaube allerdings auch, dass ein ganz normaler Hund, dem man selbst das ein oder andere beibringt, eine große Hilfe sein kann, ohne dass er so ausgebildet ist, dass er ständig im Einsatz ist. Wenn die Beziehung stimmt, achtet der Hund sowieso auf das Befinden von seinem Besitzer. Mein Hund scheint zb zu merken wenn es Richtung Dissoziation geht, sie verhält sich dann anders, starrt mich an, und erst daran merke ich dann, dass ich scheinbar gerade komisch werde, für mich dann ein Zeichen dass ich mich wieder zusammenreiße und dem Hund signalisiere, alles ok, damit sie sich keine Sorgen machen muss. Ebenso kann man einem Hund leicht antrainieren dass er fremde Menschen auf Abstand hält, dass er fremde Personen im Haus melden würde und vieles mehr.

ChaosBande
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Registriert: So Feb 28, 2016 4:10 pm

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von ChaosBande » Mi Mär 21, 2018 8:27 pm

Hallo gastb,

Auch ein Begleithund/Assistenzhund eines Rollifahrers kann jenach dem wann/wie/wo auch mal frei rennen.
und je nach dem was es für ein Hund und Rollifahrer es ist kann er auch mit am Rollstuhl schnell laufen.
Nicht jeder Hund ist gleich und auch nicht jeder Rollstuhlfahrer - da gibt es ganz viele möglichkeiten.

Grüße ChaosBande

lara64unl.

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von lara64unl. » Mi Mär 21, 2018 11:37 pm

@Schneeblümchen,
Ich hab viel mit Assistenzhunden zu tun. Da ist das jedenfalls so.

Darf ich fragen in welchem Kontext oder Zusammenhang, denn zahlenmäßig gibt es doch gar nicht so viele Hund, die die Assistenzhundeprüfung ablegen.


Die rechtliche Stellung ist bei überhaupt keinem Assistenzhunden, ob für Diabetiker, Menschen mit Epilepsie, Autismus etc...geregelt.
Es gibt bisher lediglich eine gesetzliche Regelung für den Blindenführhund.


Ich habe zu dem Thema mitnehmen von entsprechenden Assistenzhunden andere Erfahrungen gemacht.Die beiden Assistenzhunde die ich in sehr engen Umfeld kennen gelernt habe, waren hier schon mit in der Kirche, Oper, Restaurant und im Kino und im Einkaufscenter, DB siehe Chaosbande ansonsten ist das wie mit jedem Hund, er kostet eben dann den halben Fahrpreis wenn ich ihn mitnehme..

Ich denke, da gibt es viele Haltungen und Meinungen zu ob ein Assistenzhund ein Freund sein muss oder nicht, und ich kann mit der von Feuerkind ganz gut was anfangen.

@Schneeblümchen, da darfst du getrost andere Meinung sein, ist finde es nur schwierig wenn Sätze da stehen wie
Du wirst niemals eine gute Hilfe bekommen wenn der Hund nicht dein Freund ist. Ich hab viel mit Assistenzhunden zu tun. Da ist das jedenfalls so.
- sie habe etwas sehr verallgemeinerndes und lassen wenig Spielraum für andere Meinungen oder Menschen mit anderen Erfahrungen.
Denn auch dein Einwurf, dass das mit der Mitnahme oder Nichtmitnahme bei PTBS ganz schlecht ist, ist deine persönliche Haltung und sehr pauschalierend..es gibt ja nicht die PTBS und jede(r) Betroffene hat da so seine sehr eigenen Probleme im Alltag, wofür dann so ein Hund ausgebildet werden soll/muss. Nicht alle Menschen die an eine Traumafolgestörung leiden, haben Probleme alleine in einen Supermarkt zu gehen und auch nicht alle finden eine entsprechende Nachfrage bei Ladenbesitzern, oder anderen Einrichtungen als kraftraubend..
das ist ja vielleicht genau auch der Vorteil einer solchen Ausbildung, dass sie zumindest das was ich von meiner Hundetrainerin erfahren habe, sehr persönlich und individuell sich nach dem richtet was meine Einschränkungen und Probleme im Alltag sind, und ich einen auf mich abgestimmten Hund ausbilde..

Der Hund meiner Traumatherapeutin, der mich jetzt seit gut einem Jahr kennt, er ist in der Regel anwesend wenn wir da sind, hat auf Grund seiner "feinen Antennen" bereits schon zweimal mitbekommen, dass sich ein Krampfanfall bei mir angebahnt hat, er ist dann auf uns zugelaufen und hat wohl sehr aufgeregt reagiert...beim ersten Mal wusste die Therapeutin sein Verhalten nicht einzuordnen bis sich zeitgleich zu seinem ungewöhnlichen Verhalten der Krampfanfall zeigte..beim zweiten Mal konnte die Therapeutin dann schneller reagieren..ABER er war nicht darauf trainiert sich um mich zu kümmern, wie das z.B. der Assistenz-Hund für Epilepsie bei der Tochter einer befreundeten Familie tut..
Der Hund meiner Therapeutin ist nicht dafür ausgebildet dann mit mir in Kontakt zu treten (mich zu berühren so lange bis ich reagiere etc..) oder mir das Smartphone zu bringen, damit ich Hilfe mir dann holen kann oder für andere Dinge des Alltags wo ich Unterstützung benötige..
Während der Epilepsie-Assistenzhund bei einer befreundeten Familie bei N. genau so in etwas reagiert, wie er sie für diese Situationen gelernt und trainiert hat..

