Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

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Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Aufatmende » So Mai 26, 2019 2:21 pm

Doch er kann was tun. Langfristig kann er Lernen, was dich am besten in der Gegenwart hält und vermeiden, was dich triggert.
Ein Beispiel: ich kann auf einer Leiter stehen, gerate aber in Panik, wenn dann Durchzug ist. Mein Mann warnt mich also vor, so dass ich mich äußerlich oder innerlich in Sicherheit bringen kann.

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » So Mai 26, 2019 12:02 pm

Ein wirkliches auf und ab gerade. Aber ich denke es ist am Ende alles gut. Ich habe wieder etwas gelernt. Und bin wieder näher an meinen Mann heran gewachsen. Diese Beziehung ist wirklich das reine Glück. Es gab diese Situation gestern wo ich gemerkt habe ich bin kurz vorm austicken und muss gehen aber es ging nicht. Ich hab ihm das gesagt und er war hinterher sehr froh darüber. Weil ich ihn mit einbezogen habe und er sich dann nicht so hilflos gefühlt hat. Auch wenn er natürlich nichts tun kann.
Heute wird ein echt guter Tag!

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Sa Mai 25, 2019 11:52 pm

Vielen Dank für diesen Einblick!
Das hört sich bei dir auch so an als sei es die meiste Zeit so, oder?! Das ist sicher sehr hart. Und du hast Erinnerung an früher?
Ich mache mir auch immer Listen für alles mögliche. Aber das ist wirklich besser geworden.
Bei mir ist alle Symptomatik von einem Moment auf den anderen wechselnd. Im einem Moment habe ich keine Perspektive und im nächsten weiß ich gar nicht mehr was noch vor paar Minuten hatte. Nur kann ich es nicht steuern. Und das wechselt nur in extremen Stresssituationen sehr schnell und oft. Mit wegsehen/ausblenden was davor war. Und früher oder eben bei sehr großem Stress mit völliger Amnesie.

Ich habe heute vier Stunden mit meinem Mann geredet. Ich dachte so offen war ich noch nie. Aber er sagt das meiste weiß er schon. Das tat aber auf jeden Fall sehr gut. Er kann das sehr gut von sich fern halten. Also es macht ihm nichts aus. Ich habe da schon wahnsinnig viel Glück so jemanden an meiner Seite zu haben.
Ich hatte echt Angst das er mich für verrückt hält. Tut er aber nicht und das glaube ich ihm auch.

Ich kann ja total normal leben. Und manchmal geht es gar nicht mehr. Und nicht mal telefonieren geht. Ich sehe das noch nicht immer so, das es auch manchmal anders ist. Aber ich sehe jetzt schon das alles irgendwie zu mir gehört. Das war früher nicht so. Und das hat viel Drama aus den einzelnen Situationen genommen.

Jetzt ist erstmal viel Druck weg. Danke für den Austausch!
Liebe Grüße!

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Aufatmende » Sa Mai 25, 2019 9:17 pm

Ich erlebe mich als ambivalent. Z.B. Kämpfe ich darum, abzunehmen und kann auch ansonsten diszipliniert leben, lege aber am seltsamen Stellen Schokoladenverstecke an und der Block, auf dem ich aufschreiben wollte, was ich esse, ist verschwunden . Ein zweiter ebenso.
In traumatischen Erinnerungen gibt es oft einen Teil, der schwebt, momentan einen, der keine Hände hat. Es gibt viele Dinge, die ich tue und nicht verstehe. Ich habe gelernt, sie erst einmal wahrzunehmen und anzunehmen als etwas, das zu meiner Person gehört. Dass ich "schräg" handele, weil dieses Verhalten einmal Sinn gemacht hat. Ich gehe dann eben nur zum Friseur, wenn ich gut drauf bin, akzeptiere, dass ich momentan sofort Panik kriege, wenn ich in einem dunklen Raum bin und meide, wenn möglich, Menschenmengen. Da ich jahrelange Übung habe, merke ich Atemnot, Schwindel, plötzliche Kälte schon im Ansatz und kann mich innerhalb von Sekundenbruchteilen an meinem sicheren inneren Ort in Sicherheit bringen und weiß i.d.R. auch, wer in mir sich fürchtet.

