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Re: Genau jetzt

von ~SteinHart~ » Do Sep 17, 2020 2:07 pm

An Datenschutz glaube ich nicht mehr...


Habe vor einiger Zeit Post bekommen, dass es einen Datenschutzvorfall gab, bei dem unter anderem meine Daten aus dem letzten BEM Verfahren einsehbar waren. Das sei geprüft worden und der Schaden sei als gering eingeschätzt worden, man wolle die Betroffenen aber informieren.

Na Danke.... Ich hätte das gern selbst entschieden, also ob das geringfügig war usw.

Hatte meinen Chef, darauf nochmal angesprochen. Er wollte sich drum kümmern, was genau war....
Er sagte das sei wohl nichts gewesen.... und nebenbei dass er letztens auch einsehen konnte was ein Arzt (zu uns gehören ja diverse Häuser, Kliniken etc.) verdient, das hätte er auch gern.... na da....

Bis ich vor drei Jahren darauf aufmerksam machte, dass eben nicht bekannt werden soll wo ich bin.... änderte sich die Praxis Krankmeldungen kopiert auf Station für das gesamte Personal einsehbar anzuheften.

Manche Bewohner wissen schneller dass jemand erkrankt ist und woran, oder von Schwangerschaft, bevor es via Mail für wiederum alle einsehbar abgeheftet wird...
Persönlicher Kontakt zu Chef usw.

Also Datenschutz, am Arsch....

Wir haben im Haus selber niemanden vom BEM... letztes Mal hatte ich die Wahl. Da ich ohnehin niemanden in anderen Häusern kenne, war es mir egal.

Vielleicht finde ich mal raus wen Chef gut findet und wähle den anderen 😂


SH

Re: Genau jetzt

von anonym00 » Do Sep 17, 2020 1:52 pm

Hallo SteinHart,

ich verstehe da Deine Sorge sehr gut. Wenn der Chef den BEM-Beauftragten kennt, finde ich das auch beunruhigend. Zumal ich persönlich das alles ja aus drei Sichten sehen kann, da ich Personalleitung bin, gleichzeitig aber auch Betroffene (das weiß auf Arbeit niemand) und auch noch immer in der Pflege arbeite (erster erlernter Beruf). Ich sehe also die Chance darin, sich an den BEM zu wenden, ich sehe und fühle aber auch die Sorge bezüglich der Befangenheit des BEM und des Chefs und zugleich sehe ich aber auch die Notwendigkeit aus pflegerischer Sicht, aus Sicht für sich selber, für die Kollegen, für die Arbeit und für den Anspruch an die pflegerische Arbeit den man selbst hat ... Die Arbeit(sstelle) ist eben ein Teil des Lebens und ein weiterer Teil des Lebens ist eben das PRIVATleben welches an manchen Stellen eben nicht einfach ist. Ich habe oft den Fall, dass sich die betroffenen Mitarbeitenden lieber an andere Stellen wenden, als an die BEM-Beauftragte Person. Bei uns ist die BEM-Beauftragte von ihrer Person her sehr "speziell" und für viele erweckt das nicht gerade einen vertrauenswürdigen Eindruck. Sie wenden sich dann lieber an uns direkt mit ihren Anliegen.

BEM bei uns ist dann eben Beratung bezüglich der Arbeitssituation und Maßnahmen ableiten: Arbeitsplatzeinrichtung verändern, besondere Hilfsmittel, Arbeitszeitreduzierungen, Arbeitsplan (Was kann man tun, was nicht...), Aufgabenredzierung, Teamzusammensetzung, ...etc. Klingt schön. Der Prozess hilft halt nur nicht, wenns bei der Beratung endet.

Da bei uns in der Abteilung der Datenschutz sehr wichtig ist, fallen die BEM-Fälle da natürlich darunter und das funktioniert aus meiner Sicht auch sehr gut. Andernfalls hätte das schon lange Konsequenzen. Das finde ich ehrlich gesagt sehr beunruhigend, dass Dein Chef da die Nase mit drin hat bzw. scheinbar auch der BEM-Beauftragte... Nicht Professionell.

Da man ja selten mit ebenfalls betroffenen Kollegen spricht, könntest Du nicht mal nach Erfahrungswerten fragen, richtig?

Die Frage die ich mir allerdings stelle ist, was hat Dein Chef dann tatsächlich von dem Gespräch?
Die Frage habe ich mir auch schon bei unseren Betroffenen oder auch für mich selbst gestellt. Man vereinbart dann ggf. Maßnahmen die der BEM-Beauftragte unterstützt und das soll dann die Umsetzung durch den AG unterstützen/sicherstellen? Wenn Dein Chef jetzt schon Widerwillig den Dienstplan nach Deinem Wunsch angepasst hat, wieso sollte er dann williger sein? Ich finde, wenn er Dir wirklich helfen wollen würde, wäre egal woher die Maßnahmenempfehlungen kommen, ob als Wunsch durch Dich oder als Empfehlung vom BEM-Beauftragten. Reden hilft (meistens), zuhören und umsetzen aber auch. Das gilt für den Arbeitgeber. Sonst ist BEM quatsch und man kanns gleich lassen. Er könnte beispielsweise aufhören Dich auch noch bezüglich der Abwesenheiten unter Druck zu setzen. Das versursacht einen bösen Kreislauf oder fördert ihn. Den Druck, dem man sich selbst aussetzt um nicht krank werden zu dürfen. Das ist doch eine Verlagerung des Problems.

Ich verstehe natürlich, dass es für die Kollegen die einspringen müssen immer schwierig und anstrengend ist. Da sehe ich aber auch das Problem in der Personalplanung, welche generell mies ist. Schlechter Personalschlüssel - aber anderes Thema. Will ich hier nun nicht aufmachen. Menschen werden nunmal krank, schwanger, gehen in den Urlaub. Manche länger, manche weniger lang.
"Dienstplan ist kein Wunschkonzert..." den Spruch lernen die Leitungen der Stationen in ihrer Führungskräfteschulung, was? ( :roll: ). Sowas dämliches. Die Dienste in dieser Branche sind ohnehin schon schwierig hinsichtlich Planungen und sozialem Umfeld. Der Spruch unterstreicht das noch.