Ich brauche den Hund ja nicht 24 Stunden rund um die Uhr immer als Assistenzhund. Assistenz meint Beistand/Unterstützung und die brauche ich ja auch mit einer PTBS nicht laufend und nicht den gesamten Tag Dann müsste ich ja in Frage stellen, ob ich überhaupt alleine leben kann. Er kann zum Beispiel während ich den Haushalt mache überwiegend entspannt sein und sich erholen, oder wenn ich mich mit Freundinnen treffe, im Sport bin etc...
Er soll mir bei bei bestimmten Dingen/Abläufen im Alltag behilflich sein, und ansonsten ist er Hund wie Hund ohne Aufgabe und besonderen Job..und ja für mich übt er da einen Job aus..und hat deshalb ja auch Freizeit...
und genau darin liegt für mich dann die Differenzierung zwischen "Freund/ und Nichtfreund",

eine Freundin kann entscheiden ob sie mir hilft beim Einkaufen gehen, wenn sie an diesem Tag keine Zeit hat, ist sie mir gegenüber nicht verpflichtet mit mir einkaufen zu gehen
meine Therapeutin hat ich entschieden mich therapeutisch zu begleiten, sie kann mir nicht morgen anrufen und so - sorry ich würde heute lieber mit meinem Mann essen gehen oder so.

Ein Assistenzhund ähnlich einem Rettungshund oder den Hunden bei der Polizei, dem Zoll etc..üben zeitweise eine besonder Aufgabe aus, für die sie speziell ausgebildet wurden..und wenn diese Aufgabe/der Zeitraum beendet ist, ist Freizeit angesagt. In dieser Zeit hat der Hund aber seinen Aufgaben nachzukommen. Daher ja auch zumindest bei unserer Hundetrainerin der Hinweis, dass sie auch Hund nicht zur Prüfung zulässt, wenn ersichtlich ist, dass diese mit den Anforderungen überfordert sind/wären. Was nicht heißt, dass es nicht tolle Hunde sein können und man mit ihnen viel Freude und vielleicht auch Unterstützung erleben kann, aber eben nicht in dem hohen Maß wie wenn die Prüfungskriterien eingehalten werden können..

Und ja ich weiß, dass es keine verbindlichen Ausbildungsregelungen gibt, das schmälert für mich jedoch nicht die Ausbildungsmöglichkeiten die bisher überhaupt bestehen. Und es bleibt ja an mir als Hundehalterin und zukünftiges Frauchen eines Assistenzhundes mich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und mir ggf. auch unterschiedliche Ausbildungszentren anzuschauen..

Und für mich heißt das ja nicht, dass ich, nur weil es ein Assistenzhund werden soll, keine sehr enge und stabile Beziehung zu meinem Hund aufbauen kann und werde und ihn auch gern habe. Ein Hund sicherlich per se, einfach weil er ein sehr soziales Tier ist, bereits manches abfängt auch ohne Ausbildung...und auch ggf. frühzeitig bemerkt. Wir auch gemeinsam spielen und einfach so draußen sind, im Garten oder sonst wo, oder uns erholen

@keine ahnung,

Kleine Anmerkung zur Unterscheidung von Therapiehund versus Assistenzhund:

Würde ich mir einen Therapiehund zulegen, so würde dieser Hund gemeinsam mit mir für ANDERE Menschen/Gruppen von Menschen da sein und wir würden gemeinsam als Team dort für die Menschen hilfreich sein..sie therapieren
In diesem Sinne hatte eine ehemalige Kollegin sehr lange ihren Bordercollie mit in der Altentagesspflege dabei..

Ein Assistenzhund ist in allererster Linie für meine Unterstützung/Begleitung im Alltag gedacht, bei der wir dann ein Team sind. Hier soll er sehr spezifisch und auf meine Bedürfnisse und Einschränkungen eingegrenzt lernen mir in Alltag zu helfen.

Ansonsten kann ich dein sehr ungeordneten Beitrag nur schwer nachvollziehen.
Die Frage was ist, wenn er nicht funktioniert verstehe ich nun wirklich nicht. Na klar kann das sein- und deshalb bleibt er doch ein Assistenzhund? Ich mache in meinem Job auch Fehler, weil ich Mensch bin, er macht einen Fehler weil er Hund ist. Dann müssen wir beide daran arbeiten, dass er diesen Fehler nicht wiederholt..
Und natürlich wird ein Hund alt und älter..da muss dann eben geschaut werden, bis wann kann er das leisten, wofür er ausgebildet wurde..und wenn er das nicht mehr kann, bleibt er bei mir und geht in "Rente" und ein andere Hund übernimmt seine Aufgaben.

was deine Einwürfe zur Hundeauswahl etc. angehen, ich habe mich nach einer sehr langen und sehr intensiven Zeit dazu entschlossen..und mich aus bestimmten Gründen genau für diese Rasse entschieden..und den Rest was deine Haltung zu Mitmenschen und sonstiges angeht, ehrlich gesagt siehe oben..ich habe mich ja nicht innerhalb von zwei Tagen für einen solchen Hund entschieden.