Das Wichtigste ist, dass du rausfindest, was dir hilft. Ich bin extrem vergesslich. Deswegen ist immer alles am gleichen Platz und bei der Arbeit habe ich Abhaklisten. Wenn ich freitags etwas nicht ordentlich dokumentiert habe, kann ich mich montags u.U. absolut nicht mehr erinnern. Da hilft nur Papier....

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Sa Mai 25, 2019 7:45 pm

Das finde ich echt sehr interessant, aufatmende! Danke fürs teilen deiner Erfahrung! Und ich würde dich dazu gerne ein paar Dinge fragen, wenn das ok ist?
Du sagst, du siehst andere Persönlichkeitsanteile, ja!? Aber erlebst sie als zu Dir gehörig. Kannst du das genauer erklären? Ich weiß das ist auch sehr intim. Und ich weiß nicht wieviel du bereit bist preis zu geben.
Wenn du keine Switches hast, wie, wann und wo wechselt das dann? Und gibt es Situationen wo du Dinge tust, die du nicht verstehst, oder nicht richtig mitbekommst oder wo du dich dann gar nicht mehr daran erinnerst?
Liebe Grüße!

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Aufatmende » Sa Mai 25, 2019 4:14 pm

Ich habe "Das verfolgte Selbst" gelesen (Näheres findest du im Forenteil Info unter Literatur und andere Medien) und auch das Arbeitsbuch dazu. Es hat mich immer wieder erschreckt, dass ich praktisch alles kannte, was dort stand. Nur, dass ich keine "Switche" habe und dank meiner Therapeutin (glaube ich jedenfalls) die "anderen in mir" als zu mir gehörig im Sinne von Persönlichkeitsanteilen und nicht eigenständigen Persönlichkeiten erlebe. Ich kann heute würdigen, wie ich überlebt habe und wie kreativ mein Geist mit reichlich Lebensgefahr und Todesdrohungen umgegangen ist.
Trau deinem Bauchgefühl! Ich habe danach vieles an mir verstanden, was mir vorher rätselhaft war und habe auch für manches Worte gefunden, was sich vorher nur "verrückt" angefühlt hat. Was ich in Worte fassen und fühlen konnte, hat sich auch verändert!

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Sa Mai 25, 2019 12:55 pm

Ich soll ja lesen. Und ich habe telefonisch ausgemacht das mein Mann das nächste mal mit zum Termin geht. Er weiß eigentlich immer alles, aber ich kann auch nicht immer alles sagen. Und ich dachte es wäre gut wenn die Therapeutin ihm manches besser erklären kann. Und er kann mich auch auf eine reale Art und weise bezeugen. Er sieht mich durchgängig und weiß wie ich bin und wie nicht und kann das der Therapeutin sagen.
Ich lese auf jeden Fall. Und teilweise ist das sehr schockierend für mich. Es ist so unglaublich was manche Kinder durchmachen müssen. Es ist tatsächlich unglaublich das die das überleben konnten. Ich habe aber auch versucht nicht so triggernde dinge zu lesen.
Das ganze macht mich eh durcheinander und alles kippt hin und her.

Ich habe auf folgender Seite dieses hier gefunden.
http://www.gestalttherapie.at/graduieru ... eumayr.pdf

Ich kenne da soviel! Aber ich frage mich natürlich auch ob das so breit gefächert ist, das jeder da etwas von sich wiedererkannt? Oder bin ich einfach sehr anfällig für Suggestion? Mich hat das auf jeden Fall schockiert und fasziniert gleichzeitig. Aber ich weiß einfach nicht was ich denken und was ich glauben soll.