Also, ich persönlich würde versuchen über die BEM-Beratung noch etwas herauszubekommen. Mal ein ganz oberflächliches Gespräch, was da so seine Vorgehensweise ist, bzw. mal seine Erfahrung abchecken und ohne Infos zu Deiner persönlichen Situation.

Abgesehen von der aktuellen Sitation, kann man da mit Deinem Chef sprechen? Oder ist er immer so ein ... Mensch?

Grüße
anonym00

Re: Genau jetzt

von ~SteinHart~ » Do Sep 17, 2020 12:56 pm

anonym00 hat geschrieben:
Do Sep 17, 2020 12:31 pm
Hallo SteinHart,

ich weiß nicht ob es Dir recht ist, wenn ich etwas schreibe aber vielleicht kann ich etwas zum BEM-Thema beitragen. Allerdings nur aus meiner Sicht. Bei uns im Unternehmen, als Leitung der Personalabteilung, habe ich sehr viel mit dieser Thematik zu tun. Gerade weil die Krankmeldungen über unseren Tisch laufen. Bei uns ist das BEM für jede/n Mitarbeitende/n gedacht, wenn der Bedarf da ist. Hier wird präventiv unterstützt, nicht nur wenn eine gewisse Anzahl an Krankheitstagen vorhanden ist. Die Mitarbeitenden nehmen das oft prophylaktisch in Anspruch, um einem schwereren Verlauf ggf. entgegenwirken zu können.

Das kann aber sicherlich auch abweichen...

Grüße
anonym00
Hallo Anonym00,

vielen Dank für die Antwort. Mhm.... das klingt erst mal ganz gut. War davon ausgegangen 6 Wochen am Stück krank sein zu müssen bis die zuständig sind.

Was mich nervt ist dass Chef den neuen BEM Mann gut findet, also kennt.... und dass es ein Mann ist.... und überhaupt...


Werde mir mal überlegen ob es sinnvoll ist, meinen Wunsch (feste Tage, lange Dienste) anbringe und ob es sinnvoll ist das mit Hilfe(?) vom BEM quasi durchzusetzen....

Dass ich für die Therapie frei bekomme (was die alle BEM Frau nach der Klinik unterstützt hat) wurde mit "Dienstplan ist kein Wunschkonzert" quittiert.

ABER umgesetzt.


Ach man.... Ich verstehe den Chef, verstehe meine Stationsleitung und die Kollegen.... also dass es nervt und Arbeit macht, Geld kostet.... dass ich oft krank war....


ABER ich war eben krank... mal ernsthaft, heutzutage behalten die einen nicht über 11 Wochen in der Klinik.... das ist doch gar nicht rentabel ;) wenn es nicht notwendig ist

und dieses Jahr Fieber, Rücken.... also ich war ja nicht beim Arzt um Frei zu bekommen, sondern krank....


Blöde Situation....


Was genau mit/durch BEM geht weiß ich gar nicht....

und ich habe Angst zu kompliziert zu sein.... so dass es besser ist mich los zu werden....


Gabs schon. Ist keine Paranoia...


SH

Re: Genau jetzt

von ~SteinHart~ » Do Sep 17, 2020 12:46 pm

Danke Wolke :)


Ja die Versorgung ist suboptimal. Ich hätte gern wöchentlich und möglichst gelegentlich, um sich dem Trauma zu nähern/es auszusprechen und zu bearbeiten eine LANGE Sitzung von 70, oder gar 90 Minuten.

So theoretisch... aber sie hat zu viele Patienten.... und ich nur begrenzte Stunden....


Nun jetzt ist es ab November freitags. EIN Problem gelöst. Ausser meine Stationsleitung legt Veto ein....

Thera hilft auch wegern Schwebiantrag, findet das gut....


ist sie aber erst mal krank und von der Beratungsstelle kam heute auch dass die Bera eben krank ist. Termin habe ich nun für Oktober ausgemacht, in der Hoffnung dass das nicht wieder ausfällt.


Bis dahin werde ich mal schauen was ich vorher alleine schaffe.

Thera für nächste Woche habe ich abgesagt. Die Woche ist zu voll.... aber dann möchte ich neu durchstarten bei und mit ihr. Lief ja nie schlecht, aber gerade fühlt es sich nach "neu durchstarten" an.

Ach ja....dies meinte eben auch dass die Stunden begrenzt sind.... Ich dann in die Regelversorgung Falle und das eben nur einmal im Monat ist.

Sie weiß zwar auch dass es die Sperre eigentlich nicht gibt, war aber wenig optimistisch (merin Gefühl) na mal sehen....
habe sie gebeten mit mir zu kämpfen dass es eben ohne Sperre weitergehen kann... nach der Sperre wäre sie nämlich in Rente :(

Ersatzplan für die Zeit wäre. Einmal im Monat Regelversorgung und einmal zahle ich selbst. Würde ja auch den Fond nutzen können....

Also aussichtslos ist es nicht dass ich weiterhin Therapie machen kann (bis sie in Rente geht :( weißt ja selber dass hier quasi Therapeuten-niemandsland ist :( )


Na mal sehen....

Re: Genau jetzt

von anonym00 » Do Sep 17, 2020 12:31 pm

Hallo SteinHart,

ich weiß nicht ob es Dir recht ist, wenn ich etwas schreibe aber vielleicht kann ich etwas zum BEM-Thema beitragen. Allerdings nur aus meiner Sicht. Bei uns im Unternehmen, als Leitung der Personalabteilung, habe ich sehr viel mit dieser Thematik zu tun. Gerade weil die Krankmeldungen über unseren Tisch laufen. Bei uns ist das BEM für jede/n Mitarbeitende/n gedacht, wenn der Bedarf da ist. Hier wird präventiv unterstützt, nicht nur wenn eine gewisse Anzahl an Krankheitstagen vorhanden ist. Die Mitarbeitenden nehmen das oft prophylaktisch in Anspruch, um einem schwereren Verlauf ggf. entgegenwirken zu können.

Das kann aber sicherlich auch abweichen...