Shalom - lara64

Leben?

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Leben? » Do Mär 22, 2018 3:19 pm

Ich danke euch für eure rege Diskussion hier. Freue mich über jeden Beitrag von euch.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr komme ich jedoch davon ab, mir einen Assistenzhund zu holen.

Denke, dass ich mich dieses Jahr noch eher theoretisch mit Hunden beschäftigen werde. Dann nächstes Jahr könnte ich mir vorstellen die diversen Tierheime in unserer Gegend zu besuchen, um dort Hunde Gassi zu führen, falls ich ein Tierheim finde, bei dem ich mich wohl fühle.

Vielleicht ergibt sich ja auch in der neuen Nachbarschaft etwas im privaten. Dort sollen mehrere Hundebesitzer leben.

Fühle mich in Gruppen einfach nicht wohl.

Und dann werden mein Partner und ich uns gemeinsam für einen Hund entscheiden, der unseren Vorstellungen entspricht. Ob ich mir den Streß einer Hundeschule antun werde, oder besser eine private Trainerin suche, kann ich dann immer noch entscheiden.

Freue mich, wenn dieser Thread als allgemeiner Austausch für alle die sich mit dem Thema Assistenzhund oder

Leben?

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Leben? » Do Mär 22, 2018 3:20 pm

... Hund im allgemeinen auseinandersetzen möchten weiter genutzt wird.

Liebe Grüße Leben?

lara64
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Registriert: Sa Mai 12, 2012 2:36 pm

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von lara64 » Do Mär 22, 2018 8:48 pm

Hallo Leben?

unsere Assistenzhundtrainerin hat keine "Schule" und sie macht häufig auch Einzelausbildung, allerdings lernt sowohl der Hund wie auch der/die Hundebesitzer ja immer auch vom Verhalten der anderen Teams bei den Übungen. Wir konnten vor einigen Wochen an einem Samstag einfach so dabei sein. Da waren es drei Teams die miteinaander und teilweise auch einzeln geübt haben..

und Einzelunterricht ist halt auch eine Frage der Kosten. Ich weiß ja nicht, ob du dich schon einmal nach einer "normalen" Hundetrainerin für die Basisdinge umgeschaut hast, auch die Kosten sind nicht ohne..
mag sein, dass manche Menschen das auch so und ohne Hundetrainer hinbekommen, ich würde mich da nicht so darauf verlassen..

Shalom - lara64

keine ahnung

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von keine ahnung » Do Mär 22, 2018 9:21 pm

danke für deine ausführlichen erläuterungen lara64, habe ich alles noch gar nicht gewusst :wink: :roll: aber alles okay, du wirst deine erfahrungen schon auch machen und durchaus auch das "nicht-funktionieren" kennenlernen :wink: und ja, ungeordnet bin ich durchaus :roll:
- sie habe etwas sehr verallgemeinerndes und lassen wenig Spielraum für andere Meinungen oder Menschen mit anderen Erfahrungen.
das hier mag ich dir wirklich gerne mal zurück geben. :roll:

und ansonsten halt jeder wie er mag, der eine schwört auf züchtungen, der andere nicht, für den einen ist freundschaft wichtig, für den anderen nicht. nur ne erkenntnis kann man nicht draus machen.

keine ahnung

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von keine ahnung » Do Mär 22, 2018 9:28 pm

ich hatte übrigens versucht auf lebens fragen einzugehen und habe nicht hauptsächlich auf deinen beitrag geantwortet lara64, deswegen mag es noch mehr durcheinander sein. ist ja ein allgemeiner thread mit spezifischen fragen und kein larathread

Leben?

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Leben? » Mo Mär 26, 2018 4:51 pm

Da mich das Thema noch beschäftigt, möchte ich den Thread nicht aus den Augen verlieren.

:arrow:

Frage mich, wie ein Assistenzhund die Aufgaben übernehmen soll, welche auch ein Stück weit Verantwortung bedeuten, wenn er nicht der Rudelführer sein soll. Mensch sollte dem Hund doch die Führung abnehmen.

Danke für den Tipp mit animal Learn.
Beschäftigte mich die letzten Tage damit.

Sayeda
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Registriert: So Feb 02, 2014 11:30 am

Re: Ptbs Assistenzhunde

Beitrag von Sayeda » Do Jan 31, 2019 12:32 pm

Ich hol den mal hoch, weil es für mich inzwischen auch aktuell ist.
Wenn eine Frau ihre eigene Größe entdeckt hat, kann kein Lob sie größer, keine Kritik sie kleiner machen.
Der Käfig ist offen.
Verlassen musst du ihn selbst

Luisa Francia

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