Hier findet Ihr einen Raum, in dem Ihr über alles reden könnt, was in den anderen Foren keinen Platz hat.
Gast

Re: ⭐

Beitrag von Gast » So Apr 15, 2018 8:42 pm

Hallo Farbenspiel,

ich dachte gar nicht ausschließlich an eine Dreierbeziehung mit sexuellem Hintergrund und es ging mir auch nicht unbedingt um eine konstruktive Dreierbeziehung. Zumal dir die aktuelle Dreiergeschichte ja auch nicht wirklich gut tut.

Als Beispiel: Meine Mutter, meine Schwester und ich hatte solch eine destruktive Beziehung. Meine Mutter war das klassische Opfer und instrumentalisierte meine Schwester (beispielsweise um mich auszuspionieren) Meine Schwester versuchte Macht zu erlangen und ließ mich das spüren. Einerseits spionierte sie mich aus und gleichzeitg bestahl sie mich. Es passierten ganz viele ungute Dinge, auf die ich nicht eingehen möchte.

Dies habe ich in meiner Biografe immer wieder reinszeniert auf verschiedene Art und Weise reinszeniert. Bis ich es traumatherapeutisch auflösen konnte.

Kann es sein, dass du bei deinen "Lieblingsmenschen" immer wieder das "Ideal" suchst und wenn du es nicht bekommst weiterziehst?

Kann es sein, dass für dich dein Mann nur deshalb noch für dich wichtig ist, weil er dir einen gesichterten Rahmen, Wohnraum und noch andere existentielle Dinge geben kann und du bei deinem Freund alles andere suchst?
bis 2003 ein zusatztrauma (kein smb) dazukam. dann folgten 4-5 jahre innerliche leere, bis eben dann das smb-trauma aufbrach.
und schwupps waren da plötzlich tobende gefühle in mir. überschäumend in alle richtungen. gefühlsexplosionen.
schmerz, wut, trauer, hass. und dann langsam auch wärme im inneren, fürsorge von aussen wahrnehmen, ...
als wäre mein herz wiederbelebt worden. aber wohl nicht fehlerfrei.
Das ist völlig normal, wie das ablief. Leider hast du niemanden der oder die dir zeigt, wie du mit diesen Gefühlen umgehen kannst. Denn wenn du so jemanden hast, dann wird es mit der zeit wieder ruhiger. Es ist, als wenn du vorher völlig gehörlos gewesen wärst und plötzlich ganz normal hören kannst. Das überfordert erst mal. Alles ist laut, schrill, durcheinander. Das legt sich aber mit der zeit und mit der enstprechenden Begleitung

LG

farbenspiel*

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel* » Mo Apr 23, 2018 5:48 pm

sorry gast, dass ich noch nicht geantwortet habe.
erst war ich krank und nun bin ich plötzlich in totalem zeitmangel.


am freitag ist ein kleiner welpe in mein leben gestolpert. :P
"gestolpert", weil mich zum einen mein plötzlicher mut überrumpelt hat (war schon sooo lange mein wunsch, aber ich hatte immer angst zu versagen) und zum anderen der kleine kerl ganz spontan 4 wochen früher als geplant in mein leben stolperte.

joa, und der kleine hält mich ganz schön auf trab. aber hey, das ist so gut für meine psyche, weil keine zeit mehr für innenprobleme.
naja, oder eben nur noch sehr wenig.

also nicht wundern, wenn ich hier eine weile kaum noch auftauche. :wink:

farbenspiel*

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel* » Mi Jun 20, 2018 9:57 pm

nun sind es fast 9 wochen, dass der kleine wirbelwind in mein leben trat.
inzwischen haben wir uns gut aneinander gewohnt. es war schwierig fpr mich, dass er so dermaßen anhänglich war/ist
und auch das er rund um die uhr von mir betreut werden will.

angst hatte ich vor den letzten 2 wochen, da ich da allein zu hause war.
sonst unterstützte mich mein mann wenigstens hin und wieder in den späten abendstunden oder am wochenende, aber tagelang ohne auszeit zu sein .. puh!
das ist jetzt aber auch geschafft und ich bin überrascht das ich es hinbekommen habe.