Grüße
anonym00

Re: Genau jetzt

von Gast_Wolke » Do Sep 17, 2020 11:21 am

hi sh

ich hab dich gelesen.
das klingt wirklich nach viel Zerrissenheit und keinen einfachen Lösungen.

dein Anspruch an thera versteh ich. das klingt suboptimal wirklich. so kommt man nicht schnell weiter. du brauchst jede Woche! und Klarheit wie es weiter geht. sonst wird man müde weil die Fortschritte so wenig sind... oder einfach zu langsam.
und das mit dem Fremdkörper raus versteh ich sehr gut und ist gesund. das mit dem Krankschreibung klingt sehr nach tp und weltfremd. hass ich an denen manchmal...die unterschätzen wieviel Kraft der Alltag kostet...

klar ist auch finde ich dass du nicht allen genügen kannst. liste doch mal alle Erwartungen auf und dann musst du wohl oder übel priorisieren. und zwar klar. vor dir und den anderen. und dabei bleiben!! auch wenn es weh tut zb weniger Kontakt zu Freunden Grosseltern etc
zb der schwamgeren Freundin ne klare message senden. sonst ändert sich bei dir zu wenig . andere entwickeln sich...a..und so vergehen die Jahre... und das fände ich sher schade

und eben Konsequenzen sehen.. im guten wie im schlechten. was ist am wichtigsten. du hast die Kraft die du hast. das sit einfach so. die musst du verteilen.

ich denke gerade wenn man sich ein Jahr krankschreiben lässt und dann schneller auf dem Damm ist wo man sonst evtl 3 oder 4 Jahre für braucht ist das was. lebensqualität aber auch ökonomisch. stichwort krank sein etc.

hätte gern den Masterplan für dich. aber glaub du kannst ihn schon hinkriegen wenn du konsequent und klar bleibst. das ist sicher das wichtigste. und akzeptierst wie es ist!

noch was sie könenn nichts für aber würd mit Freunden und Familien das eben auch mal klar!!! kommunizieren wie der Hase läuft. dass es kein früher mehr gibt. du komplex traumatisiert bist etc. dass da eben Erwartungen sinken.

und willst du das? les da immer wieder raus: Akzeptanz! wie stark akzeptierst du dich und dein so sein dein leid deine Symptome etc.?

du kannst noch Jahre in der Zerrissenheit hin und her "eiern" alle Erwartungen mal gut mal schlecht erfüllen die thera so abnicken... aber so vergehen Jahre. irgendwann ist man 50 oder 60.. und hat immer nur die Erwartungen anderer erfüllt.
und ich glaube das tut dann richtig weh... macht depressiv.

mmh also priorisieren und klar sein. und was nicht geht geht nicht. auch Klinik würd ich nicht streichen. lieber 1 oder 2 Jahre nicht arbeiten und ein echt anderes Leben (hiesse aber zb in der Zeit regelmäßig intensive thera und immer wieder Klinik etc) als noch Jahre so weiter machen und irgendwann merken dass du dich verloren hast und sich nicht wirklich etwas ändert.
wobei es ja schon gute Änderungen gibt! du weisst wie ich meine hoffe ich.

alles liebe
wolke

Re: Genau jetzt

von ~SteinHart~ » Mi Sep 16, 2020 10:44 am

Hi gast,

darfst gerne alles fragen. Oft antworte ich ja sogar sehr gern. Mitteilungsbedürfnis extrem...

Ja das gequält fühlen ist schlimm. Dass es mittlerweile eher mehr Bilder sind. Nicht unbedingt quantitativ, sondern eben eher Bilder al Gefühle finde ich tatsächlich gut. Lange Zeit waren es ja diffuse Köreprerinnerungen, zu denen ich die Bilder dazupuzzlen musste...
Es ist als würde mein Körper endlich aufhören können mich mit dem Zaunpfahl erschlagen zu müssen... jetzt "reichen" Bilder. So meine Theorie.

Was machst du gegen die Leere?

Erzählen... ich frage mich wirklich sehr, warum da oft so ein Drang danach ist. Es scheint als sei das bei vielen so.... schildern und erzählen wollen/müssen.... muss das wirklich??? Die Thera sagt nein, es muss nicht... es kann auch ohne besser werden... Ist das Sorge/Angst vielleicht... vor Rückschlag, Retraumatisierung...???? Oder Resignation, weil ich eben NICHT schildere/schildern kann... verstumme... immer wieder...???

Ich wünschte so sehr, er wäre nicht angezeigt worden... ich wünschte ich hätte Zeit gehabt... ich wünschte "darüber reden" wäre nicht so schrecklich mit der Aussagesituation bei der Kripo verknüpft (oh man was ging es mir da schlecht und was war ich allein und überfordert.... und das IN einer Klinik, umgeben von Personal.... auch damals wurde erwartet... ich soll kommen, mir Hilfe holen, mich melden... oder eben klar kommen....

Ich wünsche mir mehr Hilfe, vor allem aber um diese Hilfe nicht kämpfen zu müssen... rückwirkend, aktuell und auch auf die Zuknft bezogen. ich bin müde... ich will meine Ruhe...


Vieleicht sollte ich wirklich mal konkret mit der Thera reden... über einen XXL Termin... hatte sie selber am Telfon mal angesprochen... dann war es kein Thema mehr... ein Termin konkret zum schildern... es wird nicht schlimmer werden... ich habe sämtliche retraumatisierungsscheiße schon durch.... ich brauche aber jemand der mich auf Kurs hält und unterstützt... ich schätze dass sie das gut hinkriegt... wenn überhaupt sit sie zu vorsichtig und sanft... eine Vollkatastrophe erwarte ich defintitiv nicht...

Ein Anfang und ein Ende... gesehen werden in dem was war...

Wir arbeiten so sehr mit Mutterübetragung... ich glaube wirklich das könnte hilfreich sein.... Mit meiner Mutter wird es das nicht geben, denke ich. Ein wirkliches anschauen, ertragen, verzeihen, annehmen, trösten... und wieder einen Weg raus finden.... mit der Thera aber könnte es, stellvertretend, gehen. Und vielleicht braucht es das (innen?) endlich gesehen werden, endlich jemand der nachfragt...

Die Situationenn haben nämlich, unter anderem, den gemeinsamen Nenner, dass ich jewiels hätte geschützt werden müssen, es hätte gesehen werden könen und müssen... zweimal war meine Mutter dabei, einmal war ich im Krankenhaus... wurde aus der neuro geholt und zurück gebracht, es gab Kontakt zu Personal... und am nächsten Tag dann war ich in der Klinik..... das ist eher so ein emotionaler Vorwurf... ich WEIß durchaus dass man mich nicht absichtlich nicht gesehen hat. Aber es fühlt sich so fürchterlich an...



