von LunaSue » So Nov 24, 2024 11:27 pm
...nächster Versuch.
Danke, Aufatmende.
Das ist ein guter Impuls. Selbstakzeptanz? Hm.
Anfangen mit den beruflichen Veränderungen Mitte 2023 wurde Woche um Woche unsere Routine torpediert und irgendwie haben wir uns durchgewurschtelt. Sehr anstrengend.
Ende November hatte ich einen Unfall, der mich, zwar unverletzt, ziemlich geschockt hat.
Zwei Tage später die 2. Covid Infektion, von der ersten nicht erholt.
Dann kam der nächste berufliche Umbruch bei meinem Mann. Sehr überraschend und nicht gerade zum positiven.
Im Frühjahr dann der nächste Unfall, diesmal erheblich verletzt, von dem ich mich bis heute nicht ganz erholt habe.
Seit der 2. Covidinfktion haben sich eine Autoimmunerkrankung richtig verschlechtert und eine neue aufgetan.
Meine berufliche Situation hat sich nochmal deutlich verschärft und ich habe erkannt, dass ich dort meine Zukunft nicht sehe.
Ich kann ganz gut akzeptieren, dass meine gesundheitliche Situation mich ausbremst und passe mich dem an. Da ist mein Anspruch von "Funktion" auf "Leben" verändert. Die Erwartungen an mich habe ich schon sehr reduziert. Einen Putzfimmel kann ch mir gar nicht mehr leisten, sei's drum.
Mal eben kann ich kaum etwas fix fertig bekommen, ich brauche Pausen. Egal, da hab ich viel mehr Geduld. Dauert ein Projekt halt eine Woche, nicht 1 oder 2 Tage.
Was viel schwieriger ist zu akzeptieren ist dieses Hamsterrad Gesundheitssystem, in dem so vieles so lahm ist und ohne so viel eigene Initiative gar nicht funktioniert.
Ich kann von Glück sagen, dass ich so eine tolle Hausärztin habe.
Mir geht aber wirklich die Puste aus gerade.
Mental und körperlich.
Ich brauche dringend ein paar Pfund mehr auf den Rippen, was mein Körper boykottiert und ein paar Muckis, was mein Körper boykottiert.
Ich merke richtig, wie mir körperlich das "dicke Fell" und die Kraft fehlen.
Und mental bin ich völlig überladen.
Die Sache mit dem Job hab ich abgeschlossen, ich werde auch eine Alternative finden. Oder die findet mich.
Nur den "Nervfaktor" bis dahin zu reduzieren wäre mal ein Anfang. Da muss ich echt an mir arbeiten.
Ich kann mich ja super aufregen....
Das tut mir aber nicht gut.
Der hauptsächliche Punkt ist aber, dass ich nun mal nicht nur für mich alleine sorgen muss und verantwortlich bin, sondern da noch Menschen abhängig sind. Und da nicht mehr genug Kraft zu haben ist die wirkliche Katastrophe.
Da mit Ausdauer und Hartnäckigkeit sich immer und immer wieder gegen das Gesundheitssystem, Krankenkasse usw. stemmen zu müssen ist unfassbar ätzend.
Immer und immer wieder an den Stellen, die für Hilfe und Unterstützung zu sorgen haben sich abzuarbeiten...Puh.
Das ist die dickste Brocken.
Es ist so träge und irgendwie fange ich immer wieder von vorne an.
Ich mag mir manchmal wirklich die Decke über den Kopf ziehen, liegen bleiben und "ihr könnt mich alle mal".
Das geht aber nun mal nicht...
Und außerdem ist November.
LunaSue
...nächster Versuch.
Danke, Aufatmende.
Das ist ein guter Impuls. Selbstakzeptanz? Hm.
Anfangen mit den beruflichen Veränderungen Mitte 2023 wurde Woche um Woche unsere Routine torpediert und irgendwie haben wir uns durchgewurschtelt. Sehr anstrengend.
Ende November hatte ich einen Unfall, der mich, zwar unverletzt, ziemlich geschockt hat.
Zwei Tage später die 2. Covid Infektion, von der ersten nicht erholt.
Dann kam der nächste berufliche Umbruch bei meinem Mann. Sehr überraschend und nicht gerade zum positiven.
Im Frühjahr dann der nächste Unfall, diesmal erheblich verletzt, von dem ich mich bis heute nicht ganz erholt habe.
Seit der 2. Covidinfktion haben sich eine Autoimmunerkrankung richtig verschlechtert und eine neue aufgetan.
Meine berufliche Situation hat sich nochmal deutlich verschärft und ich habe erkannt, dass ich dort meine Zukunft nicht sehe.
Ich kann ganz gut akzeptieren, dass meine gesundheitliche Situation mich ausbremst und passe mich dem an. Da ist mein Anspruch von "Funktion" auf "Leben" verändert. Die Erwartungen an mich habe ich schon sehr reduziert. Einen Putzfimmel kann ch mir gar nicht mehr leisten, sei's drum.
Mal eben kann ich kaum etwas fix fertig bekommen, ich brauche Pausen. Egal, da hab ich viel mehr Geduld. Dauert ein Projekt halt eine Woche, nicht 1 oder 2 Tage.
Was viel schwieriger ist zu akzeptieren ist dieses Hamsterrad Gesundheitssystem, in dem so vieles so lahm ist und ohne so viel eigene Initiative gar nicht funktioniert.
Ich kann von Glück sagen, dass ich so eine tolle Hausärztin habe.
Mir geht aber wirklich die Puste aus gerade.
Mental und körperlich.
Ich brauche dringend ein paar Pfund mehr auf den Rippen, was mein Körper boykottiert und ein paar Muckis, was mein Körper boykottiert.
Ich merke richtig, wie mir körperlich das "dicke Fell" und die Kraft fehlen.
Und mental bin ich völlig überladen.
Die Sache mit dem Job hab ich abgeschlossen, ich werde auch eine Alternative finden. Oder die findet mich.
Nur den "Nervfaktor" bis dahin zu reduzieren wäre mal ein Anfang. Da muss ich echt an mir arbeiten.
Ich kann mich ja super aufregen....
Das tut mir aber nicht gut.
Der hauptsächliche Punkt ist aber, dass ich nun mal nicht nur für mich alleine sorgen muss und verantwortlich bin, sondern da noch Menschen abhängig sind. Und da nicht mehr genug Kraft zu haben ist die wirkliche Katastrophe.
Da mit Ausdauer und Hartnäckigkeit sich immer und immer wieder gegen das Gesundheitssystem, Krankenkasse usw. stemmen zu müssen ist unfassbar ätzend.
Immer und immer wieder an den Stellen, die für Hilfe und Unterstützung zu sorgen haben sich abzuarbeiten...Puh.
Das ist die dickste Brocken.
Es ist so träge und irgendwie fange ich immer wieder von vorne an.
Ich mag mir manchmal wirklich die Decke über den Kopf ziehen, liegen bleiben und "ihr könnt mich alle mal".
Das geht aber nun mal nicht...
Und außerdem ist November.
LunaSue