nur 2 treffen mit freundinnen habe ich aus angst abgesagt. weil ich plötzlich panik bekam weil der haushalt derzeit nicht perfekt ist.
eigentlich quatsch, weil beide selber hunde haben und wissen wie sich das auf wohnung/haus auswirkt.
im nachhinein wurde mir klar, dass es überhaupt nicht unordentlich war. nur eben nicht perfekt, nicht möbelkatalogmäßig. :roll:
da dachte ich tatsächlich, ich müsste dringend erst beispielsweise die hundepfotenabdrücke, die er im bad unterm klopapierhalter hinterließ, überstreichen zu müssen.
meine güte, sowas passiert eben mit welpe der alles erkunden muss, inklusive klopapier.

stubenrein ist der kleine nun seit 2 wochen. das ist echt toll.
der arme leidet gerade nur, weil er im zahnwechsel ist. ich versuche aber alles um es ihn zu erleichtern.

joa, und ich?
also ich, nur ich, ohne hund?
hmmm. ich denke er tut mir insgesamt ganz gut.
es ist zwar nicht alles sonnenschein, aber die dinge haben sich zumindest verschoben oder in gewisser weise relativiert.
es tut gut für so ein kleines wesen verantwortlich zu sein.

emotionale schieflagen gibt es dennoch, aber die sind aushaltbarer als vorher.
viele tränen dann, aber kein verletzungsdruck, kein komplettes inneres durchdrehen und vorallem kein in die situation reindrehen.
und auch kein stunden- oder tagelanges vor mich hinvegetieren mehr. sondern ein besinnen darauf, dass ich funktionieren muss und möchte.
und wenn ich stark weinen muss, kommt silas auch zum trösten. das ist voll süß, aber macht mir auch sofort doofe gefühle, weil ich für ihn verantwortlich bin und nicht er für mich. und das soll er auch nicht denken.
er muss wissen und spüren, dass er sich voll und ganz auf mich verlassen kann.


ja, und die momente in denen es mir schlecht geht und eben allgemein die dinge die mich immer wieder traurig machen ...
da ist mir deutlich klar geworden, dass es immer - wirklich IMMER - nur um dinge den freund betreffend geht.
eigentlich ist das ja nichts neues, aber die erkenntnis ist klarer als zuvor.

und nein, es ist nichts negatives passiert zwischen uns. im gegenteil.
er ist so liebevoll, sagt liebevolles, tut liebevolles.
aber genau das ist ein großes problem. weil es mein herz zum hüpfen bringt und es gleichzeitig in schutt + asche legt.
immer noch, immer wieder, ...
weil es unter anderem sehnsüchte der kleinen weckt, die nicht stillbar sind. sehnsüchte und bedürfnisse, die so unendlich zu sein scheinen.
wie ein bodenloses fass. (eine userin (ST) schrieb mir dies mit dem bodenlosen fass vor vielen, vielen jahren hier und hatte damit absolut recht)

ach, ich sollte nicht schon wieder damit anfangen. dieses thema umkreist mich schon so lange.
und ich möchte auch keine diskussionen mehr hier darüber. keine vorwürfe und auch keine ratschläge.

aber manchmal möchte zumindest mina gern mit ihrem schmerz gesehen werden. schmerz und verwirrung und glück und sehnsucht.
ach keine ahnung. wirr vielleicht.
sorry.


hm, und nun wo es kippt, sollte ich mit hundi rausgehen!

farbenspiel.

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel. » Fr Jun 29, 2018 1:56 am

eigentlich wollte ich nix im thread hier schreiben.
fuß ins forum gesetzt und blubb wollen meine gefühle sprechen.
gruselig irgendwie. :shock:

nee, aber mir gehts im grunde gut.
kopfmäßig auf jeden fall, nur die gefühle halten sich nicht immer an die vorschriften.

momentan ist alles so wie ich es mir gewünscht habe.
nur muss ich dennoch oft heulen und werde von weltuntergangsgefühlen zu boden gedrückt.
vielleicht ist das auch nur 'psychisch -krankhaft' und daher bedeutungslos.