Nun, ich hatte dir ja geschieben.... es gab das Gespräch mit dem Chef.... jetzt nach der Krankschreibung/Abwesenheit von der Arbeit....

Es war gut und wichtig und richtig.... theoretisch....

Defakto durfte ich mir nun anhören, ich sei zu oft krank. UND ja, ich war oft krank dieses Jahr. Hatte den eingeklemmten Nerv, dann die zufällig entdeckten Bandscheibenvorfälle die ich abklären lassen wollte bevor ich wiedr arbeite, dann einmal Corona verdacht und eben jetzt.... krank geschrieben vom "Irrenarzt"

Kein eiinziges Mal war ich ungerechtfetigt krank und durch die Teilzeit waren die tatsächlichen Tage die abgedeckt werden mussten nicht mega viele... aber Chef rechnet eben zurück... also sind die beiden Klinikaufenthalte dabei... in den letzten Drei jahren habe ich also fast ein Jahr gefehlt. DAS IST SCHEIßE VIEL! :( Weiß und sehe ich selber...

Ich soll mir gedanken machen... ob Stationswechsel sinnvoll wäre (Gott bewahre NEIN!) ich soll mich ans BEM wenden (geht das überhaupt so ohne wieteres?) schauen ob es nicht auch hier vor Ort angebote von denen gibt.... die wären ja sooo toll.... (Fun-Fact Chef ist selbst extrem oft krank) er kennt den neuen vom BEM. Die die damals ihn und mich betreut hat ist in Rente (die möchte ich) alleine schon dass er den neuen kennt, lässt mich skeptisch werden... bei uns funktioniert Mobbing von gaaaaaaanz oben aus... und Chef hat so verdammt viele Verbindungen.... Teufelsküche wittere ich.....

Nun, DAS hilft mir aber nicht.... die Thera will dass ich mich regelmäßig mit Freunden treffe... etwas für mich tue (Schwimmbad, E-Bike kaufen, Sport, raus gehen, nähen, kochen....) ich will meinen Alltag/Haushalt im Griff haben, an der Arbeit so gut bleiben wie es bisher läuft (Chef sagt, es gibt ansonsten keine klagen, meine Arbeit wäre super, nur die Fehlzeiten zu hoch... zuvor, also im Nachtdienst damals hatte ich im Zeitraum von ebenfalls drei Jahren keine 15 Fehltage (auch da, sind die tatsächlichen Dienste die abgedeckt werden mussten nur ein Drittel) ich will bei meinen Großeltern, wenn auch zeitlich reduziert helfen, will Freizeit haben, wil, will... eine Freundin möchte auch... den besten Freund hier habe ich nun so vernachlässigt dass er wohl aufgegeben hat und eine Freundin die nun zwillinge erwartet... erwartet HILFE und UNTERSTÜTZUNG von MIR.....

Ja, das alles will ich ja auch... UND Traumaarbeit....


Jetzt soll ich also auch noch BEM Maßnahmen in ANgriff nehmen...



So sehr ich es mir NICHT eingestehen will... aber ich schaffe das nicht... ich schaffe defacto nur sehr wenig (vergleichsweise)

Kochen klappt besser, aber noch längst nicht regelmäßig, geschweigedenn ausreichend oft. Einkaufen ebenso wenig... der Haushalt ist nach wie vor eine Katastrophe und ein RIESEN Schampunkt, die persönliche Hygiene ist zwar sichergestellt, aber nicht "normal" und ein gigantischer Stressfaktor. Nach wie vor....

Mein Plan nun ist:

Antrag auf Schwerbehinderung ENDLICH einreichen.
Das bringt an der Arbeit enorm viel Schutz, ne Woche mehr Urlaub im Jahr
Evtl. sogar PB für konkrete Hilfe Hilfe, die ich dann hoffentlich zulassen kann

Den FOND Antrag.... ENDLICH erneut und total abgewandelt stellen....
um irgendwie das was mir gut tut, was ich brauche, oder will finanzieren zu können (regelmäßig Sauna, Massage, Ebike, Katzenversorgung evtl. ...)

Das mit nem Pflegegrad finde ich total schräg.... darüber hatte ich mir der Thera tatsächlich vor ewigkeiten mal kurz geredet... sie wehrte ab... wie ich mir das vorstelle... und ja es ist schräg.... denn ich mache das ja beruflich was ich hier daheim lange Zeit ohne Hilfe NICHT hinbekommen habe und was ebn noch immer nicht gut läuft.....
(DAS ist also eher etwas das ich NICHT machen werde)

Dann eben, auch wenn es an der Tatsache dass Chef angepisst ist von den Fehltagen, nichts ändern wird... aber eben wenn krank dann gestückelt krank schrieben lassen. Nur an den Tagen an denen ich arbeiten müsste.... DAS ist aber ein zweischneidiges Schwert. DAS sehen Kollegen und Vorgesetzte eben defintitiv nicht gerne.... ich habe aber keine Ahnung wie ich sonst krankheitstatge reduzieren soll. Ich war jedesmal krank.... ich kann mir ja das Fieber nicht wegwünschen, oder die Bandscheibenvorfälle, oder den Nerv, oder....

Insgesammt will ich aber versuchen eher in der Freizeit krank zu sein... also ein Psychisches abkacken darf und wird es nicht mehr geben... (Klinikwunsch/verlangen/bedarf habe ich nun, schweren Herzens, denn ich wäre wirklich "gern" nochmal hin um die Nächte abzuklären und deben auch die Dissos am Tag, in weite, weite Ferne gerückt :( )

Ich werde also möglichst DAHEIM krank sein, wenn ich es denn bin... also Mit Schmerzmitteln und so arbeiten, wenn es irgendwie geht.... und daheim dann kompensieren... sowohl körperlich aus auch psychisch...


ich sehe da durchaus einen Zusammenhang... Mein Körper zeigt, was die Psyche belastet... Das wird er aber künftig gefälligst an frienen Tagen machen (!)


Ich soll nochmal auf den Chef zukommen... evtl. auch mit BEM zusammen... wie gesgat weiß ich garnicht ob ich einfach so ins BEM kommen kann.... denn ich war nie lang genug am Stück krank.... ich soll mir also überlegen was ich tun kann (siehe oben) und sagen was man dort für mich tun kann...