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von evu50unl » Sa Mai 25, 2019 12:53 pm

Was wäre denn, wenn die Ärzte und Therapeuten Recht hätten mit der DIS und du dir das nicht alles einbilden würdest und das wirklich so schlimm damals gewesen wäre und du um zu überleben, alles hättest abspalten müssen. Also wenn das einfach alles wirklich so wäre. Was wäre dann?

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Sa Mai 25, 2019 12:30 pm

Hallo Aoi!
Du musst dich da jetzt nicht verpflichtet fühlen! Es ist alles ok mit mir. Ich sorge immer für mich. Mir geht’s immer gut! Es tut mir leid wenn ich manchmal so Dinge schreibe und dann einen anderen Eindruck mache. Hier ist nun einfach der einzige Ort wo andere auch mal etwas sagen können. Und ich habe kein generelles Problem. Ich habe alles. Später werde ich einkaufen und spazieren gehen und im Garten arbeiten und abends zu einer Geburtstagsfeier. Ich komme also sehr gut zurecht und kümmere mich um alles.
Das soll jetzt auch überhaupt nicht unhöflich klingen! Ich bedanke mich sehr für deine Worte und deine Mühe. Aber du hast dein eigenes Päckchen zu tragen und ich möchte nicht das du dir da irgendwie Zuviel zumutest. Deine Kapazitäten gehören erstmal Dir! Und dann kommt mit großem Abstand erstmal nichts.
Ich möchte dich wirklich nicht vor den Kopf stoßen. Das steht mir auch wirklich schon gar nicht hier zu. Ich möchte dir nur sagen, sorge gut für dich selbst und niemand muss sich um mich sorgen, das mache ich wirklich allein!
Ich bekomme es leider nicht hin das freundlicher aus zu drücken. Das tut mir sehr leid.
Liebe Grüße!

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von aoi » Sa Mai 25, 2019 10:36 am

Hallo Maya,

schön, dass du deine Gedanken und Gefühle geschrieben hast. Ich habe jetzt leider keine Kapazitäten, aber ich versuche am Wochenende drauf einzugehen. Ich muss mir erstmal überlegen, wie ich es formulieren kann. Das fällt mir nicht leicht.

Es ist gut und wichtig, dass du hier schreibst. Mach dir darüber keine Gedanken. Du bist ok so wie du bist!
Ich schicke dir erstmal ganz viel Kraft.
Bis bald Aoí

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Sa Mai 25, 2019 9:39 am

Ich weiß auch nicht wo dieser Mist herkommt. Und warum ich solches Zeugs schreibe. Aber ich weiß es. Ist nicht lange her. Und jetzt ist alles schon wieder völlig anders. Obwohl da immer noch so eine getriebene Unruhe in mir ist. Ich weiß gar nicht was mit mir los ist. Zur Zeit ist es aber auch ein ständiges hin und her.
Ich hoffe das ich hier nicht so arg störe. Wenn es jemand stört das ich hier schreibe, dann ist das wirklich in Ordnung und ich gehe. Macht mir auch nichts aus.

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Sa Mai 25, 2019 9:17 am

Die Mutter von meinem verstorbenen Vater hat angerufen. Bei meinem Mann und möchte nun Kontakt. Die hat mir nichts getan. Aber sie will er klärendes Gespräch und über alles reden was früher war. Und sie bekommt jetzt so viel mit was mein Vater alles für Mist gemacht hat. So mit Geld und Alkohol und kleinkriminelle Sachen. Hat nichts mit mir zu tun.
Aber ich hab trotzdem Angst davor.
Mein Vater hat mir ja auch nichts getan. Er war halt unzuverlässig und alkoholiker und nicht für mich da.
Aber er hat mich zb nie geschlagen.
Allein wenn ich so darüber nachdenke sehe ich überhaupt nichts mehr was irgendwie schlimm war und schäme mich so wahnsinnig das ich mich so anstelle. Und gleichzeitig merke ich aber das irgendwas in mir sich den Magen umdreht und verkrampft.