darüber nachzudenken vertieft es nur.
also weitergehen und den trüben kram ignorieren.

wirrli

Re: ⭐

Beitrag von wirrli » Fr Jun 29, 2018 5:03 pm

Grüßen hier mal zurück :wink:
momentan ist alles so wie ich es mir gewünscht habe.
nur muss ich dennoch oft heulen und werde von weltuntergangsgefühlen zu boden gedrückt.
vielleicht ist das auch nur 'psychisch -krankhaft' und daher bedeutungslos.
bedeutungslos ist es sicher nicht aber - beim lesen dachte ich so - vielleicht gehört es einfach dazu?
Vielleicht wird es auch bleiben
und vermutlich wird es weniger / leichter, wenn es erlaubt und zugelassen wird?

Ich wünsche dir großartige Zeiten mit deinem kleinen Weggefährten :)

farbenspiel.

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel. » Do Aug 16, 2018 12:42 am

ach kacke!
ich weiß nicht ...


die letzten tage sind so vetheult.
richtige heulanfälle mit heftigem schluchzen. fremdartiges heulen. oder anderes heulen. mit so altem kram dabei. uralt.
die psyche spinnt plötzlich wiedwr.

gestern früh sowas wie zusammenbruch. mit atemnot und übergeben müssen als stressreaktion.
hund wusste gar nicht was bei mir plötzlich abgeht und ich bin auch völlig ratlos.

letzten wochen waren echt gut. auch mit tiefs, klar, aber die wurden durchs um-hundi-kümmern sehr abgepolstert.
welpe/junghund = keine zeit für gedankenkaruselle = kein rrindrehen/kein verstärken = effektiver schutz vor tieferen abgängen.

seit paar tagen wieder grausige nächte, albträume, realitätsverschobene zustände danach, heftige körperreaktionen und erstarrungen.
und plötzliche weinanfälle, totale versagensgefühle, massive selbstabwertungen, heftiger svv drang ...

scheisse und ich blicke es nicht. keine reale ursache insicht.

gestern so krasser tiefflug. 'ich brauch hilfe'
das war ganz laut in mir drinnen. ganz verzweifelt.
klein, flehend, verzweifelt und richtig panisch.

gerade fühlt es sich so fremd an. so nach: 'das war ich nicht'.


vetwirrung in mir. und angst.
aber auch wut auf mich. und unverständnis.




freitag steht eine beerdigung an. eigentlich nicht soo schlimm. mann einer freundin. aus gemeibde. alter mann.
der der mal so übergriffig war. aber das war doch inzwischen abgehakt. halbsoschlimm und vergeben.
und ehrlich mal, das war doch wirklich voll lächerlich und lichtjahre vom anderen mb entfernt.
dumme sprüche, eklige triggernde worte und ein einziges mal doof an brust gegrapscht. ok und an oberschenkel und so. das war schon alles doof für mich und deshalb hatte ich das auch offengelgt. erst freund anvertraut, dann mann, dann hatten freund und mann die sache für mich geregelt. freund wollte es ja auch in gemeinde bei den ältesten offenlegen. haben wir das gemacht? wieso erinnere ich mich nicht richtig, ist doch nicht ewig her und war nichts traumatisches.
wann war das? vor einem jahr? vor zwei?
ich weiß es nicht mehr. verdrängt? weggeschoben? wirklich vergeben?

aber das kann ja nicht die ursache sein. wäre echt albern.
fing es erst nach seinem tod letzte woche an? nein, ich glaube schon paar tage zuvor. keine ahnung mehr.
idiotische ursachenforschung und plötzlich wieder gedankenkarussellfahrt?? maaan!


mag grad nur miniklein sein und mich schutzsuchend bei freund vetkriechen. in seinen schützenden armen.
voll idiotisch!

aber dennoch ... :(

Gast

Re: ⭐

Beitrag von Gast » Mo Aug 20, 2018 9:22 pm

an sich kannst du es selbst sehen.