Tja.... das habe ich tatsächlich Ideen und wünsche... ABER da macht (m)ein "Team" nicht lange mit... bzw. das winkt defintitv auch der Chef, bzw. meine Stationsleitung so nicht durch....

Ich bräuchte, wie damals im Nachtdienst WENIGE, aber gerne lange DIENSTE, so dass ich LANGE FREIPHASEN habe.

Bin ich erst mal an der Arbeit ist tatsächlich alles super.... mich stresst ein vier Stunden Dinest so sehr, wie ein 10Stunden Dienst. Der Tag ist hinüber, die Vorbereitungen und das Erschöpftsein hinterher sind identlich. Der oft nur eine Tage frei zwischendrin hilft nicht. Da entspane ich nicht, geschweigedenn dass ich für Ausgleich sorgen kann....

Therapie, hilft mir derzit bei der Arbeitsplatzsituation NICHT. Arbeit hat aber Priorität, oberste Priorität.

Arbeiten stabilisiert und sichert meine Existenz.


Ich Arsch habe das Studium ja nicht beendet... stehe also mit einer zweijährigen, quasi NICHT Ausbildung und Fachabi da.... ich bin nicht dumm, aber so sehr weg vom lernen, mich vernünftig ausdrücken.... und eben "krank" so dass ich mir weder Studium, noch Ausbildung, noch irgendwas zutraue... geschweigedenn so etwas aus eigener Kraft finanziert bekäme....
Ich will NICHT den Job wechseln... mache das wirklich gern was ich mache... weiß aber eben dass ich das höchstwahrscheinlich nicht bis zu Rente schaffe und bei einem körperlichen, oder psychischen Zusammenbruch evtl. schon deutlich früher nicht mehr machen kann...

Ich stehe sozusagen mit der Nase an der Wand, am Ende von einer Sackgasse... in die ich mich selber manövriert habe...


Es war dumm, das Studium nicht zu beenden... ganz egal ob ich dín dem Bereich nun arbeiten will oder nicht....


Ich möchte die Therapie, SOLLTE sie weiterlaufen, auf Freitags legen. Da ich gelegentlich ja mal ein Wochenende frei habe wäre das dann eben drei Tage am Stück frei und eben nach der Therapie FREI (da arbeitet es ja immer noch kräftig nach) Außerdem wäre es mir am liebsten im bekäme sämtlichen langen Dienste die es gibt.... DAS wird nichts, unsere Schüler brauchen die auch, um auf ihre Vollzeitstunden zu kommen... aber vielleicht zwei feste im Monat(?)

Ich möchte an mögichst wenigen Tagen mein Stunden voll kriegen und den Freitag als sicheren freien Tag.


FORDERUNGEN von mir, bzw. generell vom Personal sind nicht gern gesehen.... :(


Ich kann finanziell gesehen nicht die Studen reduzieren, was bleibt mir sonst um mehr FREIzeit zu haben um mein "krank" sein (psychisch meine ich, also meine Unfähigkeit normal zu sein, mit dem klar zu kommen was eben ist, mein die Therapie verarbeiten, meine enorm viele Zeit die ich für zum Beispiel das Haus überhaupt verlassen können brauche... usw. und so fort..... ) zu kompensieren?????


Ich WILL nichts anderes machen... traue mir zur Zeit weder einen anderen Arbeitsplatz, geschweigdenn andere Abläufe, Personen, oder Prüfungen zu.

Status Quo ist also, es bleibt so wie es ist... nur muss ich reduzieren, mehr Kompromisse eingehen....

Am Wochenende habe ich sehr viel Ruhen können.... auch schlafen ging.... ich war von 4 Stunden arbeiten fix und fertig.... und habe das zugelassen. Auf der einen Seite positiv (RUHE ging ja lange GARNICHT) aber so habe ich da eben außer arbeiten und ruhen NICHTS gemacht. Weder für mich, noch mit anderen....

Montag ging dann einiges.


Ach ja, mit die anderen meine ich eben Personen (aber auch Situationen) die bei mir das Gefühl von früher antriggern. "Ausweglose Situationen" in denen ich mit dem Rücken an der Wand stehe.... etwas ändern soll, wovon ich nicht weiß wie zum Beispiel, oder es eben einfach nicht hinkriege... Wie eben (nicht) krank sein, zum Beispiel.

Wie hat man denn bitte kein Fieber, wenn das Thermometer über 38 anzeigt? Wie soll ich das regeln?????

Wie soll ich Freizeit, Haushalt, Familie und Arbeiten unter einen Hut bringen, wenn ALLES aber auch wirklich alles schwer fällt, Zeit Oragnisiation, Kompromisse.... beansprucht?????


Wie soll ich das machen?????

Dafür können ja aber "diejenigen" die es verlangen, erwarten nichts. Die erwarten eben dass ich so funktioniere wie andere, oder wie früher.....


Die therapie stelle ich in Frage, weil es nicht weitergeht, wenn die Lösung der Thera ist dass sie mich künftig rauszieht, wenn sie der Meinung ist es ist zu viel. DENN, an der Arbeit klappt es eben! Mir nutzt eine AU nichts, das bringt nur Ärger....
Ebenso nützt es nichts, wenn sie permanent sanft und lieb ist.... die Körpersachen tun gut, ja... aber es fühlt sich an, wie ein entzündeter Zeh, mit Fremdkörper drin... ja, da kann man entzündungshemmer geben, Schmerzmittel... man kann Entspannungsübungen machen und lernen sich auf den nicht schmerzenden Zeh zu konzentrieren....
Ich will aber dass der Fremkörper RAUS kommt!

Und ich brauche verdammt noch eins endlich FESTE TERMINE. Von mir aus 14 Tägig, aber eben dann auch, ohne ständig neue Termine auszumachen, sondern eben 14tägig. Über Termine reden also nur noch, wenn wegen Urlaub, oder krankheit einer ausfällt um zu schauen ob man verschieben kann.

Meine Stunden rennen davon, das weiß ich.... ich will sie fragen ob sie mit kämpfen würde um mehr Stunden... ich bezahle das auch.... will mir evtl. ne Rechtschutzversicherung zu legen... denn ich stehe sonst quasi mittellos und handlungsunfähig da.... wenn es eben abgelehnt wird.