Meine Therapeutin hat gesagt ich schade den anderen teilen von mir. Und ich nehme das nicht ernst weil ich sie nicht als wahr anerkenne.
Und es stimmt, ich suche immer noch nach Alternativen warum ich so bin und denke irgendwann kommt raus das alle sich geirrt haben und ich nichts hab und mich nur völlig lächerlich angestellt habe. Eigentlich sollte das nicht so schlimm sein. Aber diese Vorstellung ist trotzdem schlimm für mich. Aber genau so die Vorstellung das ich keine Kontrolle habe wenn jemand anderes vor der Therapeutin sitzt und sich dämlich verhält.
Ich hab das hier gelesen.
„„Viele Menschen behaupten, sie hätten mehrere Persönlichkeiten, wenn sie in Wirklichkeit ein Alter Ego haben. Ein Alter Ego ist eine erfundene/erschaffene zweite Persönlichkeit, die eine Person als Mittel nutzt, um sich auf eine Weise zu verhalten oder zu handeln, die von ihrer normalen Persönlichkeit abweicht. Viele Menschen mit einer DIS sind sich (aufgrund der auftretenden Amnesie) nicht vollständig über ihre multiplen Persönlichkeitszustände bewusst, wohingegen Personen mit einem Alter-Ego sich nicht nur über ihre zweite Persönlichkeit bewusst sind, sondern sich geistig bewusst angestrengt haben, um sie zu erschaffen.““

Und vielleicht habe ich mir das eingebildet?? Und dann hat sich das verselbstständigt das ich nicht mehr von erfunden und Realität unterscheiden kann?
Ich habe ja auch bevor mir die Therapeutin gesagt hat das da Anteile wären nichts davon mitbekommen. Vielleicht weil es da niemand gab?
Obwohl, ganz so war es dann auch nicht.
Ich muss einfach meiner Pflicht nachkommen nach der Wahrheit zu suchen. Und ich bin nicht sicher. Nichts ist einfach sicher.
Als Kind hatte ich immer Traumwelten in meinem Kopf. Alle möglichen Alternativen zur Realität. Und ich weiß heute noch nicht von meinen Traumwelten im Kopf zur Realität zu unterscheiden. Ich hab einfach das Gefühl das ganze Traumazeugs und das ich traurig bin und leide und was in der Vergangenheit war ist alles nur und wirklich nur und ausschließlich in meinem Kopf. Ich habe mir diese Welt erschaffen. Und natürlich fühle ich mich schuldig deswegen. Weil man erschafft sich schöne Welten und nicht schlimme Welten. Und hier und überall sind Menschen die haben wirklich in der Realität grausame gehaltvolle Sachen überlebt, und ich erschaffe mir eine Welt in der das so bei mir war!!? Ich habe eine äußere reale Welt. Die ist wunderschön und wirklich toll! Alles andere ist nur in meinem Kopf. Und ich bin zur Therapie gegangen weil ich dieses böse in meinem Kopf loswerden will. Weil ich weiß es ist nicht fair und völlig krank und pervers was ich mir ausdenke! Aber niemand hilft mir dabei. Und alle fallen auf meine selbstgeschaffene Kopf Realität rein und denken das sei wahr. Weil warum sollte man sich sowas ausdenken. Aber genau das ist ja das kranke, warum ich zum Arzt gehe, weil es krank ist das ich mir diese Dinge ausdenke und weil ich das alleine nicht in den Griff bekommen habe. Und niemand hilft mir! Ich weiß das ich meistens gehasst werde. Das sich die Menschen ekeln vor mir und auf mich runter sehen weil mit mir sowas nicht stimmt. Ich hab versucht das alles einfach zu überdecken mit Schminke und schicken Kleidern und einer arbeitsuniform und mit einem großem Haus und so weiter. Aber scheiße bleibt scheiße. Egal was ich mache, ich bin nichts. Mein Mann liebt dieses Abbild von dieser äußeren Realität die ich geschaffen habe. Und Kollegen schätzen das Abbild was in der Arbeit ist.
Das ist aber nicht ich. Das ist nicht vollständig.
Niemand möchte mit mir etwas zu tun haben. Ich werde immer einfach übersehen. Es spricht wirklich niemand mit mir, egal was ich mache. Nur mit diesen Abbildern. Die sind aber überhaupt nicht real. Nicht echt. Und ich bin so allein. Am liebsten würde ich sterben. Aber die anderen haben sich da was aufgebaut, das sehe ich ja ein. Ich verstehe nicht warum man mir immer sofort anmerkt was ich bin? Woran die Menschen riechen was ich bin.