da stirbt ein mann, du kriegst das mit, gehst zur beerdigung (?).
erinnerung: da war mal was, übergriffe
schon wieder und auch an diesem ort, der sicher sein sollte.
denn übergriffe kennst du, hast die auch in jungen jahren schon erlebt, aber holla die waldfee, und was für sachen...
... und schon bist du von manngestorben wieder bei heftigsten mb-szenen von früher.

und jaaa, "dieses bisschen" triggert altes weit schlimmeres und ist deswegen vielfach schlimmer als es wäre, wenn es einem gänzlich seelisch gesunden menschen widerfahren wäre. an der stelle reagierst du völlig normal.

das kommt in wellern hoch. und die welle ebbt wieder ab. und der hund kriegt sich wieder ein. und dir geht es hoffentlich bald besser.
lieben gruß
special guest

farbenspiel*

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel* » Mi Okt 03, 2018 9:44 pm

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mhhhh ...

über altes zu reden ist irgendwie doch noch immer blöd.
auch wenn es sich in dem moment ersrmal gar nicht sooo schlimm anfühlt und ich über mein lockeres reden können "darüber" überrascht war.
hhhhmmmm?!

heute war ich lange mit einer netten bekannten aus der hundegruppe in wald und heide unterwegs.
eigentlich voll schön. wir frauen haben geredet und geredet und die hundis haben sich ausgetobt und gespielt.
wir machen das öfters in letzter zeit. wir 2 frauen genießen das und die 2 hundis genießen das auch.

wir reden auch viel privates, abee ich hielt mich bislang immer zurück und zeimlich bedeckt.
heute komischerweise nicht. familienthema, hauptsächlich wegen notfallverorgung der hundis.
und über mein "ich habe seit über 10 jahren keinen kontakt zu den erzeugern" kam irgendwie eins zum anderen.

und nun weiß ich nicht mit meiner eigenen redseeligkeit umzugehen. :shock: :shock:
es fühlte sich ok an, in dem moment. und sie fragte schon einige male nach, aber achtsam und ohne druck zu machen.
und sie schrieb mir vorhin auch nochmal, das alles ok ist.

hmmm. ist es das wirklich??
es ist mir jetzt irgendwie peinlich. unangenehm. viel zu offen.
ich erzählte vom missbrauch, nichts detailiertes. aber eben wer, und wer noch, und zeitraum und sowas.
und ich erzählte vom tag x und der gewalttat meines vaters.
sie fragte wegen meinen narben und ich erzählte vom svv, den rückfällen, den suizidversuchen, anruf der kripo, den folgen und das der haupttäter im knast sitzt. uff!
selbst über die psychiatrie ...
da ergab irgendwie eins das andere.

das fühlte sich in dem moment sicherlich gut und richtig an. das war wirklich ok. aber als ich später im auto saß, nach dem verabschieden, da kamen plötzlich tränen und sowas wie ein rauschen im kopf und körper.

und nun?
keine ahnung was sie jetzt über mich denkt.
ich fühl mich ziemlich schmutzig irgendwie. das schmutzige kind aus der totalen assifamilie.
oder ich, die assifrau, die sich mit ihrem scheiß wichtig machen wollte??? wichtigtuerisch. selbstmitleidend??

vielleicht ekelt sie sich jetzt vor mir. oder sie sieht mich mit ganz anderen augen? abwertend und so.
wieso bin ich damit hausieren gegangen???

oh man!
mein mann und mein freund, beide fanden es richtig gut, dass ich mich öfters mit ihr getroffen habe.
weils mir gut tat und dem hund natürich auch.
keine ahnung ob ich das jetzt verkackt habe.


sie hat aber gar nicht doof reagiert. im gegenteil. verständnisvoll, wütend (nicht auf mich) und sowas.
aber ob das ehrlich war? alberne frage, sogut kenne ich sie. es war ehrlich.
aber dennoch ...

ich kann manchmal so richtig doof sein und mir selbst das leben verkomplizieren oder versauen.
kann mal jemand die zeit nen tag zurückdrehen?

