von Sayeda » Mi Jan 21, 2026 4:18 pm
Was mich irritiert hat, ist, dass der existenzielle Bezugsrahmen ausschließlich über männliche Philosophen und über das Christentum entfaltet wird. Vor-christliche, weiblich geprägte, natur- und körperorientierte Weisheitstraditionen kommen nicht vor. Für mich entsteht dadurch eine implizite Hierarchie von Wissen, in der bestimmte Zugänge zu Sinn, Heilung und Trauma – insbesondere solche, die beispielsweise im Archetyp der ‚Weisen Frau‘, in zyklischem Denken und in vorpatriarchalen Kulturen verankert sind – unsichtbar bleiben oder entwertet werden. Gerade in der Traumaarbeit empfinde ich diese Ausblendung als bedeutsam, weil sie die Vielfalt existenzieller Antworten reduziert und eine einseitig männlich-rational-christliche Perspektive privilegiert.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mich aufgrund meiner Trauma-Erfahrungen dieser o.g. Ansatz eher schadet als nutzt. Erst als ich mich der weiblichen Spiritualität, feministischen Therapie und Ahninnenarbeit zugewandt habe, fand ich entsprechende Antworten bzw. fühle mich dort als Frau im Patriarchat gesehen.
Was mich irritiert hat, ist, dass der existenzielle Bezugsrahmen ausschließlich über männliche Philosophen und über das Christentum entfaltet wird. Vor-christliche, weiblich geprägte, natur- und körperorientierte Weisheitstraditionen kommen nicht vor. Für mich entsteht dadurch eine implizite Hierarchie von Wissen, in der bestimmte Zugänge zu Sinn, Heilung und Trauma – insbesondere solche, die beispielsweise im Archetyp der ‚Weisen Frau‘, in zyklischem Denken und in vorpatriarchalen Kulturen verankert sind – unsichtbar bleiben oder entwertet werden. Gerade in der Traumaarbeit empfinde ich diese Ausblendung als bedeutsam, weil sie die Vielfalt existenzieller Antworten reduziert und eine einseitig männlich-rational-christliche Perspektive privilegiert.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mich aufgrund meiner Trauma-Erfahrungen dieser o.g. Ansatz eher schadet als nutzt. Erst als ich mich der weiblichen Spiritualität, feministischen Therapie und Ahninnenarbeit zugewandt habe, fand ich entsprechende Antworten bzw. fühle mich dort als Frau im Patriarchat gesehen.