Ich sehe nicht ein, durch seltene Termine Stunden zu sparen... denn es gelingt mir nicht sehr müsam an die vergangene Stunde anzuknüpfen... vieles ist wie weg... bestenfalls noch hier nachlesbar.... wobei sie nicht will dass ich hier über die Thera schreibe....


Ach es ist doch ätzend.... ich bräuchte einfach mal 3 Jahre so ne Art Grundgehalt und mein Vertrag pausiert.... nur noch zwei Tage arbeiten, dann eben einer Therapie, einer für die Großeltern und drei für mich, für eben Sport, Freunde, Sauna....


Heute früh rief die Thera an... noch deutlich vor halb sieben... sie ist krank, dachte ich hätte einen Termin heute... habe ich aber nicht... sondern nächste Woche und auch da nur eingeschoben, am falchen Tag, früh am morgen, vorm Spätdienst.... weil ich eben keine regelmäßigen Termine habe... und "mein" Termin bereits vergeben ist wenn wir neue ausmachen (+grummel*) aber es hat sich ehrlich gesagt gut angefühlt, als sie sagte, sie war davon ausgegangen ich hätte Termin... weil sie mich mit dem Mittwoch verbindet... ICH ein Name bin der ihr sponatn einfällt.... (bin halt doch Selbstverliebt.... :( )

Jetzt gibt es dann vielleicht heute nachmittag doch einen Termin aber eben via Video, oder Telefon... ich soll mich melden, wenn ich von den Großeltern zurück bin. Hatte ihr am Freitag geschrieben dass ich mich nicht mehr krank schreiben lassen werde... sie dachte dass wir da heute drüber reden... dachte eben ich hätte Termin (nur als Erklärung)

Also, wenn es heute Kontakt gibt, dann möchte ich lediglich klären, dass ich gern Freitags Termine hätte und sagen dass es eben Druck an der Arbeit gibt und die Lösung NICHT ist dass ich von ihr rausgezogen werde.


Die Bera wird sich wohl nicht melden... also heute und morgen krank sein und dann zwei Wochen im Urlaub...

Mit ihr wollte ich den Schwebi Antrag machen... damit ich ihn mache und fragen ob er (natürlich frankiert) von ihnen abgeschickt werden kann (damit er abgeschickt wird)

GOTT, bin ich unselbstständig und manipulativ..... jetzt sollen andere regeln was ich nicht hinkreige....


Ich kriegs aber eben nunmal nachweißlich seit DREI JAHREN nicht hin irgeneinen Antrag auszufüllen und abzuschicken...

Jetzt ist sie nicht da...

Antrag müsste ich ja aber ohnehin erst mal wieder bekommen.... das schaffe ich ja denke ich mal allein....



Soweit zum SH-Outing....


Keine Ahnung warum dieses Scheißforum so wichtig und hilfreich ist..... keine Ahnung warum ich mich hier so verdammt nackig machen muss/will



Wenn ich bedenke wie die letzten Tage liefen, also seit dem Gesprch mit Chef am Freitag... nun... ich war am WE verzweifelt und müde... am Montag relativ konstruktiv, Dienstag arbeit... viel arbeit... und jeden zerstörerischen Gedanken (die waren über die tage davor quasi konstant parallel mit dabei) habe ich versucht umzumünzen....

Wäre gern schwimmen gegangen.. aber das wäre schön gewesen und weil ich schlecht bin, weil ich zu viel krank bin, weil ich unfäig bin, weil, weil weil (GLAUB NICHT ALLES WAS DU DENKST!) nun ich "durfte" nicht....


SVV ist kein Thema mehr, zumindest eben nichts offensichtliches... mein mich in Dinge reinsteiegrn, ist durchaus SVVartig :( Nun.... ein gewisser "Druck" (?) war da... und dann das ganze nicht dürfen...

WOllte mich selbst überlisten.... wenn ich mir schon nicht wehtun kann/darf/will... sollen das andere übernehmen.... (sollte ich mir mal anschauen, mein abwälzen auf andere :( ) also Blutspenden... das erste Mal.... Ausgerechnet ich... die fette,mit den schlechten Venen... die schon umgekippt ist.... bei der x Mal gestochen werden muss.... wie gesagt es war was SVV artiges....


Nun.... letztenldich war es eine Blaupause....

Ich total nervös... so richtig nervös.... richtig viel Angst nervös.... ABER eben auch klar bei Verstand, habe permanent mich geerdet, geschaut dass es geht und möglichst gut geht.

War vorbereitet und bereit zu sagen dass ich Angst habe und liegen muss kurz. War vorbereitet um defintitv draußen nochmal RUHE zu haben und im Auto auch... und erst zu fahren wenn es geht.


Joa... anmelden... immer wieder Angst dabei... Basics, wie meine Adresse, selbst der Name... wie weg... dissoziativ... also erden...

Habe ich gut hinbekommen, finde ich... war immer nur kurz und eben teilbewusst und DIREKT gegengesteuert....


Tja, letztendich durfte ich dann nicht... wegen der damals diagnostizierten Epilepsie... nur, bin ich doch seit 16 Jahren unbehandelt Anfallsfrei.... vielleicht war es ein Missverständnis... vielleicht wegen Maske und so... ich sagte seit Anfang zwanzig nicht mehr... er schrieb was mit zwanzig auf... fragte den Kollegen... letztendlich hieß es nein, aber dass es an den Boss geht, er entscheidet und ich dann schriftlich mitgeteilt bekomme ob spenden geht... oder eben nicht.

Na mal sehen....


Tolle wurst... ist ja wie sich mit ner Klinge schneiden wollen und das blöde Ding weigert sich ;)


Da ich ja nun aber mega Angst hatte.... das alles aber doch recht gut gemeistert habe.... ging es mir besser. Der Tag endete entspannt.

heute ein neuer... er eginnt schleppend...