braves_kind
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Re: ⭐

Beitrag von braves_kind » Do Okt 04, 2018 8:55 am

Hey Farbenspiel, einerseits ist es voll verständlich, wie du dich fühlst. Erst viel reden und dann die Sorge ob es zuviel war. Ob du zuviel bist. Deine Geschichte, dein Leid. Aber lass mich einfach erzählen, wie sich das auf der anderen Seite anfühlt. Das ist für die andere Seite im Prinzip eine Auszeichnung. Sowas bekommt man nur dann erzählt wenn ein gewisses Grundvertrauen vorhanden ist. Und je mehr man erfährt, desto wichtiger fühlt man sich selbst. Also ich meine, wichtiger für den anderen. Und dann ist da immer noch dieses vergleichen. Je mehr Leid du von anderen erfährst, desto mehr schätzt du dein eigenes Leben. Wenn mir jemand anderes, mit dem ich mich privat irgendwo befinde, seine leidvolle Geschichte erzählt, ohne dass er mich gleich voll sulzt oder vor jammert, weil das nämlich was ganz anderes ist, dann bin ich sehr stolz und es entwickelt sich ein sehr warmes Gefühl dem anderen gegenüber. Und auch ich habe dann immer das Bedürfnis, dem anderen noch mal zu sagen oder zu schreiben, das es völlig in Ordnung war. Und dass ich gar nicht möchte, dass die Zeit zurückgedreht wird.

farbenspiel.

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel. » So Okt 14, 2018 9:50 am

Danke braves kind. für deine Worte und die Sicht von der anderen seite.

bis jetzt habe ich mich vor einem neuen treffen gedrückt.
mein Hund war "zum glück" krank, so hatte ich eine plausible ausrede warum wir uns nicht treffen konnten.

morgen oder Dienstag wollen wir aber wieder gemeinsam losziehen und Wald + Heide mit den hundis durchwandern.
mal schauen wie unsere Begegnung wird. eigentlich müsste es gut werden. wir hatten zwischendurch per WhatsApp Kontakt und da versicherte sie auch nochmals das alles gut ist.
ich bin gespannt.

LG

farbenspiel.

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel. » Mo Nov 05, 2018 11:08 pm

manchmal mache ich mir viel zu viele gedanken.
inkl. kopfkino in unterschiedlichsten schreckensabstufungen.

dabei ist das quatsch! denn meist wird alles gut. :D


und momentan ist vieles gut. und vieles (von aussen) tut gut.
ich muss nur (endlich) lernen da besser hinzuschauen. das gute bewusst wahrnehmen, statt oft fürs negative so stark empfänglich zu sein.
das hilft sehr um gegen die ständigen inneren dämonen anzukämpfen.



hach ja ...
theorie und praxis.

Silberfee
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Re: ⭐

Beitrag von Silberfee » Di Nov 06, 2018 9:13 pm

Hallo farbenspiel,
schön, von dir zu lesen.
Wie ist das Treffen mit den Hunden und deiner Bekannten gelaufen?

Ja, oft macht man sich viel zu viel Gedanken, dass kenne ich auch. Dabei passiert gar nichts...
Viele Grüße

farbenspiel.

Re: ⭐

Beitrag von farbenspiel. » Mo Feb 04, 2019 1:52 am

hi silberfee, wie schön dich zu lesen. das freut mich total. :D


---


menno, ich dachte das hier nicht mehr zu benötigen.
und nun?
mhhh ...


wünsche die sich erfüllen ...

schön, oder?
da erträumt man sich etwas, malt in schönsten farben aus wie es sein könnte, nein nicht könnte sondern wird.
und dann? dann geht es in erfüllung und statt der großen freude mache ich innerlich eine vollbremsung.

dann nehmen fragen den ganzen raum ein:
ist das richtig?
möchte ich das wirklich?
warum habe ich plötzlich angst?
schaffe ich das?
wollte ICH das wirklich, oder war es vielmehr der einfluss von aussen?
und wenn ich es wollte, möchte ich es jetzt noch immer?

meine "hundefreundin" fürchtet, dass es ein pulverfass ist.
aber es liegt ja an mir, ob ich dies zulasse.

möchte ich das gar nicht mehr?
menno, warum ist das leben manchmal so kompliziert?

ist es das denn überhaupt? wahrscheinlich bin nur ich das komplizierte.
na toll! :?

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