Ok, ich hab wieder einen Fuß in der Tür. Ich werde das jetzt trotzdem abschicken. Ich weiß das so ziemlich alles an mir völlig irre ist. Und deswegen bin ich ja immer wieder zu allen möglichen Ärzten gegangen. Aber es ist ok, ich bin nicht gefährlich für andere, das schätzen die wirklich auch immer wieder ab.
Es tut mir leid.

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Fr Mai 24, 2019 11:54 am

Therapeutensuche ist so schwer!
Und ich fühle mich so einsam. Freiwillig will irgendwie niemand in meiner Nähe sein. Und eben nur wenn ich gut gelaunt bin. Bin ich ja auch.
Es sind immer alle anderen Menschen lauter um mich herum.

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Do Mai 23, 2019 7:45 pm

Ich soll mich nochmal mit dem Thema beschäftigen und lesen. Ich hab immer noch Angst das ich dieses ganze dis Zeugs vorspiele. Das sie, was ich sage, falsch interpretiert. Das ich manipuliere und Lüge und übertreibe. Um mich vor meiner Schuld zu drücken und mich wichtig zu machen und zu rechtfertigen warum ich mich so anstelle wegen so Kleinigkeiten die waren.

Sie meint, ich hätte gewechselt. Heute. Und ich weiß nicht warum ich das mache. Das habe ich ihr erklärt. Das mir das peinlich ist und ich nicht verstehe warum ich das mache.
Sie sagt dann kann sie mir nicht helfen. Sie hat keine anderen Optionen was mit mir sein könnte. Und das ich so gerissen bin das ich alle täusche.
Mir ist das schon sehr sehr peinlich. Weil ich mich nicht unter Kontrolle habe.
Sie fragte woran ich mich erinnere. Und da waren zwei Sätze die ich wusste. Aber gesagt habe ich das ich geheult hatte und alles weiß. Dann hat sie gefragt ob ich das gerade war und ich weiß natürlich das ich da saß, vom Kopf her, aber ich verstehe dann nicht mehr warum ich mich so verhalten habe. Ich fühle es dann nicht mehr so.
Aber das ist doch nicht Dissoziation? Oder doch?
Jetzt soll ich wie gesagt nochmal Bücher lesen. Und ich soll nicht mehr mit meinem Mann schlafen weil ich keine Rücksicht auf meine Anteile nehme, weil ich ja auch nicht daran glaube, und denen damit schade.

Und ich fühle mich einfach nur so sehr verrückt das mir niemand helfen kann normal zu werden.
Ich habe echt schon überlegt ob ich vielleicht lieber mit so Therapeuten reden sollte die Täter behandeln weil ich mich so schuldig fühle und die das vielleicht verstehen. Es gibt doch auch das Täter sich nicht mehr an ihre Taten erinnern und das verdrängen. Und ich hab mir das vielleicht so zurecht gelegt das ich als Opfer dastehe und bin nur auf der falschen Seite.
Ich weiß einfach überhaupt nicht was richtig ist was aus meinem Hirn kommt.
Und eigentlich möchte ich nur normal leben. Oder vielleicht ist mir auch zu langweilig in einem normalen Leben und deswegen erfinde ich den ganzen scheiß.

Re: Klitzekleines Trauma-riesige Folgen

von Maya » Do Mai 23, 2019 12:05 pm

War in Therapie. Es ist so anstrengend mich zu durchschauen. Das ganze dissoziative Zeugs ist so kompliziert und unglaublich. Ich blicke es einfach nicht.

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