SH

Re: Genau jetzt

von Gast_Wolke » Mi Sep 16, 2020 8:57 am

hi sh

mmh es tut mir leid dass dich die Bilder wieder, noch, immer so quälen... ja das ist niederdrückend.. macht müde... leer..also so ist bei mit gerade.

ist es wichtig was es war...? vielleicht ja. dann wabert es weniger Rum. es war das f Wort denke ich. wen meinst du mit diejenigen und wieso können die nichts dafür...?

ja ich glaube erzählen wäre gut. dann ist es nicht weg...aber eben kein wabern. es ist etwas mehr fassbar. einordbar. hat zumindest verbal wenn auch nicht im Kopf Anfang und Ende...

das mit den Erwartungen ist sch.. aber ja es wird auch gehen wenn man sich dem nicht fügt. nur die frage ist ob man das selbst aushält.

wieso denn Therapie generell?
musst du alles nicht erzählen. interessiert mich aber
gast-wolke

Re: Genau jetzt

von ~SteinHart~ » Di Sep 15, 2020 5:18 pm

Ich hasse es.... aber mittlerweile drückt mich das immer öfter nieder....

HASS ist ja wenigstens irgendwie "aktiv" aber das niederdrückende lähmt und fühlt sich ausweglos an. Mit dem Rücken an der Wand....

und immer und immer wider ploppen da MB Szenen hoch... nach wie vor das mit drei und mit achtzehn..... aber eben auch (seit wann eigentlich?) Die Szenen im Keller... Kindergartenalter, bis Mitte/Ende Grundschulalter....

Dafür können diejenigen nichts und auch die Situationen sind grundsätzlich anders und eben NICHT MB.

Dennoch....


Das soll weg und ich weiß nicht wie.... es soll nachhaltig weg, aber ich befürchte dass es keinen "Domini-Effekt" gibt. Mal davon abgesehen dass ich der Überzeugung bin die Szenen für irgendeinen Effekt/zur Aufarbeitung konkret ansprechen/erzählen muss (ist das so???? Warum ist das so ein enormer Erzähldrang???)


Und nein Mika es geht jetzt NICHT UM DICH und das Ärgerniss vorhin!

Von mir wird so oft erwartet, erwartet, erwartet.... ich soll alles richtiger als richtig machen.... ich soll Lösungen finden.... Dinge für andere übernehmen, organisieren....

Jetzt soll ich gefälligst gesund sein, oder zumindest nicht krank.... bzw. nur zu bestimmen Zeiten..... ?????

Weiß nicht wie das zu schaffen ist....


Jetzt wollte ich (mal wieder) mir konkret helfen lassen.... aber die Beraterin ist krank... ruft mich nochmal an, oder auch nicht... und ist dann erst mal im Urlaub.

Selber machen hat jetzt tatsächlich Jahre nicht funktioniert.... den ollen Antrag habe ich "lustlos" Bon einer MA in der Hohe Mark bereits bekommen (warum ist man mir dort so oft so anders begegnet als anderen?)
dann nochmal selbst zuschicken lassen und letztes Jahr in der guten Klinik nochmal bekommen (mit "machen Sie das auf jeden Fall" und guten Wünschen)

Und es ist ja nur einer von mindestens drei sinnvollen Anträgen.....


schaffe es nicht....
komme nicht zur Ruhe....

könnte ins Schwimmbad, was super wäre und kann/darf(?) nicht....


Meine Thera war so überzeugt davon dass das gut war.... fühlte sich dann nach langer Zeit auch endlich gut an.... jetzt ist es seit Freitag wieder zusammen gestürzt.... und auch die Therapie generell Stelle ich in Frage...

Scherben aufsammeln... erneut...

SH

Re: Genau jetzt

von ~SteinHart~ » Di Sep 08, 2020 5:27 pm

Morgen wieder Thera und ich überlege die "Nanoschrittchen" anzunehmen.

Will tatsächlich mit der Thera reden wie wir das gezielt(er) machen können.


Ach ja und ich bin gerade wirklich Happy.

War das erste Mal wieder an der Arbeit :)
Wir haben eine neue Schülerin die echt viel drauf hat :) :)
Ach ja und ich darf ins Kloster :) :) :)


Hatte Anfang des Jahres gefragt ob ich an einem Seminar teilnehmen darf, dass quasi vom AG angeboten wird, bzw. einer Stelle.... egal.... auf jeden Fall war erst erstaunen (ich glaube in den sieben Jahren die ich jetzt da bin hat von unserem Haus NIEMAND da je teilgenommen) dann gaaaaaanz dezent Empörung (bin halt nicht ausgelernt und war letztes Jahr in Klink usw.) dann aber vom Chef "Klar, das ist für Sie ideal, wir schicken Sie hin"


Joa, hatte ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet, wegen Corona und es stand heute tatsächlich auf der Kippe, wegen Dienstplan.... ABER jetzt steht fest, wenn ich Symptomfrei bin usw. geht's dann ins Kloster.

Oh man oh man bin ich aufgeregt.

Bin die einzige von uns, alle anderen haben mehrere Mitstreiter aus deren Häusern/Arbeitsbereichen. Das macht ein wenig nervös. Ein wenig sehr.... naja nun....


Würde ja jetzt schon mit packen anfangen wollen.... aber es dauert ja noch bissi....



Die Kehrseite der Medaille und Resultat aus krank sein, Erwartungshaltung dass ich ja nun einspringen "muss" nächste Woche und der bescheuerten Personalsituation nächsten Monat:

Ich arbeite jetzt vier Wochenenden durch, dann eins frei und dann wieder drei durch....


2020 hat einfach immer wieder einen kleinen Kracher parat....


SH

Re: Genau jetzt

von Silberfee » So Aug 30, 2020 9:12 pm

Hey SH,
Nanominischrittchen sind voll okay.
Ich weiß, dass es schwer auszuhalten ist, wenn Es so langsam geht. Aber es muss alles aushaltbar bleiben.
Es bringt nichts, sich ständig selbst rechts zu überholen und dann völlig instabil zu werden.
Und: ich weine auch oft in der Therapie und wirklich nur dort. Weil ich mich dort aufgefangen fühle und nicht das Gefühl habe, dass das Weinen schnell aufhören muss.

Re: Genau jetzt

von Gast_Wolke » So Aug 30, 2020 5:15 pm

hi sh
ich schließe mich an und möchte dich ermutigen dass so etwas auch mal in schwarz und normal hier stehen dürfen.

das ist auch sh. und es ist ok. und es darf sein.
kein Grund das zu verstecken.
das darf alles sein und es ist Zeit dass es raus kommt. nur so kann es einem besser gehen glaube ich. also auf einer tiefen Ebene.
liebe Grüße
wolke

Re: Genau jetzt

von Schnappa unl » So Aug 30, 2020 2:46 pm

Hm, vielleicht nur eine kurze Überlegung zu den Gefühlen, die da gerade bei dir hochkommen..

Vielleicht war es schon immer da. Nur eben so tief in dir vergraben, dass sie keinen Platz hatten..
und vielleicht haben sie das jetzt? Und dürfen da sein?
Werden von deiner Thera gesehen und haben dort ihren Platz?

Ich kann verstehen, dass dabei das Gefühl hochkommt, festzustecken.. aber ich glaube das ist nicht so. Für mich klingt es eher nach Fortschritt. Du kannst die Gefühle aushalten und zulassen.. kannst das betrauern, was dir passiert ist.

Ich finde das zeigt eher Stärke.

Re: Genau jetzt

von ~SteinHart~ » Fr Aug 28, 2020 4:11 pm

Wenn sich Dinge überschneiden wird anstrengend...


Bei der Thera weine ich... gefühlt ständig. Ich bin unglaublich traurig, tief traurig..... klein und aufaufdringlich traurig... ich poltere nicht (zumindest nicht wenn das Traurigsein kommt) bin weder laut noch aufdringlich, sondern still.

Sie hat das Traurigsein schon gesehen als ich noch nicht wusste dass es da ist... als ich mich aufs wütend, verletzt und poltrig sein konzentriert habe und wütend, laut und polterig war...

Sie sagte ziemlich zu Anfang mal... man hätte es dort (in der HoheMark) wohl nicht gesehen. Das traurige, kleine Kind...

Boah, was habe ich mich gewehrt.. gegen das Bild... und dann gegen das Traurig sein...


Habs durchaus gespürt... aber noch weit weg und unklar. Habs selber nicht erkannt. Das traurige, leise, kleine...


Wenn mich etwas wirklich trifft dann werde ich still... wenn ich mich nicht ablenken kann, oder eben später kommen Tränen... sehr heiße, schmerzende Tränen...

Lange rede kurzer Sinn... ich frage mich warum ich soooooo traurig bin bei ihr. Immer wieder und wieder und wieder...


Vielleicht stecke ich fest... elendig tief fest... in der Übertragung, oder so...


Ich meine, ja wir kommen durchaus "vorwärts" aber in mm Schrittchen auf Nanoebene.

Ich will reden, sie weiß das... macht Angebote und ich werde stumm... sie hilft... mein Körper dret durch... wenn das dann wieder in Ordung gebracht, oder zumindest aushaltbar ist (wie/was auch immer sie da macht, ich, oder was weiß ich) ist die Stunde vorbei....

Sie fragte... nach etwas dass ich am Telefon gesagt hatte... und da wars vorbei... stumm und körperlich durchdrehen...


Ich schaffe es nicht


Sie meint man könne keine große OP machen (Traumakonfrontation direkt?) wenn im Körper ne dicke fette Sepsis sitzt...

OK. Ja, stimmt wohl... denn "einfach" TROTZDEM reden klappt ja tatsächlich nicht... das wäre richtig scheiße sogar... denke ich


Wie kriege ich diese verdammte scheiß Sackgasse gelöst... ich habe durchaus eine Theorie warum es so ist, dass ich nicht reden kann. Nur, alleine kriege ich das nicht in den Griff und sagen kann ich es nicht...



Es tut gut, dass sie reagiert, dass sie jeden kleinen Fitzel wahrnimmt. Es macht keine Angst mehr (zumindest deutlich weniger als am Anfang)


Mit Nanoschritchen zufrieden sein?


Wie kam ich da jetzt eigentlich drauf....



"Anteile" die Frage danach wahrscheinlich.... keine Ahnung


Aber es passt und lohnt sich vielleicht hinzuschauen(?)

Weil es "laut" wurde am Telefon, als sie etwas sagte und ich antworten wollte.
Wenn sie in der Stunde etwas sagt, oder ich. Nicht immer aber eben manchmal.


Es ist besser geworden, vieles ist besser geworden, oder stabiler.

Hier daheim durch Akzeptanz. Evtl., bin mir da aber nicht sicher...

Außerdem ist es hier in wenig anders. Weniger plötzlich.

Plötzlich macht Angst, irritiert.... und dann bin ich mit abwehr und verstecken beschäftigt...


Nanominischrittchen...


ich stecke fes, selbst beim nur darüber nachdenken stecke ich fest

Re: Genau jetzt

von Bambus 1 » Di Aug 25, 2020 10:01 pm

Jetzt verstehe ich den Hefeteig-Tag:-) sehr coole Beschreibung. Dann kenne ich den auch. Und ich denke dass es richtig ist solche Tage zu haben. Ständig beschäftigt ist halt auch nicht gut... Thema Verdrängung... das könnte ja auch ein Grund für den Erdmännchen Modus drinnen sein... vielleicht kannst du dir die Erdmännchen drinnen mal gemütlich mit Hefeteig Decke vorstellen. Die liegen doch im Winter gerne unter diesen Heizstrahlern, Decke drüber und ruhig einkuscheln.

Also bei 100 Stunden hättest du ja bei wöchentlich Therapie ca 2 Jahre. Und da du ja weniger als 1x pro Woche hast, frag mal deine Thera, aber da ist bestimmt noch einiges da... und kann sie nicht trotzdem einen Antrag auf mehr als 100 Stunden stellen? Würde das versuchen.

Ich schreibe mir immer alle Stichpunkte auf die ich ansprechen möchte, sag am Anfang wieviel es sind und erwähne auch schon mal dass was dabei ist wo ich denke es könnte schwierig werden da überhaupt drüber zu reden. Dann weiß die Thera zumindest darüber Bescheid ohne Inhalte zu wissen... es geht halt nicht immer über alles zu reden. Und ja, kann gut sein dass es angelernt wurde. Aber vielleicht ist gerade dieses Wissen, oder die Vermutung ein Anreiz es erst Recht zu machen! Genau eben nicht das zu machen was bewusst beigebracht wurde um die Klappe zu halten... ich versuch das immer wieder. Klappt nicht immer, aber jeder kleine Schritt ist doch ein Erfolg.

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